SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
- Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
- Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
- "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
- Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
- „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
- "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
- Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
- Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
- Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
- Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
- 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
- Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
- Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
- "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
| 
Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot6. Februar 2026 in Prolife, 11 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Ein christliches Krankenhaus in Deutschland kann dem Chefarzt nicht verbieten, ungeborene Kinder in seiner Privatpraxis zu töten
Hamm/Lippstadt (kath.net/gem/rn) Das „Klinikum Lippstadt - Christliches Krankenhaus“ darf dem Mediziner die Durchführung von Tötung ungeborener Kinder nicht in seiner Privatpraxis untersagen. Dies urteilte nach einem Rechtsstreit das Landesarbeitsgericht (LAG) Hamm am 5. Februar 2026 und gab damit dem umstrittenen Chefarzt Joachim Volz recht. Der Konflikt entzündete sich nach der Fusion des evangelischen Krankenhauses Lippstadt mit zwei katholischen Häusern. Der neue Gesellschaftsvertrag sah ein striktes Verbot von Abtreibungen vor, es sei denn, es bestand Lebensgefahr für die Mutter. Volz wollte hingegen weiterhin Abtreibungen durchführen. Das Urteil könnte weitreichende Folgen für kirchliche Träger in ganz Deutschland haben. 
KORREKTUR: Das Krankenhaus darf die Tötung ungeborener Kinder im Krankenhaus doch untersagen. Nur auf die Privatpraxis des Arztes hat das Krankenhaus keinen Einfluss.
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | ottokar 6. Februar 2026 | | | | Was geht in dem Kopf von Dr.Joachim Volz vor? Bringt ihm das Töten von ungeborenen Kindern so viel Nebenverdienst,dass der diese peinliche Diskussion überhaupt erträgt? Oder ist es die Freude daran einen Auftragsmord (Papst Franziskus)durchzuführen? Dabei soll er mir ja nicht mit dem Argument kommen, er helfe bedrängten Müttern. Da gibt es grossartige Möglichkeiten der tätigen Hilfe für Mutter und Kind. Das Töten von Kindern ist für einen Arzt, der einmal den Eid geschworen hat Leben zu schützen, nicht nur der Bruch seines Eids , sondern ein moralisches Verbrechen.Denn als Arzt weiss er, dass es sich dabei nicht um einen Zellhaufen handelt, sondern um ein Lebewesen.Wahrscheinlich hat er im Christlichen Krankenhaus Lippstadt einen unkündbaren Vertrag, der ihn zu dieser privatärztlichen Handlungsweise ermuntert. |  1
| | | | | modernchrist 6. Februar 2026 | | | | Das scheint ja zum neuen kirchlichen Arbeitsrecht zu passen: in der Klinik darf er nicht abtreiben. Was aber ein Menschen "privat" macht, das wird nicht mehr rechtlich bewertet: Der Pasti kann mit einem schwulen Partner zusammenleben, die Pastille mit einer stadtbekannten Lesbe; der Diakon mit seiner Geliebten nach der Scheidung seiner Ehe; die Kindergärtnerin Josefine heißt ab jetzt Josef; der Pfarrer lebt in einer größeren Schwulen-WG. Alles Paletti. Ist ja der private Bereich....So kann der Arzt privat ein Killer sein. Er macht ja alles Scheinrechtlich abgesichert! Das muss man halt akzeptieren. Was eigentlich noch alles? Die ZdK-Präsidentin sorgte sich um die flächendeckende Ausstattung des Landes mit Kinder-Tötungs-Einrichtungen... Ich habe nicht gehört, dass sie das zurückgenommen hat! |  2
| | | | | Pluto16 6. Februar 2026 | | | | Kollektivdenken führt in die Irre „Das Krankenhaus“ entscheidet gar nichts, denn es ist nur ein Gebäude und kein handlungsfähiges Wesen. Es sind immer nur Menschen die entscheiden. In diesem Fall die Menschen, die die Entscheidungsmacht haben und sich die Krankenhausleitung nennen. Das trifft auch auf „das Gericht“ zu. Es sind immer nur Menschen die entscheiden.
Die Menschen mit Entscheidungsmacht in der Krankenhausleitung mögen keinen Einfluss darauf haben, was ihr Chefarzt in seiner Privatpraxis so treibt, egal was „das Gericht“ entscheidet, aber sie haben einen Einfluss darauf wen sie zum Chefarzt machen und wen sie als Chefarzt behalten.
Ist wirklich der Chefarzt und der Richter das eigentliche Problem? Oder sind es die Menschen in der Klinikleitung die das Problem wissentlich oder unwissentlich erschaffen haben und es jetzt nicht beseitigen können oder wollen? |  0
| | | | | beertje 6. Februar 2026 | | | |
Ich bin aus Lippstadt und gehe regelmäßig in die Kantine dieses Krankenhauses: wer von all den Angestellten, die ebenfalls dort essen, gehört wohl zu den "Volz-Fans"? ... Ich will es gar nicht wissen... |  0
| | | | | ThèréseL 6. Februar 2026 | | | | @ Jothekieker Ja unfassbar ! In unserer katholischen Klinik darf niemand außer gerade noch die Raumpflegerin Nicht-Katholik sein. Zwei sehr gute, dringend benötigte, und lange vor der Umwandlung in ein katholisches Krankenhaus eingestellte syrische Ärzte wurden im Zuge der Katholisch-Machung entlassen ebenso wie zwei junge Krankenschwestern die protestantische Christen sind. Und dann beschäftigt ein katholisches Krankenhaus einen Mediziner, der in seiner Praxis Abtreibungen durchführt? Da erschließt sich mir dieses Urteil nicht. Hier werden Fachärzte entlassen, weil sie keine Katholiken sind (was mir im Krankenhaus relativ egal ist; Hauptsache mir wird geholfen l) und dann hält ein katholisches Krankenhaus an einem Mediziner fest, der ganz offen Abtreibungen durchführt? Tut mir leid, das entzieht sich meiner Logik! |  1
| | | | | Jothekieker 6. Februar 2026 | | | | Warum wurde der Mann noch nicht entlassen? Wer Menschen tötet, hat als Arzt in einem Krankenhaus unter katholischer Trägerschafts nichts verloren. Der Tatort ist hier völlig irrelevant. |  2
| | | | | Stefan Fleischer 6. Februar 2026 | |  | Ja, die Ökumene Ich frage mich immer mehr, ob die Ökumene nicht immer mehr missbaucht wird, um "christliche" Positionen zu rechtfertigen, welche an sich gar nicht mehr christlich sind. |  0
| | | | | Rolando 6. Februar 2026 | | | |
Wird dann auch der Bankraub straffrei, legal, erlaubt, wegen der Finanznot der Schuldner? |  0
| | | | | ThèréseL 6. Februar 2026 | | | | Der Text ist nicht ganz korrekt was zwar an der grauenvollen Situation nichts ändert. Aber - das Krankenhaus hat in dem Punkte Recht bekommen, dass es als Arbeitgeber dem Arzt diese Tätigkeit verbieten darf. Der Arbeitgeber hat das Recht, seine Regeln aufzustellen! Recht bekam der Arzt im Bezug auf seine durchgeführten Abbrüche in seiner Privatpraxis. Hier hat Arbeitgeber kein Recht auf Verbote. Also immerhin ein kleiner Sieg für das Krankenhaus. www.spiegel.de/panorama/justiz/klinikum-lippstadt-teilerfolg-fuer-chefarzt-im-streit-ueber-abtreibungsverbot-a-f86a2d4a-373b-4deb-adc4-f46c81d55606 |  0
| | | | | Stefan Fleischer 6. Februar 2026 | |  | Die Ökumene |  0
| | | | | maran atha 6. Februar 2026 | | | |
Was für eine kranke Welt, die ihre eigenen Kinder tötet.
Abtreibung und Katholisch ist unvereinbar! Das "christliche Geld" muss entzogen werden und natürlich auch der Titel "christlich". |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
- Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
- Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
- Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
- Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
- "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
- Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
- "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
- Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
- Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
- "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
- „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
- Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
- "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
- 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
|