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Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen6. Februar 2026 in Kommentar, 19 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
„Auf dem ‚Synodalen Weg‘ gab es ‚hoffnungsvolle Anfänge‘, so wird behauptet. Welche denn?“ Betrachtung von Thorsten Paprotny
Stuttgart (kath.net) Eine wolkige Erklärung, publiziert am 31. Januar 2026, beendete vorläufig das Provinzschauspiel „Synodaler Weg“. Luftige Betrachtungen, banale Textbausteine und schlichte Wortblasen aus der deutschkatholischen Parallelgesellschaft wurden von der sogenannten „Synodalversammlung“ vorgelegt. Der Auftakt der Erklärung „ Für eine Welt, die Zukunft hat – mit einer Kirche, die Hoffnung macht“ scheint an der Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“ orientiert zu sein, um den dezidiert konzilswidrigen Beschlüssen, etwa über die Sexualmoral und die Privatmeinungen über zum sakramentalen Amt für alle, mit dem Schein des Wahren, Guten und Schönen zu umgeben: „Freude, Hoffnung, Angst und Leid der Menschen müssen das Handeln der Kirche bestimmen.“
Der Leser stutzt und staunt, doch es ist nicht anders als auf der synodalen Spielwiese überhaupt: Die Frage nach Gott bleibt außen vor, hier bestimmen „Angst und Leid“ das „Handeln der Kirche“, nicht das Evangelium. Wenn also Christenmenschen heute etwa an den „menschengemachten Klimawandel“ unbedingt glauben und sich davor noch mehr ängstigen wollen, dann muss eine verbreitete, aber kontrovers zu diskutierende wissenschaftliche Meinung wie diese wahrscheinlich das „Handeln der Kirche“ bestimmen. Viele Hörer der Fürbitten leiden jede Woche an den Schachtelsätzen, in denen diese und andere vermeintliche oder tatsächlichen Ängste wortreich vorgetragen werden, während von Glaubensnot, Sünde und Gottlosigkeit keine Rede ist. 
Der Skandal des sexuellen Missbrauchs wird in der Erklärung auch erwähnt, sogleich folgt eine weitere Stilblüte: „Das war 2019 der Startpunkt des Synodalen Weges der katholischen Kirche in Deutschland. Und das in einer Zeit, in der die Welt zunehmend aus den Fugen zu geraten scheint: Menschen verlieren sich in der hochtechnisierten Lebenswelt. Menschen sind von Armut und Unwetterkatastrophen bedroht. Menschen werden Opfer von Krieg und Gewalt. Der Synodale Weg war und ist aber getragen von einer Grundhaltung der Hoffnung: die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt und Überwindung deren systemischer Ursachen. Die Kirche kann dann wieder glaubwürdig die Frohe Botschaft verkündigen. Die Kirche wird voll an der Seite der Menschen stehen – in Wort und Tat. Eine hoffnungsfrohe Kirche, die nichts mehr verschleiert und sich erneuert, kann wirksamer eintreten für eine Welt, die Zukunft hat.“
Trotz allem Unheil in der Welt – wozu vermutlich heute die nun „Extremwetter“ apostrophierten vier Jahreszeiten zählen – bekennt sich die deutsch-synodale Kirche als „hoffnungsfroh“ und möchte „eintreten für eine Welt, die Zukunft hat“, was immer das auch heißen mag. Das Beste kommt noch, ganz gewiss, und die Zukunft ist der wiederkommende Herr. Doch an diese Zukunft scheint die Kirchenprovinz Deutschland nicht zu denken, denn was hier kundgetan wird, ist nicht mehr als eine kirchenpolitische Phrase.
Auf dem „Synodalen Weg“ gab es „hoffnungsvolle Anfänge“, so wird behauptet. Welche denn? Etwa die Ablehnung von „Ordinatio sacerdotalis“? Die Neuerfindung der Morallehre im Sinne eines zeitgeistlichen „Anything goes“? Die Abwendung von der verbindlich gültigen Lehre der Kirche aller Zeiten und Orte kann eher als ein Weg ins hoffnungslose Abseits verstanden werden, wenn etwa der deutsche Ungeist des Bescheidwissertums dazu führt, anscheinend unbotmäßige romtreue Bischöfe wie Kardinal Woelki, Bischof Oster und Bischof Voderholzer als erzkonservative Störenfriede anzusehen und sich von der römisch-katholischen Kirche, etwa in der Morallehre, bewusst abzugrenzen, getrieben vom relativistischen Eigensinn des „Anders-Katholischseins“ (Bischof Bätzing).
Nun regiert die Synodalkonferenz und selbstbewusst wird behauptet: „Die katholische Kirche in Deutschland steht im engen Austausch mit der Weltkirche.“ Steht aber die Kirchenprovinz Deutschland noch in Gemeinschaft mit dem Papst und den Bischöfen in aller Welt oder tauscht sie sich mit diesen nur noch eng aus? Das Gremium behauptet hochgemut: „So arbeitet die Synodalkonferenz an der Erneuerung der Kirche, damit sie der Botschaft treu ist und inmitten dieser Welt Zeichen der Hoffnung setzt. Der Weg ist weit. Im Vertrauen auf Gott führt er in die Zukunft.“ Nur Christus kann die Kirche erneuern, niemand sonst. Für den begründeten Zweifel daran, dass die Synodalkonferenz diesen und damit den einzig wahren Weg der Erneuerung gehen will, liefern allein schon die Beschlüsse des „Synodalen Wegs“ hinreichend Argumente.
In der Kirche von heute, ob sie synodale Wege geht oder nicht, sollte nicht von allem Möglichen, sondern von Gott die Rede sein. Die Kirche kann ernst genommen werden, wenn sie die Sehnsucht der Menschen nach Gott wahrnimmt und ernst nimmt – und so dem Auftrag Christi entspricht.
Dr. Thorsten Paprotny (siehe Link) lehrte von 1998-2010 am Philosophischen Seminar und von 2010 bis 2017 am Institut für Theologie und Religionswissenschaft der Leibniz Universität Hannover. Der Autor vieler Bücher publizierte bsp. 2018 den Band "Theologisch denken mit Benedikt XVI." im Verlag Traugott Bautz und arbeitet an einer Studie zum Verhältnis von Systematischer Theologie und Exegese im Werk von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI.
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Lesermeinungen| | lakota 7. Februar 2026 | | | | @Liebe SalvatoreMio Ihrem Kommentar kann ich nur voll und ganz zustimmen.
Und wenn auch manche an die Decke gehen:
Bei den Piusbrüdern gibt es das noch!
@heikoStir:
"Es ist die kath. Kirche, die von Christus auf Petrus erbaut wurde und die in Gemeinschaft mit dem Papst als Nachfolger des Petrus steht, die auf eine 2000jährige Tradition zurückblicken kann!"
Ja, die zurückblickt, aber die Tradition verachtet, NICHT auf den Papst hört, dafür Regenbogenfahnen an den Kirchen aufhängt, Homo-Paare segnet, Narrenmessen feiert, schlüpfrige Aliens statt dem Jesuskind in die Krippe legt und..und..und.
IN der RKK schwer sündigen, macht ja nichts! |  2
| | | | | heikostir 7. Februar 2026 | | | | @Versusdeum Nur zur Erinnerung. Es ist die kath. Kirche, die von Christus auf Petrus erbaut wurde und die in Gemeinschaft (nicht nur um Reden, sondern im konkreten Tun, das sich auch im Gehorsam zeigt!!!!) mit den Papst als Nachfolger des Petrus steht, die auf eine 2000jährige Tradition zurückblicken kann.
Gemeinschaften wie die Piusbrüder, an deren Wurzel die schwere Sünde eines schismatischen Aktes stehen, können das nicht. |  0
| | | | | Stefan Fleischer 7. Februar 2026 | |  | Eine Einheit innerhalb der Kirche (von der Einheit aller Christen ganz zu schweigen) gibt es nur in der Einheit im Glauben. Wo Eigensinn und Rechthaberei blühen, oder anders gesagt, wo der Glaubensgehorsam fehlt, sind Zank und Spaltung unvermeidlich. Deshalb ist die Petrusfunktion so wichtig. Und deshalb ist jeder Angriff auf das Papsttum und jede Verwässerung dieser Autorität so gefährlich. Deshalb hat die moderne Welt derart Mühe, weil dort immer mehr der Mensch sich als Herr der Schöpfung, selbst des menschlichen Lebens, aufspielt, weil die Demut, der Mut zu dienen, immer mehr belächelt und das Machtgebaren zum Massstab der Wichtigkeit des Einzelnen wird. Innerhalb des einen Glaubens ist Vielfalt möglich, ja nötig. Aber weltliche Vielfalt wird nur zum Spaltpilz, wenn sie in den Glaubensbereich hinein getragen wird. |  0
| | | | | Versusdeum 6. Februar 2026 | | | | @modernchrist Die "systemischen Ursachen" waren vor allem, dass man bei den meist homosexuellen Delikten viel zu lange nicht sofort die Reißleine zog - teils aus Scham und Abscheu und um vermeintlich das Ansehen der Kirche zu schützen, teils aber sicher auch schon aus Gründen der damalig modernen Form "sexueller Vielfalt" (vgl. "moderne" Jugendarbeit in der Kirche*, die Pädo-Strömungen bei den "Grünen" und deren Hetze gegen uns Glaubenstreue Katholiken oder den jahrzehntelang hofierten Missbrauchstäter und Opfermitsegendesamtesantätervermittler Kentler, über den gerade etwas bei 3Sat lief)
* Ein abgesetzter Jugendpfarrer bekam ein einjähriges Interviewverbot. Sofort danach riet er, die Kirche solle alle Arten von Sexualität gutheißen, die nicht mit Gewalt verbunden seien. Wie gesagt, ein ehemaliger Jugendpfarrer. |  2
| | | | | Versusdeum 6. Februar 2026 | | | | @ThèréseL Ergänzend zu @CusanusG: Sie können ziemlich sicher davon ausgehen, dass da keine Hausfrau mit abstimmen darf, jedenfalls keine, bei der man nicht sicher ist, dass sie "richtig" abstimmt. Und das dürfte allein schon dadurch gleich doppelt sichergestellt sein, dass sicherlich nur auserlesene Gremienkatholiken mit abstimmen dürfen. |  2
| | | | | SalvatoreMio 6. Februar 2026 | | | | Kein Unterschied zwischen Jahrhunderte alter göttlicher Liturgie und manch modernen Eigenwilligkeite @Versusdeum: Oh doch, da haben Sie einfach Recht! Es gibt Bewährtes, das die Seelen formte und nährte - Unterschiede, die man nicht wegleugnen kann! Hinzu kommt, dass die "alte Liturgie" von einer äußeren Würde nicht zu trennen ist, im Gegensatz zu dem, was man heute oft erlebt. Vor der Messe und nachher wird/wurde in Stille zur Vorbereitung gebetet. Man weiß/wusste auch, dass gelegentlich über den Bußakt hinaus, das Sakrament der Beichte angebracht oder notwendig sein kann. - All das ist weitgehend verschwunden! Unser Bewusstsein für das Heilige ist weg, und die katholische Kultur schrumpft in sich zusammen wie die Eisberge im Polarmeer. - Es gibt Küster, die keine Kniebeuge vor dem Tabernakel kennen. Keiner korrigiert sie - auch nicht der leitende Pfarrer - sofern der überhaupt noch etwas zu bestimmen hat und nicht eher die Pfarrbeauftragte. Überhaupt: bloß niemanden korrigieren: man muss froh sein, wenn Leute überhaupt noch zur Kirche gehen und sich engagieren! |  3
| | | | | modernchrist 6. Februar 2026 | | | | 2019 haben sich die Bischöfe hierzulande auf ein Millionen€projekt eingelassen, das ihnen jetzt auf die Füße fällt. Die Verheerung der klerikalen Missbrauchsfälle hat sie dermaßen in die Enge getrieben, dass sie sich von den Laiengremien in die Zange nehmen ließen. Diese rochen den Braten - und dachten an ihre Steckenpferde, auf denen sie seit Jahrzehnten reiten: Abschaffung des Pflichtzölibates, Frauenweihe, Sexualmoral. Heraus kam der Missbrauch des Missbrauchs, die Durchpeitschung von Reformtexten - und eine beispiellose Spaltung der Katholiken in unserem Land.
Wie diese Wunden geheilt werden sollen? Sicher nicht durch weitere Gremien und Monitoring in den Bistümern. |  3
| | | | | Versusdeum 6. Februar 2026 | | | | @heikostir Zum wiederholten Mal: Es macht einen buchstäblich himmelweiten Unterschied, ob sich jemand auf die 400 bis 2000jährige Liturgie und (göttliche/ dogmatische) Lehre der Kirche stützen kann oder ob man einfach "neue Lehren" erfindet (die bei zumindest teilweise uns eine krude Mischung aus uralten Irrlehren und neuen Ideologien sind).
Ja, die geplanten Bischofsweihen beunruhigen mich auch.
Aber es ist eben nicht das gleiche. |  5
| | | | | dalex 6. Februar 2026 | | | | Das Lamentieren hilft nichts Es ist das Schaulaufen einer neu-linken, inklusiv egalitären Doktrin, die über die letzten Jahrzehnte in unsere Gemeinden hineingeschwappt ist, anfangs durch nette solziale Projekte, inzwischen ideologisch gefestigt und dominant. Kirche als große NGO für linke Themen. Stadtteilzentrum mit rituellem Kerzenevent am Sonntag. Einen Gott, der so viele nicht-egalitäre Zustände duldet, kann ja wohl nicht zeitgemäß sein, ein Gott der Gnade vor Recht üben kann, auch nicht. Wenn schon, dann müssen ausnahmslos alle in den Himmel kommen. Die Bibel als toxisch-männliches Buch kann nur mit feministischer "Einordnung" gelesen werden. usw. Eine kath. Universitätstheologin arbeitet mit DFG-Forschungsmitteln heraus, dass Jesus auch eine Frau hätte sein können. Es ist ein Affentheater. Ich weiß gar nicht, wo ich mit all meiner Polemik hin soll. Ich möchte meine Religion behalten und habe kein Bedürfnis, Herrn Södings Theologie zu übernehmen. |  5
| | | | | CusanusG 6. Februar 2026 | | | | @ThèréseL: vor Hausfrauen keine Angst! Vor Hausfrauen brauchen Sie bezüglich der BIschofswahl keine Angst haben. Die Probleme machen Leute, die in kirchlichen Positionen arbeiten, aber nichts glauben und solche, die aus den Unis kommend, politische Ziele verfolgen. Diese Leute suchen gezielt nach Kandidatien, die sie für ihre Ziele brauchen können. |  8
| | | | | Bonifaz2010 6. Februar 2026 | | | | Anderskatholisch? "Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen" - das ist höflich ausgedrückt. Korrekterweise muß man sagen: der bodenlos-vom-Glauben-Abgefallenen. |  5
| | | | | ThèréseL 6. Februar 2026 | | | | @ Versusdeum Meine Söhne leben in Norddeutschland und gehören gerade noch so dem Bistum Münster an. Dort ist der Bischofssitz derzeit vakant. Und es, zwar unfassbar, aber in der Tat so, dass ausgewählte Laien die Vorschläge mitbestimmen können. Ich kenne nun nicht die Auswahlkriterien aber man überlege kurz: das sitzt dann Lieselotte Müller, ihres Zeichens Hausfrau ohne theologische Kenntnisse und sucht einen passenden Bischof aus. Nach welchen Kriterien sucht sie ? Überspitzt ; Alter / Aussehen oder modern oder konservativ? Das Auswahlverfahren sollte man doch bitte Theologen überlassen! |  2
| | | | | modernchrist 6. Februar 2026 | | | | Wieder wird im Abschlußtext zum Synodalen Holzweg von der "Überwindung der systemischen Ursachen" des Missbrauchs geredet. Was waren denn nun ganz klar diese "Fehler im System" der Kirche? Ich habe keine annehmbaren Antworten bekommen. Und: 98 % der Missbrauchstaten - polizeilich angezeigt ca. 14.000 jährlich bei uns - finden im säkularen Bereich statt: Was sind denn da die "systemischen Ursachen"? Benennen wir doch Ross und Reiter! Es sind verbrecherische, ihren Trieben hörige Täter, die sich nicht an Moral, nicht an christliche Sexualregeln halten, dass Sexualität mit Liebe und Verantwortung zu tun hat - und die auch vor Kindern nicht Halt machen! Auch Vertuschung und Verheimlichung, Nicht-Anhören der Opfer, Kleinreden der Taten sind nicht zu entschuldigen: Hier ist überaus viel innerkirchlich positiv geschehen und geregelt worden. Dazu aber hätte es keinen Synodalzirkus gebraucht, der gleich alles auf den Kopf stellt! |  4
| | | | | Versusdeum 6. Februar 2026 | | | | Es reicht schon, sich die Titel der Handlungstexte anzusehen, etwa "Verkündigung des Evangeliums durch Lai*innen [sic!] in Wort und Sakrament", "Lehramtliche Neubewertung von Homosexualität", "Frauen in sakramentalen Ämtern – Perspektiven für das weltkirchliche Gespräch" oder "Einbeziehung der Gläubigen in die Bestellung des Diözesanbischofs", dann kann man bereits erkennen, dass hier eine andere Kirche errichtet werden soll. Den Nagel auf den Kopf getroffen hatte Papst Franziskus, als er sagte: „Dem Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz, Msgr. Bätzing, sagte ich: ‚Es gibt eine sehr gute evangelische Kirche in Deutschland. Wir brauchen nicht zwei davon.‘ Das Problem entsteht, wenn der synodale Weg von intellektuellen, theologischen Eliten ausgeht und stark von äußeren Druckausübungen beeinflusst wird.“ (zitiert nach Wikipedia) de.wikipedia.org/wiki/Synodaler_Weg |  4
| | | | | ThèréseL 6. Februar 2026 | | | | @ heikostir Ihr Kommentar bringt es auf den Punkt. Anstatt dass wir Katholiken zusammenstehen, gehen wir immer weiter auseinander. Es ist jetzt an Papst Leo, behutsam beide Seiten in den richtigen Schoß der Kirche zurückzubringen. Wir hatten Schon einmal eine Reformation und eine Reformation 2.0 darf es nicht geben! |  4
| | | | | Johannes14,6 6. Februar 2026 | | | | Der synodale Weg soll Vorreiter sein für die Umwandlung der Weltkirche behauptet Prof. Thomas Söding und stellt einen Absolutheitsanspruch für den synodalen Weg.
Der Synodale Weg "IST" DIE KIRCHE in Deutschland.
Wer nicht mitmacht, stört.
Die Fixierung auf traditionelle Rollenbilder, Mann und Frau, der Kampf gegen Gender etc. ist ein Irrweg..
Es ist unfaßbar, wie sich im Laufe der Synodalen Versammlungen aus "unverbindlichen Gesprächen" eines kirchenrechtlich nicht vorgesehenen Gremiums feste Strukturen mit Anspruch auf Verbindlichkeit etabliert haben, im Windschatten der Aufmerksamkeit von Gläubigen, die "einfach katholisch" sein wollen, und der Menge der ohnehin kirchlich Desinteressierten.
Was für mich bleibt, ist ein Gefühl der Ohnmacht, als Kirchensteuerzahler ausgeliefert zu sein und überrollt zu werden von einer Entwicklung, die ich als ideologischen Irrweg ablehne. www.herder.de/hk/online-exklusiv/synodaler-weg-aufbruchssignal-mit-stoergeraeuschen/ |  4
| | | | | Wirt1929 6. Februar 2026 | | | | Der synodale Weg wird in der katholischen Kirche nicht zu Ende sein. An anderer Stelle im Forum berichten Leser aus ihren Gemeinden unglaubliche Vorgänge in Verkündigung und Liturgie. Die Veränderungen schreiten voran und sind seit fast 2 Generationen unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Konservative Enklaven kämpfen gegen Anfeindung und Verächtlichmachung. Die beindruckenden und richtigen wie auch wichtigen Aussagen von Bischof Oster werden den Weg des synodalen Irrsinns allerdings nicht verhindern.
Die synodalen im Zeitgeist gefassten Ziele kommen in den stark säkular angehauchten Gemeinden mit protestantischen Inhalten besser an und dienen nicht der Glaubensverantwortung des Einzelnen.
Am Ende wird die Frage von Jesus an uns bleiben: Wollt auch ihr gehen? |  5
| | | | | heikostir 6. Februar 2026 | | | |
Mir erscheint die Kirche in ähnlicher Weise polarisiert wie die Gesellschaft. Extreme, wo man hinsieht.
In der Kirche sind das auf der einen Seite schismatisch-sektiererische Splittergruppen wie die Piusbrüder, die mit einem defizitären Traditionsbegriff einmal mehr durch unerlaubte Bischofsweihen die Axt an das sakramentale Fundament der Kirche legen.
Auf der anderen Seite sind es selbsternannte „Reformer“, die ebenfalls meinen, sich die Kirche und ihre Lehre, das Menschenbild etc. nach eigenem Gusto zudammenbasteln zu dürfen.
Im Grunde agieren beide Seiten nach gleichem Muster: Man bestimmt selbst in anmaßender und narzisstischer Manier, was Kirche ist und setzt Fakten.
Woran soll sich der Katholik halten? An Leo XIV., den Nachfolger des Petrus, auf den Christus seine Kirche gegründet hat und an die Bischöfe, die in klarer Einheit mit ihm stehen. Darum freue ich mich über Woelki, Voderholzer und Oster. |  5
| | | | | JP2B16 6. Februar 2026 | | | | KKK 675-677 und die "Afterkirche" (Synodaler Weg) der sel. Anna Katharina Emmerick Es ist die Zeit der Prüfung und Reinigung für die Kirche wie es im KKK 675-677 (Absatz "Die letzte Prüfung der Kirche") heisst. Die sel. Anna Katharina Emmerick, hat diese "Afterkirche" geschaut - aber den "deutschen Spitzbuben" werde es nicht gelingen, die "Wahre Kirche Christi" niederzuringen. "Sie wollen dem Hirten die eigene Weide nehmen! Sie wollen einen (neuen Papst) eindrängen, der den Feinden alles zugibt! Oh, ihr deutschen Spitzbuben! Wartet! Es soll euch nicht gelingen! Der Hirte steht auf dem Felsen. Ihr Priester, ihr rührt euch nicht. Ihr schlaft und der
Schafstall brennt an allen Ecken! Hättet ihr doch nur ein Vaterunser gebetet! Ihr tut nichts! Oh, wie werdet ihr es einst beweinen! Die ganze Nacht musste ich es mit ansehen, wie die Feinde den Herrn Jesus auf dem Kalvarienberg herumgeschleppt und misshandelt haben. Ich sehe so viele Verräter! Sie können es nicht ertragen, dass man sagt, es stehe schlecht. Alles ist ihnen recht, wenn sie nur mit der Welt glorieren können!" |  6
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