Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  3. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. Kirchenhistoriker Wolf: Erwarte von Leo XIV. in Sachen Kirchenreform nichts
  8. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  9. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. „Das Leben mit Jesus muss zu hundert Prozent gelebt werden – sonst lohnt es sich nicht!“
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

Das Wertvollste bleibt im Polizeibericht unerwähnt: rund hundert konsekrierte Hostien gestohlen

18. November 2020 in Aktuelles, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Rüsselsheim (Bistum Mainz): Was der Diebstahl des Tabernakels für die katholische Gemeinde bedeute, „fasst Pfarrer Michael Eich in bewegende Worte: ‚Man hat uns das Herz aus dem Leib gerissen‘“, berichtet die „Main-Spitze“.


Rüsselsheim (kath.net) Diebe stahlen vor einigen Tagen einen schweren Tabernakel samt Inhalt aus der St. Christophorus-Kirche in Rüsselsheim (Bistum Mainz). Der Polizeibericht schildert die Sachbeschädigung durch den Diebstahl und dabei entstehende Schäden. Erste Schätzungen belaufen sich auf etwa 15.000 Euro Schaden. Von den Dieben, „denen offenbar nichts heilig ist“, so der Polizeibericht, fehlt bisher offenbar jede Spur, jedenfalls bittet die Polizei um sachdienliche Hinweise.

Die lokale Tageszeitung „Main-Spitze“ kritisiert allerding deutlich, dass „die lapidar klingende Beschreibung der Tatsachen“ durch den Polizeibericht „die Dimension des Verbrechens … nur unzureichend“ offenbare. Was der Diebstahl des Tabernakels für die katholische Gemeinde bedeute, „fasst Pfarrer Michael Eich in bewegende Worte: ‚Man hat uns das Herz aus dem Leib gerissen‘.“ Denn gestohlen wurden vor allem auch rund hundert geweihte Hostien, die in zwei Schalen im Tabernakel untergebracht waren, „für mich das Allerheiligste, was es gibt“, so Pfarrer Eich. Die Tageszeitung erläutert: „Die geweihten Hostien sind für gläubige Christen nämlich viel mehr als nur eine religiöse Metapher“, und zitiert Pfarrer Eich, dies sei „Realpräsenz“. Eich, so die „Main-Spitze“, wolle sich gar nicht ausmalen, was die Diebe mit dem in ihren Augen wahrscheinlich wertlosen Inhalt des Tabernakels gemacht haben, denn er vermutet, dass man die hl. Eucharistie wahrscheinlich wegschmeiße. Er tröste sich mit dem Gedanken, dass sich die Diebe vermutlich der Dimension dieser Tat nicht bewusst wären.


Foto: Symbolbild

Buchtipp:

Glaubenswege II: Gott - strahlend gegenwärtig in der Hl. Eucharistie
Von Petra Lorleberg
Vorwort von: Dominikus Schwaderlapp
Taschenbuch, 134 Seiten
2015 Dip3 Bildungsservice Gmbh
ISBN 978-3-903028-38-8
Preis: 9.80 EUR

 


Bestellmöglichkeiten bei unseren Partnern:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Tragödie in Florida: Pilot betete kurz vor Flugzeugabsturz das Vaterunser
  3. Schwindler feierte im Bistum Turin monatelang Messe und hörte Beichten
  4. Regensburger Bischof Voderholzer: „Jungen Menschen zuhören und Perspektiven aufzeigen“
  5. Die ersten US-Märtyrer für die Heiligkeit der Ehe: Seligsprechung der Märtyrer von Georgia
  6. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  7. Neuer Visitator für Medjugorje: Cavina folgt auf Cavalli
  8. Der Tod unter dem Horizont der Auferstehung und die Hoffnung auf das ewige Leben
  9. Der katholische Osten in der Analyse
  10. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  11. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  14. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  15. Papst in Argentinien von Präsident Milei empfangen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz