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Integrationsprobleme an Österreichs Schulen – Junge wird verspottet, weil er "Christian" heißt

10. Juli 2025 in Österreich, 2 Lesermeinungen
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Mehr als 100.000 Schüler in Österreich sind Muslime. Antisemitismus, Sexismus und patriarchale Rollenbilder seien weit verbreitet, schreibt ein ehemaliger Lehrer und Schuldirektor.


Wien (kath.net/jg)
Kolumnist Niki Glattauer, früher selbst Lehrer und Schuldirektor in Wien, beschäftigt sich in seiner Kolumne in der österreichischen Tageszeitung Heute mit der problematischen Integration muslimischer Schüler in österreichischen Schulen.

Die Zahl der Muslime in österreichischen Schulen beträgt jetzt erstmals mehr als 100.000. Laut Islamischer Glaubensgemeinschaft in Österreich (IGGÖ) sind es 104.000 und damit um 30 Prozent mehr als noch vor zehn Jahren. In den Wiener Pflichtschulen sind mittlerweile 41,2 Prozent der Schüler Muslime. Nur mehr 17,5 Prozent gehören der katholischen Kirche an.

Bemerkenswert sei, dass jedes zweite Kind vom islamischen Religionsunterricht in der Schule abgemeldet sei. Das bedeute aber nicht, dass sie kein Interesse am Islam hätten, sondern dass sie sich ihre religiöse Bildung in Moscheen und aus dem Internet holen.


Die Hälfte der 800 Islam-Lehrer, die in Österreich tätig sind, wurden im Ausland ausgebildet. Die meisten davon in der Türkei. Laut IGGÖ sei das Hauptkriterium für die Aufnahme islamischer Religionslehrer ein „zur Lebenswirklichkeit der Schüler in Österreich passender Unterricht“.

Wie diese Lebenswirklichkeit aussehe, hätten Lehrerinnen der Zeitung Standard berichtet. Mehrere Schüler hätten laut gesagt, sie würden Israel „totmachen“ wollen. Ein Kind habe ein Arbeitsblatt mit Davidstern in die Ecke getreten und behauptet, der Islam sei die beste und einzige Religion.

Aus einer Volksschule in Vorarlberg habe ihn die Nachricht erreicht, dass der Hass auf Christen dort sehr präsent sei. Ein Junge namens Christian sei von acht- und neunjährigen verspottet worden, weil in seinem Namen das Wort „Christ“ stecke. In einer Berufsbildenden Höheren Schule (BHS) in Wien habe eine große Mehrheit mit Homosexualität „ein Problem“. Regenbogenfahnen würden angezündet. Sexismus und patriarchale Rollenbilder seien weit verbreitet. Die Schüler seien der Ansicht, dass die Frau dem Mann „von Natur aus untergeordnet“ sei. Der Koran erlaube auch, dass der Mann seine Frau schlägt, wenn sie ungehorsam sei.

Es sei daher wenig überraschend, dass Integrationsschwierigkeiten an Schulen die Hauptsorge der Österreicher seien, resümiert Glattauer. Das „Integrationsbarometer 2025“ habe ergeben, dass 76 Prozent der Österreicher darin ein „sehr großes“ oder „eher großes Problem“ sehen.

Bei den Lehrern seien es 100 Prozent, ist sich Glattauer sicher. 88 Prozent der Österreicher wollen, dass Flüchtlinge innerhalb einer bestimmten Frist Deutsch lernen und fordern Konsequenzen für diejenigen, die es nicht tun. 91 Prozent wollen einen Stopp beim Familiennachzug.

Die Situation hätten in erster Linie die Regierungen Europas zu verantworten. Die österreichischen Lehrer würden mit den Folgen des „Migrations- und Integrationspfusch der EU“ konfrontier, schreibt Glattauer abschließend.

 


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