Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vertrauenskrise in der Kirche
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  5. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  6. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  7. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  8. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  9. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  10. MAGNIFICA HUMANITAS
  11. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘

Estnisches Nationalmuseum: Keine Tritte mehr für Marienbild

24. Oktober 2016 in Chronik, 8 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ein umstrittenes Exponat wurde nach Protesten entschärft. Es zeigt ein Marienbild auf einem Bildschirm, das zerbricht und durch den Schriftzug ‚Reformation’ ersetzt wird. Die Veränderung konnte bislang durch einen Fußtritt ausgelöst werden.


Tartu (kath.net/LSN/jg)
Das estnische Nationalmuseum in Tartu hat ein umstrittenes Exponat abgeändert, welches die Reformation thematisiert. Sogar Urmas Viilma, der evangelisch-lutherische Erzbischof Estlands, hatte das Werk zuvor kritisiert.

In dem vor kurzem eröffneten Museum war auf einem Bildschirm ein holographisches Bild der Jungfrau Maria zu sehen. Der Sockel auf dem der Bildschirm angebracht war, enthielt eine Platte. Wenn die Besucher dieser Platte einen Tritt versetzten, „zerbrach“ das Hologramm, der Bildschirm wurde weiß und das Wort „Reformation“ erschien. Nach einiger Zeit erschien das Hologramm erneut. Auf seinem Facebook-Auftritt erklärte das Museum, das Exponat sei eine „künstlerische Darstellung des Bildersturms“.


Das Werk mache Religion lächerlich und beleidige die religiösen Gefühle der Gläubigen, kritisierte Erzbischof Viilma, ebenfalls auf Facebook. Für viele Gläubige sei die Jungfrau Maria weit mehr als eine historische Figur. Sie werde bis heute verehrt und um Hilfe angefleht. Sie verdiene daher Respekt.

Nach den Protesten wurde die Platte am Sockel entfernt. Das Hologramm der Jungfrau Maria „zerbricht“ und verschwindet nun in regelmäßigen Zeitintervallen und das Wort „Reformation“ erscheint auf dem Bildschirm.

Die meisten Esten sind konfessionslos, weniger als 30 Prozent gehören einer Religionsgemeinschaft an. Die größte Gemeinschaft ist die evangelisch-lutherische Kirche, der 13,6 Prozent der Bevölkerung angehören, gefolgt von der orthodoxen Kirche mit 12,8 Prozent.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Kultur

  1. Norwegischer Bischof Varden: „Gekommen um zu erfüllen“
  2. Eine erschütternde Oper nach einer Erzählung von Gertrude von Le Fort
  3. Chef der Vatikan-Bibliothek: Papst Leo ist ein Mann der Kultur
  4. Beethoven war "religiös mit fast missionarischem Anliegen"
  5. COL1972 - US-Frauen starten mit Pro-Life-Label die Modewelt-Revolution
  6. Oh Dio – Gott in der Oper
  7. ‘Stille Nacht’-Jubiläum mit Landesausstellung an neun Orten
  8. Wien: Bühnenpremiere von ‘Der Engel mit der Posaune’
  9. 'Ich glaube, dass niemand ohne Glauben leben kann'
  10. Päpstlicher Kulturminister verabschiedet Leonard Cohen auf Twitter






Top-15

meist-gelesen

  1. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  2. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  3. Vertrauenskrise in der Kirche
  4. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  5. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  8. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  9. MAGNIFICA HUMANITAS
  10. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  11. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  12. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  13. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz