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2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert

2. Jänner 2026 in Deutschland, 8 Lesermeinungen
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Im Jahr davor wurden sogar 66 katholische Gotteshäuser ihrer sakralen Widmung enthoben, wie die Bistümer Deutschlands bekannte gegeben haben.


Berlin (kath.net/jg)
Im Jahr 2025 sind in Deutschland mindestens 46 römisch-katholische Kirchen oder Kapellen profaniert worden. Dies geht aus den Amtsblättern der katholischen Bistümer hervor, wie die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) mitteilte. Stichtag ist der 1. Dezember. Dies berichtet die Neue Osnabrücker Zeitung. 


Eine Profanierung einer Kirche oder Kapelle ist ein formaler rechtlicher Akt der katholischen Kirche, durch den das Gebäude von seiner sakralen Widmung enthoben wird.

2024 sind sogar 66 katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert worden. Laut DBK werden aber nicht alle Profanierungen in den Amtsblättern der Bistümer gemeldet. Die tatsächlichen Zahlen könnten daher noch höher sein.

Für die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) liegen keine Zahlen vor. Für die Jahre 2023 bis 2025 seien die Erhebungen noch im Gange, teilte ein Sprecher der EKD mit. 2022 wurden 23 Kirchen, Kapellen und Gemeindezentren verkauft oder abgerissen.

 


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Lesermeinungen

 Pilgrim Pilger 3. Jänner 2026 
 

Das ist der Lauf dieser Zeit

Die `Konzilskirche` schafft sich ab. Seit den 70ern des letzten Jahrhunderts gab es immer neue `Aufbrüche` ohne darüber zu reflektieren ob das ein Aufbruch oder ein Strohfeuer war. Dann kam die Pandemie und mancher Priester `traute` sich endlich `ohne Erfolg` die `neue" Kirche auch im Gottesdienst umzusetzen. Die deutsche WsK Kirche ging den suizidalen Weg anstatt alle zu retten gehen viele in einer Welt ohne Gott ohne Glauben und ohne Kirche vor Ort verloren.


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 ThomasR 2. Jänner 2026 
 

@harvester

deswegen zahlen wir das Kichernvolk die Kirchensteuer um sich nicht in den privaten Räumen (Ohne Allerheiligsten ) treffen müssen.
7,7 MRD EUR Kirchensteuereinnahmen jedes Jahr ist ziemlich viel Geld
Leider der Amtskirche ist es oft lieber teure Bürokratie und Diözesanmuseen zu finanzieren, statt Pfarrseelesorge und Priesterausbildung


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 SalvatoreMio 2. Jänner 2026 
 

Ortsnah oder nicht ...

@Ulrich Motte, es kommt darauf an: schaue ich auf mein Leben zurück: als Kind/Jugendliche wollte ich die Freundin gerne täglich sehen: sie kam zu uns - ich zu ihr. - Heute sehe ich "alte Freunde" evtl. nur 1x jährlich: die Freundschaft aber bleibt. Vieles verbindet und bleibt in der Seele - für immer! - Und "Kirche heute": da muss viel investiert werden, damit Kinder/Jugendliche eine innere Beziehung aufbauen können zu ihrer Kirchengemeinde - zu dem einen Ort und Kirchturm, zu bestimmten Personen. Es ist mühsam! Nehmen wir es ernst!- Extreme Diaspora war meine Heimat! Doch diese haben wir jetzt schon durchgängig - selbst dann, wenn viele Gotteshäuser noch dastehen!


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 ThomasMoore 2. Jänner 2026 

ist abzusehen dass es mehr werden

einfach aufgrund der Tatsache, dass die Baulasten kaum mehr finanzierbar sind.
Ein Beispiel: Die Pfarrkirche ist ein Bau von 1958, dessen Aussenfassade aus Ziegeln besteht, die langsam wegbröseln. Die Komplettsanierung wird auf 4 Millionen EUR geschäzt. Diese Summe kann weder von der Kirchenstiftung noch aus dem Baubudget der Diözese aufgebracht werden. Auch sonst wäre einiges zu erneuern, wie z.B. die Heizung von Kirche und Pfarrzentrum. Langfristig wird die Kirche sicher abgerissen, da es sich um wertvollen großstädtischen Grund handelt, auf dem die Kirche steht. In der großstädischen Umgebung gibt es genügend andere Kirchen, so dass man auch woanders hin gehen kann - auf dem Land ist das in der Regel aber nicht so. Insofern sind da die Auswirkungen gravierender.


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 harvester 2. Jänner 2026 
 

Jammerschade

um jede einzelne entwidmete Kirche. Andererseits hatten die allerersten Christen gar keine Kirchen und erst recht keine Gemeindezentren. Predigt und Heiliges Abendmahl, Lehre und Gastfreundschaft gab es in Privathäusern. Vielleicht kann in Zukunft so eine Kirche, die Christus und seinem Wort treu ist, von unten ganz neu aufgebaut werden.


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 Holunder 2. Jänner 2026 
 

Es ist richtig so

Kirche bedeutet -zumindest in unserem Bistum -sehr vie ehrenamtliche Arbeit, die gar nichts mit Glauben und Spiritualität zu tun hat. Die Kirchen- und Pfründestiftungen müssen verwaltet werden, man braucht Küster und Besuchsdienste. Das machen vor allem ältere Leute, die mit der modernen Technik und den modernen Kommunikationsformen fremdeln. Und es werden immer weniger, die bereit sind, das zu tun. Dazu kommt der eklatante Priestermangel. Es ist nur sinnvoll, große Seelsorgeeinheiten zu bilden, wenn man auch das kirchliche Leben auf wenige Orte konzentriert.


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 pikkuveli 2. Jänner 2026 
 

Ergänzung

Ergänzung zu Ulrich Motte:
Zudem ist die Bevölkerungszahl der autochthonen Bevölkerung deutlich gesunken. Da keine belastbaren Zahlen mehr zur Verfügung stehen, muss man schätzen. Vielleicht sind es tatsächlich noch 60 Millionen. Bei 40 Millionen gezählten Christen sind also noch 2/3 der Urbevölkerung Christen. Auch wenn da deutlich Luft nach oben ist - es ist nicht ganz so schlimm...Dennoch: Beten wir für die fällige Neuevangelisierung!
Und: Es dürfte in der Vergangenheit besonders auf katholischer Seite wohl kaum eine auch nur annähernd wirtschaftliche Bedarfsplanung gegeben haben.


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 Ulrich Motte 2. Jänner 2026 
 

Die beiden großen Kirchen haben aber nun wirklich -

außer in ausgesprochenen Diasporagebieten- noch immer sehr viele Kirchen, die für eine ja heute oft sehr mobile Gesellschaft häufig ortsnah und sonstwie erreichbar liegen. Und sie zählen fast 40 Millionen Mitglieder. Totgesagte leben länger...


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