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Syrien: katholische Melkiten sagen aus Sicherheitsgründen alle Kar- und Osterliturgien ab

31. März 2026 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Patriarchat/Damaskus: „Angesichts der bevorstehenden Karwoche und der gegenwärtigen schwierigen Lage haben wir in Abstimmung mit allen Kirchen beschlossen, die Osterfeierlichkeiten in diesem Jahr, 2026, auf Gebete in den Kirchen zu beschränken.“


Damaskus (kath.net/pl) „An meine Söhne, die Priester des Patriarchats Damaskus. Friede sei mit euch. Angesichts der bevorstehenden Karwoche und der gegenwärtigen schwierigen Lage haben wir in Abstimmung mit allen Kirchen beschlossen, die Osterfeierlichkeiten in diesem Jahr, 2026, auf Gebete in den Kirchen zu beschränken. Bitte nehmen Sie diese Entscheidung zur Kenntnis und setzen Sie sie um. + Joseph Rifai Al-Abd, Melkitisch-griechisch-katholisches Patriarchat von Antiochia und dem ganzen Osten.“ Darüber informiert die Melkitische Griechisch-katholische Kirche in einer offiziellen Benachrichtigung, die ihren Sitz in Damaskus hat, der Hauptstadt Syriens.


Hintergrund dürften auch gezielte Anschläge auf Kirchen sein, wie etwa der verheerende Bombenanschlag im Juni 2025 auf die griechisch-orthodoxe Elias-Kirche im Dweila-Viertel von Damaskus, der Dutzende von Todesopfern forderte und viele Verletzte.

In den sozialen Medien fragen User, warum es einen heftigen internationalen Aufschrei auslöste, als in Israel Sicherheitskräfte dem Jerusalemer Patriarchen Kardinal Pierbattista Pizzaballa aus Sicherheitsgründen das Betreten der Grabeskirche untersagten – aber der dramatischen Absage von Kar- und Osterliturgien in Syrien kaum Reaktionen folgen.

Die Melkitische Griechisch-katholische Kirche ist eine Kirche eigenen Rechts der katholischen Kirche, deren Liturgie und geistliches Leben dem byzantinischen Ritus folgt.


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