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Die Ampel kehrt das Problem des Islamismus beharrlich unter den Teppich

21. Juni 2022 in Deutschland, 5 Lesermeinungen
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Deutsche Islam-Expertin übt heftige Kritik an der deutschen Regierung: "Weder das hohe Gewaltpotenzial noch die Probleme mit Islamisten in Schulen oder die Unterdrückung von Mädchen und Frauen scheinen die Regierung zu beunruhigen"


Berlin (kath.net)

Die deutsche Ethnologin, Prof. Susanne Schröter, übt heftige Kritik an deutschen Regierung und ihren Umgang mit dem Islamismus in Deutschland. "Die Ampel kehrt das Problem des Islamismus beharrlich unter den Teppich. Weder das hohe Gewaltpotenzial noch die Probleme mit Islamisten in Schulen oder die Unterdrückung von Mädchen und Frauen scheinen die Regierung zu beunruhigen", erklärte die Islam-Expertin und Leiterin des Forschungszentrums Globaler Islam in Frankfurt am Main gegenüber der "Welt am Sonntag“.


Einer der Anhaltspunkte für die Kritik ist das Diskussionspapier des Familien- und Innenministeriums für das geplante Demokratieförderungsgesetz. "Rechtsextremismus, Rassismus und Antisemitismus sind ebenso ein Angriff auf unser gesellschaftliches Miteinander wie Antiziganismus, Islam- und Muslimfeindlichkeit, Antifeminismus, Queerfeindlichkeit und weitere Ideologien der Ungleichwertigkeit sowie Diskriminierungen." Islamischer Fundamentalismus werde hier nicht erwähnt. Im Haushaltsausschuss wurde auch ein Antrag abgelehnt, für den im Innenministerium angesiedelten „Expertenkreis Politischer Islamismus“ jährlich 250.000 Euro bereitzustellen.  Auch Andrea Lindholz von der CSU übt heftige Kritik in der "Welt": "Die Ampel-Koalition hat die Gefahr des Islamismus in Deutschland bislang weitgehend ignoriert. Frau Faeser und die Ampel lassen durch ihr Nichtstun eine Sicherheitslücke entstehen."


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