Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  4. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  5. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  6. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  7. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  8. Kirche im Verfall
  9. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  10. Die „Synodalkonferenz“ der deutschen Funktionäre
  11. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  12. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  13. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  14. THESE: Warum die UNO weg muss!
  15. Klinisch tot nach Herzstillstand: Hirnaktivität noch Minuten, sogar Stunden messbar

Es reicht

18. Juni 2022 in Kommentar, 48 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Man könnte also aus dem Kirchensteuersystem austreten, ohne aus der Kirche als dem Leib Christi austreten zu müssen. Diese materielle Form der Exkommunikation würde sicher gründlichere Reformen bewirken- Ein Weckruf von Hubert Windisch


Regensburg (kath.net)

Wie lange soll man die antikatholischen Umtriebe des Synodalen Weges, die millionenschwer beim letzten sog. Katholikentag öffentlich bis hin zum liturgischen Sakrileg zur Schau gestellt wurden, noch aushalten? Mit Leuten wie Bätzing, Striet, dem ehemaligen Generalvikar von Speyer oder Vertreterinnen von Maria 2.0 kann man sich argumentativ nicht auseinandersetzen. Sie sind nicht mehr katholisch und wollen es auch nicht mehr sein. Die folgenden drei Überlegungen möchten gegen einen ermüdenden, weil sinnlosen Dauerdiskurs zu konkretem Handeln anregen, damit die katholische Kirche in Deutschland nicht zu einer Quantité négligeable verkommt.


* Wo sind katholische Bischöfe, die sich noch an ihr Weiheversprechen erinnern und es auch halten und daher Bischöfen, die sich nicht mehr an ihr Weiheversprechen erinnern und es auch nicht mehr halten, ins Angesicht widerstehen! Es kann durchaus sein, daß der Herr, der sie alle in die besondere apostolische Nachfolge gerufen hat, beim Gericht einmal zu dem einen oder anderen Bischof sagen wird: Weg von mir, ich kenne dich nicht (vgl. Lk 13,27). Seine Verzeihungsbitte am Kreuz an den Vater (vgl. Lk 23,34) wird dann auch nicht greifen. Denn viele wissen, was sie tun. So darf man Dantes Schilderung der Hölle mit Päpsten und Prälaten nicht als literarische Erfindung abtun, sondern soll sie als poetische Schau der Wirklichkeit ernst nehmen.

* Es gibt bereits Kontakte unter Priestern, die sich überlegen, einen dement-sprechenden antikatholischen Ortsbischof nicht mehr im Hochgebet der heiligen Messe zu erwähnen. Eine geistliche Form der Exkommunikation von unten gleichsam.

* Und schließlich hört man immer öfter von besorgten Katholiken: Wenn das so weiter geht, trete ich aus der Kirche aus, aber ich möchte Kirche sein und in der Kirche bleiben. Wie dieser Spagat möglich ist, hat vor kurzem Dieter Volkerts in seinem Gastbeitrag „Gleichgeschaltete Bischöfe finanziell austrocknen“ auf Philosophia Perennis auch kirchenrechtlich abgesichert dargelegt. Man könnte also aus dem Kirchensteuersystem austreten, ohne aus der Kirche als dem Leib Christi austreten zu müssen. Diese materielle Form der Exkommunikation von unten, aus dem Kirchenvolk heraus, würde sicher gründlichere Reformen bewirken als der Synodale Weg zu denken vermag.

Frei nach Goethes Faust sind der Worte seit geraumer Zeit genug gewechselt. Viele Katholiken wollen endlich klärende Taten sehen.

Prof. Hubert Windisch ist emeritierter Professor für Pastoraltheologie.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Theologie

  1. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  2. Weihesakrament und Leitungsvollmacht
  3. „Ich wünsche mir gebildete Laien!“ – Newman hätte Martin Lohmann als Beispiel genommen
  4. Zahl der Theologiestudenten in Passau in drei Jahren versiebenfacht - Von 21 auf 140 Studienanfänger
  5. US-Theologe: Es ist nicht katholisch, wenn man ständig das Lehramt kritisiere
  6. ‚Veritatis splendor – der 30. Jahrestag einer vergessenen Enzyklika’
  7. Knalleffekt am Aschermittwoch: Vier Synodale verlassen den "Deutsch-Synodalen Irrweg"

Kirchensteuer

  1. Bischof Kohlgraf: Kirchensteuer könnte für Zahlungen an Missbrauchsopfer verwendet werden
  2. Wie die Diözese Bozen-Brixen ‚Kirchenaustritte’ handhabt
  3. Kirche muss reich an Glauben sein, nicht reich an Geld
  4. BKU-Vorsitzender stellt deutsches Kirchensteuersystem in Frage
  5. Evangelische Bischöfin: Heutiges Kirchensteuermodell eine 'Mit-Ursache von Kirchenaustritten'
  6. 2019: Neues Rekordhoch bei Kirchensteuereinnahmen in Deutschland
  7. Hahne: Kirchen sollten für 2 Monate auf die Kirchensteuer verzichten!







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Bischof Heiner Wilmer ist neuer Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz
  3. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  4. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  6. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  7. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  8. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  9. Kirche im Verfall
  10. "Bevor es zu spät ist!" – Kardinal Sarah warnt Piusbruderschaft vor Schisma
  11. Das Ende einer Amtszeit voller Streit und Spaltung
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  14. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970
  15. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz