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Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“

3. Jänner 2026 in Interview, 14 Lesermeinungen
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Kölner Erzbischof Kardinal Woelki: „Ich habe Papst Leo XIV. schon vor seiner Wahl als klugen, zugewandten Priester, Bischof und Kardinal erlebt, der aufmerksam zuhört und wohlüberlegt entscheidet.“ KATH.NET-Interview von Petra Lorleberg


Köln (kath.net/pl) „Auch jetzt als Papst verbindet Leo XIV. die geistliche Dimension seines Amtes ebenso wie die Leitung der Weltkirche mit echtem Interesse an den Menschen. Die Impulse, die er bisher gesetzt hat, zeigen, dass er Vertrauen schaffen und Gegensätze versöhnen will. Besonders wichtig ist ihm die Evangelisierung – ich bin überzeugt, dass dies das zentrale Thema seines Pontifikats wird.“ Das erläutert Rainer Maria Kardinal Woelki, der Erzbischof von Köln, im KATH.NET-Interview zum Neuen Jahr. Der Kölner Kardinal antwortet auf Fragen zu den Themenkreisen „Synodalität“ und „Evangelisierung“. Dabei stellt er fest: „Ich wünsche mir, dass wir im Erzbistum Köln und in Deutschland alle Kräfte für einen lebendigen Glauben und die Weitergabe des Evangeliums einsetzen. Wir alle sind zur Evangelisierung ausgesandt, damit Menschen Christus begegnen können.“
Woelki ist in der Deutschen Bischofskonferenzn u.a. der Vorsitzende der Kommission für Wissenschaft und Kultur und der stellvertretende Vorsitzende der Kommission IV „Kommission für Geistliche Berufe und Kirchliche Dienste“. An der Römischen Kurie ist er aktuell  Mitglied des Dikasteriums zur Förderung der Einheit der Christen, des Dikasteriums für den Klerus, der Güterverwaltung des Apostolischen Stuhls, des Dikasteriums für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung. Papst Leo XIV. berief ihn jüngst zum Mitglied des Dikasteriums für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse (Link).

kath.net: Herr Kardinal Woelki, Sie waren wahlberechtigt in dem Konklave, aus dem Robert Prevost als Papst Leo XIV. hervorging. Nun ist er sieben Monate im Amt. Welche Impulse für die Kirche in Deutschland kann dieser neue Papst geben?

Kardinal Rainer Maria Woelki: Ich habe Papst Leo XIV. schon vor seiner Wahl als klugen, zugewandten Priester, Bischof und Kardinal erlebt, der aufmerksam zuhört und wohlüberlegt entscheidet. Auch jetzt als Papst verbindet er die geistliche Dimension seines Amtes ebenso wie die Leitung der Weltkirche mit echtem Interesse an den Menschen. Die Impulse, die er bisher gesetzt hat, zeigen, dass er Vertrauen schaffen und Gegensätze versöhnen will. Besonders wichtig ist ihm die Evangelisierung – ich bin überzeugt, dass dies das zentrale Thema seines Pontifikats wird.


kath.net: Ich habe den Eindruck, Papst Leo kann innerkirchlich gut zuhören, eine zwischenmenschliche Brücke schlagen, in jeder Meinung das Gute entdecken, das drinstecken mag – aber dennoch kann er zu seiner eigenen fundierten Meinung gelangen und sie auch in Freundlichkeit transparent machen. Dürfen wir uns so einen kirchlich-synodalen Leitungsstil vorstellen?

Kard. Woelki: Ja, das ist Synodalität: gemeinsam auf den Heiligen Geist hören und Gottes Willen für die Kirche suchen. Synodalität ist mehr als Gremienarbeit – sie bedeutet, im Einklang mit Offenbarung und dem Glauben der Kirche zu fragen, wohin Gott die Kirche führen will. Papst Franziskus und Papst Leo haben klar betont, dass Synodalität nicht als kirchenpolitisches Instrument zur Durchsetzung eigener Interessen missbraucht werden darf. 

kath.net: In Europa verliert der christliche Glaube auch weiterhin an Akzeptanz. Was können wir als katholische Kirche dagegen tun, was als einzelner katholischer Christ?

Kard. Woelki: Im Psalm 127 heißt es: „Wenn nicht der HERR das Haus baut, mühen sich umsonst, die daran bauen.“ Wir müssen als Kirche wieder lernen, Gottes Wirken ernster zu nehmen. Es ist Realität, dass der Glaube weitgehend aus dem öffentlichen Leben verschwunden ist und viele Menschen scheinbar keinen Zugang mehr zu Glaubensfragen haben. Dennoch bleibt die Zusage Jesu: „Ich bin mit euch alle Tage bis zum Ende der Welt.“ (Mt 28,20)

Die Grundsehnsucht des Menschen nach Liebe, Sinn und Verbundenheit bleibt. Viele Menschen suchen nach Antworten auf diese Grundsehnsucht– das müssen sie von der Kirche erwarten können. Leere Worte reichen nicht, um diesen Hunger zu stillen. Gott ist in der Kirche gegenwärtig, ganz besonders im Sakrament der Heiligen Eucharistie. Oft fehlt uns der Mut, diesen Glauben an Gottes Gegenwart und sein Wirken überzeugend und sichtbar zu leben. Evangelisierung und Glaubensweitergabe sind keine Selbstläufer. Unsere Aufgabe ist es, die uns anvertrauten Ressourcen klug einzusetzen und auch moderne Erkenntnisse zu nutzen, ohne das eigentliche Ziel aus den Augen zu verlieren: Christus sichtbar zu machen und alle Menschen in seine Nähe einzuladen.

Schon vor 50 Jahren hat Papst Paul VI. in Evangelii Nuntiandi betont: „Die Kirche existiert, um zu evangelisieren.“ Jede Christin und jeder Christ ist aufgerufen, durch das eigene Leben Christus zu verkünden: ganz so, wie Er es seinen Jüngern aufgetragen hat: „Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet das Evangelium der ganzen Schöpfung!“ (Mk 16,15)

kath.net: Stichwort Evangelisierung/Neuevangelisierung: Wo und wie setzen Sie dazu im Erzbistum Köln pastorale Schwerpunkte?

Kard. Woelki: Im Erzbistum Köln sprechen wir bewusst von „Evangelisierung“ und nicht etwa von „Neu-Evangelisierung“, weil wir auf der langen christlichen Tradition unseres Landes aufbauen und auf der Arbeit all derer, die – egal ob im Haupt- oder Ehrenamt – vor uns mit großer Liebe und Hingabe das Evangelium verkündet und weitergegeben haben. Die Aufgabe jeder Generation ist es, die Botschaft Jesu zeitgemäß zu vermitteln, ohne ihren Inhalt zu verändern. Darauf legen wir jetzt noch einmal einen besonderen Fokus.

Zunächst geht es beim Schwerpunkt Evangelisierung um ein Bewusstsein für das Anliegen, Christus zu verkündigen und um unsere innere Haltung. Wir sprechen auch von der „Entscheidung, missionarisch Christ und Christin sein zu wollen.“ Evangelisierung ist mehr als einzelne Projekte – sie ist der immer aktuelle Grundauftrag der Kirche. 

kath.net: Sie haben das Erzbistum Köln konkret eingeklinkt in die Umsetzungsphase der Weltsynode. Wie dürfen wir uns dies vorstellen?

Kard. Woelki: Ganz dem Abschlussdokument der Weltsynode zur jetzt folgenden Umsetzungsphase entsprechend habe ich den Diözesanpastoralrat zum „Synodenteam“ für das Erzbistums Köln ernannt. Der DPR ist dafür bestens geeignet: Er setzt sich vielfältig aus haupt- und ehrenamtlich engagierten Katholikinnen und Katholiken zusammen, darunter Mitglieder aus verschiedenen Gremien und pastoralen Berufsgruppen. Erstmals wurden auch ein Drittel der Mitglieder per Losverfahren bestimmt – je zur Hälfte Frauen und Männer, aus allen Altersgruppen und sowohl aus städtischen als auch ländlichen Gemeinden. Der DPR arbeitet schon seit längerem synodal und geistlich miteinander. So haben wir bereits ein Gremium, das die Vielfalt des Volkes Gottes abbildet und synodale Arbeitsweisen lebt. Ich bin überzeugt, dass wir mit diesem motivierten Team im Hören auf den Heiligen Geist ausarbeiten werden, was Synodalität konkret für unsere Arbeit in der Kirche von Köln bedeutet. 

kath.net: Wo sehen Sie Mission und Aufbruch in der katholischen Kirche in Deutschland bzw. im Erzbistum Köln?

Kard. Woelki: Es gibt ganz viele und ganz verschiedene Aufbrüche und Initiativen – die meisten davon vor Ort und nicht zentral gesteuert. Besonders die Sehnsucht vieler, gerade auch junger Menschen nach Gottes Nähe, macht mir Mut. Die Suche nach Gott ist und bleibt tief im Menschen verankert. Wir haben immer Anknüpfungspunkte, wenn wir als Zeugen Jesu auf andere zugehen.

Zudem macht es mir auch viel Mut, dass es so viele Menschen in unserem Erzbistum gibt, die sich von einer neuen Leidenschaft, Energie und Kreativität anstecken lassen, um immer neue Wege zu finden, diesen großen Anspruch und die große Aufgabe der Evangelisierung ganz konkret umzusetzen.

kath.net: Papst Leo hat den aus Indien stammenden Joshy Pottackal zum Weihbischof in Mainz berufen. Das kam vielleicht für manche Menschen unerwartet. Welchen Beitrag leisten die katholischen Gemeinden ausländischer Muttersprachen sowie Priester, die aus dem Ausland stammen, für die katholische Kirche hierzulande?

Kard. Woelki: Die Priester aus aller Welt, die in unseren Gemeinden Dienst tun, sind für unsere Seelsorge unverzichtbar. Im Erzbistum Köln gehören etwa 20 % der Katholiken muttersprachlichen Gemeinden an. Viele Priester aus Indien, Korea, Afrika und anderen Teilen der Welt, sind fester Teil unserer Pastoralteams. Ihr Dienst bereichert unsere Kirche und zeigt ihre weltumspannende Dimension. Deshalb ist es nicht überraschend, sondern im Gegenteil eigentlich überfällig, dass sich diese weltumspannende Vielfalt auch in der Bischofskonferenz abbildet.

kath.net: Mit welchen Hoffnungen gehen Sie in das Neue Jahr?

Kard. Woelki: Ich wünsche mir, dass wir im Erzbistum Köln und in Deutschland alle Kräfte für einen lebendigen Glauben und die Weitergabe des Evangeliums einsetzen. Wir alle sind zur Evangelisierung ausgesandt, damit Menschen Christus begegnen können. Meine Hoffnung ist, dass immer mehr Menschen – bewusst oder unbewusst – durch und in der Kirche Gottes Gegenwart erfahren.

Archivfoto Kardinal Woelki (c) Erzbistum Köln


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 4. Jänner 2026 
 

Kardinal Woelki

Danke sehr! @Schillerlocke!


2
 
 Schillerlocke 3. Jänner 2026 
 

@SalvatoreMio

Da sind wir uns einig. Der Herr Kardinal ist ein frommer Mann. Warum er so verlästert wird, kann ich nicht nachvollziehen. Es ist mir ganz egal, wie und warum die politische Diskussion um ihn aus welchen Gründen auch immer geführt wird. Ich maße mir auch nicht an, über seine Stärken und Schwächen Bescheid zu wissen. Ich bin ja Laie, viel weniger sein Beichtvater. Mich beeindruckt aber seine Frömmigkeit. Sie gibt Orientierung.


3
 
 SalvatoreMio 3. Jänner 2026 
 

Der Kardinal von Köln

@apostolisch! Im Grunde habe ich mit Köln nichts zu tun, höre dort keine Nachrichten oder lese dort keine Zeitung. Doch Kardinal Woelki ist mir lieb und teuer; ich vertraue auf seine Rechtgläubigkeit weitaus mehr als auf die vieler anderer und habe ihm einige Male schriftlich gezeigt, dass Gläubige zu ihm stehen. - Doch es gibt eben diejenigen, die ihn für verlogen, selbstherrlich usw. halten, was ich gerade wieder bei einem Telefonat erfuhr. Ich meine, das hängt besonders mit kirchenpolitischen Dingen zusammen, denn er ist so manchen ein Dorn im Auge. - Selbst in meinem kleinen Laien-Umfeld erlebe ich: stehe ich treu zum Glauben und allem, was dazu gehört, bin ich "von vorgestern; nicht ganz dicht im Kopf und mache mich unbeliebt" - womit ich leben kann, auch wenn es nicht angenehm ist. - Christ sein heißt Zeuge, Märtyrer sein - und das ist wichtiger denn je, doch vielen fehlt der Mut dazu. - Sie sprechen vom "Kardinalsrot in Köln" - was auch mir stimmig erscheint. Danke!


4
 
 SalvatoreMio 3. Jänner 2026 
 

Gottesbegegnung oder Anbetung?

Beide Begriffe gehören zusammen und sind doch grundverschieden! Mit "GOTTESBEGEGNUNG" können viele schon nichts anfangen, also heißt es: "Gott begegnet mir im Nächsten" oder "Ich begegne Gott im Nächsten", wenn ich ihn achte, ihm beistehe usw.: Das ist laut des 2. Gebotes auch richtig. - Doch diese Denkweise ist äußerst einseitig, denn Gott ist Schöpfergeist, durch den das ganze Universum entstand! Die göttliche Person Jesus Christus hat uns am Kreuz erlöst. Der Hl. Geist wurde uns durch die Taufe ins Herz gesenkt. - Also kann ich Gott nicht einfach mit einem sterblichen Geschöpf "in einen Topf werfen". Dem Allmächtigen gebührt ANBETUNG und VEREHRUNG, da er Ursache allen Seins ist. - Warum haben wir dieses Empfinden nur verloren? Meine irdischen Angehörigen und Freunde kann ich doch nicht anbeten. Sie sind, wie ich, fehlbare, sündhafte, sterbliche Geschöpfe. - Warum nur ist in heidnischen Religionen, wie dem Hinduismus, Anbetung ihrer "Götter" eine Selbstverständlichkeit?


3
 
 SarahK 3. Jänner 2026 
 

@gebsy, nein, sorry, das ist mein Beruf Ihnen das erklären zu können

dafür sollte man vielleicht sogar eben vielleicht kein Theologe sein sondern aus dem Bereich Marketing/Vertrieb kommen.
Die Begegnung mit Christus findet in der Heiligen Eucharistie statt in der Feier, durch Tod und Auferstehung sowie wenn ich ihn in meinen Leib aufnehmen darf. Wenn ich in der Anbetung bin, dann bete ich ihn an, dann verehre ich ihn und lege ihm als meinem Herrn und König mein ganzes Herz und meine Seele da und er betrachtet mich. Ob ich die Perception habe wie der Mann in der Geschichte vom Pfarrer von Ars in seiner Einfachheit oder nicht ist egal, aber ER bleibt dort ausgesetzt damit er verehrt wird, was ich denke der Mann in Ars niemals in Frage gestellt hätte, ich war schon ein paarmal in diesem einfachen Ort. Ich glaube dass das nicht mehr so beim Namen genannt wird, das ist einer der “Marketing Fehler” der Kirche, weil man dann die Tür öffnet für “aber ich Begegne doch Christus in jedem Menschen”, was ja auch stimmt. Deswegen sorry, nein!


0
 
 gebsy 3. Jänner 2026 

Vergelt's Gott!

@SpatzInDerHand - diese klärenden Worte sind wertvoll.
@SarahK - Anbetung wird tatsächlich missverstanden; wäre der Begriff "Gottesbegegnung" hilfreich?


0
 
 SpatzInDerHand 3. Jänner 2026 

@Etsy: das ist kein echtes Gendern.

Das hat man schon gemacht, als das Wort "gender mainstreaming" und all seine Verwandtschaften noch lange nicht erfunden waren.


