22 November 2019, 10:33
Die Kirche scheint vom Geist des Atheismus durchdrungen
 
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"Unsere neuen Weltbeherrscher können auch der Versuchung nicht widerstehen, sich wie neue Herrenrasse aufzuspielen" - kath.net dokumentiert Rede von Kardinal Müller bei der Buchpräsentation des neuen Buches von Kardinal Sarah + VIDEO

Regensburg (kath.net)
Es ist mir Ehre und Freude zugleich, heute Abend im Benediktiner-Kloster Weltenburg das neueste Buch von Kardinal Sarah vorstellen zu dürfen. Die wahre Reform der Kirche ging immer von den Klöstern aus, wo aus der Tiefe der Gottesbeziehung, der radikalen Christusnachfolge und dem Durchdrungen-Sein der Seele von der Liebe des Heiligen Geistes die Kirche von neuem ihre spirituelle Kraft fand. Ihre Mission ist nicht die Anpassung an eine Welt ohne Gott und die Selbstauflösung in ihr. Sie setzt vielmehr die Sendung Christi zum Heil der Welt fort Sie hat von Gott den Auftrag, die Menschen zu heiligen, die Welt zu verwandeln, zu erneuern und ihr Hoffnung zu geben über die Grenzen des Irdischen hinaus. Das Mönchtum um den hl. Benedikt war in der zerfallenden Antike eine "kreative Minderheit" und wurde zur Keimzelle für das aufblühende christliche Abendland, aus dessen Wurzeln die Moderne ihre Kraft ziehen muss, um die Selbstabschaffung des Menschen und den Hass der Menschen auf sich selbst im postmodernen Transhumanismus abzuwenden.

Man möchte angesichts der epochalen Krise der abendländischen Kultur und der inneren Zerrissenheit in der Kirche den Verantwortlichen mit dem hl. Paulus zurufen: "Ich ermahne euch also, kraft der Barmherzigkeit Gottes, euren Leib als lebendiges, heiliges und Gott wohlgefälliges Opfer darzubringen- als euren geistigen Gottesdienst. Und gleicht euch nicht dieser Welt an, sondern lasst euch verwandeln durch die Erneuerung des Denkens, damit ihr prüfen und erkennen könnt, was der Wille Gottes ist: das Gute, Wohlgefällige und Vollkommene." (Röm 12, 1f).

Das neue Buch gehört zu einer Trilogie, die mit "Gott oder Nichts" (2015) beginnt und über "Kraft der Stille. Gegen die Diktatur des Lärms" ( 2016) nun als der dritte Band der Gespräche mit Nicolas Diat in deutscher Sprache erscheint unter dem Titel "Herr bleibe bei uns. Denn es will Abend werden."

Das sind die Worte aus der ergreifenden Ostererzählung, welche die beiden Jünger auf dem Weg nach Emmaus zu ihrem unerkannten Begleiter gesagt haben. Sie befanden sich in einem Zustand totaler Orientierungslosigkeit und in einem Chaos der Gefühle und Gedanken. Ihr Glaube an den Gott Israels war bis ins Mark erschüttert, weil Jesus, den sie für einen großen Propheten hielten, von den Führern des Volkes ans Kreuz geschlagen worden war und damit sogar als von Gott verworfen galt (Gal 3, 12). Denn von ihm hatten sie sich die Erlösung Israels erhofft. Sie wussten zu diesem Zeitpunkt noch nicht, dass es der von den Toten auferstandene Jesus war, der ihnen das heilsgeschichtliche "Muss" des Leidens und Kreuzestodes des verheißenen Messias aufgrund der Schrift, dem Wort Gottes an Mose und die Propheten, erschloss. Die beiden Jünger drängten Jesus -in ihrem brennenden Herzen von seinen Worten schon tief berührt- bei ihnen zu bleiben.

Und dieses Bleiben Jesu bei seiner Kirche bis ans Ende von Zeit und Geschichte verwirklicht sich immer neu in der Feier der Eucharistie. Durch die sakramentale Gegenwart des Leidens Christi am Kreuz, seiner Opferhingabe an den Vater und der Überwindung von Tod und Gottverlorenheit kraft der Auferstehung von den Toten, haben wir in der Heiligen Messe und allen anderen Sakramenten Anteil am Leben des dreifaltigen Gottes. Wir leben seit der Taufe in der vollen Gemeinschaft des Vaters mit dem Sohn im Heiligem Geist. Die Kirche ist nicht eine von Menschen begründete Stiftung, die das Erbe eines großen Helden der Vergangenheit verwaltet und den Zeitgenossen leicht verdaulich anbietet. Sie ist in Christus -dem Fleisch gewordenen WORT Gottes- das heilsnotwendige "Zeichen und Werkzeug für die innigste Vereinigung mit Gott wie für die Einheit der ganzen Menschheit." (Lumen gentium 1;14). Wir können daher der Kirche nicht mit weltlichen Beratungsagenturen helfen oder sie unter Einsatz von vielen Millionen Euros wie ein wirtschaftliches Unternehmen vor dem Konkurs retten oder wie eine politische Partei mit einem auf diejungen Wähler zugeschnittenen Programm modernisieren, statt in tausend Gebeten, die Gnade der Bekehrung für uns selbst und unsere Nächsten zu erflehen.

Denn die Kirche richtet sich nicht nach den Ansprüchen der Menschen, die sich als Mitglieder bei ihr einschreiben lassen, sondern lebt vom Zuspruch Gottes. "Der Glaube gründet in der Botschaft, die Botschaft aber im Wort Christi." ( Röm 10, 14). Und hier sind Zeugnis, Opferbereitschaft und Glaubwürdigkeit der Apostel und ihrer Nachfolger im Bischofs- und Priesteramt wichtiger als alles Agieren nach der Art des Verkaufsmanagements und der politischen Wahlwerbung. Nicht eine Kirche, die sich ihrer eschatologischen Fremdheit und prophetischen Anstößigkeit in der Welt entkleidet und sich naturalisiert und säkularisiert, indem sie ihre Theozentrik und Christozentrik aufgibt, wird die verlorenen Schafe wieder auf die Weide Christi zurückführen.

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Denn nur die Erfahrung einer Gemeinschaft im Glauben, in der Hoffnung und in der Liebe wird Menschen gewinnen für das Evangelium der bedingungslosen Zuwendung Gottes zu uns und der unzerstörbaren Berufung jedes Menschen ohne Ausnahme zum ewigen Leben. Es ist der Heilige Geist in unsern Herzen, der uns - vermittels der Botschaft der Kirche- überzeugt, dass wir durch Christus unser ganzes Vertrauen auf Gott setzen können. Wer auf Gott vertraut, wird nie enttäuscht werden (Ps 118, 6). "Ist Gott für uns, wer ist dann gegen uns?" (Röm 8, 31).

Denn es gilt seit den Anfängen des Christentums bis heute: "Wie sollen sie nun den anrufen, an den sie nicht glauben? Wie sollen sie an den glauben, von dem sie nichts gehört haben? Wie sollen sie hören, wenn niemand verkündet? Wie soll aber jemand verkünden, wenn er nicht gesandt ist?" (Röm 10, 14f). Die Leute kommen nur dann zur Heiligen Messe an den Sonn- und Feiertagen, wenn sie getauft sind. Und sie werden nur getauft, wenn sie freiwillig und in der Liebe des Herzens den Glauben angenommen haben. Und sie nehmen nur den Glauben an, wenn sie in Mystagogie und Katechese ins Mysterium der Liebe Gottes mit Verstand und Herz eingeführt worden sind. Und sie werden nur von Christus überzeugt, wenn ihnen glaubwürdige Missionare das Evangelium von Jesus dem Christus predigen und die Priester bereit sind, "Vorbilder zu sein für die Herde" (1 Petr 5,3) Christi, "des Hirten und Bischofs eurer Seelen" (1 Petr 2,25) -so wie der hl. Petrus an seine Gemeinden schreibt.

Damit ist auch schon die fundamentale Bedeutung des Weihesakraments genannt, durch das Christus den Aposteln und ihren Nachfolgern Anteil an seiner göttlichen Vollmacht und messianischen Mission gibt, so dass sie in der Person Christi, des Hauptes und obersten Hirten der Kirche, zum Heil der Menschen handeln können in Verkündigung und Seelsorge (LG 28 ;PO 2). Die zentralen Themen der Kirche sind nicht Umweltschutz, Migrationspolitik, Machtpositionen für Laien. Die Kirche ist keine NGO, die sich die Agenda der glaubensfeindlichen Ideologien zu eigen machen könnte. Und die Wege der Neuevangelisierung können nicht sein: Relativierung der Gebote Gottes, die Abschaffung der Unauflöslichkeit der sakramentalen Ehe und die Auflösung ihrer natürlichen Substanz als ausschließliche Gemeinschaft von Mann und Frau, die Erweiterung der Ausnahmen vom priesterlichen Zölibat, so als ob man die Berufung Gottes und das Charisma der Ehelosigkeit um des Reiches Gottes willen -nach pragmatischen Gesichtspunkten- regional "lockern" könnte. Die Kirche als Volk Gottes, Leib Christi und Tempel des Heiligen Geistes kann die Inkulturation des Evangeliums nicht verwechseln mit einem Synkretismus des Glaubens an den einzigen Gott mit Aberglauben. Sie darf gerade um des Heiles des Menschen willen keine Kontamination der Göttlichen Liturgie mit heidnischem Götzendienst zulassen.

"Das aber ist das ewige Leben, dass sie dich den einzigen und wahren Gott erkennen und den, den du gesandt hast: Jesus Christus." ( Joh 17, 3) Wir haben allein das Wort des Glaubens zu verkünden zum Heil der Menschen kraft des dogmatischen, d.h. auf der Wahrheit Gottes beruhenden Bekenntnisses und nicht nur des sentimentalen und moralischen Glaubens an Christus. "Denn wenn du mit deinem Mund bekennst: 'Jesus ist der Herr' und mit deinem Herzen glaubst: 'Gott hat ihn von den Toten auferweckt' dann wirst du gerettet werden. Denn mit dem Herzen glaubt man und das führt zur Gerechtigkeit, mit dem Mund bekennt man und das führt zur Rettung." ( Röm 10, 8-10). Wir haben nicht die Wahl zwischen einem dogmatischen und metaphysischen Denken und einem undogmatischen Denken. Denn das Denken ist- wie Kant sagt- immer dogmatisch, d.h. auf die Wahrheit ausgerichtet. Denn umgekehrt ist niemand so dogmatisch, wie die Relativsten und niemand so intolerant wie die Liberalen. Um in die gängige Ignoranz des technischen Begriffs des Dogmas ein wenig Klärung hineinzubringen sei hinzugefügt.

Dogma im theologischen Sinn bedeutet jene Gewissheit einer von Gott mitgeteilten Wahrheit, die der Hl. Geist dem Glaubensbewusstsein der Kirche einprägt, während der Dogmatismus der politischen Ideologien der Arroganz der endlichen und damit per se falliblen Vernunft entspringt. Und nur von der Wahrheit, die wir im Glauben an Jesus, das Fleisch gewordene Wort erkennen, heißt es, dass sie uns befreit. (vgl. Joh 8, 32). Dort wo die Diktatur des Relativismus herrscht, werden Andersdenke als Feinde des Volkes, des Fortschritts und der Emanzipation gnadenlos bekämpft, als Konservative dämonisiert und mit verbaler und brachialer Gewalt terrorisiert. Die westliche Demokratie muss auf der Unveräußerlichkeit der Menschenrechte basieren und nicht auf dem Relativismus der Werte, sonst gleitet sie ab in eine totalitäre Gesinnungsdiktatur der political correctness (pensiero unico). Welche Art von Parlament erteilt die Erlaubnis, was man sagen darf, und verbietet, was man nicht denken darf und welche Polizei und Justiz ahndet die Zuwiderhandlungen? In Diktaturen ist das klar. Aber woher nimmt eine Demokratie das Recht, das Denken in Philosophie, Theologie, Religion und Moral zu reglementieren? Die Parlamentarier erhalten den Auftrag der Wähler, die Angelegenheiten des bonum commune zu regulieren, aber sie werden nicht zu absoluten Herrn über das Leben, die Wahrheit, das Gewissen und die Religion bestellt.

Wenn Staaten das Beichtgeheimnis aufheben, schreiben sie sich eine Zuständigkeit zu für das Verhältnis des Gewissens zu Gott und verstoßen damit schwer gegen die Menschenrechte. Sie betreiben damit die Unterminierung von Demokratie und Rechtstaat. Der Trick besteht darin, z. B. die Diskriminierung von andern Personen unter Strafe zu stellen und dann den Begriff der Diskriminierung mit der eigenen Ideologie aufzufüllen. Die kollektive Diffamierung der katholischen Priester als Berufsgruppe und die tagtägliche Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte in Presse, Film und Fernsehen wird dagegen unter dem Vorwand der Meinungsfreiheit straffrei gestellt.

Die Ostererzählung von den Emmaus-Jüngern vermittelt uns dagegen inmitten der Wirren der Zeit zum Ersten den Trost des Heiligen Geistes, in den Nöten des Glaubens zum Zweiten die unbesiegbare Freude in Gott und sie bietet uns mit der christlichen Hoffnung zum Dritten das Gegengift gegen die innere Emigration und Resignation an, "denn nichts kann uns trennen von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn." (Röm 8, 39).

Christentum ist nichts anderes als das "Evangelium von Jesus, dem Christus, dem Sohn Gottes" (Mk 1,1) -wie es die Anfangsworte der ältesten Evangeliumsschrift nach Markus bekennen. Das Christentum ist darum nicht zu vergleichen mit den historischen Religionen, die je auf ihre Weise die menschliche Existenz in den Metaphern und Chiffren ihrer sich wandelnden Kulturen im Lichte oder in der Dunkelheit einer vagen Transzendenz darstellen. Das Bekenntnis der Kirche entspringt vielmehr der Selbstoffenbarung des einen und allmächtigen Schöpfers alles endlich Seienden in seinem Wort an die Propheten Israels.

Gott ist nicht der Begriff für eine jenseitige Macht, mit der man sich besser nicht anlegt und deren Zorn man besänftigen muss. Gott ist der, der sich dem Mose geoffenbart hat als Retter seines Volkes aus der Sklaverei und als Garant der Freiheit und Menschenwürde. Nicht unter dem Schleier der Magie nähert er sich uns. Er antwortet auf die Frage und die Suche der Menschen nach der Wahrheit: "Ich bin der Ich bin" ( Ex 3,14). Er ist unser Herr und Gott, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. Und das ist sein Name für alle Generationen, unter dem wir ihn anrufen. Und im Höhepunkt der Heilsgeschichte macht Jesus seinen Jüngern den Namen seines Vaters kund und offenbart uns die Gegenwart Gottes in Namen des Sohnes vom Vater im Heiligen Geist.

Und auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes sind wir hinein getaucht in das Mysterium Gottes. Im Licht Gottes geht uns auch das Geheimnis des Menschen auf. Im Blick auf Gott wissen wir, woher wir kommen, wohin wir gehen und was der unzerstörbare Sinn unseres Lebens ist. (GS 10).
Der Glaube der Kirche hat sein unerschütterliches Fundament und seine nie versagenden Wurzeln in dem Wort, das bei Gott war und das Gott ist und das unser Fleisch angenommen hat. Im Blick auf den Menschen Jesus sehen wir den Vater, mit der er in der göttlichen Natur eins ist. Denn der Sohn Gottes von Ewigkeit hat in der Zeit unsere menschliche Natur angenommen.

Was Eugenio Scalfari im Gespräch mit Papst Franziskus aufgrund seines materialistischen und damit atheistischen Monismus nicht begriff und somit entstellt wiedergeben musste, ist die Tatsache, dass wir Christen nicht an einen vergotteten Menschen glauben, sondern an den einen, souveränen, ewigen, unendlichen Gott, der in seinem Wort, "dem einzigen Sohn vom Vater" (Joh 1, 14), Mensch geworden ist und der mitten unter uns gewohnt hat und der als der auferstandene Christus immer bei uns bleiben wird.

Die Entwicklung des menschlichen Geistes in Kultur und Geschichte, die technologische Beherrschung der materiellen Grundlagen unserer irdischen Existenz, der Fortschritt in Wissenschaft, Medizin und der gesellschaftlichen Organisation gehören der Entfaltung der menschlichen Natur an. Sie können aber das absolut Neue der Gnade, die in dem Gott-Menschen Jesus Christus in die Welt gekommen ist, nicht einholen oder überholen. Die geistige und sittliche Verantwortung für die Welt in der Zeit steht der übernatürlichen Vollendung der geistigen Strebenatur in seiner transzendentalen Verwiesenheit auf Gott nicht entgegen. Denn die Gnade setzt die Natur voraus, erhebt und vollendet sie, aber sie zerstört sie nicht oder schaltet sie gar aus der ganzheitlichen Hinordnung des Menschen auf den transzendenten Gott aus, der uns in Christus menschlich nahe bleibt für immer. Darum auch ist die Behauptung, der geoffenbarte Glaube als personales Verhältnis zu Gott widerspräche den Ergebnissen der wissenschaftliche Erforschung der von Gott geschaffenen Welt in ihrer materiellen Struktur und Wirkweise inklusive ihrer technologischen Anwendung zugunsten des Menschen, vernunftwidrig. Sie leuchtet nur dem ein, der von vornherein die Vernunft auf die Methoden der empirischen Wissenschaft beschränkt und ihre Kompetenz für die Frage nach dem transzendenten Sinn der geistigen und sittlichen Existenz willkürlich negiert.

In Christus ist jeder Mensch unabhängig von seiner Lebenszeit und dem Stil seiner Epoche, seiner Begabung und Bildung als Person unmittelbar zu Gott, ohne dass dadurch die Vermittlung durch das Wirken Christi in den Sakramenten und der kirchlichen Gemeinschaft ausgeschaltet wäre. Er ist im menschenfreundlichen Angesicht Gottes mit der Frage der Wahrheit konfrontiert und unausweichlich vor die Unterscheidung des moralisch Guten und des zu meidenden Bösen gestellt.

Demgemäß bedeutet die Ersetzung des Glaubens an den lebendigen Gott durch eine Weltanschauung, die sich nur auf den fehlbaren menschlichen Verstand stützt oder eine Ideologie, die nichts anders ist als der Wille zur Macht oder zur Herrschaft von Menschen über Menschen, zwangsläufig eine Unterschätzung der Würde des Menschen und einen Rückfall in die heidnische Barbarei und Menschenverachtung. Der Humanismus ohne Gott, den Henri de Lubac in dessen Vordenkern Auguste Comte, Friedrich Nietzsche, Ludwig Feuerbach und seinem Schüler Karl Marx analysierte, ist durch seine menschenfeindliche Umsetzung in die Praxis des 20. Jahrhunderts katastrophal gescheitert.

Und der heutige Neomarxismus wird nicht zu einer besseren Verwirklichung einer falschen Idee führen, sondern zu einer Wiederholung seiner Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Wo diese materialistische Denkweisen als die Götzen des liberalen Persönlichkeitskultes, des faschistischen Sozialdarwinismus und der sozialistischen Utopie vom "Paradies auf Erden" Eingang gefunden haben in eine vom Christusglauben entleerte abendländische Zivilisation, zeigen sich die Spuren der Verwüstung. Die materialistische, entchristlichte Welt des Westens hat die höchste Selbstmordrate unter Jugendlichen.

Was ist erschütternder als ein Mensch, der in seiner Jugendfrische so wunderbar auf die Zukunft hin ausgespant ist, aber keine Perspektive mehr für sich erkennt und den Sinn und die Würde seines Lebens radikal in den Abgrund des Nichts stürzt? Im Selbstmord ereignet sich die Negation des eigenen Seins, zu dem Gott bedingungslos Ja gesagt hat. Etwas anderes ist die Schuldfrage. Und nur Gott allein richtet über das Innere des Menschen und wir dürfen hoffen auf die Vergebung Gottes für jeden Menschen. Aber die Kirche muss in ihrer Seelsorge und öffentlichen Verkündigung jedem eindringlich klar machen, dass auch in menschlich
ausweglosen Lagen Gott immer noch bei uns ist. Dem gesellschaftlichen Wahn von assistierten Selbstmord und der Euthanasie begegnen wir mit der Liebe zu den Menschen in ihrer Not. Kardinal Sarah sagt, wir sind barmherzig, wenn wir ihnen die Hand halten, und nicht die "kalte Spritze" mit tödlichem Gift ins warme Fleisch stoßen (S. 229). Wir überlassen es Gott, wie lange wir auf Erden wandeln. Der Tod ist keine absolute Katastrophe, sondern "nichts anders als ein Heimgang zu Gott", ins Haus des Vaters. (S. 229)

Es gibt neuerdings kirchliche Dokumente und Programme mit Reform-Ideen, die die Kirche wieder näher an den Menschen bringen wollen und das Ziel haben, die Kirche glaubwürdiger zu machen, die aber bewusst den Namen Gottes vermeiden. Die verkauften Kirchen, die in ihrer äußeren Hülle noch vom verlorenen Glauben an den lebendigen Gott künden, sind innen umgewandelt in Konzertsäle, Discotheken, Gourmettempel, Museen, Ossarien. Es ist das verräterische Symbol dafür, dass man die Sendung der Kirche innerlich aufgegeben hat, wenn man die kirchliche Infrastruktur verfallen lässt, Kirchen abreißt, Klöster und Priesterseminare schließt, die Trägerschaft von Kindergärten, Krankenhäusern, kirchlichen Hochschulen und theologischen Fakultäten aufgibt oder die Katechese und Predigt zu Unterhaltungsprogrammen umfunktioniert. Und es ist nur traurig und erschütternd, wenn Priester und Ordensleute sich in einem weltlich-bürgerlichen Lebensstil gefallen oder sich dabei gar noch für up to date halten.

Wenn man die Identität aufgibt, kann man nicht auf mehr Relevanz hoffen. " Wenn das Salz schal geworden ist... taugt es zu nichts mehr, außer dazu, dass es weggeworfen und von den Menschen zertreten wird." ( Mt 5, 13)
Nachdem die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler mit ihren großen Bankschaltern sich im Tempel von Jerusalem breit gemacht hatten, waren sie sicher der Meinung, so nun mehr Menschen ins Heiligtum zu locken. Aber Jesus treibt sie in göttlichem Zorn über die Selbstsäkularisierung des Volkes Gottes hinaus und verwehrt es ihnen, aus dem Haus seines Vaters eine Markthalle und Räuberhöhle mit der Verweltlichung und Selbstauflösung der Kirche zu machen. Reform der Kirche ist Erneuerung des Hauses Gottes in Christus und nicht der Zerfall des Glaubens und der christlichen Moral verbunden mit der Verschleuderung der Sakramente der Gnade als käufliche Riten der Unterhaltung.

Firmung ist Mitteilung der Kraft des Heiligen Geistes und keine geistlose Weihe der Jugend an Hitler und Honecker.

Das Wort "Reform der Kirche" in den Mund zu nehmen, ist nur der berechtigt, der sich das Wort der Schrift sich Maß nimmt: "Der Eifer für dein Haus, verzehrt mich." (Joh 2, 17).

Diesen Eifer für das Haus Gottes spürt man auf jeder Seite des neuen Buches von Kardinal Sarah. Es beginnt mit einer Betrachtung über Judas Iskarioth, der den Herrn verraten hat. In dieser tragischen Gestalt sieht jeder Priester die Möglichkeit seines Scheiterns plastisch vor sich. Es gibt den grauenhaften Verrat am Herrn aus dem innersten Kreis seiner berufenen Apostel heraus. Nicht die Tatsache, dass auch Priester in Sünde fallen können und -wie alle anderen Christen- sich in Reue und Buße dem Gnadengericht Gottes zu stellen haben, ist das Ärgernis, sondern dass manche in einem inneren Abfall vom Glauben und ihrer Berufung zynisch ein Doppelleben führen. Anstatt wie Christus ihr Leben hinzugeben für die Schafe und Lämmer in der Herde Gottes, zerstören sie wie Wölfe die Seelen der ihnen anvertrauten Erwachsenen und Jugendlichen.

Leitlinien der inneren Erneuerung sind dagegen die Verbundenheit mit Gott im Gebet, die Kenntnis der katholischen Lehre, die Treue und Liebe zu Petrus, dem Papst und Bischöfen, und die brüderliche Liebe.

In den ersten drei Teilen analysiert Kardinal Sarah mit letzter intellektueller Klarheit und spiritueller Tiefe die Tatsache und die Wurzeln der Krise des Glaubens, des Priestertums und der Kirche. Wo seit der Aufklärung total die Abkehr von Gott vollzogen wurde, ist als Folge der Mensch in seiner von Gott gegründeten Würde herabgesetzt worden. Das ganze Klima der gegenwärtigen Kultur ist vergiftet von einem Hass auf den Menschen und auf das Leben.

Johannes Paul II. sprach von einer Kultur des Todes. Wo Gott nicht mehr die "Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes" (Röm 8, 21) garantiert, weil man seine Existenz radikal leugnet, wird der Mensch Opfer politischer Ideologien. Er schafft seine Natur ab oder um, indem er sie aus seiner formalen Freiheit erst konstruieren will.

Der Mensch als Schöpfer seiner selbst, ist nur ein Stümper oder wie der berühmte Arzt, der sich der geglückten Operation rühmt angesichts des toten Patienten auf dem Tisch. Es kommt beim Versuch eine Selbsterschaffung aber nur ein Hybrid oder ein Cyborg heraus, ein verhunztes Resultat eines beschränkten Geistes, der sich selbst zum Demiurgen macht, ohne Gottes unendliche Fülle und Liebe zu besitzen.

Die Totalitarismen des Globalismus sind so subtil, dass sie ihren Opfern einreden, ihre Selbstverstümmelung als Gegenstand ihrer autonomen Selbstbestimmung frei zu wollen. Die Vorstellung, dass sich mein Ich in einem falschen Leibe befindet, ist anthropologisch widersinnig, weil der Leib mein Ich ist, das sich in meiner Körperlichkeit ausdrückt.

In Wahrheit existiert der Mensch in einer inneren geist-leiblichen Einheit, so dass der Leib nicht wie ein auswechselbarer Mantel ist, in den ihn jemand wider Willen eingehüllt hätte. Der Leib ist eben nicht das Gefängnis der Seele -wie einige Platoniker meinen. Es gehört zur inneren Reifung- hoffentlich bei der vernünftigen und liebevollen Erziehung in der polaren Bezogenheit auf Vater und Mutter- sich mit der eigenen Natur und Bestimmung zu identifizieren. Anstatt sich in seinem Leib, seinem Leben, seiner männlichen oder weiblichen Geschlechtlichkeit, in seiner Hautfarbe, seinen Begabungen und Grenzen selbst anzunehmen und mit seinen Talenten zu wuchern und in der Gnade Gottes vollkommen werden, schafft der Mensch sich im Genderwahn und Transhumanismus selbst ab. Wer sich selbst absolut verobjektiviert und instrumentalisiert, vernichtet sein Person-Sein, seine Freiheit, sein Lebensglück. Er verfehlt das Ziel seines Personseins in der Liebe zu Gott über alles und in der Liebe zum Nächsten wie zu sich selbst.
Zum Motor dieses Prozesses der Enthumanisierung hat sich die Führungsschicht der politischen Eliten gemacht, die auch die internationalen und europäischen Institutionen beherrscht. Sie arbeiten zusammen mit den multinationalen Konzernen, die die armen Länder nach Strich und Faden ausbeuten, und dann mittels der dadurch reich gewordenen Multimilliardäre und ihren angeblich wohltätigen Stiftungen sich als die Wohltäter der Menschheit feiern lassen. Sie kontrollieren das worldwideweb und alle führenden Presseagenturen, womit sie eine Gleichschaltung des Denkens, Urteilens und Fühlens der breiten Massen erreichen. Da man durch wirtschaftliche Manipulationen grenzenlos über das Geld verfügt, meint man auch die philosophische und theologische Kompetenz zu besitzen, dem Rest der Menschheit die Welt erklären zu können. Man fühlt sich sogar moralisch verpflichtet, die in ihrer unaufgeklärten religiösen Mentalität zurückgebliebenen Völker in Lateinamerika, Afrika und Asien zu ihrem Heil bevormunden zu müssen. Die milliardenschweren Stiftungen produzieren denn auch gleich noch die Einheitsreligion der Welt als ein Art spirituelle Vereinigung aller Menschen im materiellen Lebensgenus und einer leer bleibenden Transzendenz. Denn das jeder Erkenntnis verschlossene Absolute werde in den verschiedenen Religionen nur unter verschiedenen Namen personhaft vorgestellt oder namenlos verehrt. Dazu muss allerdings die Religionsfreiheit abgeschafft werden. Denn Freiheit ist ihrer Meinung nach ja nicht, sich in religiösen, moralischen Fragen nach seinem Gewissen vor Gott entscheiden zu können, sondern die Einsicht in die Vorgaben des betreuten Denkens seitens der Vertreter dieser alt-neuen Religion des "weichen Atheismus" (S. 413).

Die Betätigung der eigenen Vernunft und ihrer metaphysischen und sittlichen Urteilskraft wird dadurch überflüssig und jeder Wahrheitsanspruch als potentiell gewalttätig denunziert. Deshalb hassen sie auch die katholische Kirche mit ihren dogmatischen Wahrheiten, ihrer Moral der unbedingten Geltung des Heilswillens Gottes, die eben im Wort und Geist Gottes und nicht in den Spekulationen und Machenschaften endlicher Geister begründet sind. Wie kann aber der Glaube als persönliche Beziehung zu Gott in Wahrheit und Freiheit von ideologisch orientierten Geld- und Machtkomplexen diktiert werden, ohne sich in seinem Wesen aufzuheben? Wem steht die Gedankenkontrolle zu und wodurch ist die Machtausübung in den gewaltsamen Umdefinitionen der Realitäten legitimiert? Kann der Staat die Realität der Gemeinschaft von einem Mann mit einer Frau in Leib, Leben und Liebe verändern, in dem er ihren Wesensbegriff als Ehe auf die sexuellen Kontakte von Personen gleichen Geschlechts ausdehnt und damit die Ehe im eigentlichen Sinn zu einem bloßen Produkt gesellschaftlicher Gewohnheit herabwürdigt? (vgl. S. 322).

Unsere neuen Weltbeherrscher können auch der Versuchung nicht widerstehen, sich wie neue Herrenrasse aufzuspielen, die das Recht auf Leben und Tod beanspruchen und gleich mit definieren, ab wann und unter welchen Bedingungen ein Leben lebenswert ist oder vernichtet werden muss, ohne das sie den leiblichen, ontologischen und juridischen Träger dieses Lebens überhaupt nach seinem Willen zu fragen. In Namen der Selbstbestimmung der Frau die Tötung eines Kindes im Mutterleib als ein Menschenrecht zu erklären, ist erkenntnistheoretisch von keinem andern Status als die Rechtfertigung der Sklaverei z.B. in den amerikanischen Südstaaten bis zum 18. Dezember 1865, mit der jeder Vernunft udn Empirie widerstreitenden Schutzbehauptung, dass die schwarzen Afrikaner keine vollwertigen Menschen seien. Es ist nur eine Heuchelei, wenn man sich verbal gegen "rechts" abgrenzt und gleichzeitig die Methoden des faschistischen und kommunistischen Sozialdarwinismus postuliert und praktiziert. "Links blinken und rechts abbiegen", das ist das Glaubensbekenntnis der neuen Herrscher der Welt. Den Gipfel des Zynismus hat ein französischer Präsident auf dem G20-Gipfel erklommen mit der Aussage: "In einem Land, wo Frauen immer noch sieben bis acht Kinder gebären, können Sie Milliarden ausgeben, ohne dass sich damit etwas stabilisiert." (S. 334).

Dem hält Kardinal Sarah als katholischer Christ und Afrikaner entgegen: "Die christliche Kultur ist die Liebe zu einer Weisheit, die als Person zu uns gekommen ist: Jesus Christus, der Sohn Gottes. In ihm hat jedes Leben seine Berechtigung." ( S. 335).

Mit diesem Satz nimmt Kardinal Sarah die Alternative wieder auf, die im Titel seines ersten Buches in dieser Trilogie zum Ausdruck kam: Gott oder Nichts. Jetzt können wir sagen: Liebe oder Hass. Die Menschheit steht an einem Scheideweg. Entweder sie kehrt um zum Gott des Lebens, der Wahrheit und der Liebe, oder sie stirbt den Kältetod des Hasses, der Gleichgültigkeit, der Verachtung für das hilfsbedürftige Leben der Kinder, der Kranken, der Alten und Sterbenden. Der Westen scheint verloren, weil es sich selbst preisgegeben hat: "Er hat keine Kraft mehr, keine Kinder, keine Moral, keine Hoffnung." (S. 356).
Im 4. und letzten Teil empfiehlt Kardinal Sarah nicht Strukturreformen, Anpassungen an das Unvermeidliche, das Verschweigen unangenehmer Wahrheiten und die Umdeutungen der geoffenbarten Mysterien des christlichen Glaubens in überzeitliche existentielle Prinzipien, sondern die Erneuerung der Kardinaltugenden der Klugheit, der Gerechtigkeit, der Tapferkeit und des Maßes. Und er schließt mit einem Abschnitt über das Vertrauen auf die Vorsehung in der Übung der göttlichen Tugenden des Glaubens, der Hoffnung und der Liebe.

Schauen wir heute auf die Kirche, so scheint vielen der Glaube erschüttert und alles verloren. "Die Kirche scheint vom Geist des Atheismus durchdrungen. Einige Hirten lassen ihre Schafe sogar im Stich Der Schafstall ist verwüstet...Vor uns tut sich ein Weg auf, der ins Nichts zu führen scheint. Wir gehen weiter, ohne zu verstehen, ohne zu wissen, wohin. Doch ein Wanderer ist mit uns unterwegs. 'Worüber redet Weg miteinander'? fragt er. Und wir erzählen ihm von unserer Traurigkeit, von unserer Angst, von unsere Enttäuschung. Dann ergreift er das Wort und tadelt unsern mangelnden Glauben: 'Ihr Unverständigen, deren Herz zu träge ist, um das alles zu glauben. Musste nicht der Christus das erleiden und so in seiner Herrlichkeit gelangen? Musste nicht die Kirche leiden, um ihrem Meister treu zu sein" (S. 419).
Muss nicht die Kirche heute leiden, um die Treue zu Jesus dem Christus, dem Sohn Gottes neu zu lernen und um sich nicht den falschen Sicherheiten zu verfallen sei es der gesellschaftlichen Relevanz, der Finanzkraft der deutschen Diözesen oder dem Ruhm nach dem Staat der größte Arbeitgeber zu sein, zu verfallen?

Ich möchte schließen mit den Worten des großen, auch von Kardinal Sarah sehr geschätzten Theologen Henri de Lubac SJ, der vor dem Konzil des Modernismus angeklagt und nach dem Konzil von den Oberen des Jesuitenordens als Ultrakonservativer geächtet wurde. Der Text stammt aus seinem Buch "Glaubensparadoxe" aus dem Jahr 1944, so dass jede Ähnlichkeit und Anspielung auf Personen und Umstände der Gegenwart ausgeschlossen oder rein zufällig ist. Es geht darum, dass der Katholik, seine Hoffnung nicht auf Menschen in der Kirche, sondern allein auf Gott setzt. ihr auf eurem
Hätte Paulus beim Konflikt in Antiochien zwanzigmal schlimmere Anklagen gegen Petrus vorzubringen gehabt, hätte er zu Recht oder zu Unrecht die 'Haltung' der 'Säulen der Kirche' zwanzigmal skandalöser beurteilt: kann man sich vorstellen, dass sein Glaube an Christus davon im geringsten erschüttert worden wäre? Oder dass dieser Skandal ihn auch nur im geringsten der einzigen Kirche Christi abspenstig gemacht haben könnte? Unser Glaube ist heute noch der gleiche, er gründet auf denselben Fundamenten, brennt von der gleichen Herdflamme, derselbe Geist senkt ihn unseren Herzen ein. Es ist immer noch die gleiche Kirche; sie enttäuscht uns, bringt uns in Harnisch, macht uns ungeduldig, entmutigt uns immerfort durch alles, was unserer eigenen Verderblichkeit verwandt ist; sie verfolgt aber auch unter uns ihre unersetzliche Sendung, lässt keinen Tag vergehen, ohne uns Jesus Christus aufs neue zu schenken, in dem der Vater 'uns von der Macht der Finsternis befreit und uns hinüber versetzt in das Reich des Sohnes seiner Liebe.' Wer wird uns trennen vom Glauben, von der Hoffnung, von der Liebe Christi?" (H. de Lubac, Glaubensparadoxe, übertr. v. Hans Urs von Balthasar, Einsiedeln 1972, 108f).

Ich danke Ihnen verehrter Kardinal Robert Sarah und lieber Mitbruder für das apostolisches Zeugnis in den 50 Jahren ihres priesterlichen Wirkens und für die Bestärkung im Glauben an Jesus den Christus, den Sohn Gottes, das Fleisch gewordene WORT." Er ist wirklich und den Retter der Welt." (Joh 4, 42)

Veröffentlichtung der Rede mit freundlicher Genehmigung von Kardinal Müller

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