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Bei schwerem Fehlverhalten ist Rücktritt angebracht – Warum sind Bischöfe eine Ausnahme?

11. Dezember 2020 in Kommentar, 12 Lesermeinungen
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„Warum waren in DBK-Studie nicht auch jetzt amtierende Bischöfe miteinbezogen, die ja teilweise vor ihrer Bischofernennung wichtige Ämter z. B. als Offizial oder Personaldirektor innehatten?“ Gastkommentar von Ministerpräsident a.D. Werner Münch


Freiburg (kath.net) Seit Jahren steht die katholische Kirche in der Diskussion wegen sexuellen Missbrauchs von Priestern an Minderjährigen. Obwohl das Problem schon lange bekannt ist, hat es bis 2018 gedauert, bis die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) eine Studie „Sexueller Missbrauch an Minderjährigen durch katholische Priester, Diakone und männliche Ordensangehörige im Bereich der Deutschen Bischofskonferenz“ in Auftrag gegeben hat. Bis dahin hat die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs nicht ernsthaft stattgefunden, sondern ist weitgehend verschwiegen, verzögert oder vertuscht worden.

Warum eigentlich waren in der Studie nicht auch die jetzt amtierenden Bischöfe mit einbezogen, die ja teilweise vor ihrer Ernennung zum Bischof in einer Diözese wichtige Ämter z. B. als Offizial oder Personaldirektor innehatten?

2018 war auch das Jahr, in dem der amerikanische Kardinal Theodore McCarrick seinen Kardinals-Titel verlor und ihm jegliche weitere Tätigkeit als Priester untersagt wurde. Jedem war also bekannt, wie das „System Kirche“ versagt hatte und sexuelles Fehlverhalten als „Ausrutscher“ ohne Folgen für die Täter hingenommen wurde. So wie bei Kardinal McCarrick war auch bei vielen anderen das Interesse am Schutz der Täter wichtiger als die Wiedergutmachung von körperlichen und seelischen Verletzungen der Opfer.

Auf das zahlreichen Bistumsleitungen bekannte Problem des sexuellen Missbrauchs durch Priester ihres Bistums hätten die Bischöfe in der ganzen Welt eine sofortige und schonungslose Aufklärung in ihren Diözesen in Gang setzen müssen – natürlich auch in Deutschland. Stattdessen wurde durch die Verantwortlichen die Aufklärung weiterhin vertuscht und verzögert. Jetzt ist in mehreren Diözesen der Sturm losgebrochen, weil die – leider zu spät – Ergebnisse der in Auftrag gegebenen Gutachten vorliegen und vielfältiges Versagen von verantwortlichen Amtsträgern aufgedeckt wird, z. B.:


-    In Köln wird ein Gutachten einer Anwaltskanzlei kritisiert, aber nicht veröffentlicht.

-    In Aachen wird das Gutachten derselben Kanzlei gelobt und gleichzeitig wird vom Vorgänger im Bischofsamt „ein Zeichen der Reue“ gefordert,

-    und in Münster bekennt der amtierende Bischof, dass er „Schuld auf sich geladen“ hat, ohne daraus persönliche Folgerungen abzuleiten.
Ähnlich wird es in anderen Diözesen weitergehen, natürlich begleitet von einer medialen Hatz, teilweise sogar von einem die Grenzen der Fairness überschreitendem Investigationsjournalismus. Hinzu kommt, dass das Unverständnis und der Zorn der Gläubigen immer größer werden. Kann es denn wirklich sein, dass Bistumsleitungen diese Reaktionen bis hin zur Abwendung von der Kirche immer noch nicht sehen oder zu blind, vielleicht sogar unwillig, für ehrliche Reaktionen sind?

Glauben diese Bischöfe wirklich noch im Ernst, dass sie das Problem des sexuellen Missbrauchs durch Priester im „Synodalen Weg“, so wie eine große Mehrheit ihn bisher geht, bewältigen können? Sind sie wirklich der Auffassung, dass die Abschaffung des Zölibats, die Ordination von Frauen, das Schweigen zur Gender-Ideologie und zur Abwendung von einer christlichen Ehe und Familie, so wie sie in langer Tradition im christlichen Abendland verstanden und gelebt wurde, einer Anpassung der kirchlichen Sexuallehre an den Zeitgeist oder der Errichtung von „Diversity-Abteilungen“ mit der Einstellung von Frauen als „Gleichstellungsbeauftragte“ das Problem lösen? Dürfen einem Bischof seine bei der Bischofsweihe abgelegten Weiheversprechen später in der Ausübung seines Amtes völlig egal sein, die z. B. lauten, „das Evangelium Christi treu und unermüdlich zu verkünden“ und das „von den Aposteln überlieferte Glaubensgut...rein und unverkürzt weiterzugeben“? Das sind nur zwei von neun Weiheversprechen, die jeder Bischof abgegeben hat. Spielen bei diesen von der Lehre abweichenden Positionen selbst frühere Erklärungen der Glaubenskongregation und von Päpsten keine Rolle mehr?

Beide genannten Punkte – inakzeptables Aufarbeiten von sexuellen Missbrauchsfällen und Missachtung der früheren Weiheversprechen und damit damit der Lehre der Kirche – sind m. E. so gravierend, dass diejenigen, die so handeln, sich selbst und den Gläubigen gegenüber so ehrlich sein sollten, dass sie als Bischof ihr Amt nicht mehr ausüben können und deshalb ihren Rücktritt anbieten – selbst vollziehen können sie ihn ja nicht. In der Politik, in der Wirtschaft oder in einer Vielzahl von staatlichen oder auch kirchlichen Institutionen sind Rücktritte bei groben Fehlern oder zweifelsfreiem Versagen selbstverständlich. Warum sollten sie bei Bischöfen tabu sein? Wenn es um gravierendes Fehlverhalten geht, gibt es keine Gründe für ein „selbstverständliches Weiter so“. Eine solche Einsicht wäre ein herausragendes Zeichen der Glaubwürdigkeit an die Adresse der Gläubigen und eine konkrete Möglichkeit der Wiedergewinnung von zerstörtem Vertrauen.

Prof. Dr. Werner Münch war von 1973 bis 1978 Rektor der Katholischen Fachhochschule Norddeutschland. Als CDU-Politiker gehörte er von 1984 bis 1990 dem Europäischen Parlament an. 1990 bis 1991 war er Finanzminister des Landes Sachsen-Anhalt, von 1991 bis 1993 ebenda Ministerpräsident. 2009 trat er aus der CDU aus. Der Politikwissenschaftler ist Kuratoriumsmitglied und Schirmherr des Forums Deutscher Katholiken.

 


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 13. Dezember 2020 
 

Gewissensbildung

@hape:genau!Wie steht es also um die Gewissensbildung? Wir können uns jetzt zu Recht ereifern über all die himmelschreienden Sünden, doch die Priester, um die es geht, müssten ja längst eine Gewissensbildung im Sinne des Glaubens erlebt, auch vor allem ihr eigenes Gewissen sensibilisiert haben! Es gab ja genügend Wertnormen. - Doch heute? Jetzt? Bietet die Kirche noch Werte außer: "Sei nett zu den anderen"? Wo steht die Kirche derzeit? Es sieht einfach nur so aus, als heiße sie alles gut, was allgemein in der Gesellschaft geschätzt wird, und damit genug.


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 SalvatoreMio 12. Dezember 2020 
 

Sexualisierte Welt -

und während all dies geschehen ist, während die einen sich entsetzt empören oder wie gelähmt sind, geht das Leben weiter, und zwar nicht besser, denn die Sexualisierung wird nun schon den Allerkleinsten vermittelt, und niemand regt sich offenbar darüber auf. Da fragt man sich: wie sollen junge Menschen auf die Idee kommen, enthaltsam bis zur Ehe zu leben oder dieses Ideal für sinnvoll halten; wie können Priesteramtskandidaten ehrlichen Herzens den Mut für ein Leben aufbringen, in dem sie auch ihren Leib nur dem Herrn weihen - bei all dem Schund, den sie schon im Alter von 10 Jahren per Smartphone und TV bestens kennen. Oder kann der Ekel auf einen besseren Weg führen ?


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 J. Rückert 11. Dezember 2020 
 

Verpflichtende Sexualkunde

als sexueller Missbrauch auf Distanz? (Andrzej)
Frau Prof. Tuider in Kassel (Gender) gab Anleitungen für den Unterricht. So wurden Themen vorgeschlagen wie „gemeinsam ein Puff bauen“, „mein erster Analverkehr“ usw. Als Kritik aufkam stand die Familienministerin hinter ihr.
Wer schützt die Kinder vor so einem übergriffigen Staat?
Wenn der Klerus durch den Missbrauch einiger paralysiert ist, dann müssten die Laien um so lauter protestieren.


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 Andrzej123 11. Dezember 2020 
 

Kleine Korrektur und Zusatz

"Der Vorleser" war 90er, nicht 80er wie ich geschrieben hatte, ist aber egal.
Es wird hier von "Lernprozessen" gesprochen, einem Euphemismus für permanentes Nachplappern des Zeitgeistes.
Das Gewährenlassen von Leuten, die sich mehr oder weniger offen unter Missbrauch kirchlicher Institutionen an Jugendlichen zu schaffen machen (egal, ob unter Schutzalter oder darüber wie in St Pölten) hätte nie sein dürfen.
Gerüchte und Berichte gab es diesbezüglich auch schon vor VK II.
Die Kirche befindet sich aktuell in einem sehr traurigen Zustand, dessen Wurzeln tiefer in die Vergangenheit reichen als VK II. Man lese etwa die durchaus durchaus zur Thematik passenden Provinzbriefe von Pascal.


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 Andrzej123 11. Dezember 2020 
 

Teil Wahrheiten und absolute Unehrlichkeit

Ich kann d. Verlogenheit von allen Seiten nicht mehr hören !
D. Begriff "Missbrauch", d. ab den 70ern aufkam praktisch parallel zur "sex. Befreiung" ist ein bewußt diffuser Begriff, mit d. alles vom klaren Verbrechen bis zum "Wangengruß" gemeint sein kann. Geschaffen für absichtliches gegenseitiges Missverstehen.
Ich würde gerne per Zeitmaschine d. Eiferer von heute bzgl ihres Verhaltens früher beobachten.
Bsp gefällig?
"Der Vorleser" von Bernhard Schlinck, Bestseller und Pflichtlektüre in den 80ern auch in vielen katholischen Schulen beginnt mit d. Verf. eines 14 Jährigen durch eine ca. 30 jährige Schaffnerin.
Liebe Foristen, wer von Euch hat sich damals darüber empört auf die Gefahr hin, sich lächerlich zu machen?
Ist irgendeine Intervention von Prof. Münch oder sonstwem bekannt geworden?
Hat einer d. heutigen Eiferer sich über "Schulmädchen Report", "Herz Flimmern", "Stille Tage in Clichy" zu Wort gemeldet?
Mut ist nicht, heute 97 jährige fertig zu machen, sondern Wahrhaftigkeit.


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 hape 11. Dezember 2020 

Nachtrag

Vor dem Hintergrund des Synodalen Weges, der v.a. wegen des Missbrauchsskandals ins Leben gerufen wurde, frage ich mich: wer kann überhaupt schuldig werden? Das System oder die Person? Im Fokus des SW liegt bekanntlich ein Systemwechsel, weil das System schuldig sein soll.

Das Gewissen ist aber eine Eigenschaft der Person, nicht eine des Systems. Deswegen liegt die Schuld auch bei der Person. Läge sie beim System, wäre das Gewissen überflüssig, weil die Person, als Sklave des Systems, schuldunfähig wäre. Deswegen ist m. M. nach die Reform des Systems der falsche Ansatz. Zumal es in unserem Rechtsverständnis gar keine Kollektivschuld gibt.

Reformbedürftig und -fähig ist nur die Person, die, durch den Versöhnungsdienst der Kirche, ihre Gewissensantenne neu auf die göttliche Wahrheit ausrichten muss.


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 Thelie145 11. Dezember 2020 
 

"Verantwortung übernehmen heißt für mich lernen"

MIr fällt auf, dass seitens der Verantwortlichen so oft von "Lernen" die Rede ist. WAS bitte musste man denn im Bezug auf sexuellen Missbrauch von Kindern erst "lernen" und warum war das offensichtlich so schwierig und hat so lange gedauert?
Da könnte man ja fast auf die Idee kommen, man habe Missbrauch von Kindern "früher"als weniger schlimm angesehen als sonstige Vergehen in diesem Kontext, Stichwort 6. Gebot. Oder waren Kinder einfach nur bequeme, weil willige und beeinflussbare Opfer?


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 girsberg74 11. Dezember 2020 
 

@Diadochus "Heuchelei"

Stimmt, einige sind nur noch de facto im Amt.

Soweit man diese kennt, - soweit ich diese kenne -, stelle ich mich bei solchen für einen Segen nicht an.

Könnte mir nicht bekommen.


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 Kant1 11. Dezember 2020 
 

Hoffentlich der Anfang vom Ende einer perfiden Strategie!

Dieser Artikel stellt endlich heraus, wo der Skandal beim Mißbrauchsskandal liegt: nicht beim Mißbrauch selber, sondern beim Umgang damit. Genau das war in den USA der Fall. Deshalb mußten Kardinal Law, der Bischof von Boston, und einige andere Bischöfe ihr Amt räumen. Und eine Reihe von Diözesen wurde finanziell regelrecht ausgeblutet. In Deutschland haben die Bischöfe die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf d i e Priester gelenkt.
Also, was man den deutschen Bischöfen verwerfen muß:
1. Sie haben vertuscht.
2. Sie haben selbst nach den Enthüllungen und Rücktritten in den USA nichts aufgearbeitet.
3. Sie haben den Fokus von sich und ihrem Umgang mit dem Mißbrauch auf d i e Priester und den Mißbrauch selber verschoben.
4. Sie haben diese Fokus auf d i e Priester durch die tendenziöse, in großen Teilen wissenschaftlich unzureichende Mißbrauchsstudie noch verstärkt.
5. Sie haben den Mißbrauch mißbraucht, um ihre fragwürdigen kirchenpolitischen Ziele umzusetzen.


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 Stefan Fleischer 11. Dezember 2020 

von der Lehre abweichenden Positionen

Ist vielleicht das einer der wesentlichen Gründe für die ganze Missbrauchskrise? Wurden nicht alle Sünden gegen das 6. Gebot (welche zugegebenermassen früher vielleicht überbetont wurden) plötzlich allzu stark verharmlost? Wurde nicht die Sünde generell bis zur Unkenntlichkeit verniedlicht? Wurde die Barmherzigkeit Gottes nicht de facto so verkündet, dass sie zum Freipass für die Sünde verstanden werden konnte. Wurden nicht Begriffe wie Reue, Busse, Umkehr und dergleichen mehr aus dem Vokabular der Verkündigung gestrichen? Wie wollte (und will man auch heute noch) unter diesen Voraussetzungen die Fehlbaren zur Rechenschaft ziehen? Solange wir nicht wieder zu verkünden wagen: «Kehrt um!» wird es schwierig jemanden zu Umkehr zu bewegen, sei es aus der Sünde, sei es aus einer falsch verstandenen Barmherzigkeit.


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 hape 11. Dezember 2020 

Das Beispiel Bf. Overbeck.

Von Rücktritt keine Rede. Stattdessen meinte er in „Christ & Welt“ (Zeit): „Ich habe die Verantwortung am Anfang meiner Zeit als Bischof nicht richtig wahrgenommen. Ich hätte die Unterlagen lesen müssen, um dann Konsequenzen daraus zu ziehen. … Verantwortung zu übernehmen heißt für mich lernen. Das halte ich in diesem Fall für angemessen". – Die Vertuschung begann also mit dem „nicht lesen wollen“. Das klingt nach einem Schüler, der seine Hausaufgaben nicht gemacht hat. Allerdings muss sich Overbeck fragen lassen, wieso er seinem kath. Gewissen nicht gefolgt ist, als er entschied, nicht zu lesen. Man muss doch wenigstens etwas gelesen haben, um zu entscheiden, ob auch der Rest lesenswert ist oder nicht. Die Vertuschung einer Straftat ist jedenfalls nichts, das im Alltag so nebenbei passiert. Sondern das ist ein Gewissensurteil, das einen sogar verfolgt, wenn es falsch war und das nach Wiedergutmachung ruft. Ein Rücktritt wäre wohl der Humus, auf dem neue Glaubwürdigkeit wachsen könnte.


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 Diadochus 11. Dezember 2020 
 

Heuchelei

Die Bischöfe sind nur noch faktisch im Amt. Für viele Gläubige sind sie es nicht mehr. Die Gläubigen haben das heuchlerische Theater längst durchschaut. Kardinal Marx hat eine Schleuserbande direkt gesponsert. Für Missbrauchsopfer hat er nur Brosamen aus einer Stiftung übrig. Ein ehrliches Wort lässt er vermissen. Er pervertiert das Bischofsamt. Außer Spesen nichts gewesen.


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