1
 
 SarahK 2. Jänner 2026 
 

Und ich finde es schön,

dass er sagt “Im Psalm 127 heißt es: „Wenn nicht der HERR das Haus baut, mühen sich umsonst, die daran bauen”. Ich lass vor ein paar Tagen etwas von Papst Benedikt wohl noch als Kardinal über “Seine Kirche” und das daraus eher “unsere Kirche” gemacht wird und musste bei uns in der Jahresabschlussmesse daran denken als man sah, dass der Pfarrer den 2 Messdienern versuchte klar zu machen, dass sie sich auf die Stufen vor das Allerheiligsre knien sollen. Wieso sollten sie sich auch da hin knien wenn ihnen nicht wirklich klar ist, dass es Gott der Herr und König und Meister selbst ist. Und ja wie auch, wenn es bei uns vielleicht mit ganz viel Glück 6-10 mal eucharistische Anbetung gibt. Ich glaube ganz fest, wenn man selbstlos anbetet wird auch alles andere in der Kirche gut.


3
 
 apostolisch 2. Jänner 2026 
 

Dankbar

Wir sind so froh und dankbar für diesen Erzbischof! Er ist uns ein echter Zeuge des Glaubens und trägt- gerade wenn man die Hetzjagden bedenkt, denen er von Journalisten (Gruß an den Vorsitzenden der GKP ?) und Amtsbrüdern ausgesetzt war und ist - sein Kardinalsrot zu Recht!


7
 
 Versusdeum 2. Jänner 2026 
 

"Nur noch den Betern kann es gelingen,

das Schwert über unseren Häuptern aufzuhalten". Und es drohen unzählige "Schwerter", weit über die drohende Kirchenspaltung in Deutschland hinaus: Krieg in allen [auch Sub-]formen, organisierte Kriminalität, wirtschaftlicher Kollaps, spalterische, unverantwortliche und ideologische Politik, Energieprobleme trotz extremer Strompreise, Ideologie statt Ratio selbst in der Wissenschaft, Abschaffung der Demokratie zur Rettung von "unsere Demokratie" etc.
Und was tun die meisten unserer Bischöfe in dieser Zeit, auch angesichts des allgemeinen Glaubensschwundes? Sie fordern und fördern all das auch noch aktiv. Reevangelisierung? Lästig. Nur ein ein Nischenangebot einer Handvoll Bischöfe um Kardinal Woelki, Bischof Oster und Bischof Voderholzer.


5
 
 SarahK 2. Jänner 2026 
 

Gestern Abend im Kölner Dom

gab es vor der Heiligen Kommunion eine Ansage in deutscher und englischer Sprache, dass die die nicht kommunizieren können vortreten können um sich segnen zu lassen. Ich fand es toll und ich weiß nicht ob es immer der Fall ist. In der Tat waren wir dorthin, weil es bei uns nur eine Heilige Messe mit Gemeindezusammenführung gab. Und das ist eben der Punkt den viele nicht verstehen, du kannst eine Heilige Messe noch so prunkvoll gestalten wie du möchtest es hat keinen Wert wenn 90 % die Heilige Messe nicht verstehen und die Feierlichkeit nicht zur Ehre Gottes verstehen. Obwohl ich mega gefroren habe war es es schön im Dom. Ein paar Tage vorher waren wir zur Heiligen Messe im bestuhlten Aachener Dom = kein Vergleich. Wir haben uns da auch gefragt wo die Krippe ist, aber vielleicht waren wir einfach nur blind.


5
 
 gebsy 2. Jänner 2026 

Christ&Christin

"Wir sprechen auch von der „Entscheidung, missionarisch Christ und Christin sein zu wollen.“ Evangelisierung ist mehr als einzelne Projekte – sie ist der immer aktuelle Grundauftrag der Kirche."
Ist das Gendern Pflicht, oder darf auch von "christlichen Menschen" gesprochen werden?


0
 
 girsberg74 2. Jänner 2026 
 

Kardinal Woelki ist ein katholisches Leuchtfeuer,

kein Irrlicht !


6
 
 littlemore 2. Jänner 2026 

Wie unterschiedlich kath. Leben in verschiedenen Diözesen möglich ist.

Erzbischof Woelki beobachtet: "Es gibt ganz viele und ganz verschiedene Aufbrüche und Initiativen..." "Besonders die Sehnsucht vieler, gerade auch junger Menschen nach Gottes Nähe, macht mir Mut."
Dazu braucht es einen diözesanen Raum, der so etwas zulässt ... . Ich könnte einige Diözesen nennen, die mit solchen Aufbrüchen fremdeln.


3
 

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