Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  7. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Was auch immer Synodalität sein soll
  13. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  14. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  15. Wie die Geschichte von Baby Miran ungeborene Kinder rettete

CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren

vor 48 Minuten in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Kirche habe eine Sendung und auch eine Zusage von ihrem Stifter. Sie soll sich in gesellschaftliche Diskussionen einmischen, ihre Stellungnahmen sollen aber spezifisch christlich sein, sagt Nathanael Liminski.


Düsseldorf (kath.net/jg)
Der CDU-Politiker und Chef der nordrhein-westfälischen Staatskanzlei Nathanael Liminski hat die Kirchen aufgefordert, die genuin christliche Botschaft stärker in den Mittelpunkt ihrer öffentlichen Verkündigung zu stellen. 

Im Interview mit der Kirchenzeitung für das Erzbistum Köln wies der Politiker und bekennende Katholik auf die „hoffnungsvolle Botschaft“ der Kirche hin und betonte, dass die Kirche kein Selbstzweck sei, sondern eine Sendung und auch eine Zusage von ihrem Stifter habe.


„Die Kirche darf sich nicht so anhören wie der ADAC. Sonst dürfen wir uns nicht wundern, wenn sie so eingeordnet wird“, warnte Liminski. 

Die Politik dürfe ihrerseits die Kirchen nicht auf „Sozialbuden“ reduzieren, fuhr er fort. Die Kirchen dürften sich aber selbst auch nicht dazu reduzieren – nach dem Motto: „Wir sind der Dienstleister für Pflege und Kita, von der Wiege bis zur Bahre.“ 

Themen, zu denen die Kirche im gesellschaftlichen Diskurs Stellung nehmen solle, sollten spezifisch christlich sein. Ausgehend vom christlichen Menschenbild könnte die Kirche einmahnen, dass die Würde des Menschen nicht von seiner Leistung abhängig sei. Daraus folge der Einsatz für die Schwächsten in der Gesellschaft. Andere Fragen wären etwa die soziale Gerechtigkeit oder der Einfluss von Technologien wie der Künstlichen Intelligenz. Papst Leos Enzyklika „Magnifica humanitas“ sei dafür ein gutes Beispiel.

Er vertraue aber darauf, dass es „so wie bisher in der 2000-jährigen Geschichte, immer auch Frauen und Männer der Kirche geben wird, denen das gelingt“, sagte Liminski. 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Die Familie als Schule der Liebe - Eine Kirche aus Familien
  3. Wir können NICHT schweigen!
  4. Marco Rubio in Athen: Ein Aufruf zur Rückbesinnung auf die christlich-abendländischen Wurzeln
  5. „Ceresanis reale Eschatologie zum Jubiläum 2033 spricht in dieser Form des Romans…“
  6. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit
  7. Das 'Schwert des Heiligen Michael': Eine mysteriöse Linie, die sieben Heiligtümer verbindet
  8. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  9. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  10. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  11. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  12. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  13. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  14. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  15. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz