![]() |
Loginoder neu registrieren? |
|||||
![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]()
| ||||||
SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-diskutiert
| ![]() US-Studie: Glaube an liebenden Gott schützt besser vor Einsamkeitvor 9 Stunden in Chronik, keine Lesermeinung Forscher analysierten Daten von 180.000 Menschen aus 22 Ländern, darunter Gläubige aus Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus sowie Nicht-Religiöse Wien/London/New York (kath.net/KAP) Menschen, die an einen persönlichen Gott glauben und sich von dieser höheren Macht geliebt fühlen, sind besser vor den gesundheitlichen Folgen von Einsamkeit geschützt. Das berichtet das Wiener Institut für medizinische Anthropologie und Bioethik (IMABE) unter Verweis auf eine Studie in der Online-Fachzeitschrift "Scientific Reports" des Nature-Verlags. US-Forscher analysierten dafür Daten von mehr als 180.000 Menschen aus 22 Ländern, darunter Gläubige aus Christentum, Judentum, Islam, Buddhismus sowie Nicht-Religiöse. Frühere Studien zeigten bereits, dass religiöse Menschen seltener unter Einsamkeit leiden als nichtreligiöse. Die neuen Ergebnisse verdeutlichten, dass der Grund dafür nicht allein im sozialen Netz der jeweiligen Religionsgemeinschaft liegt, heißt es im aktuellen Imabe-Newsletter (Mittwoch). Entscheidend sei vielmehr das Gottesbild des Einzelnen und ob er sich von dieser höheren Macht geliebt fühlt, wird auf die in "Scientific Reports" publizierten Ergebnisse der Forschungen eines Psychologenteams um Alexandra S. Wormley von Universität Michigan verwiesen. Grundlage der Studie sind Daten der Global Flourishing Study (GFS), einer internationalen Langzeitstudie der Harvard-Universität zum menschlichen Wohlbefinden. Glaube an persönlichen, liebenden Gott schützt am stärksten Das niedrigste Risiko zu vereinsamen haben jene, die sich von dem Gott, an den sie glauben, geliebt und umsorgt fühlen. Der bloße Glaube an die Existenz Gottes reicht den Forschern zufolge nicht aus. Entscheidend ist, ob der Gott als liebevoll, fürsorglich und emotional unterstützend erlebt wird. Der Glaube an eine unpersönliche spirituelle Macht oder an mehrere Götter schützt ebenfalls vor Einsamkeit, jedoch schwächer als der Glaube an einen einzigen, persönlichen Gott. Dessen Schutz erstreckt sich laut den Forschungsergebnissen auch auf die gesundheitlichen Folgen von Einsamkeit wie Depressionen, Angststörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, geschwächte Immunabwehr und erhöhte Sterblichkeit. "Letztendlich liefern wir Belege dafür, dass liebevolle Beziehungen zwischen Menschen und dem Gott, den sie verehren, Potenzial bieten, um gegen die weltweite Einsamkeitsepidemie vorzugehen", fassen die US-Psychologen zusammen. Erinnerungen an die Liebe Gottes, etwa durch Predigten oder Andachten, könnten demnach gezielt Menschen unterstützen, die sozial isoliert oder einsam sind. Copyright 2026 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
| |||
![]() | ||||||
© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz | ||||||