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Bischof Eleganti: "Päpstliche Interviews sind inflationär geworden"

26. Oktober 2020 in Aktuelles, 23 Lesermeinungen
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Churer Weihbischof übt Kritik an Papst Franziskus nach den Aussagen im Film "Francesco" zur Zivilehe für Homosexuelle: Statt den Glauben der Kirche zu lehren, geben sie uns persönliche Ansichten, die weder unumstritten noch unfehlbar sind.


Chur (kath.net)

Der Churer Weihbischof Marian Eleganti hat am Freitag nach der Veröffentlichung des umstrittenen Films "Francesco" in einer Stellungnahme gegenüber "LifeSiteNews" Kritik an Papst Franziskus geübt. "Die päpstlichen Interviews sind inflationär geworden. Statt den Glauben der Kirche zu lehren, nämlich das, was überall, immer und von allen geglaubt wurde und zu glauben ist (Vinzenz von Lérins), geben sie uns persönliche Ansichten, die weder unumstritten noch unfehlbar sind. Die Kirche kann nicht zu zivilrechtlich sanktionierten Lebensformen ermutigen, die ihrem eigenen Katechismus widersprechen. Und auch letzterer kann nicht in einem Handstreich geändert werden."



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