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Erdbeben in Kroatien - Bischof: Wohngebäude und Kirchen bei Beben in Kroatien eingestürzt

29. Dezember 2020 in Weltkirche, 6 Lesermeinungen
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Zentrum des Bebens lag rund 45 Kilometer südlich von Zagreb in der Stadt Petrinja - Kroatische Medien berichten von totem Kind als Opfer - Kirchturm im Dorf Zazina eingestürzt


Zagreb (kath.net/KAP) Das Erdbeben in Kroatien hat nach Angaben des Bischofs von Sisak, Vlado Kosic, Wohngebäude und auch Kirchen in der betroffenen Region zum Einsturz gebracht. "Wir wissen noch nichts über Opfer, aber wir haben einige Nachrichten erhalten, dass sich Menschen unter den Trümmern befinden", sagte der Bischof am Dienstagnachmittag in einer von der Diözese Sisak auf Facebook veröffentlichten Videobotschaft. "Wir hoffen, dass sie am Leben sind", so Kosic.

Die kroatische katholische Nachrichtenagentur IKA veröffentlichte auf ihrer Website ein Video, auf dem die völlig zerstörte Pfarrkirche des Dorfs Zazina wenige Kilometer westlich von Sisak zu sehen ist. Dort ist offenbar der Kirchturm auf das Gotteshaus gestürzt. Ob sich zum Zeitpunkt des Bebens Menschen in oder vor dem Gotteshaus befunden haben war vorerst unbekannt. Schwere Schäden soll es auch an Kirchen Sela und in Kravarsko südlich von Zagreb geben.


Das Zentrum des Bebens mit einer Stärke von 6,2 lag rund 45 Kilometer südlich von Zagreb, unweit der Stadt Petrinja. Auch dort sind ersten Berichten zufolge mehrere Häuser eingestürzt. Vor Ort sind Armee, Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienste im Einsatz, um nach Verschütteten zu suchen. Laut kroatischen Medien, die sich auf Informationen des örtlichen Bürgermeisters beriefen, ist ein Kind ums Leben gekommen. Weitere Angaben zu Verletzten lagen vorerst nicht vor.

Erdstöße bis nach Österreichs zu spüren

Die Erdstöße waren Dienstagmittag bis in den Süden und Osten Österreichs zu spüren gewesen. Schon kurz nach dem Beben publizierte IKA unter anderem Bilder einer Videokamera aus der Mariä-Himmelfahrt-Kirche im Zagreber Stadtteil Remete. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie eine in der Kirche betende Frau unter der Kirchenbank Schutz vor herabstürzenden Mauerteilen findet. Weitere Bilder eines Straßenzugs unweit der Kathedrale von Zagreb zeigen Dachziegel und Mauerbrocken, die während der Erdstöße auf einen Gehsteig gefallen sind. Die Bischofskirche selbst scheint intakt.

In der Region um Petrinja war bereits am Montag ein Erdbeben der Stärke 5,2 verzeichnet worden. Im vergangenen März hatte ein Beben in der Hauptstadtregion Zagreb ein Todesopfer und zahlreiche Verletzte gefordert. Damals stürzte eine der Turmspitzen der Domkirche auf das angrenzende Erzbischöfliche Palais.


Copyright 2020 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten

Foto: Symbolbild

 


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Lesermeinungen

 SalvatoreMio 30. Dezember 2020 
 

@Nino: Möge der Herr Euch nahe sein und stützen in diesem Leid!Ich werde nachher in einer Kirche eine Kerze für Euch entzünden, insbesondere für die Verstorbenen und den Organisten.


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 Nino 30. Dezember 2020 
 

Petrinja war im kroat. Heimatkrieg sehr betroffen. Nun hat die Stadt ein Erdbeben zestört. Petrinja aber auch das benachbarte Sisak sind, obwohl beide unweit von Zagreb sind, zudem unterentwickelt. Insgesamt gab es bis jetzt 7 Todesopfer. Darunter ist ein Orgelspieler, der als die Erde bebte die Orgel geputzt hat. Gott steh uns bei..


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 Adamo 29. Dezember 2020 
 

Hier hilft nur "Erbebensicheres Bauen".

In Deutschland und der Schweiz gibt es Normen, wie man heute ohne großen Mehraufwand erbebensicher baut.

Diese Normen sollte Kroatien übernehmen um die Bevölkerung vor Erdbeben zu schützen.


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 Flo33 29. Dezember 2020 
 

Erdbeben

Ja , Gottes Segen den Menschen da unten . Ehrlich die Kroaten sind so ein freundliches Volk , nur gute Erfahrungen


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 Ebuber 29. Dezember 2020 
 

Mir tun die Menschen leid

die jetzt um ihre Kirchen und/oder ihre Häuser trauern. Natürlich hoffe ich, dass keine Opfer zu beklagen sind. Gott schenke jetzt allen seine Kraft, damit sie nicht mutlos werden.


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 peter.palfinger 29. Dezember 2020 
 

Hoffen wir darauf, dass keine weiteren Menschen ums Leben gekommen sind. Gebäude kann man wieder reparieren.


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