Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  2. Vertrauenskrise in der Kirche
  3. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  8. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  9. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  10. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  11. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  12. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  13. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  14. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  15. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen

Der Rosenkranz aus Brot

2. Mai 2026 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein Vietnam-Kriegsgefangener fertigte im Hanoi Hilton heimlich Rosenkränze aus Brot an und riskierte damit viel, erzählte ein Mitgefangener.


New York (kath.net / pk) In einem auf Instagram veröffentlichten Video erzählt ein US-Amerikaner, der im Vietnamkrieg im berüchtigten Gefängnis Hanoi Hilton saß, er habe von einem Mitgefangenen einen besonderen Rosenkranz bekommen.  „Es war ein Rosenkranz aus Brot“, sagte Bill in dem Video. „Einer der älteren Männer war katholisch, und er machte eines: Er fertigte Rosenkränze an.“


„Wir bekamen morgens jeweils ein Stück Brot zum Frühstück“, erzählte Bill. „Er nahm einen Teil seiner Ration und formte daraus die Perlen. Er zog Fäden aus seiner Decke, um eine Schnur zu bekommen. Er hatte auch einen Füllfederhalter mit Tinte gestohlen, mit dem er den Rosenkranz färbte.“

 „Immer wenn neue Kriegsgefangene kamen, die katholisch waren, riskierte er eine Bestrafung, als er zu ihrer Zelle ging und den Rosenkranz durch das Fenster warf“, erzählte Bill. „Ich habe zufällig einen davon bekommen und hatte ihn noch, als ich freigelassen wurde.“

Bei der ersten Freilassung von Gefangenen – den Kranken und Verwundeten – habe es keine genaue Kontrolle gegeben, sodass man viele Gegenstände hinausschmuggeln konnte. In den über 700 Kommentaren zum Video erzählt eine Frau, dass die Großmutter ihres Mannes, die während des 2. Weltkrieges im KZ war, ebenso Rosenkränze aus Brot anfertigte. „Sie wurde mit dem Rosenkranz begraben, den sie aus Brot hergestellt hatte.“

https://www.instagram.com/reel/DXPibkPDikJ/


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 nazareth 3. Mai 2026 
 

Rosenkranz aus Brot...

Wie das geht kann ich mir nicht vorstellen. Unglaublich aber, wie viel Kraft aber der Rosenkranz den Häftlingen gegeben haben muss. Beeindruckend. Ein Albtraum diese Haftbedingungen.


0
 
 SalvatoreMio 2. Mai 2026 
 

So einfach christliches Zeugnis, Glaubensweitergabe und Brüderlichkeit - durch diese schlichte Kette

Müssen wir - hier und heute - auch erst bedrängt, geschunden oder eingesperrt werden, damit wir Gottes Gnadengaben wieder schätzen und den Aufruf unserer himmlischen Mutter zu ehrlicher Umkehr und Hinwendung zu Gott - ernstnehmen und neu beginnen?


1
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  3. „Kann der Westen ohne das Christentum überleben?“
  4. Bischöfe und ZdK wollen die AfD ausgrenzen, der Papst empfängt einen AfD-Bundestagsabgeordneten
  5. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  6. „So wie Volker Beck geht es mir auch mit ganz vielen Predigten und kirchlichen Verlautbarungen“
  7. Vertrauenskrise in der Kirche
  8. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  9. Proteste gegen Auftritt von Kardinal Marx
  10. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  11. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  12. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  13. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  14. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  15. Warum die deutsche „Demokratie-Kirche“ keine Zukunft hat

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz