Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  2. Vertrauenskrise in der Kirche
  3. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  4. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  5. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  6. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  7. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  8. Sacrosanctum Concilium: Die Liturgie und das Geheimnis Christi
  9. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  10. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  11. Vatikan veröffentlicht die Leitlinien für den Umsetzungsweg der Synode über die Synodalität
  12. Yoga-Kongress am Geburtsort des heiligen Franz Xaver
  13. Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 ‚beunruhigend‘ und ‚verblüffend‘
  14. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  15. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen

Brandanschlag auf Kathedrale in Managua

2. August 2020 in Aktuelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Augenzeugen und Bischöfe widersprechen Regierungsversion eines versehentlich entstandenen Feuers


Managua/Vatikanstadt (kath.net/KAP) Bei einem Brandanschlag in der Kathedrale von Nicaraguas Hauptstadt Managua ist am Freitag (Ortszeit) ein 400 Jahre altes Kruzifix fast völlig verbrannt. Wie das Portal Vatican News (Samstag) unter Berufung auf die Erzdiözese weiter berichtete, hatte ein Mann in einem Kapuzenpulli laut Zeugenaussagen einen Molotow-Cocktail in die Sakramentskapelle der Kirche geworfen. Managuas Weihbischof Silvio Jose Baez nannte in einem Tweet den Anschlag einen "terroristischen Akt gegen den Glauben des katholischen Volkes von Nicaragua".


 

Das Feuer sei nicht versehentlich durch entzündete Kerzen entstanden, wie eine von Vizepräsidentin Rosario Murillo veröffentlichte Version des Hergangs gelautet hatte. Es gebe in der Kapelle keine Kerzen, bestätigte Baez eine entsprechende Äußerung von Managuas Erzbischof, Kardinal Leopoldo Jose Brenes. Das abgebrannte Kreuz steht seit Beginn des 17. Jahrhunderts in Nicaragua und wird von der Ortskirche auch mit dem Hl. Papst Johannes Paul II. in Verbindung gebracht, der bei seinem Besuch 1996 davor gebetet hatte. Wie Kardinal Brenes in einer Erklärung hervorhob, sei auf peniblen Brandschutz für das historisch wie religiös bedeutsamen Kreuz stets geachtet worden. Mehrere nationale Menschenrechtsorganisationen und weitere NGOs verurteilten den Vorfall und machten die regierende Sandinistische Nationale Befreiungsfront (FSLN) für das Feuer verantwortlich.

 

Das Geschehen sei als "Staatsterrorismus" zu bezeichnen. Zugleich wurden Sorgen um die Sicherheit der Zeugen bekundet, die der Regierungsversion des Hergangs widersprochen hatten. Bereits in den vergangenen Wochen war es in Nicaragua wiederholt zu Angriffen auf katholische Kirchen gekommen, nachdem Kardinal Brenes das größte Kirchenfest des Landes zu Ehren des Heiligen Domingo Guzman aufgrund der Coronavirus-Pandemie abgesagt hatte. 

 

Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE CHANCE - SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. „Leo macht Schluss mit ‚Doppelstandards‘: Warum der deutsche Synodale Weg ins Stocken gerät“
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Die nächste Reform ist immer die beste aller Zeiten
  5. Vertrauenskrise in der Kirche
  6. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  7. Kardinal Eijk: Synodenbericht der Arbeitsgruppe 9 muss zurückgewiesen werden
  8. 'Gut' gebrüllt, Löwe?
  9. Komm, o Geist der Heiligkeit! Aus des Himmels Herrlichkeit!
  10. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  11. Rom und die orientalisch-orthodoxen Kirchen seit Fiducia supplicans
  12. 'Ich denke, dass Gott der Größte ist! Er kann alle Türen für uns öffnen'
  13. Nach Gipfelkreuzschändung: 18-Jähriger stellt neues selbstgebautes Kreuz auf
  14. Trend unter jungen New Yorkern: Gemeinsam zur Sonntagsmesse gehen
  15. „Synodenbericht präsentiert einen toxischen ‚Paradigmenwechsel‘“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz