Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Der Vatikan ringt um die Definition der "Umweltsünde"
  2. Afd-Sieg in Sachsen-Anhalt - Panik bei den Kirchen
  3. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  4. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  5. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  6. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  7. Papst bereitet Debatte zu strittigen Lehren seines Vorgängers vor
  8. Die Vision der Hölle und warum wir dringend die Göttliche Barmherzigkeit anrufen sollten
  9. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  10. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  11. Leere der kirchlichen Lehre
  12. Ein Mensch auf den Knien ist mächtiger als die Welt
  13. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  14. Maria, die Mutter des Friedens
  15. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette

Köln: Anklage gegen Priester wegen Verdacht auf sexuellem Missbrauch

14. Oktober 2020 in Deutschland, 18 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Bild“: Zeitung stellt Vertuschungsvermutung auf und nennt in diesem Zusammenhang die Namen von Kardinal Meisner und dem damaligen Personalchef Stefan Heße (heute: Erzbischof von Hamburg).


Köln (kath.net) Am Kölner Landgericht haben Staatsanwälte bereits Ende Juli Anklage gegen einen Priester des Erzbistums Köln erhoben. Der Priester soll seine drei Nichten, die damals zwischen sechs und 13 Jahre alt gewesen waren, sechs Jahre lang mehrfach in der Woche sexuell missbraucht haben, beispielsweie durch unsittliche Berührung.Die Vorgänge beziehen sich auf die Jahre 1993 bis 1999. Das berichtet die „Bild“. Die Zeitung zitiert Gerichtssprecher Jan Orth mit dem Hinweis, dass in der vielseitigen Anklageschrift dem Priester auch drei schwere Fälle, „darunter ein Beischlaf-Fall“, angelastet würden. Eine Meldung an die Glaubenkongregation war, so behauptet die „Bild“, offenbar unterblieben, auch habe das Erzbistum Pfarrer U. nach Kenntnisnahme dieser Vorwürfe weiter als Priester eingesetzt.
2010 zeigte eines der mutmaßlichen Opfer ihren Onkel an, zog aber später auf familiären Druck und möglicherweise aufgrund eines Schweigegeldes die Anzeige zurück. Mitgewusst haben soll der heutige Erzbischof von Hamburg, Stefan Heße, damals Personalreferent des Erzbistums Köln, von diesen Vorgängen, außerdem der damalige Kölner Kardinal Joachim Meisner. Beide Namen werden in der „Bild“ in den Zusammenhang des Vorwurfs der Vertuschung gebracht.
Gegenüber der BILD sagte ein Sprecher des Erzbistums Köln, dass der betreffende Pfarrer „vom September 2002 bis März 2016 Krankenhauspfarrer in der katholischen Krankenhausseelsorge und von 2016 bis zur seiner Beurlaubung im April 2019 Pfarrvikar im Kreisdekanat“ gewesen sei.
Der Hamburger Erzbischof hat inzwischen versichert, dass er nicht an Vertuschung beteiligt gewesen sei.


Link zum Beitrag in der "BILD": Hamburger Erzbischof Stefan Heße an Vertuschung beteiligt? Priester soll Nichten missbraucht haben und blieb Pfarrer

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Experte: Bedrohung durch islamistischen Terror ist "ernst"
  3. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  4. 'Ruft AfD-Wähler auf, sich die Kirchensteuer zu sparen'
  5. Prophetische Theologie Benedikts XVI., gefunden in Paris
  6. Bei Papst Leos Frankreichreise wird die Hl. Tunika Jesu den 80.000 Jugendlichen gezeigt werden
  7. Gideon Böss: „Warum die Linken wegschauen, wenn Christen verfolgt werden“
  8. Theologen: Der hl. John Henry Newman bleibt für Gewissens- und Glaubensfragen aktuell
  9. … und das Leben der kommenden Welt
  10. US-Diözese errichtet Pfarre, die dem Märtyrer Matthew Ayariga geweiht ist
  11. Regierung von Pennsylvania will Begriffe ‚Mutter‘ und ‚schwangere Frau‘ streichen
  12. Warum Sie am 17. September in die Kinos gehen sollten!
  13. Musikvideo zeigt Frau bei ‚Abtreibungsritual‘ auf der Toilette
  14. Katholische Gebetsinitiative in den USA: ‚Millions of Monicas‘
  15. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz