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| ![]() Frankreichs neue „Generation Leo“: Warum die Jugend plötzlich wieder zum Papst strömtvor 25 Minuten in Weltkirche, keine Lesermeinung Eine bemerkenswerte Kehrtwende im traditionell laizistischen Frankreich: Kurt Seinitz analysiert in der öster. „Kronen Zeitung“ die überraschende Begeisterungswelle junger Franzosen für Papst Leo XIV. und die Rückbesinnung auf christliche Werte Paris (kath.net) Frankreich galt lange Zeit als eine der am weitesten von der Kirche entfernten Nationen Europas. Seit der strikten Trennung von Staat und Kirche im Jahr 1905 gibt es dort keine Kirchensteuer, keinen regulären Religionsunterricht an staatlichen Schulen und ein striktes Verbot religiöser Symbole im öffentlichen Raum. Umso verblüffender ist das Bild, das sich Beobachtern heute bietet: Begeisterte Menschenmassen säumen die Straßen, und vor allem die Jugend strömt in die Kirchen. Man spricht bereits bewundernd von der „Generation Leo“. Wie kam es zu dieser scharfen Kurve hin zum Glauben? Außenpolitik-Experte Kurt Seinitz nennt in der „Kronen Zeitung“ drei wesentliche Gründe für dieses Phänomen: 1. Das Charisma und die Botschaft des Papstes Es ist zuallererst die Persönlichkeit von Papst Leo XIV. selbst, die die Massen in ihren Bann zieht. Mit seinem modernen Auftreten und seiner charismatischen Ausstrahlung erreicht er die Menschen – auffallend viele davon sind jung. Seine Botschaft der Zuversicht trifft in einer krisengeschüttelten Zeit mitten ins Herz der Jugend. So rief er bei einer eindrucksvollen Europapredigt im lothringischen Metz den jungen Menschen zu: „Lasst euch von den Kriegen und Krisen in der heutigen Welt nicht entmutigen. Habt keine Angst vor der Zukunft.“ 2. Sehnsucht nach Identität und Schutz vor militantem Druck Ein weiterer entscheidender Faktor liegt in der gesellschaftlichen Entwicklung. Die französische Gesellschaft hat sich in den letzten Jahren spürbar gewandelt und konservativer ausgerichtet. Der wachsende Druck durch militanten Islamismus hat viele Franzosen dazu gebracht, sich besinnend zu ihren Wurzeln zurückzukehren: zu den christlichen und kulturellen Werten des Abendlandes, die in der Kirche ihren sicheren Anker finden. 3. Mut zu geschichtsträchtigen Zeichen Nicht zuletzt zeigt sich der Papst mutig darin, historische Wunden zu berühren und Zeichen der Versöhnung sowie des Gedenkens zu setzen. So betete er an jenem historischen Ort in Paris, an dem während der Französischen Revolution in den Jahren 1792 bis zu 190 Priester, Mönche und Bischöfe den Martertod erlitten. Zudem feierte er die Sonntagsmesse auf genau jenem Platz, an dem einst der König und die Königin enthauptet worden waren – ein starkes Signal der geistlichen Aufarbeitung und des Überlebens des Glaubens über alle historischen Stürme hinweg. Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal! ![]() LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. | ![]() Mehr zu | ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() ![]() Top-15meist-gelesen
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