Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Am Mittwoch wurde die letzte Messe der außerordentlichen Form in Kathedrale von Melbourne gefeiert
  2. Koch an Eleganti: "Damit hast Du nämlich nicht Klarheit, sondern Verwirrung geschaffen!"
  3. Schisma - Vatikan klagt Erzbischof Vigano an
  4. Kipppunkt erreicht? Wird Wien eine muslimische Stadt?
  5. „Neu ist, dass sich auch Einrichtungen der Kirche am Versuch beteiligen, Christen mundtot zu machen“
  6. Lehrerin zeigt Volksschulkindern Sexfilm im Aufklärungsunterricht
  7. Früherer Distriktsoberer der Piusbruderschaft in den USA zu Haftstrafe verurteilt
  8. ‚Verband Christlicher Pfadfinder*innen’ beschließt Unvereinbarkeit mit AfD
  9. „Das Judentum in Deutschland ist im Begriff, unsichtbar zu werden“
  10. Ärger um Spenden für Messen in Kroatien
  11. „In einem Wahljahr sollte der Papst vernünftiger handeln“
  12. Adoratio 2024 – Ein voller Erfolg
  13. Polnische Fußballfans protestieren gegen Abnahme der Kreuze im Warschauer Rathaus
  14. Die grandiose Geschichte von AMAZING GRACE
  15. Deutschschweizer Frauenklöster verlassen Ordens-Dachverband

Saudischer Kronprinz überrascht mit Äußerungen zu Israel

4. April 2018 in Aktuelles, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der saudische Kronprinz Bin Salman hat das Existenzrecht Israels akzeptiert. Er habe keine Vorbehalte gegen ein anderes Volk. Sorge habe er aber um die Belange der Palästinenser.


Riad (kath.net/Israelnetz) Der saudi-arabische Kronprinz Mohammed Bin Salman hat den Israelis erstmals das Recht auf einen eigenen Staat zugesprochen. In einem am Montag veröffentlichten Interview des amerikanischen Magazins „The Atlantic“ sprach er von gemeinsamen Interessen.
„Ich glaube, dass alle Menschen, überall, das Recht haben, friedlich in ihrem Staat zu leben. Ich glaube, dass Palästinenser und Israelis das Recht auf ihr eigenes Land haben“, erklärte Bin Salman. Allerdings sei ein Friedensabkommen zwischen den Konfliktparteien notwendig, um Stabilität für alle zu sichern und normale Beziehungen zu ermöglichen, fügte er hinzu.
Auf die Frage, ob er religiös begründete Einwände gegen die Existenz Israels habe, antwortete der Kronprinz: „Wir haben religiöse Bedenken hinsichtlich des Schicksals der heiligen Moschee in Jerusalem und hinsichtlich der Rechte des palästinensischen Volkes. Das haben wir. Aber wir haben nichts gegen irgendein anderes Volk.“
Israel sei im Blick auf seine Größe eine große Wirtschaftsmacht. Es gebe viele Interessen, die sein Land mit Israel teile. Wenn es Frieden gäbe, würde es viele gemeinsame Interessen zwischen Israel und den Ländern des Golf-Kooperationsrats wie Ägypten und Jordanien geben, sagte Bin Salman weiter.
DIG begrüßt Äußerungen
Die Deutsch-Israelische Gesellschaft (DIG) begrüßte den Vorstoß des Kronprinzen. Es sei eine „sehr vernünftige Position“, sagte DIG-Präsident Hellmut Königshaus am Dienstag im Deutschlandfunk. „Mit Saudi-Arabien hätte Israel natürlich einen starken Partner an der Seite, wenn es denn tatsächlich auch die gesamtpolitische Auffassung ist und nicht nur die des Kronprinzen“, betonte Königshaus laut der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Seiner Auffassung nach sei jedoch die gesamte saudische Gesellschaft „noch nicht ganz so weit“.
Saudi-Arabien hat keine diplomatischen Beziehungen zu Israel. Außenminister Adel al-Dschubeir hatte jedoch zuletzt im Dezember erklärt, sein Land sei zu solchen Beziehungen bereit, wenn es einen Friedensvertrag zwischen den Konfliktparteien gibt.



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Chris2 5. April 2018 
 

Ich würde mich freuen,

wenn es Kronprinz Bin Salman gelingen würde, die Rolle Saudi-Arabiens neu zu definieren. Ein moderner(er) Islam mit starkem Rückhalt, das wäre endlich eine zukunftsfähige Basis für die Muslime weltweit. Und für Frieden und Entwicklung in islamisch geprägten Ländern.


2
 
 Adamo 4. April 2018 
 

Neue Töne aus Saudi-Arabien!

Mohammed bin Salman braucht neue Verbündete mit seiner Liberalisierung im eigenen Land und der Anbahnung an Israel. Dieses Aufbrechen bisher verkrusteter Strukturen ist auch dringend notwendig.


7
 
  4. April 2018 
 

Man soll Gott keine Grenzen setzen

Jetzt fehlt nur noch ein ähnliches Statement der moderaten Schiiten am Besten aus dem Iran und eine ehrliche Friedensbotschaft mit einer Absage an Groß-Israel aus Tel Aviv.


3
 
 Stephaninus 4. April 2018 
 

Sympathisch

Zwar macht eine Schwalbe noch keinen Sommer, aber ich finde, der Mann hat doch schon an verschiedenen Fronten Bereitschaft gezeigt, alte, verhärtete Denkschemen zu verlassen. Dafür ist sehr viel Mut nötig, v.a. wenn man das ganze stählerne Korsett der Tradition in Rechnung stellt.


13
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Naher Osten

  1. „Christenverfolgung aus dem toten Winkel holen“
  2. Erzbischof: Papst will Aussterben der Christen in Nahost stoppen
  3. Naher Osten - "Es wäre gut, wenn die Christen mehr Kinder hätten"
  4. Großes katholisches Jugendtreffen auf der Arabischen Halbinsel
  5. Nahost-Bischöfe fordern USA und Iran zum Dialog auf
  6. Vatikan: Nahost-Friedensgebet in Bari ist Papst sehr wichtig
  7. Abbas gibt Juden Schuld an Holocaust
  8. Orthodoxer Patriarch wurde in Bethlehem angegriffen
  9. Israel: „Ich befürchte eine Explosion in der arabischen Welt"
  10. Palästinenser brauchen keinen US-Präsidenten, um Juden umzubringen






Top-15

meist-gelesen

  1. Oktober 2024 mit kath.net in MEDJUGORJE
  2. Koch an Eleganti: "Damit hast Du nämlich nicht Klarheit, sondern Verwirrung geschaffen!"
  3. „Neu ist, dass sich auch Einrichtungen der Kirche am Versuch beteiligen, Christen mundtot zu machen“
  4. Schisma - Vatikan klagt Erzbischof Vigano an
  5. Am Mittwoch wurde die letzte Messe der außerordentlichen Form in Kathedrale von Melbourne gefeiert
  6. Nebelkerzen im rechtsfreien Raum
  7. Die grandiose Geschichte von AMAZING GRACE
  8. Kipppunkt erreicht? Wird Wien eine muslimische Stadt?
  9. Äbtissin Christiana Reemts OSB: „Früher glaubte man...“
  10. Lehrerin zeigt Volksschulkindern Sexfilm im Aufklärungsunterricht
  11. Früherer Distriktsoberer der Piusbruderschaft in den USA zu Haftstrafe verurteilt
  12. Adoratio 2024 – Ein voller Erfolg
  13. Kardinal: Italiens Präsident bat Vatikan, Berlusconi zu stürzen, Antwort war "eisiges Schweigen"
  14. Tod im KZ aus Nächstenliebe
  15. Polnische Fußballfans protestieren gegen Abnahme der Kreuze im Warschauer Rathaus

© 2024 kath.net | Impressum | Datenschutz