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- Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
- Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
- Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
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Die synodale Sackgasse der Anderskatholischenvor 3 Stunden in Kommentar, 4 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
„Auf dem ‚Synodalen Weg‘ gab es ‚hoffnungsvolle Anfänge‘, so wird behauptet. Welche denn?“ Betrachtung von Thorsten Paprotny
Stuttgart (kath.net) Eine wolkige Erklärung, publiziert am 31. Januar 2026, beendete vorläufig das Provinzschauspiel „Synodaler Weg“. Luftige Betrachtungen, banale Textbausteine und schlichte Wortblasen aus der deutschkatholischen Parallelgesellschaft wurden von der sogenannten „Synodalversammlung“ vorgelegt. Der Auftakt der Erklärung „ Für eine Welt, die Zukunft hat – mit einer Kirche, die Hoffnung macht“ scheint an der Pastoralkonstitution „Gaudium et spes“ orientiert zu sein, um den dezidiert konzilswidrigen Beschlüssen, etwa über die Sexualmoral und die Privatmeinungen über zum sakramentalen Amt für alle, mit dem Schein des Wahren, Guten und Schönen zu umgeben: „Freude, Hoffnung, Angst und Leid der Menschen müssen das Handeln der Kirche bestimmen.“
Der Leser stutzt und staunt, doch es ist nicht anders als auf der synodalen Spielwiese überhaupt: Die Frage nach Gott bleibt außen vor, hier bestimmen „Angst und Leid“ das „Handeln der Kirche“, nicht das Evangelium. Wenn also Christenmenschen heute etwa an den „menschengemachten Klimawandel“ unbedingt glauben und sich davor noch mehr ängstigen wollen, dann muss eine verbreitete, aber kontrovers zu diskutierende wissenschaftliche Meinung wie diese wahrscheinlich das „Handeln der Kirche“ bestimmen. Viele Hörer der Fürbitten leiden jede Woche an den Schachtelsätzen, in denen diese und andere vermeintliche oder tatsächlichen Ängste wortreich vorgetragen werden, während von Glaubensnot, Sünde und Gottlosigkeit keine Rede ist. 
Der Skandal des sexuellen Missbrauchs wird in der Erklärung auch erwähnt, sogleich folgt eine weitere Stilblüte: „Das war 2019 der Startpunkt des Synodalen Weges der katholischen Kirche in Deutschland. Und das in einer Zeit, in der die Welt zunehmend aus den Fugen zu geraten scheint: Menschen verlieren sich in der hochtechnisierten Lebenswelt. Menschen sind von Armut und Unwetterkatastrophen bedroht. Menschen werden Opfer von Krieg und Gewalt. Der Synodale Weg war und ist aber getragen von einer Grundhaltung der Hoffnung: die Aufarbeitung sexualisierter Gewalt und Überwindung deren systemischer Ursachen. Die Kirche kann dann wieder glaubwürdig die Frohe Botschaft verkündigen. Die Kirche wird voll an der Seite der Menschen stehen – in Wort und Tat. Eine hoffnungsfrohe Kirche, die nichts mehr verschleiert und sich erneuert, kann wirksamer eintreten für eine Welt, die Zukunft hat.“
Trotz allem Unheil in der Welt – wozu vermutlich heute die nun „Extremwetter“ apostrophierten vier Jahreszeiten zählen – bekennt sich die deutsch-synodale Kirche als „hoffnungsfroh“ und möchte „eintreten für eine Welt, die Zukunft hat“, was immer das auch heißen mag. Das Beste kommt noch, ganz gewiss, und die Zukunft ist der wiederkommende Herr. Doch an diese Zukunft scheint die Kirchenprovinz Deutschland nicht zu denken, denn was hier kundgetan wird, ist nicht mehr als eine kirchenpolitische Phrase.
Auf dem „Synodalen Weg“ gab es „hoffnungsvolle Anfänge“, so wird behauptet. Welche denn? Etwa die Ablehnung von „Ordinatio sacerdotalis“? Die Neuerfindung der Morallehre im Sinne eines zeitgeistlichen „Anything goes“? Die Abwendung von der verbindlich gültigen Lehre der Kirche aller Zeiten und Orte kann eher als ein Weg ins hoffnungslose Abseits verstanden werden, wenn etwa der deutsche Ungeist des Bescheidwissertums dazu führt, anscheinend unbotmäßige romtreue Bischöfe wie Kardinal Woelki, Bischof Oster und Bischof Voderholzer als erzkonservative Störenfriede anzusehen und sich von der römisch-katholischen Kirche, etwa in der Morallehre, bewusst abzugrenzen, getrieben vom relativistischen Eigensinn des „Anders-Katholischseins“ (Bischof Bätzing).
Nun regiert die Synodalkonferenz und selbstbewusst wird behauptet: „Die katholische Kirche in Deutschland steht im engen Austausch mit der Weltkirche.“ Steht aber die Kirchenprovinz Deutschland noch in Gemeinschaft mit dem Papst und den Bischöfen in aller Welt oder tauscht sie sich mit diesen nur noch eng aus? Das Gremium behauptet hochgemut: „So arbeitet die Synodalkonferenz an der Erneuerung der Kirche, damit sie der Botschaft treu ist und inmitten dieser Welt Zeichen der Hoffnung setzt. Der Weg ist weit. Im Vertrauen auf Gott führt er in die Zukunft.“ Nur Christus kann die Kirche erneuern, niemand sonst. Für den begründeten Zweifel daran, dass die Synodalkonferenz diesen und damit den einzig wahren Weg der Erneuerung gehen will, liefern allein schon die Beschlüsse des „Synodalen Wegs“ hinreichend Argumente.
In der Kirche von heute, ob sie synodale Wege geht oder nicht, sollte nicht von allem Möglichen, sondern von Gott die Rede sein. Die Kirche kann ernst genommen werden, wenn sie die Sehnsucht der Menschen nach Gott wahrnimmt und ernst nimmt – und so dem Auftrag Christi entspricht.
Dr. Thorsten Paprotny (siehe Link) lehrte von 1998-2010 am Philosophischen Seminar und von 2010 bis 2017 am Institut für Theologie und Religionswissenschaft der Leibniz Universität Hannover. Der Autor vieler Bücher publizierte bsp. 2018 den Band "Theologisch denken mit Benedikt XVI." im Verlag Traugott Bautz und arbeitet an einer Studie zum Verhältnis von Systematischer Theologie und Exegese im Werk von Joseph Ratzinger / Benedikt XVI.
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Lesermeinungen| | Johannes14,6 vor 1 Stunden | | | | Der synodale Weg soll Vorreiter sein für die Umwandlung der Weltkirche behauptet Prof. Thomas Söding und stellt einen Absolutheitsanspruch für den synodalen Weg.
Der Synodale Weg "IST" DIE KIRCHE in Deutschland.
Wer nicht mitmacht, stört.
Die Fixierung auf traditionelle Rollenbilder, Mann und Frau, der Kampf gegen Gender etc. ist ein Irrweg..
Es ist unfaßbar, wie sich im Laufe der Synodalen Versammlungen aus "unverbindlichen Gesprächen" eines kirchenrechtlich nicht vorgesehenen Gremiums feste Strukturen mit Anspruch auf Verbindlichkeit etabliert haben, im Windschatten der Aufmerksamkeit von Gläubigen, die "einfach katholisch" sein wollen, und der Menge der ohnehin kirchlich Desinteressierten.
Was für mich bleibt, ist ein Gefühl der Ohnmacht, als Kirchensteuerzahler ausgeliefert zu sein und überrollt zu werden von einer Entwicklung, die ich als ideologischen Irrweg ablehne. www.herder.de/hk/online-exklusiv/synodaler-weg-aufbruchssignal-mit-stoergeraeuschen/ |  0
| | | | | Wirt1929 vor 1 Stunden | | | | Der synodale Weg wird in der katholischen Kirche nicht zu Ende sein. An anderer Stelle im Forum berichten Leser aus ihren Gemeinden unglaubliche Vorgänge in Verkündigung und Liturgie. Die Veränderungen schreiten voran und sind seit fast 2 Generationen unaufhaltsam auf dem Vormarsch. Konservative Enklaven kämpfen gegen Anfeindung und Verächtlichmachung. Die beindruckenden und richtigen wie auch wichtigen Aussagen von Bischof Oster werden den Weg des synodalen Irrsinns allerdings nicht verhindern.
Die synodalen im Zeitgeist gefassten Ziele kommen in den stark säkular angehauchten Gemeinden mit protestantischen Inhalten besser an und dienen nicht der Glaubensverantwortung des Einzelnen.
Am Ende wird die Frage von Jesus an uns bleiben: Wollt auch ihr gehen? |  0
| | | | | heikostir vor 2 Stunden | | | |
Mir erscheint die Kirche in ähnlicher Weise polarisiert wie die Gesellschaft. Extreme, wo man hinsieht.
In der Kirche sind das auf der einen Seite schismatisch-sektiererische Splittergruppen wie die Piusbrüder, die mit einem defizitären Traditionsbegriff einmal mehr durch unerlaubte Bischofsweihen die Axt an das sakramentale Fundament der Kirche legen.
Auf der anderen Seite sind es selbsternannte „Reformer“, die ebenfalls meinen, sich die Kirche und ihre Lehre, das Menschenbild etc. nach eigenem Gusto zudammenbasteln zu dürfen.
Im Grunde agieren beide Seiten nach gleichem Muster: Man bestimmt selbst in anmaßender und narzisstischer Manier, was Kirche ist und setzt Fakten.
Woran soll sich der Katholik halten? An Leo XIV., den Nachfolger des Petrus, auf den Christus seine Kirche gegründet hat und an die Bischöfe, die in klarer Einheit mit ihm stehen. Darum freue ich mich über Woelki, Voderholzer und Oster. |  1
| | | | | JP2B16 vor 2 Stunden | | | | KKK 675-677 und die "Afterkirche" (Synodaler Weg) der sel. Anna Katharina Emmerick Es ist die Zeit der Prüfung und Reinigung für die Kirche wie es im KKK 675-677 (Absatz "Die letzte Prüfung der Kirche") heisst. Die sel. Anna Katharina Emmerick, hat diese "Afterkirche" geschaut - aber den "deutschen Spitzbuben" werde es nicht gelingen, die "Wahre Kirche Christi" niederzuringen. "Sie wollen dem Hirten die eigene Weide nehmen! Sie wollen einen (neuen Papst) eindrängen, der den Feinden alles zugibt! Oh, ihr deutschen Spitzbuben! Wartet! Es soll euch nicht gelingen! Der Hirte steht auf dem Felsen. Ihr Priester, ihr rührt euch nicht. Ihr schlaft und der
Schafstall brennt an allen Ecken! Hättet ihr doch nur ein Vaterunser gebetet! Ihr tut nichts! Oh, wie werdet ihr es einst beweinen! Die ganze Nacht musste ich es mit ansehen, wie die Feinde den Herrn Jesus auf dem Kalvarienberg herumgeschleppt und misshandelt haben. Ich sehe so viele Verräter! Sie können es nicht ertragen, dass man sagt, es stehe schlecht. Alles ist ihnen recht, wenn sie nur mit der Welt glorieren können!" |  1
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