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| ![]() Haben Sie das Apostolische Mandat? – „Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten“vor 7 Stunden in Weltkirche, 5 Lesermeinungen Bei Bischofsweihe der Piusbruderschaft wurde den Kandidaten die im Ritus vorgeschriebene Frage gestellt – „Silere non possum“: Mit Antwort wurde der Ritus „von denen, die ihn preisen und als Bollwerk der Traditionstreue anführen, bewusst verändert“ Écône (kath.net/pl) In Écône wurden am 1. Juli 2026 von der Priesterbruderschaft St. Pius X. Das katholische Portal „Silere non possum“ kommentiert dazu: „Den Kandidaten wurde die im Ritus vorgeschriebene Frage gestellt: ‚Habetis mandatum apostolicum?‘ – ‚Haben Sie das Apostolische Mandat?‘ Anstatt diese entscheidende Frage zu beantworten, wurde eine kurze, vom Generaloberen verfasste Erklärung verlesen, um diesen schismatischen Akt zu ‚rechtfertigen‘.“ Der Kommentar trägt den Titel: „Hüter der Tradition? In Écône wurde der Ritus verändert, um die Wahrheit zu verschleiern.“ Genau dies sei der springende Punkt, erläutert der „Silere non possum“-Kommentar weiter: „Der Ritus wurde von denen, die ihn preisen und als Bollwerk der Traditionstreue anführen, bewusst verändert. Er wurde so verändert, dass sie eine ebenso einfache wie entscheidende Frage nicht wahrheitsgemäß beantworten mussten: Haben Sie das Apostolische Mandat? Nein. Sie wussten, dass sie es nicht hatten. Und doch haben sie die Liturgie verfälscht – ausgerechnet sie, die sich selbst als die treuesten Hüter der Form, des Buchstabens und der Unveränderlichkeit des Ritus darstellen.“ Dabei handle es sich keineswegs um ein zufälliges Detail, vielmehr biete dies „die ehrlichste Zusammenfassung dessen, was heute geschehen ist und was ich seit einiger Zeit mit wachsendem Unbehagen in bestimmten Kreisen beobachte, die sich als traditionalistisch bezeichnen und in denen ich geboren und aufgewachsen bin. Nicht nur in den Lefebvristen-Kreisen, sondern auch, in unterschiedlicher Weise, in Kreisen, die sich als modernistisch, progressiv oder einfach ‚anders‘ bezeichnen als jene, die nicht so denken wie sie.“ Das Problem sei nicht in erster Linie ein Problem der Doktrin [Lehre]. Sondern „es ist ein Problem der Übereinstimmung zwischen Verhalten und Handeln; zwischen dem, was verkündet wird, und dem, was getan wird. Und dies ist, bevor es eine theologische Frage ist, eine psychologische: die Fähigkeit – oder Unfähigkeit –, das, was man sagt, mit dem, was man ist, in Einklang zu bringen.“
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