Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  6. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  7. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  8. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  9. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  10. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  11. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  12. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  13. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  14. Frust beim Klima-Kleber-Jesuiten
  15. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“

‚Saint or Sinner?‘ – eine Skulptur, die provoziert

18. August 2025 in Schweiz, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Werk sei bewusst offen angelegt, sagt die zuständige Galeristin Melanie Breznik. Die Betrachter sollen sich Fragen nach Schuld, Verantwortung und gesellschaftlicher Wahrnehmung stellen, sagt sie im Interview.


Basel (kath.net/jg)
Im Bahnhof von Basel sollte ab September eine Skulptur des Briten Mason Storm ausgestellt sein. Sie trägt den Titel „Saint or Sinner?“ (dt. „Heiliger oder Sünder?“) und zeigt US-Präsident Donald Trump in orangefarbener Häftlingskleidung am Kreuz, berichtet die Katholische Nachrichtenagentur (KNA). Die Skulptur ist Teil einer temporären Ausstellung, die im Bahnhof Basel SBB gezeigt wird.

Laut einer Meldung des Schweizer öffentlich-rechtlichen Senders SRF hat die Galerie Gleis 4, welche die Ausstellung durchführt, nun entschieden, die Skulptur doch nicht im Bahnhof Basel SBB zu zeigen. Sie fürchtet Störaktionen und will das Werk im September an einem anderen, bis jetzt noch nicht genannten Ort in Basel zeigen, berichtet der Sender.


Die Figur von Trump ist an einem Kreuz festgeschnallt, welches in seiner Ausführung an die Liegen erinnert, auf denen in einigen Bundesstaaten der USA zum Tode verurteilte Häftlinge mittels Giftspritze hingerichtet werden.

Das Werk sei bewusst offen angelegt, sagt Melanie Breznik von der Galerie Gleis 4. Es soll die Betrachter dazu anregen, Fragen nach Schuld, Verantwortung und gesellschaftlicher Wahrnehmung zu stellen, sagt sie im Gespräch mit der Basler Zeitung.

Die Skulptur war im Mai auf der Kunstmesse Art Austria in Wien zu sehen gewesen. Galerist Klaus Billinger sagte gegenüber der KNA, die Installation habe in Wien großes Aufsehen erregt und sei wohl das meistfotografierte Werk der diesjährigen Ausstellung gewesen. Er sei nun neugierig, wer das Werk kaufen werde, sagt Billinger. Nach seinen Angaben liegt der Kaufpreis bei rund 20.000 Euro.


Foto: „Saint or Sinner?“ von Mason Storm. Quelle: Galerie Gleis4/Melanie Breznik

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  8. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  9. Fulda: Werbung für Christopher Street Day mit dem heiligen Bonifatius
  10. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  11. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  12. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  13. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  14. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  15. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz