Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Liegt ein Schisma in der Luft?
  5. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  6. MAGNIFICA HUMANITAS
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  9. Adios Toni!
  10. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  13. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  14. Ebola-Ausbruch in Ostafrika: Groß-Wallfahrt in Uganda abgesagt
  15. Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam

Papst leitet großes ökumenisches Gedenken für moderne Märtyrer

11. September 2025 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Feier am Sonntag in der römischen Basilika St. Paul vor den Mauern - Im 21. Jahrhundert bereits mehr als 1.600 Christen wegen des Glaubens getötet


Vatikanstadt  (kath.net/KAP) Mit einer großen Feier wollen die christlichen Kirchen an die mehr als 1.600 Christen erinnern, die im ersten Viertel des 21. Jahrhunderts wegen ihres Glaubens getötet wurden. Wie Vatikansprecher Matteo Bruni in einer Pressekonferenz (Montag) mitteilte, soll die Zeremonie am kommenden Sonntag (14. September) in der römischen Papstbasilika Sankt Paul vor den Mauern unter Leitung von Papst Leo XIV. stattfinden. Geistliche mehrerer christlicher Kirchen werden daran teilnehmen, darunter auch ein Vertreter des russisch-orthodoxen Patriarchats von Moskau. Unter den aus Glaubensgründen Getöteten sind Angehörige vieler christlicher Kirchen und Konfessionen.


Der italienische Kirchenhistoriker Andrea Riccardi berichtete bei der Vorstellung der geplanten Feier, dass seit dem Jahr 2000 bereits 1.624 Christen im Vatikan namentlich registriert worden seien, die man wegen ihres Glaubens getötet habe. Eine eigene Vatikan-Kommission, die mit der Vatikanbehörde für Heiligsprechungen zusammenarbeitet und vom italienischen Erzbischof Fabio Fabene geleitet wird, ist für die Verifizierung der Fälle zuständig.

Laut Riccardi hat sich die "Landschaft der Märtyrer" im Vergleich zum 20. Jahrhundert deutlich verändert. Damals seien die meisten Märtyrer Opfer der Verfolgung durch totalitäre Ideologien wie Nationalsozialismus und Kommunismus gewesen. Im laufenden Jahrhundert seien es oft militante Islamisten oder Angehörige mafiöser Vereinigungen, die Christen töten. Die meisten Märtyrer in Afrika Die meisten Opfer von Christenverfolgung seien in Afrika zu beklagen, gefolgt von Asien (mit Ozeanien) und Lateinamerika. Dort würden vor allem Christen getötet, die sich für die Verteidigung der Rechte der Landbevölkerung einsetzten.

In Europa sind laut Vatikan-Erkenntnissen im laufenden Jahrhundert 43 Christen wegen ihres Glaubens getötet worden. Zudem seien 110 aus Europa stammende Missionare und christliche Entwicklungshelfer in anderen Kontinenten umgebracht worden. Darunter sind laut einer Mitteilung des Märtyrer-Beauftragten der Deutschen Bischofskonferenz, Helmut Moll, auch 14 Deutschsprachige, darunter zwei Österreicher sowie ein Schweizer und ein Südtiroler. Vier der deutschsprachigen Märtyrer wurden im Jemen getötet, zwei in Afghanistan, die übrigen in anderen Ländern. Unter den deutschsprachigen Märtyrern des 21. Jahrhunderts sind neben katholischen auch mehrere freikirchliche Missionarinnen und Missionare.

 

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Liegt ein Schisma in der Luft?
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  9. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  10. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  11. Adios Toni!
  12. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  13. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  14. „Ohne Jesus wären wir nicht mehr zusammen“
  15. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz