Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. So fühlt sich Nachhausekommen an
  5. Menschenrecht auf Abtreibung?
  6. These: Die Wahrheit steht über der nachdrücklichen Forderung nach Einheit
  7. Der Weihnachtsglaube - Sand oder Fels
  8. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  11. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  12. Hongkongs Kardinal Zen äußerte beim Konstistorium Grundsatzkritik an der letzten Bischofssynode
  13. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  14. Venezuela schließt sein Foltergefängnis, viele politische Gefangene sind auf dem freien Fuß!
  15. Griechisch-orthodoxe Bischöfe üben scharfe Kritik an EU-Plänen zu Abtreibungsfonds

Liebes Bistum Bamberg, kommt jetzt Brosius-Gersdorf zum nächsten Marsch für das Leben?

18. Juli 2025 in Kommentar, 29 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Am Donnerstag gab es ein Telefonat zwischen dem Bamberger Erzbischof und der umstrittenen SPD-Richterkandidatin. Danach berichtete das Bistum über eine unglaubliche "Bekehrungsgeschichte". Doch leider ist sie nicht wahr. Ein Kommentar von Roland Noé


Bamberg (kath.net/rn)
Der Bamberger Erzbischof Herwig Gössl ist nach seinen mutigen und klaren Worten zur linken SPD-Höchst-Richter-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf am Donnerstag inzwischen offensichtlich zurückgerudert. Brosius-Gersdorf betreibt diese Woche via deutsche Medien "Gesichtswäsche" in eigener Sache, um vielleicht doch noch Bundesverfassungsgerichtsrichterin zu werden. Am Donnerstag stand offensichtlich ein Telefonat zwischen der SPD-nahen Dame und dem Erzbischof auf dem Programm.

Das Bistum teilte am Donnerstag nach dem Telefonat mit, dass es ein von "gegenseitigem Respekt" geprägtes Telefonat gab. Dann schreibt die Pressestelle wörtlich: "Erzbischof Gössl hatte in seiner Predigt am Sonntag gesagt, dass Frau Prof. Brosius-Gersdorf 'angeblich das Lebensrecht ungeborener Menschen bestreitet'. Der Erzbischof war insofern falsch informiert, was er nachdrücklich bedauert." Wie bitte? Der Erzbischof war falsch informiert? Und dann teilte die Pressestelle den interessiertem Publikum ernsthaft mit, dass Frau Prof. Brosius-Gersdorf klargestellt habe, dass sie sich immer schon für den Schutz des ungeborenen Lebens einsetzt habe und das auch heute tue. Das hört sich ja fast an wie die größte Bekehrungsstory seit der Bekehrung des Hl. Paulus. Dass sie allerdings wahr ist und Brosius-Gersdorf beim nächsten Marsch für das Leben mitmarschieren wird, glaubt vermutlich niemand in ganz Deutschland. In der SPD-Zentrale dürfte man über diese medial verbreitete Behauptung vermutlich einen Lachkrampf bekommen. 


Nochmals ins Stammbuch des Bistums Bamberg geschrieben: "Frauke Brosius-Gersdorf meint, dass die Menschenwürde des Embryos durch einen Schwangerschaftsabbruch „nicht verletzt“ werde. Das Kind wird zwar im Mutterleib auf brutalste Weise zerstückelt, aber die Menschenwürde werde dabei nicht verletzt. Für wie dumm will man hier die Menschen verkaufen? Und bei Sätzen wie "Meines Erachtens gibt es gute Gründe dafür, dass die Menschenwürdegarantie erst ab Geburt gilt", sollten nicht nur bei Christen alle Alarmsignale läuten.

Eine  Frage hätte ich dann aber noch:  Kann man sich eigentlich noch plumper für das Reinwaschen einer anti-christlichen Position zur Verfügung stellen? Was für ein Tohuwabohu!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eine Frage hätte ich da noch

  1. Die (w)irren Begründungen der Diözese Linz bei dutzenden Pfarrauflösungen
  2. "Was kümmert es den Mond, wenn ihn der Hund anbellt"
  3. Chrupalla ODER wie moralisch verkommen kann man eigentlich in der Politik noch agieren?
  4. "Die Macht der Dummheit"
  5. Wenn der Münchner Erzbischof das unselige "Wir schaffen das" von Angela Merkel verteidigt...
  6. Die Märchengeschichten des Ferdinand Kaineder
  7. Nein, Herr Kardinal Schönborn, die Armut nimmt weltweit ab!
  8. "Katholischer Medienpreis" der DBK für "korrektive Fake News"
  9. "Ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt" - Der BR und die "Pippi Langstrumpf"-Theologen
  10. Herr Bätzing, haben Sie in solchen dunklen Stunden wirklich keine anderen Sorgen?






Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  5. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  6. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  7. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  8. „Sehr brüderliche Atmosphäre, die meisten waren von Dringlichkeit der Neuevangelisierung überzeugt“
  9. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  10. Regensburger Bischof Voderholzer beim Papst
  11. Australischer Forscher Andrew Lowenthal analysiert Zensur in Deutschland
  12. Ich bin Staatsanwältin – und ich bete
  13. Menschenrecht auf Abtreibung?
  14. Bischöfliche Spökenkiekerei zum Jahreswechsel
  15. Gott schütze Venezuela!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz