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Cordileone: „Bitte um Gebete für Pelosis Bekehrung in Frage des menschlichen Lebens im Mutterleib“

12. Dezember 2024 in Prolife, 3 Lesermeinungen
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USA: Demokratische Politikerin Nancy Pelosi empfängt Hl. Kommunion trotz Verbot wegen ihrer starken Abtreibungsunterstützung - Sagt: „Ich habe trotzdem die Kommunion empfangen. Das ist sein [Cordileones] Problem, nicht meines.“


San Francisco (kath.net/pl) „Mein katholischer Glaube ist: Christus ist mein Erlöser. Das hat nichts mit den Bischöfen zu tun.“ Das vertrat Nancy Pelosy, die vieljährige demokratische Abgeordnete für San Francisco im US-Repräsentantenhaus, sie war von 2019 bis 2023 die Sprecherin des Hauses gewesen. Sie bezog sich mit dieser Äußerung auf ihren Ausschluss vom Kommunionempfang, den ihr zuständiger Bischof, Erzbischof Salvatore J. Cordileone (Link), wegen ihrer wiederholten massiven Unterstützung der Liberalisierung der Abtreibung in Wort und politischer Tat über sie verhängt hat. Nun sagte sie mit Bezug auf Cordileone: „Ich habe trotzdem die Kommunion empfangen. Das ist sein Problem, nicht meines.“ Pelosi hatte dies erst vor wenigen Tagen im Interview mit dem „National Catholic Reporter“ geäußert.

Am 10. Dezember 2024 veröffentlichte Erzbischof Salvatore J. Cordileone die folgende Stellungnahme auf der Website seiner Erzdiözese als Antwort auf die Kommentare der Abgeordneten Nancy Pelosi gegenüber dem National Catholic Reporter. kath.net dokumentiert seine Antwort in voller Länge – Arbeitsübersetzung © kath.net


„Nancy Pelosis jüngstes Interview mit dem National Catholic Reporter hat eine Reihe von Anfragen an mich ausgelöst, einen Kommentar dazu abzugeben. Zuallererst möchte ich meine Bitte um Gebete für die Bekehrung der Sprecherin in der Frage des menschlichen Lebens im Mutterleib erneuern, damit diese mit dem Respekt für die Menschenwürde übereinstimmt, den sie in so vielen anderen Zusammenhängen zeigt. Was mich betrifft, kommen mir sofort die Worte des Propheten Hesekiel in den Sinn: ‚Wenn die Gerechten ihr rechtschaffenes Leben aufgeben und Unrecht tut und ich sie zu Fall bringe, so werden sie sterben. Weil du sie nicht gewarnt hast, werden sie ihrer Sünde wegen sterben und an ihre gerechten Taten, die sie getan haben, wird man nicht mehr denken. Ihr Blut aber fordere ich aus deiner Hand zurück. Du aber, wenn du die Gerechten davor warnst zu sündigen und diese sündigen nicht, dann werden sie am Leben bleiben, weil sie gewarnt wurden, du aber hast dein Leben gerettet.‘ (Hes 3,20-21)

Als Seelsorger ist meine vorrangige Sorge und Hauptverantwortung die Rettung der Seelen. Und wie Hesekiel uns erinnert, hat ein Seelsorger, um seiner Berufung nachzukommen, die Pflicht, nicht nur zu lehren, zu trösten, zu heilen und zu vergeben, sondern auch, wenn nötig, zu korrigieren, zu ermahnen und zur Umkehr aufzurufen. Eine der wirksamsten Möglichkeiten für einen Seelsorger, diese Pflichten zu erfüllen, ist der Dialog, ein ehrlicher Dialog, bei dem jede Partei offen und ehrlich zuhört, versucht, die andere zu verstehen, und ehrlich zu sich selbst ist. Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass diese Art des Dialogs Missverständnisse ausräumen, Feindseligkeiten beilegen und neue Freundschaften knüpfen kann. Daher wiederhole ich eindringlich meine Bitte an Sprecherin Pelosi, diese Art des Dialogs zuzulassen. Ich bitte nicht nur um einen Dialog in Bereichen, in denen Uneinigkeit herrscht, wie etwa ob und wann es jemals moralisch zulässig sein kann, unschuldiges menschliches Leben zu töten, sondern auch in anderen kritischen Bereichen, in denen unsere Ansichten im Hinblick auf menschliches Leben und Menschenwürde übereinstimmen, insbesondere Bedrohungen der Religionsfreiheit auf internationaler Ebene und die Notlage der Einwanderer im Inland. Dies sollte kein Problem sein, da Katholiken keine Angst vor der Wahrheit haben.“


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