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Katholische Influencer riefen zu Fasten für Frieden auf

26. Oktober 2025 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
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Gebet und Fasten können Nationen heilen: Als Reaktion auf die zunehmende Gewalt wurde am Gedenktag von Papst Johannes Paul II. weltweit für den Frieden gefastet und gebetet.


New York (kath.net / pk) Über 30 beliebte katholische Influencer riefen zu einem Fasttag für den Frieden am 22. Oktober auf. Über Instagram wurde dazu aufgerufen, sich mit Gebet und Fasten dem „tragischen Blutvergießen in diesem Jahr“ entgegenzustellen. Unterstützer der Aktion sind unter anderem Matt Fradd, Lila Rose, Chris Stefanick und „John is Catholic“.

Zu den zahlreichen Prominenten gehört auch der katholische Influencer Franco Aurelio. Er hatte in einem Video am 10. September, dem Tag der Ermordung von Charlie Kirk, gepostet, das Jahr 2025 sei ein zutiefst ungewöhnliches Jahr, das von spiritueller Unruhe geprägt sei. Aurelio forderte seine Follower auf, am 12. September zu fasten, und stellte dies als eine Zeit der groß angelegten Wiedergutmachung und Fürbitte dar.


Ryan Penney, Digital Content Manager bei EWTN Studios, war von dieser Initiative inspiriert. Er war überzeugt, dies Christen in diesem Moment der Krise mehr tun sollten. Penney wandte sich an Aurelio und mehrere andere katholische Content-Ersteller, um eine einheitliche Botschaft zu koordinieren. Mit Unterstützung des katholischen Content-Erstellers Keith Downey organisierte die Gruppe einen gemeinsamen Beitrag auf Instagram.

„Unser Ziel war es, die große Anhängerschaft dieser Influencer zu mobilisieren, um so viele Seelen wie möglich zu erreichen, denn je mehr Christen sich zusammenschließen, desto kraftvoller werden ihre Gebete und ihr Fasten“, erklärte Penney.

Der heilige Johannes Paul II., dessen Schriften oft die spirituelle Kraft des Fastens und des erlösenden Leidens betonten, war eine Quelle der Inspiration für den Aufruf zum Fasten. Der polnische Papst hatte diese Praxis in seiner Enzyklika Evangelium Vitae (Das Evangelium des Lebens) von 1995 als wichtige Waffe im Kampf gegen die Kultur des Todes hervorgehoben.

Papst Johannes Paul II. schrieb: „Jesus selbst hat uns durch sein eigenes Beispiel gezeigt, dass Gebet und Fasten die ersten und wirksamsten Waffen gegen die Mächte des Bösen sind (vgl. Mt 4,1-11). Wie er seine Jünger lehrte, können manche Dämonen nur auf diese Weise ausgetrieben werden (vgl. Mk 9,29). Lasst uns daher neu die Demut und den Mut zum Beten und Fasten entdecken, damit die Kraft aus der Höhe die Mauern der Lügen und Täuschungen niederreißt.“

Vor diesem Hintergrund fand das weltweite Fasten am 22. Oktober 2025, dem Festtag von Papst Johannes Paul II., statt, um das Vermächtnis des Heiligen zu ehren, der sich für den Schutz des Lebens einsetzte und zu spiritueller Erneuerung aufrief. Die gemeinsame Aktion sei kein politisches Statement, sondern eine spirituelle Antwort – verwurzelt in dem Glauben, dass Gebet und Fasten Herzen und Nationen heilen können.


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