Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  6. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Was auch immer Synodalität sein soll
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

"Geheimer Angriff auf die Meinungsfreiheit": US-Bericht warnt vor EU-Zensur

9. Februar 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein brisanter Artikel des Wall Street Journal wirft der Europäischen Union vor, unter dem Deckmantel der Demokratie die Grundrechte auf freie Meinungsäußerung weltweit zu untergraben.


Brüssel (kath.net/gem/rn)

Ein brisanter Artikel des Wall Street Journal wirft der Europäischen Union vor, unter dem Deckmantel der Demokratie die Grundrechte auf freie Meinungsäußerung weltweit zu untergraben. Hintergrund ist eine bisher geheime Entscheidung der EU-Kommission gegen die Plattform X (ehemals Twitter), die nun durch den US-Justizausschuss ans Licht kam.

Die Autorin Megan K. Jacobson argumentiert, dass das europäische Gesetz über digitale Dienste (Digital Services Act, DSA) weit über technische Regulierungen hinausgeht. Was oberflächlich wie der Schutz von Verbrauchern aussieht, entpuppt sich laut der Analyse als „Fahrplan für künftige Zensur“.

Die „Allmacht“ der Brüsseler Kommission


Das Hauptproblem des DSA sei die enorme Machtkonzentration: Die EU-Kommission fungiert gleichzeitig als Ankläger und Richter.

Willkürliche Strafen: Die Kommission kann Bußgelder von bis zu 6 % des weltweiten Jahresumsatzes verhängen.

Existenzbedrohung: Im aktuellen Fall gegen X berechnete die EU die Strafe nicht nur auf Basis des Umsatzes der Plattform, sondern bezog das gesamte Imperium von Elon Musk mit ein. Künftige Strafen könnten somit 6 Milliarden Dollar übersteigen – was mehr als 200 % des Jahresumsatzes von X entspräche.

Fragwürdige Beweisführung

Die 184-seitige Entscheidung, die US-Abgeordnete nun veröffentlichten, zeigt laut Jacobson ein erschreckendes Bild von Rechtsstaatlichkeit. Um X wegen der „blauen Haken“ zu bestrafen, stützte sich die Kommission auf eine dünne Beweislast: Eine Studie mit minimalen Stichproben. Kritische Presseberichte. Einen Blog-Post einer russischen Firma, die in den USA aus Sicherheitsgründen verboten ist.

Die EU interpretiert das Gesetz so weit, dass sie sogar beeinflussen will, was Nutzer „denken“, wenn sie eine Benutzeroberfläche sehen. Kritiker sehen darin einen „Gedanken-Kontroll-Ansatz“.

Das Ziel: Elon Musk und die Redefreiheit

Der Bericht legt nahe, dass die Ermittlungen gegen X politisch motiviert sind („Get Hoffa“-Taktik). Weil Elon Musk sich weigert, weitreichende Zensurwünsche der EU umzusetzen, werde nun die finanzielle Vernichtung als Drohmittel eingesetzt.

Zudem zwinge die EU die Plattform dazu, Daten an „Forscher“ herauszugeben. Jacobson warnt, dass dies pro-Zensur-Aktivisten Munition liefern soll, um die Löschung unliebsamer Meinungen unter dem Etikett „Desinformation“ zu fordern.

Fazit für die Demokratie

Die Autorin zieht Parallelen zu George Orwells „1984“: Während die EU behauptet, die liberale Demokratie zu schützen, errichte sie Instrumente, die diese faktisch zerstören. Wenn Washington oder vernünftige Stimmen in Europa nicht gegensteuern, hänge die globale Redefreiheit künftig von der „Laune der Brüsseler Bürokratie“ ab.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Vatikan: Papst nach Lungen-Eingriff offenbar wohlauf
  3. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  4. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  5. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  6. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  7. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  8. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  9. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  10. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  11. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  12. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  13. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  14. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  15. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz