Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Der anderskatholische Papstkritiker
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

Wenn ein Rechtsstaat (ungeborene) Kinder schreddern lässt

17. Oktober 2019 in Prolife, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Die ‚wahren Vertreter der Rechtsstaatlichkeit‘ Europas werden nicht einmal rot, während sie ihr strahlendes Ideal der Rechtsstaatlichkeit verkünden und gleichzeitig tausendfach Kinder schreddern lassen.“ kath.net-Klartext von Bischof Andreas Laun


Salzburg (kath.net)
Europa ist ein Rechtsstaat, versteht sich als Rechtsstaat, ist für alle Länder der Welt ein Vorbild und Maßstab, duldet auch in den eigenen Reihen keine Ausnahme. Während Europa über andere Länder, die das nicht anerkennen, Strafen verhängt, werden die „wahren Vertreter der Rechtsstaatlichkeit“ Europas nicht einmal rot, während sie ihr strahlendes Ideal der Rechtsstaatlichkeit verkünden und gleichzeitig tausendfach Kinder schreddern lassen im Namen der Rechtsstaatlichkeit. Diese Rechtsstaatlichkeit halten sie für die Sonne am Himmel Europas und wünschen, sie würde für alle Völker scheinen. Rechtsstaatlichkeit für alle Menschen. Die Folgen der Einschränkung des Begriffs „Mensch“ hat man längst verdrängt, nur Denkmäler gebaut, über die zu denken unerwünscht ist. Sie behaupten, dass es ein Skandal sei, nicht einmal nur politisch inkorrekt , dass es immer noch viele Leute gibt, die davon reden, diese Sonne der Rechtsstaatlichkeit im Sinn dieses Europas sei wortwörtlich blutrot, obwohl man eigentlich über das Blut der Kinder nicht spricht.


Das tun nicht einmal die angeblich christlichen Politiker, zumal sie nicht einmal einen Tadel der Kirche zu befürchten hätten. Wir haben ja Gesetze, die aus dem Blut der Kinder längst Heilwasser für Frauen gemacht haben. Schwer zu begreifen, wenn man bedenkt, dass sich die Christen auch des Konzils rühmen, das das genannte „Kinder-Schreddern“ ein Verbrechen nennt, Diese Kirche hat ihre „lieblose Verurteilung unserer so frauenfreundlichen Gesetze“ nie bereut. Im Gegenteil, den Papst, der das auch als Verbrechen sah, verehrt sie als Heiligen. Die Stimme des katholischen Gelehrten W. Waldstein, übrigens ein Freund von Papst Benedikt XVI., ist längst vergessen. Er schrieb nämlich: „Mit der Fristenlösung hat Österreich aufgehört, im Vollsinn des Wortes ein Rechtsstaat zu sein“. Darüber sollte man endlich nachdenken und ändern, was geändert werden müsste, erst dann über das Klima, das man vermutlich nicht ändern kann, mit und ohne, zu viel oder zu wenig Sonne.

Archivfoto Weihbischof Andreas Laun



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Laun

  1. Requiem für Bischof Andreas Laun am 13. Januar im Salzburger Dom
  2. Wir sehen uns (hoffentlich) im Himmel wieder, lieber Andreas!
  3. Hat Corona mit Gott zu tun?
  4. Abtreibung – das globale Blutbad im Blutrausch der Welt
  5. NEIN. NEIN und nochmals NEIN!
  6. „Gott liebt auch die Tiere“
  7. „Mich mit dieser Entscheidung vor Gott stellen“
  8. Woran die Kirche leidet
  9. „Es hat in meinem Leben nie eine Kirchen-Situation gegeben wie heute“
  10. Ehe für alle und Politiker ohne Rückgrat







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  3. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  4. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  5. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  6. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  7. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  8. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  9. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  10. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  11. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  12. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  13. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  14. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  15. Brücken bauen, Wurzeln schlagen, Gemeinschaft leben. Der Glaube als gemeinsamer Ursprung und Auftrag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz