Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  12. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  13. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  14. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  15. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein

Hindus stoppen Kirchenbau in Indien

27. August 2016 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Drohung an Christen zum Hinduismus überzutreten.


Neu Delhi (kath.net/ KNA)
Im indischen Bundesstaat Chhattisgarh haben mehr als 2.000 radikale Hindus den Bau einer Kirche verhindert und den Christen gedroht, sollten sie nicht zum Hinduismus übertreten. Die Extremisten hätten durch den Bau einer Mauer den Zugang zum Rohbau der Kirche versperrt, berichtet der asiatische katholische Pressedienst Ucanews (Donnerstag). Die Hindu-Aktivisten könnten schalten und walten, wie es ihnen gefalle, wird ein Gemeindemitglied zitiert; «sie haben die Unterstützung der Polizei und der Behörden.»


Der Rat der Katholiken von Chhattisgarh beschrieb die Lage der Christen gegenüber Ucanews als äußerst schlecht: «Jeder, der ein Christ sein will, muss mit dem Märtyrertod rechnen.» Die Zunahme von Angriffen auf Christen, Priester, Ordensfrauen und kirchliche Einrichtungen gebe Anlass zu großer Besorgnis. In Chhattisgarh sind Christen eine kleine Minderheit von weniger als einem Prozent der Bevölkerung.

Seit Mai 2014 wird Indien von der Bharatiya Janata Partei (BJP) regiert, die auch die Landesregierung von Chhattisgarh stellt. Die BJP gilt als politischer Arm der hindu-nationalistischen Hindutva-Bewegung. Diese fundamentalistische Gruppierung strebt ein Indien unter hinduistischer Vorherrschaft an. Unter der BJP-Regierung haben Fälle von Unterdrückung und gewaltsamen Ausschreitungen radikaler Hindus gegen Christen und Muslime sprunghaft zugenommen.

(C) 2016 KNA Katholische Nachrichten-Agentur GmbH. Alle Rechte vorbehalten. Jegliche mediale Nutzung und Weiterleitung nur im Rahmen schriftlicher Vereinbarungen mit KNA erlaubt.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 SCHLEGL 27. August 2016 
 

Die 2 fernöstlichen Religionen

Ach, da wird uns doch immer gesagt, dass die 2 fernöstlichen Religionen so friedlich und tolerant seien? Sollte das etwa nicht stimmen? Immerhin war es ein Hindu, der seine Glaubensbruder, den Präsidenten Mahatma Gandhi umgebracht hat!
Es sind übrigens nicht die ersten Gewaltsanwendungen von Hindus gegenüber Christen.
Wir lernen aus der Geschichte, dass immer dann, wenn sich politische Interessen einer Religion bedienen, nicht selten Gewalt zum Einsatz kommt!
Das ist natürlich auch eine Lehre aus der Kirchengeschichte, nur habe ich den Eindruck, dass die Christen aller Konfessionen doch etwas aus dieser Geschichte gelernt haben.
Werden dass die anderen Religionen auch schaffen? Msgr. Franz Schlegl


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Christenverfolgung

  1. UN-Experten: Christliche Frauen und Mädchen in Nigeria besonders von Gewalt bedroht
  2. Bischof Robert Barron: Krieg gegen Christen ist real – Welt darf nicht länger schweigen
  3. Besuch des syrischen Präsidenten - „Kirche in Not“ fordert Bundeskanzler Merz zum Handeln auf
  4. Zur weltweiten Christenverfolgung Schweigen, zu Israels „Fehler“ Empörung
  5. Belgischer öffentlich-rechtlicher Sender lässt Moderatoren Marien- und Jesus-Statuen zertrümmern!
  6. In muslimischen Regionen müssen Christen den Ramadan nicht selten mitbefolgen
  7. Berliner Landesbischof Stäblein erinnert an weltweite Christenverfolgung
  8. Neuer Bericht zum Iran: Zahl der Festnahmen von Christen verdoppelt sich
  9. Mexiko: Historiker fordern mehr Bewusstsein für Cristero-Krieg
  10. „Christen in Europa sehen sich zunehmend Hass und Diskriminierung ausgesetzt“







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Das Ende von Maria 2.0“
  3. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  4. „Die katholische Kirche ruht auf zwei Säulen ihrer sichtbaren Einheit: Petrusamt und Eucharistie“
  5. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  6. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  7. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  8. Papst: Sexueller Missbrauch in erster Linie ein menschliches Problem
  9. Europas Zukunft im Licht des Evangeliums
  10. Europa kann nur aus seinem Gedächtnis Zukunft gewinnen
  11. Grenzen überwinden, ohne die Wahrheit zu verlieren
  12. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  13. Lichterprozession in Lourdes: Papst betet in Lourdes den Rosenkranz auf Latein
  14. Meloni kündigt Burka- und Niqab-Verbot, Ausländerquoten an Italiens Schulen an
  15. Der verworfene Stein wurde zum Fundament: Gott wirft unser Leben niemals weg

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz