Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  4. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  5. Die Krise des Bischofsamtes
  6. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  7. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  8. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  11. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  12. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  13. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  14. Der Realismus der Barmherzigkeit
  15. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung

Wenn ein Rechtsstaat (ungeborene) Kinder schreddern lässt

17. Oktober 2019 in Prolife, 9 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Die ‚wahren Vertreter der Rechtsstaatlichkeit‘ Europas werden nicht einmal rot, während sie ihr strahlendes Ideal der Rechtsstaatlichkeit verkünden und gleichzeitig tausendfach Kinder schreddern lassen.“ kath.net-Klartext von Bischof Andreas Laun


Salzburg (kath.net)
Europa ist ein Rechtsstaat, versteht sich als Rechtsstaat, ist für alle Länder der Welt ein Vorbild und Maßstab, duldet auch in den eigenen Reihen keine Ausnahme. Während Europa über andere Länder, die das nicht anerkennen, Strafen verhängt, werden die „wahren Vertreter der Rechtsstaatlichkeit“ Europas nicht einmal rot, während sie ihr strahlendes Ideal der Rechtsstaatlichkeit verkünden und gleichzeitig tausendfach Kinder schreddern lassen im Namen der Rechtsstaatlichkeit. Diese Rechtsstaatlichkeit halten sie für die Sonne am Himmel Europas und wünschen, sie würde für alle Völker scheinen. Rechtsstaatlichkeit für alle Menschen. Die Folgen der Einschränkung des Begriffs „Mensch“ hat man längst verdrängt, nur Denkmäler gebaut, über die zu denken unerwünscht ist. Sie behaupten, dass es ein Skandal sei, nicht einmal nur politisch inkorrekt , dass es immer noch viele Leute gibt, die davon reden, diese Sonne der Rechtsstaatlichkeit im Sinn dieses Europas sei wortwörtlich blutrot, obwohl man eigentlich über das Blut der Kinder nicht spricht.


Das tun nicht einmal die angeblich christlichen Politiker, zumal sie nicht einmal einen Tadel der Kirche zu befürchten hätten. Wir haben ja Gesetze, die aus dem Blut der Kinder längst Heilwasser für Frauen gemacht haben. Schwer zu begreifen, wenn man bedenkt, dass sich die Christen auch des Konzils rühmen, das das genannte „Kinder-Schreddern“ ein Verbrechen nennt, Diese Kirche hat ihre „lieblose Verurteilung unserer so frauenfreundlichen Gesetze“ nie bereut. Im Gegenteil, den Papst, der das auch als Verbrechen sah, verehrt sie als Heiligen. Die Stimme des katholischen Gelehrten W. Waldstein, übrigens ein Freund von Papst Benedikt XVI., ist längst vergessen. Er schrieb nämlich: „Mit der Fristenlösung hat Österreich aufgehört, im Vollsinn des Wortes ein Rechtsstaat zu sein“. Darüber sollte man endlich nachdenken und ändern, was geändert werden müsste, erst dann über das Klima, das man vermutlich nicht ändern kann, mit und ohne, zu viel oder zu wenig Sonne.

Archivfoto Weihbischof Andreas Laun



Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Laun

  1. Requiem für Bischof Andreas Laun am 13. Januar im Salzburger Dom
  2. Wir sehen uns (hoffentlich) im Himmel wieder, lieber Andreas!
  3. Hat Corona mit Gott zu tun?
  4. Abtreibung – das globale Blutbad im Blutrausch der Welt
  5. NEIN. NEIN und nochmals NEIN!
  6. „Gott liebt auch die Tiere“
  7. „Mich mit dieser Entscheidung vor Gott stellen“
  8. Woran die Kirche leidet
  9. „Es hat in meinem Leben nie eine Kirchen-Situation gegeben wie heute“
  10. Ehe für alle und Politiker ohne Rückgrat






Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Bischof widerruft Erlaubnis, dass die Piusbruderschaft in Lourdes Sakramente spenden dürfen
  3. Haltet das Fenster zur Unendlichkeit offen! Eine Gemeinschaft, die aus dem Evangelium lebt
  4. Der Realismus der Barmherzigkeit
  5. Mexiko: Gedenkfeier zum 100. Todestag der ersten Cristero-Märtyrer
  6. Babyboom auf einer US-Entbindungsstation: 17 Krankenschwestern erwarten zeitgleich Nachwuchs
  7. Polnische Pfarre verlangt von Autofahrern Gebete als "Parkgebühr"
  8. Wer ist Jesus Christus für mich? Der Glaube als tägliche Entscheidung
  9. Die Krise des Bischofsamtes
  10. Deutschland: 2024 waren nur noch 43 % der Bestattungen christlich
  11. US-Regierung leitet 2 Milliarden Dollar an christliche Hilfsorganisationen um
  12. Slowakei und Polen planen gemeinsamen Johannes-Paul-II.-Pilgerweg
  13. „Wenn ich mich nicht täusche, gibt es in der Geschichte keine vergleichbare Institution“
  14. USA: Priester-Boom und Neueröffnung eines Philipp-Neri-Seminars in Kansas
  15. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz