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Stadt im Norden Mexikos bekommt 170-Meter-Kreuz

15. Februar 2026 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Pläne für monumentales "Kreuz der Barmherzigkeit" stammen vom Architekten der Guadalupe-Basilika.


Mexiko-Stadt (kath.net/ KAP) 
Ein neues Wahrzeichen bekommt demnächst die Metropole Monterrey im nordmexikanischen Bundesstaat Nuevo Leon: Die dortige Erzdiözese plant die Errichtung von einem 170 Meter hohen "Kreuz der Barmherzigkeit", das als weithin sichtbares "Zeichen der Liebe Gottes" dienen soll. Es wird auf dem am Stadtrand befindlichen Berg Loma Larga errichtet und soll von nahezu allen Stadtteilen aus sichtbar sein, informierte das Kirchenportal "Desde la fe".


Die Entwürfe für das Kreuz stammen vom 2022 verstorbenen Architekten und Benediktinermönch Gabriel Chávez de la Mora, der auch die in den 1970er Jahren errichtete neue Guadalupe-Basilika in Mexiko-Stadt gestaltet hat. Innen ist im Kreuzungspunkt seiner Balken auf über 130 Metern Höhe eine Anbetungskapelle geplant. Zudem ist das Monument durch Lichtstrahlen auch nachts sichtbar und enthält rote und blaue Streifen, die in Anspielung auf die Kreuzigung Jesu und die Visionen der heiliggesprochenen Ordensfrau Faustyna Kowalska (1905-1938) Blut und Wasser symbolisieren.

Ziel des Projekts ist es laut Erzdiözese, die spirituelle Erneuerung der Bevölkerung zu fördern und den Glauben zu stärken. Das Kreuz soll zudem als kulturelles und touristisches Wahrzeichen dienen und die wirtschaftliche Entwicklung der Region ankurbeln. Der Bau soll Teil eines Ensembles werden, zu dem auch eine Kirche und ein Veranstaltungszentrum gehören. Als konkrete Anlässe der Errichtung werden die anstehenden Jubiläen 500 Jahre Guadalupe-Erscheinungen (2031) sowie zwei Jahre darauf das 2000. Todesjahr Christi genannt.

Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


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Lesermeinungen

 girsberg74 15. Februar 2026 
 

Lässt mich denken an Megabeuten in den Vereinigten Arabischen Emiraten.


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