
Überraschendes Blutwunder in Neapel bei Papstbesuchvor 6 Stunden in Weltkirche, 1 Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Jubel im Dom von Neapel: Während des Besuchs von Papst Leo XIV. verflüssigte sich erneut das Blut des Stadtpatrons San Gennaro.
Neapel (kath.net/ KAP)
Zweites Blutwunder binnen weniger Tage in Neapel: Beim Besuch von Papst Leo XIV. in der süditalienischen Metropole verflüssigte sich am Samstag erneut das Blut des heiligen Januarius/San Gennaro. In der Kathedrale brach daraufhin Jubel unter den Besuchern aus.
Am vergangenen Samstag war das Phänomen turnusgemäß beobachtet worden. Traditionell verflüssigt sich das Blut des Stadtheiligen dreimal im Jahr: am Samstag vor dem ersten Mai-Sonntag, dem Fest der Übertragung der Reliquien nach Neapel, am 19. September, dem Gedenktag des Heiligen, sowie am 16. Dezember zur Erinnerung an die Bewahrung Neapels vor einem Vesuvausbruch im Jahr 1631. Bleibt die Verflüssigung aus, gilt das vielen Neapolitanern als schlechtes Omen. 
Auch bei früheren Papstbesuchen wurde das Blutwunder registriert. Überliefert ist eine Verflüssigung beim Besuch von Pius IX. im Jahr 1848. Bei Johannes Paul II. 1979 und Benedikt XVI. 2007 blieb das Wunder aus. Papst Franziskus erlebte 2015 eine teilweise Verflüssigung.
Der Überlieferung nach wurde Januarius während der Christenverfolgung unter Kaiser Diokletian bei Pozzuoli nahe Neapel enthauptet. Wissenschaftler führen das Phänomen unter anderem auf sogenannte Thixotropie zurück - die Eigenschaft bestimmter Stoffe, sich durch Bewegung zu verflüssigen.
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Foto: Archivbild von 2024
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Lesermeinungen| | Rolando vor 3 Stunden | | | |
"Wissenschaftler führen das Phänomen unter anderem auf sogenannte Thixotropie zurück - die Eigenschaft bestimmter Stoffe, sich durch Bewegung zu verflüssigen"
Warum verflüssigt sich dann das Blut auch bei Nichtbewegung und nicht immer bei jeder Bewegung? |  0
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