Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  2. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  3. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  4. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  5. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  6. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  7. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  8. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  9. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  10. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  11. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  12. Zwei Formen - ein Ritus
  13. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  14. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!
  15. Sozialethiker Rhonheimer: Nicht der Kapitalismus verursacht Armut

Kardinal Koch: Papst hat seine Sorge über Deutschland geäußert

22. September 2020 in Deutschland, 23 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Römischer Kurienkardinal Kurt Koch übt deutliche Kritik am Ökumene-Papier des Ökumenischen Arbeitskreises und am DBK-Vorsitzenden Bischof Bätzing.


Hamburg (kath.net) Der Papst habe „in persönlichen Gesprächen seine Sorge geäußert“. Mit dieser Aussage unterstreicht der römische Kurienkardinal Kurt Koch in einem Interview mit der Herder-Korrespondenz nach dem kritischen Schreiben der Glaubenskongregation zum deutschen Ökumene-Papier „Gemeinsam am Tisch des Herrn“ an die Sorge von Rom zu den Zuständen in Deutschland. Das Schreiben der Glaubenskongregation sei laut Koch "eine sehr ernste sachliche Auseinandersetzung" mit dem Text des Ökumenischen Arbeitskreises evangelischer und katholischer Theologen (ÖAK) in Deutschland. Koch erzählt in dem Gespräch außerdem, dass er auch selbst mit einzelnen Bischöfen in Deutschland über die Probleme des Dokuments gesprochen habe. Er habe Bischof Georg Bätzing (Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz) seine Bedenken vorgetragen und dargelegt, dass er wesentliche Punkte und vor allem die Konsequenzen des Dokumentes nicht mittragen könne. Bätzing sei davon aber nicht zu überzeugen gewesen.


 

Koch betonte dann, dass die deutschen Bischöfe nach dieser Wortmeldung aus Rom nicht einfach zur Tagesordnung übergehen könnten. "Wenn die deutschen Bischöfe ein solches Schreiben der Glaubenskongregation weniger hoch bewerten würden als ein Dokument einer Ökumenischen Arbeitsgruppe, dann würde in der Hierarchie der Kriterien bei den Bischöfen etwas nicht mehr stimmen." Solche Fragen könne laut Koch nicht einfach die Kirche in einem Land für sich entscheiden.

 

Koch übte dann deutliche Kritik an Bätzing, weil dieser dem Ökumene-Dokument so einen hohen Stellenwert gegeben habe. Der Kurienkardinal äußerte seine Hoffnung, dass beim Ökumenischen Kirchentag in Frankfurt kein deutscher Bischof eine gegenseitige Einladung zu Abendmahl und Eucharistie aussprechen werde.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Kard. Sarah: „Europa ändert die Bedeutung von Wörtern, um den Menschen und die Familie zu zerstören“
  2. "Wir wollen den Glauben verteidigen gegenüber häretischen Interpretationen und Verfälschungen!"
  3. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  4. Bischof Oster kritisiert Leihmutterschaft scharf und spricht von „Skandal“
  5. Scharfe Kritik an CDU: Birgit Kelle rechnet nach Leihmutterschafts-Fällen mit Partei ab
  6. Eklat in Regensburger Basilika St. Emmeram: Schweizer Popsängerin dreht heimlich frivoles Musikvideo
  7. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  8. "Der Dämon liebt es, wenn sich die Katholiken über die Liturgie zerfleischen"
  9. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  10. Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente: „Ich bete jeden Tag, aber nicht für den Sieg“
  11. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  12. Glaube & Sex vs. Vernunft & Geld?
  13. "Zwei Bundestagsabgeordnete, also Mitglieder der Legislative, umgehen das deutsche Recht..."
  14. US-Bischof warnt vor FSSPX-Messen – nahm selbst an interreligiöser Chanukka-Feier teil
  15. Amnesty International stuft englische kath. Bischofskonferenz als „gegen [Menschen]-Rechte“ ein!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz