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Ein unheiliger Zorn von Bischof Bätzing

25. September 2020 in Deutschland, 48 Lesermeinungen
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Limburger Bischof ist sauer, weil der deutsche Nuntius ihm einen Brief aus Rom übermittelt hat und der Brief auch an die anderen Bischöfe ging - "Die Zeit" zu Bätzing: "Er vertritt eine Kirche, die Einheit predigt und die Spaltung vorantreibt."


Fulda (kath.net/rn)

Georg Bätzing, der Limburger Bischof und Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz, soll im Vorfeld der Tagung der Deutschen Bischofskonferenz laut einem Bericht der "Zeit" zornig über das Verhalten von Kurienerzbischof Nikola Eterović, den vatikanischer Botschafter in Deutschland, gewesen sein. Anlass für den Zorn ist der Brief der Glaubenskongregation zu den umstrittenen Thesen und Ideen des Ökumenischen Arbeitskreis (ÖAK).  Der Brief wurde nämlich nicht direkt an ihn geschickt, sondern über den Nuntius, eine übrigens durchaus übliche Zustellmethode auf hoher kirchlicher Ebene. Gleichzeitig erging der Brief aber auch direkt an alle anderen deutschen Diözesanbischöfe. Laut der Zeitung hat Bätzing folgendes erbost geschrieben: "Darf ich Ihnen rückmelden, dass ich dies als einen ungebührlichen Vorgang empfinde. Der Präfekt der Glaubenskongregation schreibt mich an, und die Nuntiatur versendet das Schreiben an alle Bischöfe. Es hätte mir als Adressaten ganz gewiss zugestanden, das Schreiben zu einem geeigneten Zeitpunkt vor der Herbstvollversammlung allen Bischöfen (auch den Weihbischöfen) zugänglich zu machen. Dies ist doch wohl der übliche und schickliche Weg."


 

Bätzing ist auch verärgert, dass der Brief auch in den Medien thematisiert wurde und macht den Nuntius dafür verantwortlich.  "Herr Nuntius, Sie sehen mich über diesen Vorgang sehr verärgert.", schreibt der Bischof von Limburg, der offensichtlich seine Antwort ebenfalls gezielt "seinen Medien" wie der "Zeit" zugespielt hat. Die Zeitung schreibt übrigens in ihrem Bericht über den Vorfall: "Bätzing ist in seiner Führungsrolle einer brisanten Lage ausgesetzt. Er vertritt eine Kirche, die Einheit predigt und die Spaltung vorantreibt. Selten gab es jüngst so viele offene politische Manöver zur Schwächung des Gegners. Georg Bätzing wurde gereizt. Nun muss er sehen, ob er sich durchsetzen kann."


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Lesermeinungen

 Chris2 1. Oktober 2020 
 

@exnonne

A propos: Ich habe gerade nochmals recherchiert und nachgerechnet: Allein in der Silvesternacht 2015 wurden in nur wenigen Stunden allein in Köln und Hamburg 1058 (648+410) Frauen Opfer brutaler sexueller Gewalt durch teils zig Männer gleichzeitig, die praktisch alle als "südländisch", also nordafrikanisch-arabisch, beschrieben wurden. In jedem anderen Land hätte eine Regierung, die solch ein Massenverbrechen durch "aktive Unterlassung" ermöglicht hat (Passfreiheit, Straffreiheit bei flaschen Identitäten...), sofort zurücktreten müssen. Im moralintrunkenen Deutschland wird sie dagegen, sogar noch nach den ganz offiziell 4 islamistischen Anschlägen von 2016, einfach wiedergeählt. So, als ob nie etwas geschehen wäre und nicht immer noch täglich passieren würde.
Diese kollektiive, linksideologische, Ignoranz ist schlicht Wahnsinn. Und wird uns als Gemeinwesen irgendwann das Genick brechen.


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 Chris2 1. Oktober 2020 
 

Liebe @exnonne

Etwas, dass derart schmerzt und sogar körperlich an die Substanz geht, würde ich nicht gerade "Lieblingsthema" nennen. Ich bin nun mal dummerweise in diesem großartigen, weitgehend einigen, sicheren, freien und vernünftigen Deutschland vor dem Ausbruch der Merkelera aufgewachsen. Gut, das Land litt unter den 12 dunklen Jahren und seinen Komplexen dadurch, ja. Doch jetzt muss ich live mit ansehen, wie nicht nur die Kirche bis zum Zerreissen auseinanderdriftet, sondern auch noch mein Land von Tag zu Tag auf all diesen Ebenen immer rapider verfällt. Ob der "point of no return" schon überschritten ist, weiß ich nicht. Aber wer überhaupt sollte die Bremse treten? Ich sehe niemanden. Und selbst die CSU in Persona von "Maggus" Söder fordert jetzt das Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 (was dagen Audi und BMW wohl dazu?), entschuldigt sich für "Kampagnen" (sic!) gegen Merkels Multikulti-Politik und lobt die Unverzeihliche über den roten Klee. Ameise mit Pilz. Und tschüss, CSU.


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 petruspaulus 27. September 2020 
 

Nikolaus von Bari

@nikolaus von bari. Warum muß eine Meinungsäusserung über eine Person, die Ihnen offenbar mißfällt auch gleich wieder mit einer subjektiven Verunglimpfung verbunden werden?! Das ist unangebracht. Wenn Sie was zu seiner angeblichen Überheblichkeit zu sagen haben, dann sagen es direkt oder schweigen lieber, bis sich eine "bessere" Gelegenheit ergibt.


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 bibelforscher 27. September 2020 
 

@nikolaus von bari

Können Sie das bitte konkretisieren , wenn Sie ihn so gut kennen?
Ich habe seine Online—Gottesdienste in den Kar- und Ostetagen erlebt. Sie waren von einer wohltuenden Ruhe und Bescheidenheit geprägt und basierten auf dem römisch-katholischen Fundament. Sie können das gerne im Archiv verifizieren!


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 Nikolaus von Bari 26. September 2020 
 

Nikolaus von Bari

Gott sei Dank holt man Bischof Bätzing mal von seinem hohen Ross runter.
Ich wohne in seinem Bistum und kenne seine Überheblichkeit.


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 lesa 26. September 2020 

Wehe euch die ihr alles verdreht (Jesaja)

@chris 2: Es gehört zu einer bestimmten psychischen Konstellation, bzw. Störung : "Zak, DU bistes, dem anderen auf de Stelle überzustülpen, was man selber bei sich anschauen sollte. Es ist aber inzwischen, als üble Frucht des Relativismus, eine sehr verbreitete Verhaltensgewohnheit: Verdrehung (oft sehr subtil und fein gesponnen, siehe Gendersprache bis in die Liturgie hinein) - die derzeitige Hauptmethode des Widersachers.


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 exnonne 26. September 2020 
 

@Chris2: "die übliche Masche"

Ja genau, die übliche Masche, und zwar Ihre: Auch hier schaffen Sie es, Ihr Lieblingsthema unterzubringen, obwohl es um etwas ganz anderes geht!


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 borromeo 26. September 2020 

@fenstergucker
Ich vermute, das dürften die meisten der hiesigen Kommentatoren ganz ähnlich sehen. Da wird es um eine echte Gewissensentscheidung gehen, die wirklich vom Glauben und von der Lehre der Kirche geprägt sein wird.

@José Sanchez del Rio
Diese Begriffsprägung mit der bezeichnenden Abkürzung DNA kommt nicht von ganz ungefähr...


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 Stefan Fleischer 26. September 2020 

„ohne meinen Mund zu befragen“

Im ganzen Schlamassel kommt mir immer wieder (Jes 30,1-3) in den Sinn. Obwohl es sich dort um eine ganz andere Situation handelte als heute, so scheint mir die Lage doch irgendwie sehr ähnlich. Man macht Pläne, geht Wege, verbündet sich mit Gottlosen etc. „ohne den Mund Gottes zu befragen“, ohne sich zu fragen, ohne zu überlegen, was wohl Gott, der Herr, zu alledem sagt. Dass das schliesslich nur Schande und Schmach bringt, zeigt sich auch heute immer wieder.
Also: "Kehrt um zu ihm, Israels Söhne, / zu ihm, von dem ihr euch so weit entfernt habt." (Jes 31,6)


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 Jose Sanchez del Rio 26. September 2020 

Traurig aber wahr

@borromeo
Der Ausdruck ist gut:
Deutsche Nichtkatholische Anderskirche (DNA). Trifft das was die "da Oben" wollen glaub ich ganz gut.

@cooperatorveritatis
ja so ist es, wir brauchen keine selbst gebastelte Kirche nach Gusto von irgendwelchen kirchensteueralimentierten Synodalen. Solche Basteleien sind nicht tragfähig. Was zählt ist, dass wird die Kirche, die Jesus gegründet hat wieder so verwirklichen wie ER es wollte.


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 cooperatorveritatis 26. September 2020 
 

Meta-Erkenntnis Teil 2

... und unbeirrt fortführen, durchaus nach dem Motto „Was stört es die Eiche, wenn sich die Wildsau an ihr reibt“. Es muss das katholische Glaubensgut von Theologie über Seelsorge und Liturgie bis zur Volksfrömmigkeit bewahrt und weitergegeben werden, denn ZdK, BdkJ, Maria 2.0 und Konsorten samt ihrer pontifikalen Unterstützer werden irgendwann fertig haben. Was diese uns als Kirche weismachen wollen, das braucht kein Mensch und jeder, der die Wahrheit sucht, wird das irgendwann erkennen. Und für diese Ent-Täuschten muss der Heilige Rest überleben und das nahrhafte Geistesbrot bewahrt haben, um diese Hungernden und Dürstenden zu speisen. Also: nicht im Streit mit den Gegnern aufreiben (viele von diesen haben verhärtete Herzen und wollen keine Lehre mehr annehmen), sondern eher alles daran setzen wahrhaft Kirche zu bleiben, das Glaubensgut weiter zu geben und so zumindest einigen den Weg zum Vater offen zu halten.


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 cooperatorveritatis 26. September 2020 
 

Meta-Erkenntnis Teil 1

@Gandalf, @Walahfrid Strabo
Ja leider, schlimmer geht immer!
Beweis: Kommt nicht Bode, dann vielleicht mein Bischof Heiner Willmer von Hildesheim. Was dieser in seiner bisher kurzen Amtszeit schon alles rausgehauen hat, geht auf keine Altardecke:
Missbrauch und Vertuschung gehören zur DNA der Kirche, er will
mit Maria 2.0 Seit an Seit weiterkämpfen für das Frauenpriestertum, Eucharistie wird von einigen Katholiken überbewertet, Befürwortung ökumenischer Gemeinden und dergleichen mehr. Hingegen sind meines Wissens nach weder Bode noch Willmer noch Bätzing je auf einem Lebensmarsch gesichtet worden - das nur mal so nebenbei.

Was mir sozusagen als Meta-Erkenntnis aus diesem ganzen innerkirchlichen Streit mehr und mehr aufsteigt, ist folgendes:
Der Streit mit unseren innerkirchlichen Gegnern muss natürlich geführt werden und kath.net hat sich hier ja auch schon große Verdienste erworben. Gleichzeitig müssen aber die treukatholischen Kräfte auch ihr Katholischsein konsequent...


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 Der Gärtner 25. September 2020 

Schimpfen auf den Briefboten?

Ich kann mir auch gut vorstellen, dass der Absender des Briefes dem Boten sehr genaue Order gegeben hat, wer den Brief wann bekommt. Gehört doch zu den schlauen Jungs.
Und dann, Herr Bischof?


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 Veritatis Splendor 25. September 2020 

Den einfachen Gläubigen wieder Mut machen...

...ist gewiss die Zweit- wenn nicht sogar die Haupt-Intention vom unbestechlichen Eterović gewesen. DANKE!


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 fenstergucker 25. September 2020 
 

DBK - Sippe

Der große Teil der DBK - Sippe kann froh sein, dass Kardinal Meisner nicht mehr da ist. Allen voran Marx und Bätzing !!


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 Lino 25. September 2020 
 

Auch die Geduld eines Papstes ist nicht unendlich, wie der Fall von Kardinal Becciu zeigt.

Das uneingeschränkte Oberhaupt von 1.300.000.000 römisch-katholischer Christen sitzt in Rom, nicht in Limburg.

Auf die Macht der deutschen Finazkraft sollte man sich dabei nicht verlassen, diese ist nicht Eigentum von Vorsitzenden, sondern des Volkes Gottes.


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 lesa 25. September 2020 

Der Krug geht zum Brunnen bis er bricht

Der Nuntius macht seine Sache prima!


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 Chris2 25. September 2020 
 

Die übliche Masche von Euch Linken halt, liebe ZEIT:

Man tut etwas und wirft es dann den anderen vor. Das Spielchen kennt man ja auch schon lange in anderem Zusammenhang: "Spaltung der Gesellschaft" à la 2015, "Hass und Hetze" à la taz, "Fake News" à la Spiegel (Relotius!), Pressekodex 12.1 oder Merkels frei erfundene Videos, die angeblich Hetzjagden auf Ausländer belegen würden, "lupenreine Demokraten" à la Wahlrückgängigmachung in Thüringen usw.
(das Ganze erinnert mich im Übrigen an ein trotziges Kind im Sandkasten, das partout nicht einsieht, dass es z.B. kein fremdes Spielzeug mit nach Hause nehmen darf)


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 Walahfrid Strabo 25. September 2020 

@Gandalf

Schlimmer geht immer....


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 CLS 25. September 2020 
 

"Der große Vorsitzende" der DBK ...

... überschätzt seine Rolle und seine Kompetenzen wohl ein klein wenig. Selbstverständlich haben die anderen Bischöfe das Recht, den Brief des Nuntius zeitgleich mit ihm zu erhalten. Und welch anmaßende Worte dem Nuntius gegenüber!


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 Gandalf 25. September 2020 

Bitte holt Kardinal Lehmann zurück!

Man dachte mal, es könnte nach M. nicht schlimmer werden, doch dann kam B. ... Ich frag mich grad, ob man es noch toppen könnte? Vielleicht mit BODE? Wär dann der Tiefpunkt erreicht?


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 fenstergucker 25. September 2020 
 

borromeo

Für mich ganz klar, ich gehe den Weg des sog. synodalen Weges, meinem Gewissen folgend, nicht mit


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 Adamo 25. September 2020 
 

Uns katholische Christen läßt Bätzings Ärger völlig kalt.

Genauso wie unser ständiger Ärger über Bf.Bätzing ihn selbst vollkommen kalt lässt.

@chronotech, Sie haben das Problem genau benannt, der deutsche Nuntius hat es auch erkannt und daher vollkommen richtig gehandelt!


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 Salvian 25. September 2020 

"Er vertritt eine Kirche, die Einheit predigt und die Spaltung vorantreibt."

Alle scheinen hier zu glauben, dass dieses Zitat sich auf die DBK-Mehrheit bezieht. Aber so, wie man die "Zeit" kennt, ist es doch viel naheliegender, dass die katholische Kirche als ganze gemeint ist. Die liberale deutsche Presse wirft ihr doch schon lange vor, dass ihre ökumenischen Bekundungen unehrlich sind, weil sie die Interkommunion mit den Protestanten ablehnt. In den Augen der Außenstehenden vertritt Bischof Bätzing ebendiese Kirche, egal wie er selbst zur Interkommunion steht. So sitzt er jetzt auf verzweifelte Weise zwischen allen Stühlen. Und wenn in der "Zeit" weiter über "offene politische Manöver zur Schwächung des Gegners" geredet wird, muss man davon ausgehen, dass damit die jüngste Klarstellung aus Rom gemeint ist, weil säkulare Journalisten nun mal nur in politischen Kategorien denken können, auch wenn es um das Allerheiligste geht.


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 bibelforscher 25. September 2020 
 

Wenn die hier agierenden Foristen in einer stillen Stunde,


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 laudeturJC 25. September 2020 

@Karlmaria

Also wenn Kardinal McCarrick einen Seminaristen in sein Schlafzimmer einlud, war es richtig, gehorsam zu sein? - Der Gehorsam gegen Gott ist wichtiger als der gegen die Hierarchie, wenn es zwischen beiden eine Differenz gibt. Mal die Geschichte des Hl. Athanasius nachlesen...


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 borromeo 25. September 2020 

Tut mir leid, das so sagen zu müssen,

aber offensichtlich leidet Herr Bischof Bätzing darunter, sich selbst möglicherweise etwas zu wichtig zu nehmen. Vielleicht kommt auch noch ein wenig Selbstüberschätzung hinzu, weil er vermutlich glaubt, mit der Rückendeckung der Protagonisten des sogenannten "synodalen Wegs" habe er die vermeintliche Mehrheit der deutschen Katholiken hinter sich. Ich wünsche ihm, daß er bald merkt, wie sehr er hier irrt. Denn selbst wenn es solche Mehrheiten gäbe, entschieden sicherlich nicht diese über das katholische Glaubensgut.

Vielleicht merkt Rom so langsam, was da auf dem Gebiet der Deutschen Bischofskonferenz vor sich geht. Wenn aber seitens des Vatikan weiterhin versäumt wird, diesem Treiben endlich Einhalt zu gebieten, werden viele Katholiken vermutlich bald vor der Entscheidung stehen, einer "Deutschen Nichtkatholischen Anderskirche (DNA)" ins Schisma zu folgen oder katholisch zu bleiben.

Wer zwischen den Zeilen lesen kann weiß, wie jedenfalls ich mich dann entscheiden werde.


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 Bonifatz 25. September 2020 
 

Demut

Wenn jemand erwartet hat, dass Bischof Bätzing den Brief aus Rom in Demut liest und annimmt, hat er hiermit schon die Antwort bekommen. Überraschung? Nein, leider nicht.


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 Rodythgrundt 25. September 2020 
 

Bähtzing

Ein intellektueller Pimpf, dem man das gewaltige Bistum Limburg anvertraut und dem die alte Seilschaft aus Trier (Marx, Dieser, Genn und wer sonst noch) aus Opportunismus zum Vorsitz der DBK verholfen hat, ist verärgert. Wen interessiert das?


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 nicodemus 25. September 2020 
 

Danke, Herr!


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 Mensch#17 25. September 2020 
 

Naive Geheimhaltungsversuche

Ich weiß nicht, wie naiv man sein muß, wenn man meint schriftliche Dokumente (und dazu gehören auch Briefe) könne man wirklich zurück- und geheim halten. Es ist ein Leichtes, Briefe etc. zu kopieren oder abzufotografieren und weiter zu geben. Ob der Verbreiter dazu autorisiert ist oder nicht spielt dabei keine Rolle. Und in einem solchen System, wie es die Kirche darstellt passiert dies alle mal. Letztlich ist es bei solcher Post, wie sie zur Zeit aus Rom an verschiedene Adressaten der Kirche in Deutschland kommt aber auch wichtig, dass sich alle Gläubigen ein Bild machen können, wie man in Rom diese Dinge einschätzt. Denn nur so kann man Klarheit bekommen, dass man nicht alleine in weiter Flur steht, sondern dass man sich noch auf dem Boden der Kirche befindet und andere dabei sind, das Fundament des Glaubens zu verlassen.
Herzlichen Dank an alle, die auch uns diese wichtigen Einschätzungen zukommen lassen und uns so helfen, dass wir nicht hinters Licht geführt werden.


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 ottokar 25. September 2020 
 

Wie kam es denn zu der Mehrheit für Bätzimg?

Vielleicht kann die Redaktion einmal jemanden aus dem Kreis der DBK interviewen. Wenn eine Mehrheit der DBK einen solch überheblichen Mitbruder , der Grundsätze und Wahrheiten (zB Verteidigung der Realpräsenz) unseres Glaubens über den Haufen wirft, zum Vorsitzenden gewählt hat, dann muss man mit Angst und Schrecken davon ausgehen,dass diese Mehrheit Planung und Handeln ihres Vorsitzenden billigt. Denn bis auf die wenigen , uns bekannten romtreuen Bischöfe hört man keine Stimmen des Widerstandes aus der Gruppe.Wie aber konnte es überhaupt so weit kommen? Oder ist die suggestive , auch verführerische Kraft eines Marx oder Bätzing so stark,dass dadurch die Mehrheit der DBK zu ängstlichen Mitläufern wurde? Eine Aufgabe für einen psychiatrisch geschulten Psychologen.


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2
 
 garmiscj 25. September 2020 

@Karlmaria

Sie verlangen einen Kadavergehorsam. Das ist aber nicht Lehre der Kirche. Wenn etwas objektiv schlecht und falsch ist, zum Beispiel wenn gegen die Lehre der Kirche agiert wird - wie es viele deutsche "Bischöfe" tun - dann ist der Ungehorsam Pflicht. Papst Benedikt hat dies schon in seiner berühmten Rede vor dem deutschen Bundestag dargelegt. Sinngemäß: gegen Autoritäten, die Schlechtes verordnen, ist es gut, wenn sich Gleichgesinnte gegen die bestehende Ordnung (die keine ist) verbünden. Meiner Meinung nach sind wir, die gleichgesinnten Katholiken, gefordert, den Bischöfen Widerstand zu leisten - zur Rettung der Kirche, des Leibes Christi.


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 SalvatoreMio 25. September 2020 
 

Statt Christus zu verkünden, sich aufblasen wie Luftballons - aber die zerplatzen schnell!

Man muss sich auskennen mit formellen Dingen, um zu beurteilen, wer was falsch gemacht hat. CNA erklärt heute ausführlich den Vorgang und stellt fest, dass Bischof Bätzing absolut keinen Grund hat, sich übergangen zu fühlen, wie einige Schreiber hier auch schon andeuten. Der Nuntius muss sich nicht entschuldigen, sondern umgekehrt die deutsche Bischofskonferenz in ihrer Überheblichkeit gegenüber der Weltkirche! - Ob nicht manche andere Ortskirche über uns denkt: "Seht einmal, wieder die Deutschen, die alle belehren und alles besser machen wollen!"?


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 girsberg74 25. September 2020 
 

Erstaunlich,

wie jemand erscheint, bei dem Wichtigkeit herausgenommen wurde.


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 Smaragdos 25. September 2020 
 

Die Kirche in Deutschland erzeugt mit dem Synodalen Weg ein Riesenärgernis in Rom und der ganzen Weltkirche, doch das lässt die deutschen Bischöfe à la Bätzing völlig kalt.

Der Nuntius begeht vermeintlich einen Form(!)-fehler bei der Übermittlung eines Briefes aus Rom - und der Vorsitzende ist "sehr verärgert".

Ich wünschte mir, er würde sich über die echten Probleme in unserer Kirche ärgern, jene, die er und seinesgleichen selbst erzeugt, und nicht über ein Haar in der Suppe.


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 laudeturJC 25. September 2020 

Unerträglich

dieser Hochmut...


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4
 
 thysus 25. September 2020 
 

Glaubenskongregation

Bin ja gespannt, wie lange P. Ladaria, der Präfekt der Glaubenskongregation, seine Stellung noch halten wird...


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1
 
 Zsupan 25. September 2020 
 

@wedlerg

Ja, das habe ich mir auch gedacht. Wenn sowas sogar schon "Der Zeit" auffällt, dann ist wirklich Schicht im Schacht...


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 Walahfrid Strabo 25. September 2020 

Soso, Hr. Bätzing ist gereizt....

...das bin ich auch oft, wenn ich so lesen muß, was er wieder alles von sich gegeben hat.

"Niemand hat die Absicht, eine Nationalkirche zu gründen." Nun, wenn dem tatsächlich so wäre, dürfte es doch keine Überraschung sein, daß a) Rom (besser spät als nie...) eingreift und b) der Brief via Nuntius auch an alle Bischöfe ging. Denn in der römisch-katholischen Kirche ist der Vorsitzende der DBK nicht der Vorgesetzte der anderen Bischöfe! Möglicherweise wäre das in der gar nie nicht geplanten Nationalkirche natürlich anders, das mag sein...

Und daß selbst die ZEIT, die ja alles andere als romfreundlich gesinnt ist, die Spaltungsversuche erkennt, das ist schon durchaus bemerkenswert.


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4
 
 Lilia 25. September 2020 
 

Anstatt sich so wichtig zu nehmen,

sollte sich Bätzing einmal Gedanken darüber machen, warum Rom ihm misstraut!


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 Ginsterbusch 25. September 2020 

Der Limburger Bischof sollte eigentlich wissen, dass er lediglich

der „Sprecher“ und Vorsitzende der DBK ist und nicht Kaiser Wilhelm III.
Selbstverständlich musste der Nuntius die anderen Bischöfe zeitgleich informieren.


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 hape 25. September 2020 

Seht, wie sie sich lieben!

Unter Brüdern und unter normalen Umständen sollten Formfehler kein Problem sein. Es sind aber synodale Umstände, wo nicht mehr klar ist, wer Bruder ist oder ein entfernter Verwandter. Ich würde sagen, bei der DBK liegen die Nerven blank.

Hat der Vorsitzende der DBK nicht sowieso nur repräsentative Funktionen? Sind nicht die einzelnen Bischöfe eigentliche Ansprechpartner des Nuntius? Wie dem auch sei. Man spricht nicht miteinander, sondern übereinander. Und das auch noch über die Medien. Solche Dialogkultur allein gibt Anlass für Spekulationen. Es muss gehörig Druck im Kessel sein.


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 Karlmaria 25. September 2020 

Das mit der Einheit

Das ist in Grunde genommen ganz einfach. Wenn alle so wollen wie ICH will dann gibt es die Einheit. Ein kleines Problem gibt es dabei schon. In der Kirche gibt es die Hierarchie. Und da muss man gehorsam sein ob man es einsieht oder nicht. Es geht ja nicht dass man nur dort gehorsam ist wo man es einsieht und wo nur das befohlen wird was ich sowieso gerne mache. Auch dass bald jedes Wort das ein Hierarch sagt zur Diskussion frei gegeben wird. Das empfinde ich nicht richtig. Es gibt keine Pflicht dass der Verantwortliche alle seine Entscheidungen begründen und einer langen Diskussion und Wertung aussetzen muss. Entscheidung ist Entscheidung. Und wenn jemand eine Diskussion anfangen will oder die Entscheidung erst einmal werten will dann könnte das auch als ungehörig empfunden werden. Wenn ich meinem Chef gesagt hätte das was du da von mir willst muss aber erst einmal diskutiert und gewertet werden dann wäre aber was los gewesen. Auch auf eine Dubia muss man nicht unbedingt antworten!


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 chronotech 25. September 2020 

BRAVO HERR NUNTIUS !!!

Der nuntius ist bereits geübt und weisst ganz genau, dass solche Briefe verschwiegen wären... So muss man in Deutschland tun, wie der Nuntius...BRAVO!


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 wedlerg 25. September 2020 
 

Vertuschung hat nicht funktioniert, Bischof Bätzing!

Natürlich wäre es ihm lieber gewesen, er hätte den Brief selektiv und scheibchenweise veröffentlichen können.

Die unheilige Linksfraktion des Synodalen Wegs - von der ZEIT (!) als Spalter dargesetellt - ist diesmal mit Tarnen und Täuschen nicht durchgekommen und darüber erbost.


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 fenstergucker 25. September 2020 
 

Bätzing

Endlich ! Endlich mal eine klare Ansage an Bätzing und seinesgleichen aus Rom!
Selbverständlich treiben sie die deutsche Kirche unaufhaltsam in die Spaltung !!


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 siebenschlaefer 25. September 2020 
 

Dies könnte die Rede

eines gerade gefürsteten Hochadligen des späten Mittelalters sein. Allerdings hätte er sich wohl kaum diesen Ton gegenüber seinem Lehnsherrn, dem Kaiser, herausgenommen. Mich erinnert das Gebaren des Kirchenfürsten Bätzing jedenfalls an das alte Sprichwort "Hochmut kommt vor dem Fall".


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