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Glosse in „Die Presse“: „Der Kardinal als SPÖ-Wahlhelfer?“

13. August 2020 in Aktuelles, 12 Lesermeinungen
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Leitender „Presse“-Redakteur: „Christoph Schönborn ist nicht davor zurückgeschreckt, zwei Monate vor der Wiener Wahl mit SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig öffentlich aufzutreten.“


Wien (kath.net) Kritik am Verhalten des Wiener Kardinals Christoph Schönborn wird in einer Glosse der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“ geäußert: Der Kardinal sei „nicht davor zurückgeschreckt, zwei Monate vor der Wiener Wahl mit SPÖ-Bürgermeister Michael Ludwig öffentlich aufzutreten.“ Diese Vorstellung des Siegerprojektes  zu einem Wiener Campus der Religionen sei keineswegs eilig gewesen, immerhin stehe das Grundstück „noch immer leer“. Den Termin mit dem Erzbischof von Wien „auf die Zeit nach dem 11. Oktober zu verschieben“, sei offenbar „viel verlangt gewesen. Zu viel“, kommentiert der Leiter des Inlandsressorts der „Presse“, Dietmar Neuwirth, in einer Glosse. Immerhin setzt er hinter den Titel seiner Glosse, „Der Kardinal als SPÖ-Wahlhelfer?“, noch ein Fragezeichen.


Außerdem kritisiert Neuwirth die Abwesenheit von Vertretern der orthodoxen Kirchen. Wörtlich schreibt er: „Und es fällt auf, dass die orthodoxen Kirchen bei dem Vorhaben nicht dabei sind. Schade, immerhin leben – auch wenn es kaum für möglich gehalten wird - mittlerweile mehr orthodoxe Christen in Österreich als vermeintlich omnipräsente Muslime.“


Link zum Originalbeitrag in der "Presse": "Der Kardinal als SPÖ-Wahlhelfer?"

 


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