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| ![]() Katholische Kita in Hessen verzichtet auf Mutter- und Vatertagsgeschenkevor 3 Stunden in Deutschland, 1 Lesermeinung Man wolle ‚Diversität‘ vorleben und niemanden ausschließen, begründet die Leitung der Kita die Entscheidung. Das Bistum Fulda hat sich distanziert. Amöneburg-Mardorf (kath.net/jg) In dem Schreiben hieß es, in der heutigen Zeit gewinne Diversität einen immer höheren Stellenwert. Deshalb wolle man auf „stereotype Geschenke“ wie Blumen für die Mutter oder Werkzeug für den Vater verzichten. Die klassische Familienkonstellation aus Mutter, Vater und Kind sei nicht mehr die Norm. Ein Vatertagsgeschenk für ein Kind ohne Vater in der Familie könne nicht nur wertlos sein, sondern sogar die Identität des Kindes infrage stellen, argumentierte die Kita. Viele Eltern reagierten empört auf das Schreiben und meldeten sich zahlreich bei der Kita-Leitung. Das Bistum Fulda, zu dem die Kita gehört, distanzierte sich auf Anfrage von BILD deutlich von der Formulierung. Bistums-Sprecher Matthias Reger erklärte, ein Schreiben des Teams habe zu Irritationen geführt. Die Begründung sei missverständlich formuliert gewesen und habe bei manchen Eltern Zweifel am Familienbild der Kita geweckt. „Die Katholische Kindertagesstätte St. Hubertus und das Bistum Fulda bedauern die Irritationen und Missverständnisse“, fuhr Reger fort. Die Kita werde auch künftig ein katholisches Profil haben und sich für das christliche Familienbild einsetzen. Gleichzeitig würden andere Lebensmodelle und Realitäten nicht ausgeschlossen. Die Einrichtung wolle nun erneut das Gespräch mit den Eltern suchen, um die Missverständnisse auszuräumen. Kleine Kinder würden ein Verbot für Mutter- und Vatertagsgeschenke nicht verstehen, es sei für sie sogar verstörend und irritierend, sagt der Kinderpsychologe und Erziehungswissenschaftler Dr. Christian Lüdke aus Lünen (Nordrhein-Westfalen). Kinder würden einfache Strukturen benötigen. Der Normalzustand sei Mama/Papa und Mann/Frau. Alles andere würde sie durcheinanderbringen.
Foto: Symbolbild
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