SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
- 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
- Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
- ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
- Tantum ergo Sacramentum
- Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
- Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
- Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
- Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
- Eine vergiftete Unterstützungserklärung
- 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
- ‚Das Exil von Pater Edmund‘
- Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
- 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
- Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
| 
Vatikan lässt wundertätiges Pestkreuz herbeiholen26. März 2020 in Weltkirche, 5 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Soll am Freitagabend beim Papstgebet gegen Corona-Pandemie gezeigt werden
Rom (kath.net/KAP) Ein als wundertätig verehrtes römisches Kruzifix aus der Pestzeit ist am Donnerstag in den Vatikan gebracht worden. Laut lokalen Medien soll es bei dem am Freitagabend geplanten Gebet von Papst Franziskus gegen die Corona-Pandemie gezeigt werden. Das aus dem 14. Jahrhundert stammende lebensgroße Abbild des Gekreuzigten war während der Pest 1522 in Prozessionen durch Rom getragen worden, bis die Seuche nach 16 Tagen abebbte. Seit dem frühen 19. Jahrhundert hängt es in der Kirche San Marcello al Corso.
Papst Franziskus hatte angesichts der Coronakrise am 15. März eine private Wallfahrt zur Madonna "Salus populi Romani" in Santa Maria Maggiore und zu dem Kreuz von San Marcello unternommen. Den Bittgang legte er teils zu Fuß und lediglich gefolgt von einigen Personenschützern durch die menschenleere Innenstadt Roms zurück. Bilder davon gingen um die Welt.
Das mittelalterliche Kreuz erlangte bereits vor der Pest volksfromme Aufmerksamkeit, als es 1519 einen Kirchenbrand unbeschadet überstand. Eine eigene Erzbruderschaft, die "Compagnia del Santissimo Crocifisso", kümmerte sich seitdem um seine Verehrung. In Erinnerung an das Ende der Pest von 1522 wurde es jahrhundertelang jeweils an Gründonnerstag zum Petersdom getragen.
Bilder römischer Medien zeigten am Donnerstag, wie Arbeiter mit Mundschutz und Gummihandschuhen den mit einem vergoldeten Lendentuch bekleideten Gekreuzigten vom Altar heben. Telefonische Auskünfte etwa zur Dauer des Verbleibs im Vatikan lehnten die zuständigen Geistlichen in San Marcello ab.
Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zuVatikan- Der Petersdom feiert das 400-jährige Weihejubiläum: „Die Pfarrkirche der Welt“
- Kardinal Fernández: Es laufen keine dezidierten päpstlichen Großaufträge am Glaubensdikasterium
- Australischer Bischof wird als oberster Kirchenrechtsexperte in den Vatikan berufen
- Vatikan fordert umfassenden Zugang zu Recht für Frauen
- Immobilienprozess im Vatikan muss teils neu aufgerollt werden
- Nach Randalen und Pinkelattacken: Petersdom installiert Schutz für Hauptaltar
- US-Botschafter am Heiligen Stuhl, Burch: „Die moralische Autorität der Kirche ist unübertroffen“
- Norwegischer Bischof Varden: Der hl. Bernhard von Clairvaux „war und ist faszinierend“
- Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
- Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
| 






Top-15meist-gelesen- Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
- Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
- Vergebung kennt keine Grenze
- Papst gewährt Mexiko "Heiliges Jahr" zum Guadalupe-Jubiläum
- Papst reagiert auf Sex-Vorwürfe gegen Erzbischof von Rabat
- Hofer: Mit Franziskus gegen "angepasstes Kulturchristentum"
- „Lass das Zählen sein!“
- US-Bischof weitet Angebot an tridentinischen Messen in seiner Diözese aus
- Der Name 'Maria' - Ein „bitteres Meer“ und Schrecken der Dämonen
- ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
- Ein moderner Menschenhandel: Die Ersatzmutterschaft durch Kauf eines Kindes
- Eine Million Menschen zu Papstbesuch in Frankreich erwartet
- „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
- Der 11. September und die Notwendigkeit eines kämpferischen Christentums
- 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
|