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Vier von sieben: Die unglaubliche Berufungs-Geschichte der Familie Morrison

7. März 2026 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Von den sieben Kindern der Eheleute Morrison haben gleich vier den Weg in den Dienst der Kirche gewählt – ein Phänomen, das heute Seltenheitswert hat.


Maryland (kath.net/gem/rn)

In einer Zeit, in der viele Diözesen weltweit über Priestermangel und leere Klöster klagen, sorgt eine Großfamilie aus Maryland für Schlagzeilen. Von den sieben Kindern der Eheleute Morrison haben gleich vier den Weg in den Dienst der Kirche gewählt – ein Phänomen, das heute Seltenheitswert hat.  Die Geschichte der Morrisons klingt wie aus einer anderen Epoche, doch sie spielt im hier und heute. James, Mary Sophia, Nicholas und Danny sind Geschwister, die nicht nur eine gemeinsame Kindheit teilen, sondern nun auch das Ordensgewand bzw. das Priesteramt.

Das Bild der vier Geschwister in ihren geistlichen Gewändern ging in den sozialen Medien bereits viral. Von links nach rechts sieht man: Father James Morrison: Priester der Diözese. Sister Mary Sophia Morrison: Sie trat den Dominikanerinnen bei und widmet ihr Leben dem Gebet und der Lehre. Father Nicholas Morrison: Ebenfalls zum Priester geweiht. Father Danny Morrison: Der jüngste im Bunde der Geweihten.


Das Geheimnis des „Heim-Altars“

Wie wachsen vier junge Menschen in der modernen Welt auf und entscheiden sich zeitgleich für ein Leben in Ehelosigkeit und Dienst? Für die Eltern der sieben Kinder war der Glaube nie ein bloßes Lippenbekenntnis, sondern Teil des Alltags.

„Es gab keinen Zwang“, berichten Freunde der Familie. Vielmehr sei es die Atmosphäre von Gebet, Humor und bedingungsloser Nächstenliebe im Hause Morrison gewesen, die den Boden für diese Berufungen bereitete. Dass mehr als die Hälfte der Geschwister diesen Weg einschlug, empfinden die Eltern als „pures Geschenk“, betonen aber gleichzeitig, dass sie auf alle sieben Kinder gleichermaßen stolz sind – egal ob verheiratet oder im Kloster.

Ein Signal für die Kirche

In den USA wird das „Wunder von Maryland“ bereits als Zeichen der Hoffnung gewertet. Während Statistiken oft einen Rückgang religiöser Bindungen zeigen, beweist die Familie Morrison, dass das Ideal des geistlichen Lebens für die „Generation Z“ und junge Millennials nichts an Anziehungskraft verloren hat, wenn es authentisch vorgelebt wird.

Die vier Geschwister sind nun in verschiedenen Bereichen tätig, bleiben aber eng verbunden. Ihr gemeinsames Zeugnis zeigt: Die Familie ist und bleibt die „Keimzelle“, in der große Lebensentscheidungen reifen.


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Lesermeinungen

 Johannes14,6 9. März 2026 
 

Eine Bekannte pflegte zu sagen:

"Jesus hat halt einen guten Geschmack."

Angesichts dieser wunderbar strahlenden jungen Menschen möchte ich dem zustimmen!


2
 
 Marianus 7. März 2026 

Gottes reichen Segen wünsche ich der ganzen Familie!

An dieser Stelle stellt sich mir als Spätbekehrtem und nur sehr begrenzt theologisch Gebildetem eine Frage: wie ist es möglich, dass aus einer katholischen Familie derart wahrlich reiche Früchte hervorgehen? Haben sich die Eltern zum Katholizismus bekehrt und geschah dies als sie bereits all ihre Kinder hatten?

Es wäre schön, wenn dieser Bericht um den Hintergrund, die Vorgeschichte dieser beeindruckenden Berufungen, der hier leider fehlt, ergänzt würde!


4
 

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