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Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten

7. Februar 2026 in Weltkirche, 35 Lesermeinungen
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Katholisches Hilfswerk „Courage International“: Man habe mit dem Papst „über die Bedeutung der Keuschheit“ gesprochen „und wie sie den Menschen heilt, stärkt und wiederherstellt“ - Der Papst ist „sehr, sehr unterstützend“ - VIDEO


Vatikan (kath.net) „Am 6. Februar 2026 durfte Courage International einen Moment tiefer Gnade erleben: eine Privataudienz bei unserem Heiligen Vater, Papst Leo XIV. Vor dem Nachfolger Petri zu stehen und das Leben und die Mission dieses Apostolats mit ihm zu teilen, war für alle Anwesenden … ein tief bewegendes Erlebnis.“ Das schreibt das Hilfswerk „Courage International“ auf X. Das Hilfswerk schildert weiter: „Seit fast 46 Jahren begleitet Courage treu Männer und Frauen, die sich zum gleichen Geschlecht hingezogen fühlen, sowie ihre Angehörigen und ermutigt sie zu einem Leben, das in Keuschheit, Heiligkeit, echter Freundschaft und Vertrauen in Christus wurzelt. Wir sind dem Heiligen Vater zutiefst dankbar für seine Zeit und seine Ermutigung.“ Das Hilfswerk wurde u.a. in der Privataudienz u.a. repräsentiert von Bischof Frank Caggiano, Bischof von Bridgeport; Pfarrer Kyle Schnippel, Priester der Erzdiözese Cincinnati; Pfarrer Brian Gannon, Geschäftsführer von Courage International; und Angelo Sabella, Mitarbeiter und seit 31 Jahren Mitglied von Courage International. Das Hilfswerk wurde 1980 gegründet und ist als katholisches Apostolat von der Kirche anerkannt, es wird von den Erzbistümern New York, Bridgeport und Connecticut finanziell unterstützt.


Pfr. Gannon, der Geschäftsführer, erläuterte nach der Begegnung gegenüber der englischsprachigen Ausgabe von EWTN: „Wir sprachen über die Bedeutung der Keuschheit und wie sie den Menschen heilt, stärkt und wiederherstellt.“ 

Papst Leo seinerseits habe zu der Gruppe über „die Verletzlichkeit der Menschen“ gesprochen und darüber, dass „Jesus Christus immer bei euch ist und ihr niemals allein seid“, so Gannon weiter.

Der Papst ist „sehr, sehr unterstützend bei allem, das Courage International macht“, er „war sehr liebenswürdig, ein guter Zuhörer“, er „war spürbar sehr ermutigend“.

„Die Gelegenheit, dem Heiligen Vater die Arbeit unseres Apostolats vorzustellen und Menschen mit gleichgeschlechtlicher Neigung, die ein keusches Leben führen möchten, sowie Angehörige von LGBTQ-Menschen seelsorgerisch zu begleiten, war ein bedeutsames Ereignis“, vertrat die Organisation in einer Pressemeldung über diese Privataudienz.

„Courage International“ stellt sich auf seinem Webauftritt folgendermaßen vor: „Begegne Christus. Entdecke dich selbst. Wachse in der Heiligkeit. Ein römisch-katholisches Apostolat für Männer und Frauen mit gleichgeschlechtlicher Anziehung und ihre Angehörigen.“ Es bietet Chaträume mit Austausch- und Gebetsmöglichkeiten sowie Begegnungen im echten Leben an. Bisher ist das Hilfswerk in englischer und spanischer Sprache verfügbar, die Teilnahme ist auch aus dem deutschsprachigen Raum heraus möglich.

Link zu diesem katholischen Hilfswerk: Courage International

 


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Lesermeinungen

 Versusdeum 13. Februar 2026 
 

@Alpenglühen

Und wieder: Menschen mit homosexuellen Neigungen, die aussteigen wollen, professionell zu begleiten ist verboten (ein schwuler, also befangener CDU-Minister ließ das beschließen), obwohl die Gender-Ideologie besagt, dass nichts nangeboren ist (nicht einmal das Geschlecht!) und die sexuelle Orientierung jederzeit frei neu gewählt werden kann. Tja, liebe postfaktische Woke und Progressisten: "Fakt" ist, was einem gerade in den Kram passt, gelle?


0
 
 Alpenglühen 8. Februar 2026 

Teil 2

In D gab es (gibt es noch??) einen Verein, mit der gleichen Intension wie „Courage International“. Als einige Mitglieder bei einer Demo in München von „DemofürAlle“ sprachen, wurden sie von der Homo-Lobby nicht nur ausgepfiffen. Sie wurden teilweise körperlich angegriffen, weil sie sich dem Diktat der Lobby nicht unterwerfen wollen. Manchmal ist Unterstützung auch dann wichtig, wenn etwas lt kirchlicher Lehre eigentlich selbstverständlich ist. Besonders wenn in D etliche Oberhirten von dieser kirchl. Lehre nichts wissen wollen. U. dann hat Unterstützung m.E. wenig mit salonfähig-machen zu tun.


5
 
 Alpenglühen 8. Februar 2026 

@barbaletta - wie wäre es mit etwas weniger Aggression im Ton? - Teil 1

P. Leo ist im 44. Jahr Priester (Weihe 06/1982). Ich glaube nicht, daß ihn noch irgend etwas in Verlegenheit bringen könnte.
Oder erwarten Sie, daß P. Leo alle Begegnungen verweigert, die evtl. unangenehm werden könnten?
SalvatoreMio hat die rechtl. Situation in D genannt. Ich empfehle Art. 70128 u. 70168 v. kath.net.
Therapie und / oder auch seelsorgliches Gespräch ist in D nur erlaubt, wenn das Ziel ist, das gleichgeschlecht. Empfinden zu bestätigen! Bei allem Anderen drohen ggf. 1 Jahr Haft bzw. 30.000 Euro Strafe. Welcher Therapeut ließe sich darauf ein, zumal evtl. noch immer mit „Lockvögeln“ der H.-Lobby zu rechnen ist?
Ja, für uns soll es selbstverständlich sein, sich zu mühen, sich an Gottes Wort zu halten. Aber es tut wohl einem jeden gut, darin auch einmal positiv bestärkt zu werden. U. nicht, wie z.B. durch den 264. Nachfolger des hl. Petrus geschehen, für dieses eigene Bemühen als rigide, hartherzig u. formalistisch beschimpft zu werden.


4
 
 SalvatoreMio 8. Februar 2026 
 

Mir entzieht sich ...

@Wirt1929: Ja, auch mir entzieht sich zu diesem Thema vieles. Doch dieses Thema kam auf den Tisch und muss aufgegriffen werden, damit es nicht ganz und gar "linkslastig" abgehandelt und verarbeitet wird. - Dabei dürfen wir nicht übersehen: es gibt weltweit Gruppen, die sich stark bemühen um ein Umdenken der Gesellschaft Richtung "freie sexuelle Liebe für jeden und gqnz nqch Geschmack", um es kurz auszudrücken. Überall tauchen seit Jahren "Regenbogenfarben" auf: Fahnen vor Supermärkten, Mode und Regenschirme in diesen bunten Streifen und viel mehr. Mit dem gottgehorsamen Noah und seiner Familie hat das nichts mehr zu tun. Laut Bibel waren sie die einzigen, die die Sintflut
überlebten und Frieden fanden. Für Gläubige geht es um sehr viel, nämlich den Glauben treu zu leben, nicht nur mit dem Intellekt, dem man "etwas vorgaukeln kann". Auch unser Leib ist Gabe Gottes und soll seinen Gesetzen gehorchen. Genau das aber wird immer mehr infrage gestellt. OutinChurch lässt grüßen. Siehe Link!

www.jesuiten.org/news/doku-ueber-out-in-church-erhaelt-katholischen-medienpreis


2
 
 Crétienne 8. Februar 2026 
 

SalvatoreMio: sehr wichtige Aussage: nicht verstoßen

Mit den Kindern kann und muss man reden. Auch wenn man sie nicht be-: umkehren kann, sollte man stets da sein und zur Seite stehen. Verstoßen ist oft spontane Reaktion aber nicht zielführend.


