Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  2. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  3. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  4. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  5. USA werden im Jahr 2100 ein katholisches Land sein
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  8. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  9. Sozialethiker Rhonheimer: Jesus war kein Kapitalismuskritiker
  10. Australien wirf Iran Steuerung von antisemitischen Terroranschlägen vor
  11. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  12. Wir sind hier, um der Welt zu erklären, dass auch Wladimir Putin für seine Verbrechen bezahlen muss"
  13. „Schick diese Artikel gerne an alle neugierigen und fragenden Freunde weiter!“
  14. "Ohne ihr heldenhaftes Handeln hätte es deutlich schlimmer kommen können"
  15. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge

Chefredakteur-Digital der WELT: ‚Hören wir auf, uns etwas vorzumachen!’

5. November 2020 in Chronik, 11 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die westliche Welt müsse deutliche Konsequenzen gegenüber den Islamisten ziehen. Diesen müsste klar werden, dass sie in unseren Gesellschaften nicht willkommen seien, fordert Ulf Poschardt nach dem Terroranschlag in Wien.


Berlin/Wien (kath.net/jg)

Die Politiker der westlichen Länder müssten aufhören „Beschwichtigungsformeln“ zu verbreiten und statt dessen dem Islamismus entschlossen entgegen treten, fordert Ulf Poschardt, der Chefredakteur-Digital der WELT in einem Kommentar vom 3. November zum Terroranschlag in Wien am Abend davor.

 

Der einzige Staatsmann, der einen anderen Ton anschlage, sei der französische Präsident Emmanuel Macron. Dieser habe den Kampf der „aufgeklärten Europäer“ gegen „einen unaufgeklärten, in der Verbitterung über das eigene Scheitern toxisch gewordenen Islamismus“ aufgenommen. Vielleicht, so vermutet Poschardt, sei das Attentat auch deshalb in Wien geschehen, weil der österreichische Bundeskanzler ein klares Signal der Solidarität an Macron nach dem Anschlag auf die Kirche Notre Dame in Nizza gesandt habe.


 

Der Westen sei auf die Bedrohung schlecht vorbereitet, befasse sich „mit allerlei dekadenten Nebensächlichkeiten“, sei aber nicht bereit, sich „mit einer militanten Bedrohung aller Freiheiten, wie sie der Islamismus darstellt“ auseinander zu setzen. Wir müssten „aufhören, uns etwas vorzumachen“, schreibt Poschardt wörtlich. Er kritisiert den Umgang mit Intellektuellen, Professoren und Politikern, die das Problem beim Namen nennen. Diese würden in die rechte Ecke gestellt und mundtot gemacht. Dabei seien es gerade liberale muslimische Intellektuelle, die am lautesten warnen.

 

Linken Intellektuellen wirft Poschardt vor, „blind auf dem Auge des Islamismus“ zu sein. Sie würden „radikalisierte Migranten als menschliche Schutzschilde für ihre Agitation gegen ein System“ missbrauchen, „das sie sowieso abräumen wollen.“ Das gehe auch auf Kosten der europäischen Juden, die den Kontinent in Richtung Israel verlassen würden, weil sie sich nicht mehr sicher fühlen. „Europa erlebt gerade die zweite Vertreibung der europäischen Juden, und kaum jemand unternimmt etwas“, schreibt er wörtlich.

 

Poschardt fordert ernste Konsequenzen: Moscheen, in denen der Hass auf Christen, Juden, Homosexuelle, Frauen, Nichtgläubige gepredigt werde, müssten umgehend geschlossen werden. Imame, die Predigten dieser Art halten, müssten ausgewiesen werden. Die Finanzierung der Moscheen müsse transparent sein. Der türkisch-islamische Verband Ditib müsse „in die Loyalität dieser freiheitlichen Gesellschaft gezwungen werden“. Andernfalls müsse jede Zusammenarbeit mit der Ditib eingestellt werden, verlangt er.

 

Wer die Werte der westlichen Gesellschaft nicht teilen wolle, sondern sie angreife und abschaffen wolle, müsse wissen, dass er hier keinen Platz habe. Die „Deeskalationsrhetorik“, die man nach jeder Ausschreitung und nach jedem Terroranschlag zu hören bekomme und auf die keine Taten folgen, müsse ein Ende haben. „Es reicht! Es reicht! Es reicht!“ schreibt Poschardt abschließend.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Islamismus

  1. Ahmad Mansour: ‚Islamismus ist eine ernstzunehmende Bedrohung, die Menschenleben kostet‘
  2. Nach Verherrlichung der Hamas: Italien schiebt Imam ab
  3. BILD: ‚Die Islamisten werden immer mehr – und die Regierung tut NICHTS dagegen’
  4. Die Ampel kehrt das Problem des Islamismus beharrlich unter den Teppich
  5. Karl-Peter Schwarz: "Werden die Islamisten ihren Krieg gegen Europa gewinnen?"
  6. Viele Tote bei erneuten Angriffen auf Christen in Burkina Faso
  7. Offenbacher Islamisten wollten „möglichst viele Ungläubige“ töten

Terror

  1. Terrorismus breitet sich im Norden Mosambiks aus
  2. „Terror in Südostasien frisst sich immer weiter vorwärts“
  3. Karl-Peter Schwarz: "Werden die Islamisten ihren Krieg gegen Europa gewinnen?"
  4. „Aufstehen gegen jede Art von Radikalismus“
  5. "Wir wollen und werden keine IS-Schergen unter uns dulden"
  6. Sri Lanka: „Über Nacht war das ganze Land getauft“
  7. Osterattentate in Sri Lanka: Frühere Spitzenbeamte verhaftet






Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Oktober 2025 mit kath.net in MEDJUGORJE mit P. Leo MAASBURG
  3. Papst Leo an Politiker: Man kann nicht katholisch sein und gleichzeitig für Abtreibung sein
  4. Das einzige Land mit der Bibel auf seiner Flagge
  5. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  6. Papst Leo XIV. betet für die Opfer des Attentats auf eine katholische US-Schule
  7. USA: Dominican Sisters of St. Cecilia heißen dieses Jahr 21 Postulantinnen willkommen
  8. Ist der Begriff „Neger“ mit dem des „parasitären Zellhaufens“ verfassungsrechtlich vergleichbar?
  9. Papst an Ministranten: Denkt über Priesterberuf nach
  10. Lebensschutz ist und bleibt ein Kernthema für Christen
  11. Wie zwei Konvertiten spannend den Glauben vermitteln
  12. US-Erzdiözese Denver: Pfarreien nominieren 900 junge Männer für das Priestertum
  13. Offensichtlich geht es heute auch ohne Religion
  14. Ökumenische Begegnungen zwischen Rom und Konstantinopel
  15. Polen: Tschenstochau feiert "Schwarze Madonna" mit Friedensappell

© 2025 kath.net | Impressum | Datenschutz