SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
- Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
- These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
- Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
- „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
- Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
- Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
- Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
- Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
- Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
- US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
- Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
- Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
- USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
- "Wir sind Zuschauer bei etwas, was einem Völkermord sehr nahekommt"
| 
"Ich vergebe ihm"22. September 2025 in Aktuelles, 20 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
"Ich vergebe ihm, weil es das war, was Christus getan hat und was Charlie tun würde." Erika Kirk hat bei einer Gedenk- und XXL-Jesus- Lobpreis-Veranstaltung für Charlie dem Mörder ihres Ehemannes vergeben - Von Roland Noé
Phoenix (kath.net/rn)
"Ich vergebe ihm. Ich vergebe ihm, weil es das war, was Christus getan hat und was Charlie tun würde. Die Antwort auf Hass ist nicht Hass, sondern Liebe für unsere Feinde." Erika Kirk, die Witwe des ermordeten Charlie Kirk, hat iam Sonntagabend (Ortszeit) dem Mörder ihres Mannes bei einer bewegenden Abschiedszeremonie, die weltweit live übertragen wurde, vergeben. Zu der Gedenkveranstaltung waren 75.000 Menschen in Stadion von Phoenix (Arizona) gekommen. Auch vor dem Stadion waren zusätzlich noch viele zehntausende Menschen versammelt. Zahlreiche Live-Übertragungen von Fernsehsendern sorgten dafür, dass die Veranstaltung überall gesehen wurde, offenbar haben weltweit millionenfach Menschen die Abschiedszeremonie am Bilschirm verfolgt. Erika Kirks Rede war der Höhepunkt der mehrstündigen Veranstaltung, die mit bemerkenswert viel christlicher Lobpreis-Musik begann. Später folgten dann zahlreiche kurze Berichte und Glaubenszeugnisse von Freunden von Charlie Kirk. Am Ende sprach US-Präsident Donald Trump.
Doch der Höhepunkt, der von vielen deutschsprachigen Medien kaum gewürdigt wurde, war die Vergebung der katholischen Christin Erika Kirk. "Mein Mann wollte junge Menschen retten. Genau solche Menschen wie den, der dann sein Leben nahm." In zittriger Stimme und und mit dem Blick zum Himmel hochgerichtet sprach Erika Kirk diese Vergebung aus. Sie gab damit ein Zeugnis für das Christentum, das die Welt selten genug sieht. "Am Kreuz sagte unser Erlöser: 'Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.' Diesem jungen Mann: Ich vergebe ihm."
Erika Kirks wichtigste Botschaft an die Welt war in ihrer Rede : "Die Antwort auf Hass ist nicht Hass." Die Antwort sei laut Erika Kirk immer Liebe und auch die Liebe zu unseren Feinden und die Liebe zu denen, die uns verfolgen. Immer wieder sprach sie auch über Jesus und blickte zum Himmel. Dazwischen wischte sie sich Tränen aus ihren Augen.
Bei der Gedenkveranstaltung waren zahlreiche Politiker, aber auch katholische Bischöfe wie Bischof Robert Barron vor Ort dabei. Und die Veranstaltung dürfte offensichtlich zu einer Versöhung zwischen Trump und Elon Musk beigetragen haben. (siehe unten). Bischof Barron meinte nach der Veranstaltung laut US-Medien: "Es hat mich bewegt, den Namen Jesu oft aus dem Mund unserer Regierungsvertreter zu hören, insbesondere, als Erika Kirk dem Mann, der ihren Mann getötet hatte, Vergebung gewährte – Christi Aufruf zur Feindesliebe wurde hier deutlich sichtbar.“ 
Die Rede hat weltweit offensichtlich unfassbar viele Menschen bewegt:
- Elon Musk postete auf X nur folgenden Satz: "Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern." Zuvor postete er: "Charlie wurde von der Dunkelheit ermordet, weil er den Menschen das Licht gezeigt hatte."
- Erzbischof Salvatore J. Cordileone von San Franzisko postete auf X: "Erika Kirk hat dem Mörder ihres Mannes öffentlich vergeben. Sie sagte, ihr Mann habe die verlorenen jungen Menschen der westlichen Zivilisation wie ihn retten wollen. Sie schloss mit den Worten: 'Lasst Charlies Leben auch für euch ein Wendepunkt sein: Entscheidet euch für das Gebet. Entscheidet euch für Mut. Entscheidet euch für Schönheit. Entscheidet euch für Abenteuer. Entscheidet euch für Familie. Entscheidet euch für ein Leben im Glauben. Und vor allem: Entscheidet euch für Christus.' Amen. Möge die Muttergottes sie trösten. Möge der Herr sie segnen. Möge Charlie Kirk im Frieden des Herrn ruhen."
- Franklin Graham, einer der bekanntesten US-Prediger, schrieb auf X: "Der Name Jesu war heute bei Charlie Kirks Gedenkgottesdienst in Glendale, Arizona, deutlich zu hören. Ein Redner nach dem anderen pries Jesus Christus, darunter auch viele aus dem Kabinett von Präsident @realDonaldTrump. Das Evangelium wurde allen Zuhörern deutlich vermittelt. Als ich zusah, musste ich einfach „Danke, Herr!“ sagen. Vizepräsident @JDVance sagte, der Gottesdienst sei keine Beerdigung gewesen – es sei eine Erweckung! Ich bin so stolz auf @MrsErikaKirk – dem Mörder ihres Mannes zu vergeben, war schwer. Ich bete dafür, dass Charlies Stimme vervielfältigt wird, wenn Tausende junger Menschen auf unseren Universitätsgeländen die Wahrheit verkünden, einschließlich der ewigen Wahrheit des Evangeliums."
Besonders beeindruckend bei den sonstigen Rednern war auch US-Außenminister Marco Rubio. Er erklärte in wenigen Sekunden (siehe unten) die Heilsgeschichte.
Eine Veranstaltung, die Geschichte schreiben wird - In voller Länge auf YouTube - https://www.youtube.com/watch?v=zkX2rIn_q8o
Die Rede von Erika Kirk:
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuCharlie Kirk- Israel wird Charlie Kirk für dessen Einsatz gegen Antisemitismus ehren
- Früheres Playboy-Model Jenny McCarthy: Habe mich ganz Jesus überlassen
- These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
- These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
- THESE: Und die Bibel hat doch Recht!
- THESE: Wir haben Gott vergessen...
- THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
- Donald Trump auf Platz 4, Papst Leo auf Platz 5, doch einer schlägt sie alle: Charlie Kirk!
- Beweise mir das Gegenteil!
- US-Moderator Jesse Waters: Beziehung zu Jesus hat sich seit Charlie Kirks Tod vertieft
| 





Top-15meist-gelesen- ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
- Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
- Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
- Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
- Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
- Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
- Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
- Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
- „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
- Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
- Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
- These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
- "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“
|