2
 
 Wirt1929 8. Februar 2026 
 

Mir entzieht sich

das Besondere im Vorhaben Keusch zu leben, bei gleichgeschlechtlicher Neigung als Katholik. Allen Katholiken ist bekannt, auch als Hetero ein verantwortlich und stellenweise enthaltsames Geschlechtsleben zu führen. Mich stört das ständig überdimensionierte Herausstellen homosexueller Neigung, der in jüngster Vergangenheit zu viel Beachtung geschenkt wird. Enthaltsamkeit ist wohl für viele eine starke Lebensprüfung, unabhängig der Neigung. Wie an anderer Stelle vermutet, drängt sich auch mir eine schleichende Abhängigmachung der homosexuellen Thematik hin zur Salonfähigkeit innerhalb der Kirche auf. Den damit bekämpfen zu wollenden Missbrauch innerhalb der Kirche wird man nicht verhindern können. Den zur Aufarbeitung des Missbrauchs der Vergangenheit erhellenden Beitrag vermag ich ebenfalls nicht zu erkennen.


2
 
 Versusdeum 8. Februar 2026 
 

A posops Ideologien: Welches Geschlecht hat Ihre Mutter?

Daran, dass die beiden woken Dogmen Homo und Gender unvereinbar miteinander sind, habe ich ja schon öfter erinnert. Am Freitag zitierte ein Journalist bei "Meine WELT - Meine Meinung" aus einem Fragebogen des Auswärtigen Amtes (vormals Bärbock) für Geburten deutscher Kinder im Ausland: "Welches Geschlecht hat die leibliche Mutter des Kindes, die das Kind geboren hat?" und meint fassungslos: "Ich gebe den Tipp: In den meisten Ländern dieser Welt ist es ein Affront, zu fragen, ob Deine Mutter auch eine Frau ist" (es ist zuallererst aber ein Affront für den Verstand). Er erwähnte auch den Fall der wegen Gewalttaten verurteilten Linksextremistin der Hammerbande "Maja T." (lt. verlinkter Anfrage "vormals bekannt als Simeon T."), die von unseren Linken zum Opfer stilisiert und sogar von mehreren Abgeordneten in der Haft besucht worden war. Dass man in D als Mann in ein Frauengefängnis darf, wissen wir ja schon, aber in A darf dieser Häftling offenbar auch noch früher in Rente gehen.

dserver.bundestag.de/btd/21/023/2102357.pdf


0
 
 Versusdeum 8. Februar 2026 
 

@SalvatoreMio

Richtig, das auf verschiedenen Ebenen direkt auf ein offenes Schisma zurasende Bodenpersonal Gottes auf deutschem Boden hat sich größtenteils bereits den grassierenden Ideologien (u.a. der Homo- der dieser diametral widersprechenden Gender-) unter- und die Lehren Gottes und seiner Kirche in zentralen lebenspraktischen Punkten verworfen.
Aber das soll und darf gläubige Katholiken nicht interessieren. Es gelten nach wie vor Gottes Gebote, die Bibel (insbesondere natürlich das Neue Testament) und die (vor allem dogmatisierten, also unabänderlichen) Lehren der Kirche (und wir vertrauen natürlich auch eher echter Wissenschaft, als Pippi-Langstrumpf-Pseudorealitäten). Nur weil ein längst und großflächig in Häresien versumpfter lokaler Zweig der Kirche neue Wahrheiten erfindet, ändert sich nicht ein Haar am katholischen Glaubensgut. Und wen ich gefälligst zu wählen habe, lasse ich mir von solchen Leuten schon gleich gar nicht vorschreiben.


3
 
 antony 7. Februar 2026 

@barbarella: Entschuldigung, habe was verwechselt.

Die Vermischung von Papstaudienz und Spahngesetz kam gar nicht von Ihnen. Den letzten Abschnitt meines vorherigen Posts widerrufe ich hiermit.


1
 
 antony 7. Februar 2026 

@barbarella: Ihre Meinung, dass alles "umkehrbar" wäre, was nicht genetisch ist, ...

... zeugt von wenig Sachverstand. Sowohl was die Ätilogie und Prognose psychischer Verfasstheiten betrifft, als auch was die komplexen Zusammenhänge zwischen Genen und Umwelt angeht.
Sicherlich kann sich sexuelles Empfinden bei therapeutischer Bearbeitung von Konflikten verändern, aber das ist keineswegs garantiert. "Umpolen" funktioniert nicht. Man kann homosexuelle Empfindungen nicht einfach umkonditionieren.
Ihre Polemik, Spahns Gesetzeswerke mit der Papstaudienz für Courage zusammenzusetzen, lässt nebenbei wenig Bereitschaft zu sachlicher Auseinandersetzung erkennen. Nur für den Fall dass das Ihre Absicht in diesem Forum sein sollte.


5
 
 antony 7. Februar 2026 

@barbarella: So langsam bekommt man den Eindruck, Sie seien neidisch...

... weil der Papst die Leute von Courage empfängt.
Nebenbei, zu Ihrer Replik auf @lesa: Halten Sie homosexuelle Neigungen für eine bewusste Wahl? Weil Sie schreiben, die Leute würden die Eindruck erwecken, sie könnten nichts dafür. Denken Sie, die haben sich das ausgesucht?

Was das Engagement von Courage mit "synodaler Gesinnung" zu tun hat, müssen Sie wohl näher erklären.


5
 
 Domspatz_AT 7. Februar 2026 
 

@barbaletta

Fast möchte man sich Sorgen um Ihren Blutdruck machen, ob der zahlreichen Beiträge zu diesem Thema.

Von mir deshalb nur kurz. Eine objektive Betrachtung widerspricht ihrer Behauptung, "diese Leute" würden den Papst in "Verlegenheit" bringen. In dem kurzen Videoclip macht der Hl. Vater mitnichten den Eindruck, in Verlegenheit gebracht worden zu sein. Vielmehr hält er ein T-Shirt der Initiative doch sehr ungezwungen in der Hand! Dazu hat ihn wohl niemand genötigt. Im Gegenteil: dass er sich hinsichtlich seiner Audienzen von niemandem die sprichwörtliche Pistole auf die Brust setzen lässt, wird gerade in einem anderen Themenkomplex heiß debattiert.

Die einen erhalten eine Audienz, die andere nicht. Dafür wird der Pontifex seine Gründe haben.


6
 
 Triceratops 7. Februar 2026 
 

@barbaletta

Könnte es sein, dass Sie den Artikel gar nicht richtig gelesen haben, sondern schon beim ersten Blick auf die Überschrift ausgezuckt sind und begonnen haben, mit Steinen zu werfen?
Im Artikel steht nämlich keinesfalls, dass da irgendwelche Homosexuelle - noch dazu mit "Extrawurst" - beim Papst waren, um ihm zu "verkünden", dass sie keusch bleiben wollen, wie Sie zu meinen scheinen. Es handelte sich um Vertreter einer Organisation, die Homosexuellen dazu beistehen will, gemäß den Lehren der Kirche zu leben. Und ja, das ist wichtig, denn - bibelfest, wie Sie sind - kennen Sie das ja: "Nicht die Gesunden bedürfen des Arztes, sondern die Kranken."
Und noch ein allgemeiner Tipp: Seien Sie doch nicht immer so rigide und am Buchstaben hängend. Versuchen Sie, wenigstens ein bisschen weniger unbarmherzig zu sein, ein ganz kleines bisschen nur!


5
 
 SalvatoreMio 7. Februar 2026 
 

Bitte nicht immer gleich auf die Pauke hauen!

@barbaletta: um es vorweg zu sagen: mir ist das Thema "gleichgeschlechtliches Sexualleben" ein Gräuel! - Aber bevor SIE mit Ihrem Beitrag um sich schlagen, möchte ich vorschlagen zu lesen, worum es wirklich geht: In der Tat passt der Titel in obigem Beitrag nicht so ganz: es geht um die Organisation "Courage International". Sie besteht aus Eltern, Verwandten, Geschwistern und Freunden jener, die sich als "LGBTQ-Personen" verstehen. Sie suchen Glaubenshilfe und Rat, damit auch die familiären Bindungen mit den betroffenen Personen aufrechterhalten bleiben usw. Es muss bitter sein für manche Eltern, wenn ihre Kinder Wege gehen, die sie nicht akzeptieren können, aber gute Eltern verstoßen ihre Kinder nicht! - Und der Papst hat den Auftrag, Hirte zu sein! Dadurch, dass er bestimmte Personen links liegen lässt oder sie innerlich nur verdammt, kann er nicht Hirte sein.


5
 
 Versusdeum 7. Februar 2026 
 

@barbaletta

Danke für die Korrektur. Natürlich ist es beim Einen vielleicht stärker verfestigt, beim Anderen weniger, bei dritten nur ein "Versuch" beim man-muss-ja-alles-mal-ausprobieren, beim Vierten nur "Lifestyle"-Getue, politisches Kampfmittel (wie sicherlich viele selbsterklärten Trans-Aktivisten) oder endlich-mal-im-mittelpunkt-stehen-dürfen und der vierte will "nur noch da raus" - aber die Gesellschaft (und auch die Kirche bei uns) wendet sich verunsichert ab, da sie längst eine Beute der Homo-Lobby geworden ist.
Fakt ist:
- Die Kirche hat ihre Lehren dazu niemals geändert (nicht einmal beim synodalen Weg kamen sie damit durch, erst als sie danach geschockt auf namentliche Abstimmung wechselten, nickten die meisten Bischöfe eingeschüchtert alles ab).
- Und ein "Homo-Gen" hat auch noch niemand gefunden
- Und die postfaktischen Woken sind sich noch nicht einmal einig, ob nun nichts (Gender-) oder alles (Homo-Ideologie) angeboren ist.


1
 
 Crétienne 7. Februar 2026 
 

Mit Verlaub : dieser Papst ist mitunter ein Rätsel

Mal glasklar ohne Abstriche konservativ katholisch, dann wiederum keine verbindliche Entscheidung zum synodalen Unsinn und jetzt empfängt er Homosexuelle etc. die explizit betonen, keusch leben zu wollen. Das ist doch selbstverständlich und muss den Papst nicht extra In Privataudienz erklärt werden. Kein Wort aber der Zurechtweisung an unsere Synodalen. Oder eine klare Aussage zur Alten Messe. Stattdessen trifft er täglich wichtige und unwichtige Menschen. Hat jemand einen klaren Blick in dieses Pontifikat? Jeder Schweigetag ist ein Gewinn für die geplante feindlichr Übernahme.


0
 
 barbaletta 7. Februar 2026 
 

@ SalvatoreMio

Homosexualität ist nicht genetisch bedingt – es gibt kein Gen, der Homosexualität verursacht! Wenn dem so wäre, wären eineiige Zwillinge, wie die zukünftigen „Wetten dass“ Moderatoren, entweder beide homo oder beide hetero, da sie genetisch identisch sind.
Wieso muss man das immer wieder wiederholen und betonen?
Auch wenn gleichgeschlechtlich Neigungen ganz normal wären, Mt 5,28 gilt für alle, oder will jemand behaupten, dass Mt 5,28 für lesbische Frauen nicht gelten kann?
Und auch wenn ärztliche Therapien unter Strafe verboten werden, so kann man die Ärzte nicht bestrafen, wenn sich ein Homo freiwillig einer Therapie unterziehen will. Warum wollen die Betroffenen das nicht?


0
 
 SalvatoreMio 7. Februar 2026 
 

Von "gleichgeschlechtliche Neigungen" -

wird hier gesprochen, das Hilfswerk "Courage International" erwähnt und lobend erwähnt, dass manche der Betroffenen sich bemühen, "keusch leben zu wollen" usw. - Also gut und richtig! -
Nur ist uns doch gewiss nicht entgangen, dass es laut der deutschen Bischöfe Studien von Fachleuten gibt, die bestätigen, dass gleichgeschlechtliche Neigungen (oder was es da sonst noch an Varianten gibt), ganz normal seien. Und so haben wir in Deutschland dank dem Bemühen von Herrn Spahn seit 2020 ein Gesetz, dass diesbezügliche ärztliche Therapien unter Strafe verbietet). Heißt es "kirchlicherseits" nicht sogar, diese Personen seien von Gott so geschaffen? - Kein Wunder, dass die unsäglichen Segnungen und auch "Homo-Messen" immer noch stattfinden.


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 barbaletta 7. Februar 2026 
 

@ Richelius

Keine Nachrichtenagentur wird sich lächerlich machen und so etwas "verkünden".

Wieso Katholiken mit gleichgeschlechtlicher Neigung vom Papst wie Extrawurst empfangen werden sollten, ist mir ein Rätsel. Wenn alle in der Kirche weiter so „denken“ und „glauben“, wie die Schreiber hier, dann muss man sich nicht wundern, wenn wir immer mehr homo-Priester in der Kirche haben. Wird dann auch die Fahrtrichtung auf der Autobahn geändert, wenn zu viele schwule Geisterfahrer die Ausfahrt mit der Einfahrt verwechseln?

Welchen Sinn macht es, den Papst um Audienz zu bitten und ihm „verkünden“, dass man keusch leben will? Das sollen wir alle wollen, oder gilt Mt 5,28 für homosexuelle Männer nicht?
Wenn alle hetero Single das machen würden, dann kann der Vatikan für immer schließen, oder Eintrittsgelder kassieren, dann ist er rasch die reichste Institution der Welt.
PS.: so wie es aussieht, ist die synodale Gesinnung ansteckender, als man befürchten könnte.


1
 
 barbaletta 7. Februar 2026 
 

Geisterfahrer

Wieso Katholiken mit gleichgeschlechtlicher Neigung vom Papst wie Extrawurst empfangen werden sollten, ist mir ein Rätsel.
Wenn alle in der Kirche weiter so „denken“ und „glauben“, wie die Schreiber hier, dann muss man sich nicht wundern, wenn wir immer mehr homo Priester in der Kirche haben. Wird dann auch die Fahrtrichtung auf der Autobahn geändert, wenn zu viele schwule Geisterfahrer die Einfahrt mit der Ausfahrt verwechseln?
Welchen Sinn macht es, den Papst um Audienz zu bitten und ihm zu „verkünden“, dass man keusch leben will? Wenn alle hetero Single das machen, dann kann der Vatikan für immer schließen.

PS.: so wie es aussieht, ist die synodale Gesinnung sehr ansteckend.


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 barbaletta 7. Februar 2026 
 

ach echt?

@ antony
Die Welt schreit allen fortwährend ins Ohr, dass sie ihre Sexualität ausleben sollen. Warum sollten die Homo oder Hetero auf die Welt hören?

@ Juandiego
die Bibel, den Katechismus, den CIC und die Verlautbarungen der Kirche habe ich schon gelesen, bevor die Meisten User hier geboren wurden.
@ Versusdeum
Warum Leben lang? Dem wäre so, wenn Homosexualität genetisch bedingt worden wäre! Ist die aber nicht, also ist sie umkehrbar!

@ lesa
Nein! Diese Leute bringen den Papst in Verlegenheit und versuchen den Eindruck zu erwecken, dass sie nichts dafür können, wenn sie homosexuell sind.

Wieso die Homosexuellen etwas besonders sein „müssen“, ist für mich ein Rätsel. Wenn alle in der Kirche weiter so „denken“ und „glauben“, dann muss man sich nicht wundern, wenn wir immer mehr homosexuelle Priester in der Kirche haben.
Aber wer weiss? Vielleicht will die Kirche das so.


0
 
 Richelius 7. Februar 2026 
 

@ barabaletta

„Martyrer“ sind streng genommen Menschen, die Zeugnis geben. Wenn also jemand nicht verheiratet ist und um Christ willen keusch lebt, kann man dies durchaus als weißes Martyrium bezeichnen.


3
 
 Versusdeum 7. Februar 2026 
 

Ein wichtiges Signal auch für Andere

Solche öffentlichen Signale in den Anfängen des später "Missbrauchsskandal" genannten Entwicklungen unterlassen oder gar zu den Taten ermutigende gesendet zu haben, ist eine der Altlasten der einst als "Progressiv" gefeierten Kreise in der Kirche, die dieses ihr Versagen nicht nur verdrängen, sondern es auch noch dreist der Kirche "als systemisches Versagen" unterjubeln und es sogar noch dazu missbrauchen, um die kirchliche Sexualmoral und gleich mindestens zwei der Zehn Gebote de facto komplett abzuschaffen (sogar ganz offen im skandalösen neuen kirchlichen Arbeitsrecht auf deutschem Boden).


6
 
 lesa 7. Februar 2026 

Ein mutiges und inspirierendes, notwendiges Signal.

Eine sehr gute Idee von diesen Menschen, den Papst um Audienz zu bitten. Damit geben sie einen klaren Hinweis, dass das Ausleben der Hs. Neigung nicht die "obligatorische und vn allen, auch von der Kirche zu akzeptierende Lösung des Problems ist. Dass Halten der Gebote führt zum inneren Frieden und zur Entfaltung.


7
 
 Versusdeum 7. Februar 2026 
 

Liebe @Barbaletta

Ja, Menschen mit homosexuellen Neigungen sind nun mal ihr Leben lang dazu aufgerufen, sexuell enthaltsam zu leben (sofern sie eben nicht doch noch "das andere Geschlecht für sich entdecken" dürfen in Liebe und Ehe), während das für die meisten von uns nur zeitweise der Fall ist.
Dass ich ein "übermäßiges Einfühlungsvermögen den Homosexuellen gegenüber" habe, hat mir übrigens bisher noch niemand vorgeworfen. Vielleicht ist Ihnen entgangen, dass ich dann immer von Menschen mit homosexuellen Neigungen spreche und andererseits der aggressiven Homolobby gegenüber kein Blatt vor den Mund nehme und die Zerschlagung der Homo-Missbrauchsnetzwerke fordere.
Ansonsten vielen Dank für Ihre (wenn auch manchmal etwas pointierten) Beiträge (aber den Schuh muss ich mir auch anziehen).


5
 
 Juandiego 7. Februar 2026 

@ barbaletta

Ja, so wie Sie es beschreiben, ist es eine schwere Prüfung. Ich rate Ihnen, den Katechismus der Katholischen Kirche zu lesen.


4
 
 antony 7. Februar 2026 

@barbarella: Das Opfer beim Ringen um Keuschheit bei gleichgeschlechtlicher...

... Anziehung ist aus zwei Gründen besonders anerkennenswert:
1. Die Welt schreit den Betroffenen fortwährend ins Ohr, dass sie ihre Neigungen ausleben sollen.
2. Gerade männliche homosexuell Empfindende leiden oft unter einer suchtartigen Ausprägung ihrer Neigung, was sich statistisch in deutlich höheren Partnerzahlen ausdrückt. Daher wird es den Betroffenen schwerer sein als für den Heterosexuellen, der zudem entweder die Hoffnung auf eine Partnerschaft hat oder sich frei für das Singledasein entscheidet.


10
 
 barbaletta 7. Februar 2026 
 

@ Fatima

„(wozu im Übrigen jeder Christ verpflichtet ist).“

Richtig!
In den Berichten über die Homos und bei den Homos selbst klingt das aber so, als ob ihr Opfer im Ringen um Reinheit doppelt so groß wäre, wie das der Heteros.
Warum?


0
 
 Fatima 1713 7. Februar 2026 
 

@barbaletta

"Möchten" bedeutet einfach, dass sie sich darum bemühen wollen, aber so wie wir alle nicht garantieren können, dass es ihnen wirklich gelingt. Ich kann Ihnen als unfreiwillig, nicht "geplant" zölibatär lebender Mensch bestätigen, dass es manchmal sehr wohl ein großes Opfer und Ringen um Reinheit bedeutet, wenn man keusch leben möchte (wozu im Übrigen jeder Christ verpflichtet ist). Mitleid erwarte ich mir dafür auch keines, aber es schadet nichts, anderen mit ein wenig Einfühlungsvermögen zu begegnen.
Diese Menschen geben ein Zeugnis im Gegensatz zu denen, die Forderungen stellen (wie Segnung oder "Ehe" für Homosexuelle).


13
 
 barbaletta 7. Februar 2026 
 

@ Versusdeum

Ja, wir sind alle Sünder und wenn wir sündigen, tun wir das, was wir im Grunde genommen garnicht wollen, wir beichten unsere Sünden, glauben an die Vergebung und dürfen wieder den Herrn in der hl. Kommunion empfangen.
Was wir nicht tun: Wir machen aus uns keine Märtyrer, die großes Opfer vollbringen müssen, wenn wir keusch leben wollen.
Wenn die Kirche den Homosexuellen bei jeder Gelegenheit Unterstützung zusichert, so, als ob sie diese dringender hätten als jeder Hetero, dann bestätigt sie die Homos in ihrer Opferrolle.
Woher kommt also auch bei Ihnen und anderen dieses übermäßiges Einfühlungsvermögen den Homosexuellen gegenüber?


0
 
 Mariat 7. Februar 2026 

Keusch leben zu können - ist deren freiwilliges Ziel !

Ein ständiger geistiger Kampf -der Gebetsunterstützung benötigt.
Auch kath. Priester leben im Zölibat. Ihnen gebührt wirklich Anerkennung!
Wer so lebt, hat eine andere Sicht auf die Welt.


6
 
 Versusdeum 7. Februar 2026 
 

Wir sind alle Sünder und haben schlechte Neigungen,

der eine so, der andere so. Und wer glaubt, perfekt vor Gott dazustehen, dürfte mindestens die des Stolzes haben - mit die schlimmste Sünde überhaupt.
Es ist wunderbar, zu wissen, dass der Heilige Vater „Courage International“ unterstützt. Der Herr behüte und stärke uns alle, besonders jene, deren Neigungen viel Leid verursachen können, und lasse ihren schmerzlichen Verzicht wie ein Rauchopfer zu sich aufteigen, das ihnen selbst den ersehnten Frieden bringen und vielen Anderen zum Heil gereichen möge.


8
 
 gebsy 7. Februar 2026 

Vergelt's Gott!

Das ist wirklich eine gute Nachricht.
Gottes helfende Liebe gerade in diesem Bereich zuzulassen, ist die Beglückung und Hinführung zum Erlösungsgeschenk Jesu ...


5
 
 Mariat 7. Februar 2026 

Dank sei diesem katholischen Hilfswerk „Courage International“,

für die Begleitung, Hilfe, Unterstützung - der Frauen und Männer, die in Keuschheit leben möchten.
Dies ist Caritas!
Gottes Segen für alle die sich dorthin begeben und all jene die Mitarbeiten.


11
 
 barbaletta 7. Februar 2026 
 

„… die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten“

Was bedeutet hier: „möchten“?
Haben sie eine andere Wahl?
Ja, sich nicht zu outen und so zu leben, als ob sie hetero wären, oder sich therapieren zu lassen, um sich von dem Laster zu befreien.


0
 

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