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Erzbischof Viganò warnt vor ‚neuer Kirche’

20. September 2019 in Weltkirche, 37 Lesermeinungen
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Unter dem Schlagwort eines ‚neuen Paradigmas’ werde versucht, eine neue Kirche im Sinne der Theologie von Karl Rahner und Hans Küng zu etablieren, befürchtet der Erzbischof.


Rom (kath.net/lifesitenews/jg)
Erzbischof Carlo Maria Viganò hat in einem Interview vor einer „neuen Kirche“ gewarnt, die unter dem Deckmantel eines „neuen Paradigmas“ eingeführt werden könnte.

Hinter dem Begriff „neues Paradigma“ verstecke sich eine Strategie, um die wahren Absichten zu verbergen, sagte der Erzbischof im Gespräch mit Dr. Robert Moynihan vom Magazin Inside the Vatican.


Viganò erinnerte an die Zeit nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil, als die gleichen Ideen und Kräfte am Werk gewesen seien, um einen Bruch in der Kirche entsprechend der theologischen Vorstellungen von Karl Rahner, Hans Küng und anderen herbei zu führen. Eine massive Medienkampagne habe diese Versuche begleitet und unterstützt, sagte Viganò.

Heute sei wieder eine „mediale Maschinerie“ am Werk, um zu behaupten, dass das „neue Paradigma“ von Papst Franziskus in Kontinuität mit seinen Vorgängern stünde. Das sei nicht richtig, es handle sich um eine neue Kirche, sagte der Erzbischof.

Er erinnerte an den Brief von Benedikt XVI. vom April dieses Jahres, im welchem der emeritierte Papst vor der Gründung einer neuen Kirche gewarnt hatte. „Müssen wir etwa eine andere Kirche schaffen, damit die Dinge richtig werden können? Nun, dieses Experiment ist bereits gemacht worden und bereits gescheitert“ , schrieb Benedikt wörtlich.


© Foto: Steve Jalsevac, LifeSiteNews



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Lesermeinungen

 lesa 25. September 2019 

Christliche Mystik ist nicht gleich subjektive Schwärmerei

Erzb. Vigano macht hier auf eine große, weitgehend nicht erkannte Gefahr aufmerksam.
@hbf: Es ist wahr, dass die mystische Dimension, man kann einfach auch sagen, die Innerlichkeit (wie es heute Kardinal Woelki am Beispiel des Heilige Bruder Klaus aufgezeigt hat), eine wesentliche Quelle lebendigen Christentums ist. Die großen Lehrer des innerlichen Lebens, z. B. Teresa von Avila oder der Hl. Johannes von Kreuz waren vollkommen verwurzelt in der Glaubenslehre. Gerade das gibt Kraft.
Das sieht man auch an den derzeitigen "Glaubensoasen", die von Treue zur Kirche und ihrer Lehre geprägt sind.
"Warum soll religiöses Gefühl nicht zuversichtlich seinen eigenen Weg gehen dürfen? Weil du unheilvoll in die Irre gehen kannst. Weil du an ein falsches Gottesbild geraten kannst." (Romano Guardini) Natürlich muss jeder selber persönlich zum Glauben Ja sagen. Aber das Taufversprechen hat einen Inhalt. Weil Christus ein konkreter Weg.
"Die Wahrheit wird euch freimachen."


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 hape 23. September 2019 

@hbf, @Federico R., @Zeitzeuge

Was Rahner/Mystik angeht, so scheint alles gesagt. Ich bezweifle, dass der Glaube heute nicht mehr vom Hören kommen, sondern erst erfahren werden soll. Wie soll das gehen?

Denn „niemand hat Gott je gesehen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht. (Joh 1,18 ) – Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündet?“ (Röm 10,17f) – Verkündigen und Hören bedingen sich gegenseitig. Wie das Gehörte dann zu einer Erfahrung mit Gott wird, das lehrt die Gottesmutter: „Maria aber bewahrte alle diese Worte und erwog sie in ihrem Herzen.“ (Lk 2,19) –

Irgendwelche geistlichen Erfahrungen kann man auch ohne Gott haben. Mehr als ein diffuses Wellness-Gefühl ist das aber nicht. Ohne Glaubenswissen fehlt dann die Gabe der Unterscheidung. Denn solche Erfahrungen können auch vom Engel des Lichtes kommen, der „wie ein brüllender Löwe umhergeht und sucht, wen er verschlingen kann.“ (1 Petr 5,8)


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 Zeitzeuge 23. September 2019 
 

Lieber Federico R. !

Daß Sie mit K. Rahner "nichts am Hut haben", war mir klar, ich auch nicht!


Karl Rahners verklausulierte Sprache war
fester Bestandteil seiner Thesen, z.B. hätte man den nachkonziliaren Rahner fragen müssen, was er überhaupt unter Mystik versteht, ich fürchte, das
war bei ihm weniger die kath. Mystik, die aus einem reinen, von der Kirche vermittelten Glauben hervorgeht, sondern
eher sein Immamentismus.
Wir müssen uns nicht intensiv mit K. Rahner beschäftigen, eine gute Zusammenfassung
seiner Thesen bietet:

Georg May: 300 Jahre gläubige und ungläubige Theologie, 1115 Seiten,
hier S. 815-831.

Diese kurze Zusammenf. seiner Thesen reicht für uns nicht "verbildete Katholiken" vollständig aus um ihn im
Licht des Glaubens einordnen zu können.

Intensiv setzt sich der von D. Berger
herausgegebene Sammelband

Karl Rahner- kritische Annäherungen

auf 512 S.

mit R. auseinander, darin auch ein
Kap. v. A. Locker "Sprachvertuschte
Zerstörung der Theologie"!

Einen gesegneten Tag wünsche ich!


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 Federico R. 23. September 2019 
 

@ Geschätzter lieber Zeitzeuge, ...

... vielen Dank allgemein für Ihre Lit.-Hinweise zu diversen Themen, hier speziell zu Karl Rahner. Sie haben es sicher bemerkt, dass ich kein Anhänger dieses komplizierten Theologen bin; das genaue Gegenteil ist der Fall. Sein bekanntes, vielleicht sogar bekanntestes Zitat vom ,Christ sein, Mystiker sein oder nicht mehr sein‘ habe ich nur als Anstoß genommen für meine eigene, quasi hausgemachte Philosophie. Es besteht bei mir keine Neigung (obwohl auch das sicher interessant wäre), mich näher mit Rahner zu befassen. Für mich weitaus interessanterund gerade in der gegenwärtigen Situation höchst hilfreich ist sicher John Henry Newman. Seine „Apologia Pro Vita Sua“ habe ich mir als eine Art Beruhigungslektüre für die bevorstehenden Herbstabende schon bestellt. Höchstwahrscheinlich kennen Sie dieses Buch.
Ps: Bei passender Gelegenheit werde ich mal posten, wie es früher bei uns in der Gemeinde mit der Ewigen Anbetung war und wie es heute ist. Hat vielleicht auch etwas mit Mystik zu tun.


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 Zeitzeuge 22. September 2019 
 

Über Karl Rahner informiert kritisch , T. 2

In unserer Kleinstadt war ein typisch
kath. Milieu vorhanden, "Ehescheidungen"
gab es so gut wie keine, wir hatten eine
kath. Volksschule und weitg. herrschte in den kath. Elternhäusern
eine Einheit von Eltern-Pfarrer-Lehrerschaft zum Wohl der Kinder.

Nach dem Konzil kam für die sich intellektuell haltenden Menschen, der
theol. Progressismus, der sicher nicht
auf einer echten Gotteserfahrung fußte,
sondern auf einer Anpassungssucht Richtung Welt, die einfachen Gläubigen
erlagen vielfach dem Wohlstandsdenken,
dem durch Missachtung der kath. Ehe- und Sexualmoral der geistliche Niedergang erfolgte, die Pfarrer sind
hier seit über 40 Jahren "progressiv",
gebeichtet wird nur noch von Wenigen und der Sonntagspflicht wird nur noch von einer Minderheit Genüge getan.

Echte Gotteserfahrung setzt einen unverfälschten, lebendigen Glauben voraus inkl. der Sittenlehre, das
aber haben Rahner & Co. gerade nicht vermittelt, als Beispiel habe ich in
Teil I einen Link angefügt.

Gesegneten Sonntag!

www.kathpedia.com/index.php/Bernhard_Lakebrink


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 Zeitzeuge 22. September 2019 
 

Über Karl Rahner informiert kritisch das Buch von:

Bernhard Lakebrink: Die Wahrheit in Bedrängnis,
aus einer Rezension der FAZ v. 21.2.1987:

"Analysiert man die geistigen Grundlagen und die Theologie Rahners und seiner Schüler als Ganzes, dann handelt es sich um eine Art konsequenter und umfassener Hermeneutik
des Existentialismus, vor allem Heideggers, nach dem Wirklichkeit und Wahrheit als die bloße "Projektion des Seins zu sich selbst" verstanden werden. Auf die zerstörenden Folgen dieser Lehre für den christlichen Glauben und die kath. Kirche weist Lakebrink immer wieder engagiert hin".

Rahner hatte wohl eher eine "Heidegger-Erfahrung". Ich wurde noch in den 50er
Jahren kath, sozialisiert und kann nicht bestätigen, daß es eine spirituell arme Zeit war, der Religionsunterricht war wirkl. noch katholisch, Sonntags gab es nachmittags Christenlehre, fromme Zeitschriften wurden gelesen, v.d. Feiertagen war die Beichtstühle belagert, das tägl. Gebet war selbstverständlich!

mthz.ub.uni-muenchen.de/MThZ/article/view/1979H2S11-24


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 hbf 22. September 2019 

@FedericoR. & hape

Habe damals im Radio ein Interview mit K. Rahner gehoert. Er sagte sinngemaess: die Menschen der Zukunft werden nicht mehr glauben, weil sie HOEREN, so wie bisher der Glaube weitergegeben wurde. Der Christ der Zukunft wird ein Mystiker sein, oder er wird nicht sein.- In diesem Zusammenhang wird m.E. klar, dass er damit sagen wollte: man wird sich nicht mehr auf die Verkuendigung der Kirche verlassen, auch nicht als Getaufter, sondern nur dann glauben, wenn man Christus in der Meditation ERFAHREN hat. Da schon damals den meisten Hirten die solidarische Seite des Christseins wichtiger war als die spirituelle, war der christliche Weg der Meditation in Vergessenheit geraten. Deshalb konnte sich die fernoestliche Meditation so stark auch in der Kirche ausbreiten.
Wuensche allen einen "Gesegneten Sonntag"


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 Zeitzeuge 22. September 2019 
 

Geehrte Stefan Fleischer u. Federico R.! Danke für Ihre Repilk!

Ich hatte bereits gesagt, daß die "Konservativen" nach dem Konzil keine
Chance hatten, ernsthaften Widerstand
gegen den "Progressismus" zu leisten,
ich rede nicht nur von Msgr. Lefebvre!

Tonangebend und zwar über die Medien
und die bekannten "kath." Verlage, allen
voran Herder, der Cheflektor Theologie
Robert Scherer war ein enger Freund von
Karl Rahner!

"Mündige Laien", "Tätige Teilhabe" hiessen damals die Schlagworte, praktisch wurde alles was "neu" war als
"gut" betrachtet, während "konservativ"
als "reaktionär" abgetan wurde.
Die theol. Lehrstühle wurden nach und nach überwiegend von "Progressisten"
besetzt, was nicht ohne "Nihil obstat"
der Bischöfe u. Roms ging.

Damit komme ich zu dem entscheidenen
Unterschied zu den Krisen der Vergangenheit, bei denen "Rom"
mit ordnender Hand eingriff, so vor dem
Konzil St. Pius X. bzgl. "Modernismus"
u. Pius XII. in "Humani Generis", s.
Link!

Seit über 50 Jahren gibt es nur noch
zaghafte Reaktionen aus Rom gegen Lehrabweichler!

Wieso?

www.kathpedia.com/index.php?title=Humani_generis_(Wortlaut)


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 Stefan Fleischer 22. September 2019 

@ Federico R.

Für Ihre Einschätzung des Ungehorsams von Erzbischof Lefebvres spricht die Situation von heute je länger je mehr. Damit aber ist die andere Einschätzung noch nicht widerlegt, dass dieser Ungehorsam gerade in der kritischen Zeit im und nach dem Konzil sehr viele gute Kräfte gebunden hat (und auch heute noch bindet), welche dann im Kampf gegen jene sich schon damals abzeichnende «neue, pastorale, antiautoritäre, demokratische, undogmatische oder kurz «gott-lose» d.h. von Gott als Zentrum und Herrn losgelöste Kirche gefehlt haben.


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 Federico R. 21. September 2019 
 

Geschätzter @Zeitzeuge

Ihre Einstellung zu FSSPX kann ich in vollem Umfang teilen. So wie es aussieht, könnte die Priesterbruderschaft als standhaft katholisch gebliebene Gemeinschaft vielleicht schon bald eine wichtige Rolle im Leben der Kirche spielen. Erzbischof Lefebvres Ungehorsam gegenüber der kirchlichen Autorität damals war wohl das kleinere Übel im Vergleich zu den häretischen und spalterischen Tendenzen, von denen die Kirche derzeit heimgesucht wird. (Ich glaube, Ähnliches habe ich jüngst schon mal gepostet.)


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 Federico R. 21. September 2019 
 

@hape (3)

Ps: Wenn ich mal etwas mehr Zeit habe, werde ich vielleicht meine eigenen mystischen Erfahrungen aufschreiben. Manchmal bin ich selbst erstaunt über die vielen Einfälle und Überraschungen, die ich in meinem Leben bisher als von Gott gefügt erleben durfte. Am Kreuzzug des Gebets beteilige ich mich selbstverständlich. Dank auch für das zu Herzen gehende Gebet. Der Onkel meiner Frau (Bruder der Schwiegermutter) ist als 20jähriger Soldat bei Stalingrad gefallen. Die Schwiegermutter ist noch am Leben.


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 Federico R. 21. September 2019 
 

@hape (2)

@hape, Sie schreiben es: Die Kirche, ist der mystische Leib Christi. Und somit haben wir per se als Glieder am Leib des Herrn durch die hl. Sakramente Anteil an dieser Mystik – Geheimnis des Glaubens.

Denn zum Wesen des Glaubens gehört, wie ich meine, stets auch jene Dimension, die über Raum und sogar Zeit (vierte Dimension) hinausgeht. Vielleicht ist’s eine 5. Dimension? Ich nenne sie die „Dimension Ewigkeit“, die m.E. auch Mystik, Transzendenz und Metaphysik mit einschließt und zum Wesen eigentlich jeder Religion gehört, in höchster Ausprägung jedoch zum Christentum. Ich weiß nicht, ob Karl Rahner in diese Richtung gedacht hat, als er vom mystischen Christ-sein geschrieben hat. Ich selbst bin der Meinung, dass jeder, der ganz bewusst jeden Satz des christlichen Credos spricht und voll bejaht, das Zeichen eines Mystikers besitzt.


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 Federico R. 21. September 2019 
 

@hape (1)

Danke für Ihre kritische Replik. Akzeptiert! Bin kein Fachmann und kann mit der zumeist recht verquasten Rahnerschen Theologie/Philosophie wenig anfangen. Kenne gerade mal, wie schon gesagt, den von mir zitierten Rahner-Satz, der mich allerdings derzeit verstärkt zum Nachdenken bringt. Seit p.Franziskus denke ich immer öfter sogar vom Ende her, will sagen vom Ende der Tage, der Geschichte, von der Wiederkunft Christi (und damit zusammenhängend immer wieder auch von den sog. Letzten Dingen). Vielleicht ist’s auch mehr Fühlen als Denken.

Was ist eigentlich ein mystischer Christ der „sei oder nicht mehr sei“? Einer wie Meister Eckhart, frei im Raum schwebend, oder eine stigmatisierte Person? Sicherlich. Aber ist nicht schon jeder gläubige Christ, der sich zu Jesus Christus und seiner von IHM gegründeten Kirche bekennt und bestrebt ist, sein Leben an IHM und an der überlieferten Wahrheit und Lehre auszurichten?


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 Einsiedlerin 21. September 2019 
 

@Mr. Incredible

"Paradigma Boygroup"
----------------------
ROFL!!!


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 Zeitzeuge 21. September 2019 
 

Lieber Herr Fleischer,

danke für Ihre Replik!

Ich habe eben der Redaktion mitgeteilt,
daß die Übersendung des Links nicht als
kritiklose Werbung für die Piusbruderschaft aufzufassen ist, ich betrachte mich als kritischer Sympatisant dieser Bewegung, der aber nicht vorbehaltlos alle Positionen dieser Bruderschaft teilt.

Es sollte vielmehr eine historische
Dokumentantion über die Genesis der
Kirchenkrise sein.

Ich wünsche Ihnen, der Redaktion und Allen hier einen gesegneten Sonntag!


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 Stefan Fleischer 21. September 2019 

@ Zeitzeuge

Herzlichen Dank für die Antwort von Erzbischof Lefebvre. Sie zeigt den guten Willen und die ehrliche Sorge des Erzbischofs. Sie zeigt auch, dass die Ursachen weit vor das Konzil zurück gehen. (So wie übrigens auch Rod Dreher in "Die Benedikt-Option" z.B. den materialistisch-terapeutischen Deismus bis ins 14. Jahrhundert zurück führt.) Die "Frage nach den Schuldigen" kann wohl nur Gott gerecht beurteilen. Was wir heute dringend nötig hätten wären Gläubige aller Hierarchiestufen, welche mit allen Mitteln gegen das Grundübel, die Abkehr von Gott und eine falsche Hinwendung zum Menschen, antreten. «Kehrt um zu ihm, Israels Söhne, / zu ihm, von dem ihr euch so weit entfernt habt!» (Jes 31,6) muss der Schlachtruf heissen. Das aber bedingt die Einheit aller Gläubigen guten Willens. Wo jeder seinen «Privatkrieg» führt, ist die Schlacht nicht zu gewinnen.


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 Zeitzeuge 21. September 2019 
 

Lieber Herr Fleischer, Ja, da liegt das Hauptproblem,

daß die Verantwortlichen in Rom und
die Bischöfe nicht rechtzeitig energisch eingegriffen haben, um den nach dem Konzil in die Kirche eingedrungenen
Zeit(un)geist wirksam zu bekämpfen, "Königstein" war damals schon
eine Verbeugung der DBK nicht gegenüber
dem Papst, sondern gegen über dem unkatholischen Relativismus.
Die Kirche suspendiert seit über 50 Jahren weitgehend ihr eigenes Strafrecht gegenüber Lehrabweichlern, die alle mit der Missio canonica ausgestattet sind, warum?
Hat man mehr Furcht vor der "veröffentlichten Meinung" als vor dem
Gericht Gottes?

Ich habe die Antwort von Erzbischof Lefebvre auf das Schreiben
von Kardinal Ottaviani beigefügt.

Ich bin kein vorbehaltloser Anhänger der Piusbruderschaft, aber dieses Antwortschreiben verdeutlicht doch wohl, daß wirklich schon vieles damals sehr
im Argen lag.

Wir wissen, daß die kath. Kirche, deren Haupt Christus ist, unvergänglich ist,
was stürmische Zeiten nicht ausschliesst.

Allein den Betern kann es noch gelingen!

Rom, am 20. Dezember 1966 Hochwürdigste Eminenz! Ihr Brief vom 24. Juli betreffend das Infragestellen gewisser Glaubenswahrheiten ist durch unser Se


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 Veritatis Splendor 21. September 2019 

...dass Gott nie einen Fehler macht.

Danke für das berührende Gebet, @hape!

"Wenn über ungelösten Fragen mein Herz verzweiflungsvoll erbebt,
an Gottes Liebe will verzagen, weil sich der Unverstand erhebt,
dann darf ich all mein müdes Sehnen in Gottes Rechte legen sacht
und leise sprechen unter Tränen: daß Gott nie einen Fehler macht!"

https://www.soulsaver.de/glaube/dieser-mann-hat-in-stalingrad-sein-leben-verloren-er-hinterlaesst-uns-ein-wunderschoenes-gedicht/


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 hape 21. September 2019 

Lieber @Federico R.,

die Aussage Rahners’, der Christ der Zukunft werde ein Mystiker sein oder er werde nicht mehr sein, halte ich für ziemlich vermessen. Die Kirche kann überhaupt nicht „nicht sein“, weil sie der mystische Leib Christi ist und weil der Herr nicht lügt. „Gott, der euch beruft, ist treu; er wird es tun.“ (1 Thess 5,24). Ich glaube nicht an Rahner, sondern (a) an den dreifaltigen Gott, der uns läutert und die Treuen ein Stückchen zu sich empor hebt. Und ich glaube (b), dass Gott nie einen Fehler macht.

Wenn mir zu hoch des Herrn Gedanken, / zu tief die Brunnen seiner Huld; / wenn alle Stützen haltlos wanken, / die Kraft mir fehlt und die Geduld, / wenn gar mein Blick kein Ziel mehr findet / in banger, tränenreicher Nacht, / ein Glaubensfünkchen dennoch kündet: / Daß Gott nie einen Fehler macht. / (Herbert Sack, Stalingrad)

PS: Den Kreuzzug des Gebets und des Fastens nicht vergessen, um Gott anzuflehen, dass Irrtum und Häresie die Amazonassynode nicht beeinflussen mögen.


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 Federico R. 20. September 2019 
 

„... wird nicht mehr sein“ (2)

Der Name Karl Rahner war mir damals bereits bekannt, seine Bücher waren für mich aufgrund meines Alters jedoch uninteressant. Ein späterer Rahner-Satz hat sich mir allerdings eingeprägt: „... dass der Christ der Zukunft ein Mystiker sei oder nicht mehr sei.“ Zukunft, das war dann der junge Johannes Paul II., und ich spürte zunehmend, dass er ein Mystiker war, ein realistischer zwar, aber gerade deshalb überzeugend. Bezeichnenderweise wurde/wird gerade er so vehement bekämpft von jenen, die uns in eine neue, eine „Kirche der Zukunft“ führen möchten. Doch keiner von ihnen hat auch nur ansatzweise das Charisma eines Mystikers, auch nicht PF - am allerwenigsten der DBK-Vorsitzende.

Allerdings: charismatische Persönlichkeiten mit mystischer Aura gibt’s zum Glück doch noch in der Kirche, zu finden auf der Gegenseite, namentlich zu benennen. Hoffentlich kommen sie bald zum Zuge, denn sonst hätte die Kirche – frei nach karl Rahner – wirklich keine Zukunft mehr, „wird nicht mehr sein“.


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 Federico R. 20. September 2019 
 

„... wird nicht mehr sein“ (1)

Wenn EB Vigano sich zu Wort meldet, geschieht das sicher aus lauteren Motiven und nicht, wie manchmal unterstellt, weil er sich evtl. irgendwie übergangen gefühlt haben könnte. Als Insider und Vatikandiplomat hat er beste Kenntnisse von innerkirchlichen wie kirchenpolitischen Vorgängen. Seine Warnungen sind daher ernst zu nehmen.

Mein persönlicher Rückblick: In der Zeit unmittelbar nach dem Konzil war ich noch im Pubertätsalter. Vor und während des Konzils herangewachsen, als Ministrant aktiv am kirchlichen Leben beteiligt, habe ich damals über die wenigen mir zur Verfügung stehenden Medien einiges von den verstörenden Konzilsfolgen mitbekommen: Unzählige Priester weltweit gaben ihr Amt auf, Ordensleute kehrten scharenweise ihren Klöstern den Rücken oder verzichteten als Männer zumindest auf das öffentliche Tragen ihres Habits, Frauen „modernisierten“ ihre Ordenstracht und kommen fortan als graue Hebammenschwestern daher ...


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 Hadrianus Antonius 20. September 2019 
 

@Veritatis Splendor

Sie sollten nicht bei Rahner und Teilhard de Chardin stehenbleiben.
Viel wichtiger ist Vivekanda, Schwester Nivedita und die freimaurerische Bestrebungen für eine Weltreligion am Ende des 19. Jhdt; parallel dazu FranzCumont und sein Freund Albert Loissy, mit direkten Ausläufern zu Roger Burggraeve (Moralphilosophie, Uni Löwen, ketzerische "Erreich/Hol-barkeitsmoralphilosophie", großer Kontrahent von EB Msgr Léonard (cfr. "Positief", Zeitschrift der Thomas-Morusgesellschaft, Antwerpen).
Diese heidnische Einflüsse sind sehr alt und sehr tief im Klerus verwurzelt.


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 Veritatis Splendor 20. September 2019 

Rahners & Teilhard de Chardins Erben...

...sind immer noch aktiv, weil diese "Theologen" nämlich v.a. die Bischofs- & Priestergeneration der 70´er Jahre tief geprägt haben:

Nicht zufällig fällt ja die grobschlächtige liturgische Wende, weg vom Hochaltar/Tabernakel, hin zum Volk, mit der ideologischen, anthropologischen Wende zusammen.

Die Liturgie wurde wortlastiger (und damit oftmals langatmiger) - die Eucharistie hingegen herabgesetzt (v.a. durch die Handkommunion).

Die Theologie (= eigentlich "Lehre über Gott") wurde vermenschlicht, Dogmen und theologische Begriffe subtil mit neuen/anderen Inhalten gefüllt oder in Frage gestellt.

Die gewünschten nachkonziliaren Effekte blieben dennoch aus, denn die Seelen der Menschen sehnen sich eben nach dem Göttlichen. Menschengemachtes ist immer nur von kurzer Dauer und kann unsern Durst nach dem Ewigen eben nicht stillen.

Nicht dass das Konzil & die Umsetzung völlig schlecht waren, aber es hätte besser sein können, wäre der linke Flügel nicht so stark gewesen! (Rahner = Peritus)


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 Zeitzeuge 20. September 2019 
 

Noch ein sehr wichtiger Link als amtliche

Quelle für die Ausführungen von
Erzbischof Vigano.

www.vatican.va/roman_curia/congregations/cfaith/documents/rc_con_cfaith_doc_19660724_epistula_ge.html


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 Zeitzeuge 20. September 2019 
 

Ergänzung: Der holländische Katechismus

Anbei der Link zum Thema!

www.kathpedia.de/index.php?title=Holl%C3%A4ndischer_Katechismus


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 wedlerg 20. September 2019 
 

@Ninive kehr um : danke!

Pfarrer Oberkofer hat auch noch ein neueres Buch über die neue Kirche in D geschrieben: Reichtum und Gremien, Gutmenschen und modernistische Theologen dörren den Glauben aus:

"Die Seelsorge bedient weithin mit einer Gut-Mensch und Wohlfühl Pastoral ein verweltlichtes Kultur- und Konsumchristentum.
Es gibt heute in unserer Kirche und auch außerhalb viele moralisch Verwirrte, spirituell Ausgetrocknete, in der Liturgie Gelangweilte, im Glaubenswissen Verhungernde oder Irregeleitete. Sie haben Anspruch auf eine Seelsorge des ‹offenen Himmels›."

www.amazon.de/gp/product/3903028533/ref=ppx_yo_dt_b_asin_title_o01_s00?ie=UTF8&psc=1


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 wedlerg 20. September 2019 
 

Rahner dürfte kaum verständlich sein und Küng zieht nicht

Vigano hat sicher recht, dass die (pseudo-)intellektuellen Kreise in der Kirche auf Rahner setzen dürften, die politischen auf Küng.Aber Rahners Theologie ist - in seiner Anknüpfung an Heidegger - blanker Unsinn. Was einst als Versuch startete, Gott von der "naturwissenschaftlichen" Seite zu verstehen (oder überflüssig zu machen), ist heute mit der Naturwissenschaft nicht kompatibel und hat auch philosophisch ausgedient. Selbst die Evolutionstheorie ist heute doch ein alter Hut. Rahners Theologie ist komplex in der Sprache, eindimensional in der Weltsicht. Ich glaube nicht, dass man hiermit irgendjemanden (außer Leuten, die sich für intellektuell halten) anziehen kann.

Übrig geblieben davon ist einzig liberale und linke Politik, die in der Kirche "Prozessen" und "Zeitgeist" huldigen will. Das zieht nur Politiker an, aber Gläubige nicht. Diese Leute fressen die Rahner-Theologie ohnehin.

Küngs Weltethos ist zwar politisch vernetzt, aber auch hier kein Magnet für die Gläubigen.


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 Zeitzeuge 20. September 2019 
 

Lieber Hape u.a.:

Mit Recht erinnert Erzbischof Vigano
a.d. Nachkonzilszeit, in der die sich
"progressiv" nennenden Kräfte auch in
der BRD unterstützt v.d. Medien nach
und nach die Lehrstühle weitgehend kaperten mit allen bekannten Folgen.
Hinzu kam schon damals die Relativierung der Enzyklika "Humanae Vitae" d.d. DBK.

Der "holländische Katechismus" erschien
mit zahlreichen theol. unhaltbaren
bzw. verkürzten Aussagen. Dann kam das
holländische Pastoralkonzil, das eigentlich schon unsere deutsche Gegenwartskirche vorwegnahm, siehe Link. Mehr dazu i.d. em-
pfehlenswerten kritischen Buch von:

Schmaus, Scheffczyk, Giers:
Exempel Holland, 1972, 334 S. antiqarisch verfügbar!

Bei der Würzburger Synode konnte damals
durch "Rom" u, Männer wie Kardinal Höffner u.a.
das Allerschlimmste verhindert werden, zwischen
den Zeilen ist aber schon klar, wohin
es gehen sollte.

Jetzt haben wir einen grunds. pro "synodalen" Papst, der wohl lieber zunächst den
Amazonas als den Rhein i.d. Tiber fliessen lassen möchte!

www.kathnews.de/der-synodale-weg-erinnert-an-das-pastoralkonzil-in-den-niederlanden


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 Rita1937 20. September 2019 
 

Wer hat Herrn Marx so mächtig und wichtig gemacht? Ich denke, die Päpste müssen sich von ihm missbraucht fühlen.
Bei all dem Vorhaben mit dem sog. synodalem Weg bleibt nach wie vor die Frage, cui bono?
Wenn wir nur unverbindlich reden wollen, dh. nur das Thema sexuellen Missbrauch in der Kirche immer hoch und warm halten, schaden wir uns selbst, wir streuen in eigenen Reihen Aversionen und Misstrauen und was das schlimmste ist: wir machen aus der Kirche die einzige Täterorganisation. Das ist aber schweres Unrecht gegenüber der heiligen Kirche Gottes. Derjenige, der das fördert und durchsetzen will, ist nicht vom Hl. Geist geleitet. Wenn Kard. Marx gestern so schön gemütlich, brüderlich, verbindlich mit Pp. Franziskus und einigen Kardinälen in Rom sass, sollten sich diese Herren bewusst machen, dass Kard. Marx nicht für immer diesen Posten haben wird. Wo ist die Garantie, dass es sowohl jetzt als auch nach ihm in diesem Sinne, die Einheit mit der Weltkirche fortbesteht?


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 hape 20. September 2019 

Eb. Viganò legt den Finger in die Wunde 2

Und zwar von einer unheiligen Allianz aus säkularen Medien und vom Zeitgeist geblendeten Katholiken. Jede Fußnote in Amoris Laetitia und sämtliche Forderungen der Amazonien-Synode haben ihren Ursprung in dieser vermaledeiten Hermeneutik des Bruchs. Deshalb die vernebelnden Fußnoten in AL. Deshalb das irritierende Schweigen zu den Dubia. Hier wird eine falsche Kontinuität behauptet, die den in Wahrheit angestrebten Bruch solange noch kaschieren soll, bis er nicht mehr verhindert werden kann. Eb. Viganò, die Kardinäle Caffarra, Meisner, Burke, Brandmüller, Müller u.v.a.m. Alles mahnende Propheten und kluge Hirten, werden von machttrunkenen Modernisierern systematisch ausgegrenzt, kaltgestellt und überhört, die die Kirche bei lebendigem Leibe und vor unseren Augen entkernen.

–––
Ende


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 hape 20. September 2019 

Eb. Viganò legt den Finger in die Wunde 1

Eb. Viganò legt den Finger in die Wunde. Die moderne Rede vom zweiten vatikanischen Konzil als „das Konzil“ ist theologischer Unsinn. Für die Kontinuität des Lehramts, für die wahre Weiterentwicklung und für die tiefere Entfaltung der göttlichen Offenbarung sind alle 21 Konzilien maßgebend. Die einseitige Fixierung auf das zweite vatikanische Konzil zeigt dagegen die Hermeneutik des Bruchs (BXVI), die mit vollmundigen Vokabeln wie „epochaler Wandel, neue Kirche, neues Paradigma, Zeitenwende, Kirche im Aufbruch, Weiterentwicklung der Moral, neue Barmherzigkeit, Kirche der Armen, an die Ränder gehen, Synodaler Weg“ verkündet wird.

–––
Fortsetzung


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 Ninive kehr um 20. September 2019 
 

Neue Kirche

Pfarrer Oberkofler aus München schreibt in seinem Buch über die neue Kirche mit neuem grünen Öko-Glauben und neuem Dekalog. Diese ist der Vorläufer des Antichristen.
Lesenswertes und wichtiges Buch unserer (End-) Zeit.

m.medimops.de/friedrich-oberkofler-der-antichrist-der-mythos-des-abschieds-vom-teufel-gebundene-ausgabe-M03928272934.html?variant=UsedVeryGood


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 ThomasR 20. September 2019 
 

Der Umwandlung von der Kirche zu einer "neuen Kirche"

werden nicht Tausende Austritte (wie bei der Auflösung der Pfarrereien und Bildung einer neuen Struktur der Pfarrverbunde- mit diesem Schritt haben viele Gläubige Heimat in eigener Pfarrerei verloren) sondern hunderte Tausend Austritte über die Zeit von bis zu 10 Jahren folgen.
Niemand braucht eine "neue Kirche" oder eine "wietere Kirche"- es liegt nicht in der Macht eines Menschen eine "neue Kirche" zu gründen.


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 Mr. Incredible 20. September 2019 
 

PS: Vigano macht was er kann, ihn meine ich nicht


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 Mr. Incredible 20. September 2019 
 

Die Jesuiten-Fans, ihr Sosa und der ganze Rest der Clique

geht mir mit ihrem großkotzigen "Paradigma"-Gequake gehörig auf die Nerven.
Die sind doch schon froh, dass sie das Wort überhaupt kennen bzw. aussprechen können.
Allmählich ist es genug mit diesem Unsinn. Ich wünsche mir ehrlich gesagt eine weniger verblümte aber harte Offensive gegen dieses ganze Weichgewaschene pseudo-katholische Gerede der Paradigma-Boygroup. Schluss mit lustig.


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 Eliah 20. September 2019 
 

Verdorbenes Denken

Die heutige Tageslesung sagt alles, was über die „neue Kirche“ zu sagen ist:
„Wer aber etwas anderes lehrt und sich nicht an die gesunden Worte Jesu Christi, unseres Herrn, und an die Lehre unseres Glaubens hält, der ist verblendet; er versteht nichts, sondern ist krank vor lauter Auseinandersetzungen und Wortgefechten. Diese führen zu Neid, Streit, Verleumdungen, üblen Verdächtigungen und Gezänk unter den Menschen, deren Denken verdorben ist; diese Leute sind von der Wahrheit abgekommen und meinen, die Frömmigkeit sei ein Mittel, um irdischen Gewinn zu erzielen“. (1 Tim 6,3-5)


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 Chris2 20. September 2019 
 

Dem ist nicht hinzuzufügen.

Vergelt's Gott.
Die wahren Hirten positionieren sich, die Mietlinge schnüren bereits ängstlich die Schuhe und die Wölfe lassen immer offener ihre Zähne unter dem Schafspelz hervorblitzen.
"Heiliger Erzengel Michael, verteidige uns im Kampfe. Gegen die Bosheit und die Nachstellungen des Teufels sei unser Schutz. Gott gebiete ihm, so bitten wir flehentlich. Du aber, Fürst der himmlischen Heerscharen, stoße den Satan und die andern bösen Geister, die in der Welt umhergehen, um die Seelen zu verderben, durch die Kraft Gottes in die Hölle. Amen."
"Sancte Michael Archangele, defende nos in proelio; contra nequitiam et insidias diaboli esto praesidium. Imperet illi Deus, supplices deprecamur: tuque, Princeps militiae Caelestis, satanam aliosque spiritus malignos, qui ad perditionem animarum pervagantur in mundo, divina virtute in infernum detrude. Amen."


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