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Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“

5. Jänner 2026 in Schweiz, 1 Lesermeinung
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Laetitia Place (17): „Ein Freund von mir konnte nicht raus. Er setzte sich einfach hin und hielt sein Kreuz in der Hand. Das Feuer hat ihn einfach verschont. Das Feuer hat ihn einfach nicht berührt“ – VIDEO


Crans-Montana (kath.net/pl) 40 tote junge Menschen und weitere über hundert Schwerstverletzte, von denen noch viele um das bloße Überleben ringen –das ist die bisherige furchtbare Bilanz der Feuerkatastrophe in der Bar „Le Constellation“ im schweizerischen Crans-Montana. Am Ende eines Gottesdienstes für Betroffene und ihre Angehörigen berichtete eine überlebende junge Frau. Das Hamburger Nachrichtenmagazin „Spiegel“ berichtet in einem Video von ihrem Eindrücken.


Laetitia Place beschreibt ihren engen, verwinkelten und verstopften Fluchtweg, Massenpanik – und sie beschreibt, wie sie mit einem Freund zusammen um das nackte Überleben kämpfen muss. Nach einer Treppe „kam die kleine Tür, an der alle drängelten. Und da fielen wir alle hin, lagen übereinander, einige Leute brannten, und andere lagen tot neben uns. Ein Freund von mir konnte nicht raus. Er setzte sich einfach hin und hielt sein Kreuz in der Hand. Das Feuer hat ihn einfach verschont. Das Feuer hat ihn einfach nicht berührt.“ Er habe es dann „geschafft, hinauszukommen“, denn er habe ein Fenster eingeschlagen, um zu entkommen.“

Sie selbst sei jetzt hier bei diesem Gottesdienst, schildert Place weiter und beginnt zu weinen, „weil ich Gott dafür danken möchte, dass er mich gerettet hat. Und ich möchte ihn einfach bitten, meine vermissten Freunde zu retten, denn es ist schrecklich, ich vermisse sie so.“


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Lesermeinungen

 JP2B16 5. Jänner 2026 
 

Nach 15 Stunden immer noch kein Leserkommentar?!

Wir erfuhren gestern bereits von diesem eindrücklichen Zeugnis. Umso erstaunlicher, dass gerade der Spiegel in Hamburg dieses veröffentlicht. Der Generationenwechsel kann demnach auch hoffnungsvoll sein und eine solche erfreuliche Berichterstattung als gute Frucht hervorbringen, so furchtbar und überaus tragisch auch die Hintergründe sind. Ohne andere, "inszenierte" Formate des Zeugnisgebens, wie etwa im Rahmen von Lobpreis-Gottesdiensten oder spirituellen Großveranstanstaltungen geringer zu achten - ganz und gar nicht(!) -, doch solche Zeugnisse, die in existenzieller Größtnotlage gegeben werden, sind selbstredend die überzeugendsten und nachhallendsten. Dieser youtube-clip dürfte wohl heuer der meist gesehenste auf der MEHR-Konferenz sein. Mögen viele, viele Jugendliche und junge Erwachsene nachdenklich werden und den Weg zu Jesus Christus finden, der ihnen ein Leben lang ihr treuster Begleiter sein wird, in Zeiten der Not aber auch größter Freude.


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