Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Ein unvermeidliches Schisma?
  2. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  3. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  4. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  5. „Die große Würde des Priestertums besteht …“
  6. Piusbruderschaft legt Einspruch gegen Exkommunikatons-Dekret ein
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  9. Erzbistum Hamburg: Eltern wehren sich gegen LGBT-Sexualkonzept in katholischen Schulen
  10. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  11. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  12. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  13. Glaubte Papst Benedikt XVI. an die nahende Endzeit?
  14. Bereits vierte Kirchenübergabe an Kopten in Wien
  15. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“

Erdbeben in Kroatien - Bischof: Wohngebäude und Kirchen bei Beben in Kroatien eingestürzt

29. Dezember 2020 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Zentrum des Bebens lag rund 45 Kilometer südlich von Zagreb in der Stadt Petrinja - Kroatische Medien berichten von totem Kind als Opfer - Kirchturm im Dorf Zazina eingestürzt


Zagreb (kath.net/KAP) Das Erdbeben in Kroatien hat nach Angaben des Bischofs von Sisak, Vlado Kosic, Wohngebäude und auch Kirchen in der betroffenen Region zum Einsturz gebracht. "Wir wissen noch nichts über Opfer, aber wir haben einige Nachrichten erhalten, dass sich Menschen unter den Trümmern befinden", sagte der Bischof am Dienstagnachmittag in einer von der Diözese Sisak auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft. "Wir hoffen, dass sie am Leben sind", so Kosic.

Die kroatische katholische Nachrichtenagentur IKA veröffentlichte auf ihrer Website ein Video, auf dem die völlig zerstörte Pfarrkirche des Dorfs Zazina wenige Kilometer westlich von Sisak zu sehen ist. Dort ist offenbar der Kirchturm auf das Gotteshaus gestürzt. Ob sich zum Zeitpunkt des Bebens Menschen in oder vor dem Gotteshaus befunden haben war vorerst unbekannt. Schwere Schäden soll es auch an Kirchen Sela und in Kravarsko südlich von Zagreb geben.


Das Zentrum des Bebens mit einer Stärke von 6,2 lag rund 45 Kilometer südlich von Zagreb, unweit der Stadt Petrinja. Auch dort sind ersten Berichten zufolge mehrere Häuser eingestürzt. Vor Ort sind Armee, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste im Einsatz, um nach Verschütteten zu suchen. Laut kroatischen Medien, die sich auf Informationen des örtlichen Bürgermeisters beriefen, ist ein Kind ums Leben gekommen. Weitere Angaben zu Verletzten lagen vorerst nicht vor.

Erdstöße bis nach Österreichs zu spüren

Die Erdstöße waren Dienstagmittag bis in den Süden und Osten Österreichs zu spüren gewesen. Schon kurz nach dem Beben publizierte IKA unter anderem Bilder einer Videokamera aus der Mariä-Himmelfahrt-Kirche im Zagreber Stadtteil Remete. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie eine in der Kirche betende Frau unter der Kirchenbank Schutz vor herabstürzenden Mauerteilen findet. Weitere Bilder eines Straßenzugs unweit der Kathedrale von Zagreb zeigen Dachziegel und Mauerbrocken, die während der Erdstöße auf einen Gehsteig gefallen sind. Die Bischofskirche selbst scheint intakt.

In der Region um Petrinja war bereits am Montag ein Erdbeben der Stärke 5,2 verzeichnet worden. Im vergangenen März hatte ein Beben in der Hauptstadtregion Zagreb ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte gefordert. Damals stürzte eine der Turmspitzen der Domkirche auf das angrenzende Erzbischöfliche Palais.


Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Foto: Symbolbild

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Mehr Kirchensteuer bei weniger Mitgliedern
  2. Beichten und Eheschließungen ungültig!
  3. Bischof Würtz ist offen für Frauenordination
  4. Nach Schisma der FSSPX: Frankreichs altrituelle Katholiken stehen zu Papst Leo XIV.
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Universität Aberdeen prüft intern Hasskommentar eines Angestellten gegen Ann Widdecombe
  7. Heute ist es eine finnische Abgeordnete und Großmutter; morgen könnten es leicht Sie sein!
  8. Ein unvermeidliches Schisma?
  9. Ann Widdecombe, britische konservative Ex-Ministerin (78), wurde zu Hause ermordet
  10. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  11. „Abgeordnete, die das Gesetz zur Sterbehilfe unterstützen, können nicht mehr zur Kommunion gehen“
  12. „Priesterberufungen in Europa: Wachstum in Frankreich, Krise in Deutschland“
  13. Kardinal Rouco/Madrid: Der Synodale Weg in Deutschland umgeht das Kirchenrecht
  14. „Was, wenn sich herausstellt, dass Ann Widdecombe eine Märtyrerin war?“
  15. Leipzig: Christliches Café schließt nach 26 Angriffen von Linkextremisten

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz