Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  2. Ein Signal des Himmels?
  3. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  4. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  5. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  6. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  7. Die Liturgie: das Gebet der Kirche und Atem des Geistes
  8. Erdbebengefahr bei Neapel: Italiens Kirche ruft zum Gebet auf
  9. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  10. BILD-Kommentatorin Ruhs fordert „Festung Europa“: „Es geht nicht mehr anders“
  11. 'Du hast mir den Weg nach Ars gezeigt; ich werde Dir den Weg zum Himmel zeigen'
  12. Kardinal Burke ruft zu Einsatz für Ehe und Familie auf – bis zum Martyrium
  13. IRRE! - Moskauer Patriarch Kyrill legitimiert nun auch Atombombe
  14. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  15. Schönborn: Kirchenübergaben an andere Kirchen ist der richtige Weg

Papst und Gläubige weltweit beten Rosenkranz gegen die Pandemie

31. Mai 2020 in Weltkirche, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


An dem Gebet, das weltweit über TV und Internet übertragen wurde, beteiligten sich mehr als 50 Marienwallfahrtsstätten auf der ganzen Welt= Vatikanstadt


Rom (kath.net/KAP) Der Papst hat am Samstagabend mit Gläubigen in aller Welt den Rosenkranz gegen die Corona-Pandemie gebetet. Das Ereignis, in das katholische Wallfahrtsstätten aller Kontinente einbezogen waren, wurde weltweit über TV und Internet übertragen. Franziskus begab sich eigens zur Lourdes-Grotte in den Vatikanischen Gärten, um an der Aktion teilzunehmen. Ihm folgten einige Dutzend Personen, die - mit ausreichend Sicherheitsabstand - hinter dem Kirchenoberhaupt Platz nahmen. Auch ein Chor war zugegen. Mit eindringlichen Worten wandte sich der Papst an die Gottesmutter Maria, damit "diese harte Prüfung endet und dass ein Horizont der Hoffnung und des Friedens zurückkehrt".

Er bat um Erleuchtung für all jene, die an einem Heilmittel gegen das Virus forschten: "Mögen sie die richtigen Lösungen finden." Die Menschheit befinde sich in einer "dramatischen Situation, voller Leiden und Ängste, die die ganze Welt umhüllen". Die Zeremonie unter dem Motto "Eifrig und einmütig im Gebet, zusammen mit Maria" wurde von Männern und Frauen mitgestaltet, die während der Pandemie Besonderes geleistet haben. Darunter etwa ein Priester, eine Krankenschwester und eine Journalistin. Sie traten abwechselnd vor die Lourdes-Grotte, um den Rosenkranz vorzubeten. An dem Gebet beteiligten sich mehr als 50 Marienwallfahrtsstätten auf der ganzen Welt. Unter anderem Lourdes (Frankreich), Fatima (Portugal), Tschenstochau (Polen) und Guadalupe (Mexiko).


"Für uns ist es eine große Freude und Ermutigung, den Rosenkranz mit dem Heiligen Vater beten zu können", sagte Nicola Ventriglia, italienischer Kaplan im französischen Lourdes. Man habe eine große Leinwand aufgestellt, um dem Gebet in den Vatikanischen Gärten folgen zu können, so der Geistliche im Vorfeld der Aktion. Auch der deutsche Wallfahrtsort Altötting in Bayern zählte zu den Mitwirkenden. Er habe sich "spontan" zur Teilnahme entschlossen, sagte Wallfahrtsrektor Günther Mandl dem Portal "Vatican News". "Unter dem Schutzmantel Marias können wir alle Krisen gut meistern", betonte der Prälat.

Papst Franziskus hatte in den vergangenen Wochen bereits mehrfach zu Gebetsaktionen gegen das Coronavirus aufgerufen. Zuletzt beteiligte er sich am 14. Mai mit mehreren muslimischen Gruppen an einer globalen Initiative. Am Sonntag will zudem der mexikanische Schauspieler und Produzent Eduardo Verastegui mindestens eine Million Menschen zum gemeinsamen Rosenkranzgebet gegen die Seuche mobilisieren. Dazu rief der 46-Jährige seine mehreren Hunderttausend Follower in den verschiedenen Sozialen Netzwerken auf. Die Mexikanische Bischofskonferenz teilte die Botschaft des Künstlers. Bereits Mitte Mai hatte Verastegui, der in Mexiko sehr populär ist, rund 200.000 Menschen für ein gemeinsames Rosenkranzgebet versammeln können. "Nun gibt es ein neues Ziel: Pfingsten, 31. Mai, um 13 Uhr. Das Ziel ist, dass eine Million Menschen live den Rosenkranz beten", schrieb Verastegui auf Twitter.

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich  Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Pfingsten

  1. Jugend feiert Pfingsten in 5 Ländern
  2. Komm, der jedes Herz erhellt
  3. Gebetsaktion in prominenten Kirchen vor Pfingsten
  4. ‘Niemals die Sprache des Zeitgeistes sprechen’
  5. Salzburger Erzbischof predigte mit Schlagzeug-Solo
  6. Der Heilige Geist, der Tröster
  7. „Bewahre uns vor Verwirrung und Sünde…“
  8. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  9. Vorbereitung auf Pfingsten
  10. "Der Heilige Geist führt uns in die Wahrheit Gottes ein, die Liebe"






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Streit kocht hoch: Braucht die barocke Basilika Weingarten wirklich einen neuen „modernen“ Altar?
  3. Ein Signal des Himmels?
  4. Die Familie ist das Hauptziel des Bösen: Die prophetische Warnung des hl. Scharbel
  5. Das Schweigen der Bischöfe zur Causa Spahn
  6. Leihmutter soll gezwungen werden, das Leben des herzkranken Babys zu beenden!
  7. ‚Dialogpredigt‘ und ‚meditativer Tanz’ während der Messe zum Magdalenenfest in München
  8. Der "rote Priester", der die Musikwelt revolutionierte
  9. Heute, nicht morgen! Der heilige Expeditus – Patron gegen das Aufschieben
  10. „Größer als [australischer] Football: Die unstoppbare Wiederbelebung des Glaubens“
  11. Joan Leslie: Das Hollywood-Glaubenszeugnis einer echten Heldin
  12. Eine mächtige Fürsprecherin für Ehepaare: Die heilige Birgitta von Schweden
  13. Bistum Huelva führt verbindliches zweijähriges Katechumenat für erwachsene Taufbewerber ein
  14. Schönborn: Kirchenübergaben an andere Kirchen ist der richtige Weg
  15. Medjugorje: Mladifest startet mit Papstappell zur Rückkehr zu Christus

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz