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Augsburger Bischof Bertram Meier: Luthers Exkommunikation "wurde bereits mit seinem Tod aufgehoben"

4. Jänner 2021 in Deutschland, 46 Lesermeinungen
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Genau 500 Jahre nach der Exkommunikation Martin Luthers durch Papst Leo X. hat Bischof Bertram Meier dazu aufgerufen, in der Ökumene nach vorn zu blicken. Einen formalen Akt der Aufhebung der Exkommunikation hält der Augsburger Bischof für unnötig


Augsburg  (kath.net/pba). Genau 500 Jahre nach der Exkommunikation Martin Luthers durch Papst Leo X. hat Bischof Bertram Meier dazu aufgerufen, in der Ökumene nach vorn zu blicken. Einen formalen Akt der Aufhebung der Exkommunikation hält der Augsburger Bischof für unnötig. Bischof Bertram: „Die Exkommunikation des Reformators wurde bereits mit seinem Tod aufgehoben. Einen formalen Akt braucht es also nicht mehr.“

Am 3. Januar 1521 hatte Papst Leo X. mit der Bannbulle „Decet Romanum Pontificem“ Martin Luther exkommuniziert, nachdem dieser nicht bereit gewesen war, seine Thesen zu widerrufen. Damit wurde die Kirchenspaltung weiter vorangetrieben. Den Stimmen, die in jüngster Zeit eine Aufhebung der Exkommunikation fordern, erteilt Bischof Bertram nun eine Absage. Der Bischof, der seit vielen Jahren in der Ökumene auf verschiedenen Ebenen engagiert ist und derzeit der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Bayern vorsteht, bedauert die Folgen der Kirchenspaltung, erinnert aber auch daran: „Die Päpste der jüngsten Vergangenheit haben sich wiederholt positiv über Martin Luther geäußert: Johannes Paul II. hat Luthers Grundanliegen insofern gewürdigt, dass er auf dessen Fragen nach einem gnädigen Gott die 1999 in Augsburg unterzeichnete Gemeinsame Erklärung zur Rechtfertigungslehre unterstützt und den Text öffentlich als ‚Meilenstein auf dem ökumenischen Weg‘ bezeichnet hat. Benedikt XVI. bescheinigte in Erfurt dem deutschen Reformator, ein ‚ehrlicher Gottsucher‘ gewesen zu sein und damit die Gottesfrage thematisiert zu haben. Auch Papst Franziskus fand über Martin Luther durchaus lobende Worte. Bewusst ist er 2017 nach Schweden gereist, um das Gedenken an 500 Jahre Reformation in ökumenischer Verbundenheit zu eröffnen.“


Viele Elemente, so Bischof Bertram, die Martin Luther für die geistliche Erneuerung der Kirche damals gefordert habe, seien mittlerweile von den Katholiken aufgegriffen worden und ins kirchliche Leben eingebunden. Der Bischof weiter: „Katholiken und Protestanten sind aufeinander zugegangen und sich im Blick auf Jesus Christus sehr nahegekommen. Ökumene beschäftigt sich nicht nur mit der Geschichte, sondern blickt vor allem nach vorn. Sie ist eine Zukunftsaufgabe. Die Aufhebung der Exkommunikation wäre vielleicht eine Symbolhandlung, doch für das Ziel der Ökumene reichen Akte dieser Art nicht: Bei aller Dankbarkeit für das Gemeinsame müssen wir uns theologisch redlich mit den Fragen beschäftigen, die uns noch trennen, und miteinander in Liebe die Wahrheit ans Licht heben.“

Augsburg komme dabei eine besondere Bedeutung zu. Dass im Jahr 2030 der 500. Gedenktag an die Confessio Augustana, das Augsburger Bekenntnis, ansteht, könne „eine Steilvorlage sein, um auf Grundlage dieser evangelischen Bekenntnisschrift den Weg der Suche nach der vollen Einheit geduldig und hartnäckig weiter zu gehen. Die in der Confessio Augustana behandelten Themen könnten gut als Raster für ökumenische Fortschritte dienen. Denn es geht hier um mehr als um Eucharistie und Abendmahl.“    

 

Foto: (c) Bistum Augsburg


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Lesermeinungen

 galil?a! 11. Jänner 2021 
 

phillip,

Ich schließe hier ja gar nicht aus, dass man Fehler jemanden aufzeigt und ihm hilft besser zu werden oder das man in sich geht und seine Fehler erkennt und Busse tut!

Man soll nicht über Himmel und Verdammnis urteilen, dies darf nur der Herr.

Freue dich über das gerechte Gericht Gottes. Hat er nicht den Teufel und seine bösen Dämonen zur ewigen Hölle verurteilt. Gottes Urteil ist gerecht!

Aber bei Menschen bitte ich für jeden, dass er Busse tut und sich bekehrt und dass der Herr in seiner Großen Barmherzigkeit richtet.

Der Teufel ist in den Abgrund geworfen. Jeder bitte und flehe, dass er nicht durch Einflüsterung des Satans mitgerissen wird.

Jeder Irrtum kommt vom Satan. Der Satan und seine Dämonen sind die Feinde. Das ist doch traurig und zum Weinen wie Luther verführt worden ist von einem betenden Mönch hin zu Werken des Streites.

Jede Wahrheit ist aber von Gott!

Möge die Hl. Jungfrau in unserer Todesstunde für uns bitten!


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 Eselchen 10. Jänner 2021 
 

Nur so am Rande phillip

Das ist mir ein wenig zu absolut.
Jedem kleinen Kind sagt man, Messer, Gabel, Schere, Licht....und leg deine Hand nicht auf die Herdplatte. Warum? Weil wir das "Vorurteil" haben, das könnte gefährlich werden. Obwohl ja nachweislich nicht jede Herdplatte heiß ist, wünschen wir uns, dass das Kind dieses "Vorurteil" zu seinem Schutz verinnerlicht, weil sie eben doch relativ häufig Schaden verursacht...Man könnte also sagen, in gewisser Weise sind Vorurteile gut, nicht dauernd wie ein Idiot aus dem selben Grund zu Schaden zu kommen.


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 Eselchen 10. Jänner 2021 
 

Der Feind ist immer schlau wie die Schlange!

Schon bei Eva ging es ja um Wertschätzung......
Nachdem Rom die Sache mit dem gemeinsamen Abendmahl abgesagt hat, soll jetzt Luther´s Exkommunikation aufgehoben werden. Verstanden, wo das hinführen soll? Dann werden sie sagen: Es steht doch gar nichts mehr dagegen, liebe Römer, deine Entscheidung ist doch gar nicht mehr up to Date...


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 phillip 9. Jänner 2021 
 

Nicht richten, urteilen, beurteilen oder verurteilen zu sollen. (5)

Vollkommen klar sollte auch sein, dass urteilen nicht verurteilen heißt. Urteile sind unabdingbar. Vorurteile unsäglich. Urteilen ist die Basis menschlicher Existenz. Abschließendes Verurteilen steht jedoch nicht uns, sondern nur Gott zu. Werturteile sind wertvoll und unerlässlich, denn sie zeigen, wofür wir stehen, wonach wir streben, was die Maxime unseres Handelns ist. Ich denke, das sollte einem Katholiken einleuchten: Derjenige, dem von Christus ein priesterlicher, bischöflicher oder als Inhaber eines andern kirchlichen Amtes ein Auftrag, zu richten und zu urteilen, erteilt wurde und so wie der aktuelle Papst behauptet "Wer bin ich, um zu urteilen", ist fehl am Platz und in meinen Augen bereits antichristlich, und hat ein Laienchrist, der solches behauptet, nichts von der Göttlichen Offenbarung, der Lehre Christi und der Katholischen Kirche bis zum Jahr 2013 verstanden.


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 phillip 9. Jänner 2021 
 

Nicht richten, urteilen, beurteilen oder verurteilen zu sollen. (4)

… bewusst und unbewusst Fragen über unser Gegenüber. Und erlangen dadurch weitere Erfahrungen. Dieser Erfahrungsschatz macht uns reich – oder arm. Denn eines ist klar: Wir können uns täuschen oder getäuscht werden. Die Enttäuschung kann zu Misstrauen werden und beeinträchtigt dann unsere Urteilskraft. Daraus folgt, dass eine Kräftigung unseres Vertrauens, Kenntnis der Göttlichen Offenbarung und Lehre Christi und der Katholischen Kirche sowie Schärfung des Gewissens und stets die Bedachtnahme auf der Goldenen Regel, „Was du nicht willst, das man dir tut, das füge auch keinem anderen zu“, erforderlich ist. Nicht selbst zu urteilen, birgt die Gefahr, verführt, betrogen, ausgeraubt und vergewaltigt oder ein Ignorant zu werden, der von alledem gar nichts mitbekommt, blind durchs Leben taumelnd, wie ein Spielball umhergetrieben, oder zu einem Kadavergehorsamen zu verkommen.


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 phillip 9. Jänner 2021 
 

Nicht richten, urteilen, beurteilen oder verurteilen zu sollen. (3)

… in der Geschichte – auch dort, wo man sie zunächst nicht vermuten würde. Jesus ist hierfür ein gutes Beispiel; er fällte Urteile: „Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, ehe ein Reicher in den Himmel kommt.“ Das ist – genaugenommen – ein Urteil gegen Reichtum und Verschwendung, was nicht verwundert, wenn man bedenkt, dass Jesus mit einem Urteil begann: Dem Umwerfen der Händlertische im Tempel. Dieser erste öffentliche Auftritt ist Anklage, Urteil und Vollstreckung in einem Zug. Auch das Sakrament der Versöhnung läuft als (Selbst)Anklage, Beurteilung, Urteil und Vollstreckung ab. Wir alle – ob im profanen oder religiösen Bereich - urteilen permanent. Und das ist gut so. Wir schätzen andere ein, in der Schule, bei Vorstellungsgesprächen, im Beruf, bei Verkaufsgesprächen, in der Partnerschaft und vielen weiteren Beziehungen. Diese Einschätzungen – Urteile – erleichtern uns das Leben und basieren auf unseren Erfahrungen. Quasi als angewandte Theorie. Wir stellen uns …


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 phillip 9. Jänner 2021 
 

Nicht richten, urteilen, beurteilen oder verurteilen zu sollen. (2)

… hierzu haben. Ein jedes Gemeinwesen – sowohl im politischen wie im religiösen Bereich, diesseits wie jenseits - ist auf Regeln und deren Einhaltung angewiesen. Daher bedarf es auch Personen, die Regeln vermitteln, die Einhaltung kontrollieren und Verstöße sanktionieren. Hierzu muss aber jeder in der Lage sein, sich Informationen zu beschaffen und zu verarbeiten – um was zu tun? Richtig: sich ein eigenes Urteil zu bilden über die Vorgänge und Angelegenheiten um uns herum. Bei gehöriger Aufmerksamkeit, kann auch aus den Sätzen, „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet. Denn wie ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welchem Maß ihr messt, wird euch zugemessen werden“, vergleiche dazu Matthäus 7,1, mE wahrlich kein Verbot, nicht urteilen, beurteilen, richten oder verurteilen zu dürfen, abgeleitet werden. Wahr halte vielmehr, dass es auf den jeweiligen Maßstab, mit dem gemessen wird, ankommt. Keiner kann nicht Nicht-Urteilen. Urteile findet man überall …


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 phillip 9. Jänner 2021 
 

Nicht richten, urteilen, beurteilen oder verurteilen zu sollen. (1)

Was davon zu halten ist, nicht urteilen, beurteilen, verurteilen und nicht richten zu sollen? ME: nicht wirklich viel! Zunächst, denke ich, erliegen diejenigen, die das behaupten, einem Paradoxon. Die Aussage, man solle nicht urteilen beinhaltet bereits ein urteil über diejenigen, die urteilen… Ein Urteilen zu verurteilen ist also ein logischer Widerspruch in sich – und damit schier unmöglich. Genauso, wie man nicht Nicht-Kommunizieren kann, kann man nicht Nicht-Urteilen. Die Gegenwart ist voll von Menschen, die kraft ius humanum und/oder ius divinum zu beurteilen, zu richten, zu urteilen und zu verurteilen verpflichtet sind : Richter, Anwälte, Polizisten, Schiedsrichter, Lehrer, Eltern, Kardinäle, Bischöfe, Pfarrer und, ja auch der Papst – sein Spruch, „wer bin ich, um zu urteilen“ ist, allein schon meinem Gewissensurteil folgend, falsch. Im besten Sinne: Menschen die aufgrund ihrer Erfahrung, ihrer Ausbildung und ihrer Aufgabe – und manchmal auch Weisheit – einen Auftrag …


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 phillip 8. Jänner 2021 
 

"ich urteile auch nicht über mich selbst", schreibt

da einer, und ich frage mich: Hat er es zu urteilen nicht nötig, weil er ein Mensch ohne Sünde, schon ein Heiliger ist? Hat er Kenntnis vom Katholischen Glauben, insbesondere vom Bußsakrament, was eine Gewissenserforschung ist und wie diese inhaltlich abläuft? Wer in diesem "Gerichtsverfahren" der Ankläger ist? Die Katholische Kirche lehrt, dass das richtige und wahrhaftige Gewissen geformt und das sittliche Urteil erhellt werden muss. Ein gut gebildetes Gewissen ist Voraussetzung für den Pönitenten und - gegebenenfalls - Selbstanklage, um richtig und wahrhaftig urteilen zu können. Das Gewissen folgt bei seinen Urteilen der Vernunft und richtet sich nach dem wahren Gut, das durch die Weisheit des Schöpfers gewollt ist. Im Lichte dessen kann der Spruch, ich urteile nicht über mich selbst, nur mangelnde Kenntnis bedeuten.


2

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 galil?a! 8. Jänner 2021 
 

Bitte steht doch ab von solch schlimmer Meinung! Sagt nicht die Kirche eindeutig,

dass man nicht einmal von Judas sagen dürfte er wäre verdammt in der Hölle. Warum dies? Weil nur der Herr Richter ist sonst keiner, wie ich schon ausführte. Und was wenn der Papst nach Reue Luthers die Bulle aufgehoben hätte. Was der Papst kann die Bulle auf Geheiß Gottes auflösen aber Gott kann beim Tod Luthers dies nicht tun, sondern ist an die Bulle gebunden??? Nein so ist es auf keinem Fall. Niemand weiß wie der Herr gerichtet hat? Oder wart ihr schon einmal Tod und seid dann wiederauferstanden, weil ihr dies zu wissen glaubt?

Zusammenfassend lässt sich feststellen. Wer so richtet, dass er sagt der od. der ist in der Hölle, der macht sich Gott gleich, weil Gott einziger Richter ist. Wollte nicht der Teufel sich in seiner Narrheit Gott gleichmachen und wurde dafür in die tiefste Hölle geworfen.

Daher steht ab davor solch Urteil sich anzumessen und bittet für alle, dass ihnen Gottes Barmherzigkeit zukommt und dass sie bewahrt werden vor der furchtbaren Höllestrafe.


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1
 
 Zeitzeuge 7. Jänner 2021 
 

Berichtigung und Ergänzung:

Die Stelle bzgl. Sündennachlass steht natürlich

im Johannesevangelium in Kap. 20, 22-23!

Zusätzlich sei an die verbindliche Lehre über

den Ablaß erinnert, vgl. Link!

www.kathpedia.com/index.php?title=Enchiridion_indulgentiarum_1999#cite_note-34


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1
 
 Zeitzeuge 7. Jänner 2021 
 

An keine Bulle gebunden? GOTT wirkt durch die geweihten Priester und das Lehramt der Kirche!

Vgl. hierzu Math 16, 18-19 bzgl. Sündennachlass

Joh 22-23 und Luk 10,16 für das Lehramt.

Daß die Lossprechung (die ja auch verweigert

werden kann!) ein richterlicher Akt ist, wurde

vom Konzil von Trient als Dogma definiert

(DH 1710), vgl. auch c.978 § 1 CIC!

Daß die Katholiken nicht "automatisch"

in den Himmel kommen, weiss jeder gläubige

Katholik, er weiss auch, daß dazu Akte des

Glaubens, der Hoffnung und der Liebe gehören,

die Fähigkeit hierzu wurde ihm durch die

entsprechenden göttlichen, übernatürlichen

Tugenden ungeschuldet, gnadenhaft von GOTT

bei der Taufe geschenkt!

Laudetur Jesus Christus!


3

1
 
 galil?a! 6. Jänner 2021 
 

Der Herr wird alle richten! So spricht auch der Hl. Paulus!

Mir macht es allerdings gar nichts aus, wenn ihr oder ein menschliches Gericht über mich urteilt; ich urteile auch nicht über mich selbst. 4 Ich bin mir zwar keiner Schuld bewusst, doch bin ich dadurch noch nicht gerecht gesprochen; der Herr ist es, der über mich urteilt. 5 Richtet also nicht vor der Zeit; wartet, bis der Herr kommt, der das im Dunkeln Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen aufdecken wird! Dann wird jeder sein Lob von Gott erhalten.

Dass heißt der Herr ist Richter und richtet alle Knie sollen sich vor ihm beugen. Er Entscheidet auch wer zum auserwählten Volk gehört und wer verdammt wird. Alle Ehre gebührt ihm er ist an keine Bulle gebunden. Auch umgekehrt nicht jeder der in der katholischen Kirche ist kommt in den Himmel sondern wenn der Herr als würdig erachtet. Gott aber will die Einheit und nicht Streit. Alle Wahrheit kommt von Gott alle Lüge kommt vom Satan. Zu beweinen ist wer im Irrtum ist. Der Satan versucht ständig uns zu verwirren.


3

1
 
 Zeitzeuge 5. Jänner 2021 
 

Keine Einheit ohne Wahrheit - bereits Karl Rahner "träumte" von

einer solchen "Pseudo-Einheit", vgl. den

verlinkten Aufsatz aus der UVK von Prof.Dr.

Georg May, S. 292-305!

Die synodalbewegten "Deformer" versuchen jetzt

die "Träume" gewisser Synodalen der Würzburger

Synode zu realisieren.

Damals gab es noch gewissen Widerstand, z.B.

Kardinal Höffner, Prof. Flatten etc., vor

allem schob ROM einen Riegel vor, dadurch

wurde Schlimmeres verhindert!

Das war damals!

Und heute?

Hoffen wir, daß die wenigen nicht synodalbewegten

Bischöfe standhaft bleiben mit

unmissverständlicher Unterstützung aus ROM!

DEUS LO VULT!

www.una-voce.de/uploads/1/2/8/3/12837883/73_h_6.pdf


5

1
 
 phillip 5. Jänner 2021 
 

Wirkt die Exkommunikation über den Tod hinaus?

Na selbstverständlich galil?a! Schon einmal etwas vom Begriff der Gemeinschaft der Heiligen gehört? Er umfasst Gläubige aller Völker und Zeiten. Denn durch Jesus Christus und im Heiligen Geist werden wir zu einer Gemeinschaft untereinander verbunden, zu der nicht nur die jetzt lebenden Gläubigen, sondern auch die Gerechtfertigten aller Zeiten gehören. Die Gemeinschaft der Heiligen umfasst darum die Kirche auf der Erde, die Seligen im Himmel und die Verstorbenen im Läuterungszustand. Sie alle bilden den einen Leib Jesu Christi, in dem alle Glieder füreinander vor Gott einstehen. Der Papst hat keine Kompetenz, eine Exkommunikation nach dem Ableben eines Exkommunizierten aufzuheben, zumal ihm eine solche mit den Worten, "ich werde dir die Schlüssel des Himmelreichs geben; was du auf Erden binden wirst, das wird auch im Himmel gebunden sein, und was du auf Erden lösen wirst, das wird auch im Himmel gelöst sein", nur für diesseitige sündenwidrige Verhalten eingeräumt worden ist.


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2
 
 Katharos 5. Jänner 2021 
 

Damit die Welt erkennt, dass du mich gesandt hast (Johannes,17)

Die tiefe Einheit, die Jesus mit seinem Vater hatte, ist der Maßstab und die Quelle der Einheit unter seinen Jüngern. Er wirkt diese Einheit durch den Heiligen Geist, den uns Jesus vom Vater her schenkt. Die Einheit unter den Christen ist das Werk des dreieinen Gottes. In seinem Gebet bittet Jesus den Vater um die Einheit unter den Jüngern, auch unter denen, die das Wort der Jünger hören werden. Das heißt, unter den Christen aller Zeiten.

Die Menge derer, die gläubig geworden waren, war ein Herz und eine Seele. (Apg. 4,32)


3

0
 
 Zeitzeuge 5. Jänner 2021 
 

Die schwere Verfehlung, welche zu einer Exkommunikation geführt hat,

z.B. Glaubensabfall, Häresie oder

Kindesmissbrauch,

führt, falls unbereut, zur ewigen Verdammnis in

der Hölle, wie jede unbereute Todsünde, vgl.

Weltkatechismus (KKK) Nr. 1033, 1861!

Darum ist es sehr wichtig, um die Bekehrung

der Sünder zu beten, vgl. dazu den hl. Pfarrer

von Ars im Link!

herz-jesu-bulletin.blogspot.com/2012/02/der-heilige-pfarrer-von-ars-und-die.html


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 galil?a! 5. Jänner 2021 
 

Mir scheint es doch wichtig diese Frage abzuklären

Wirkt die Exkommunikation über den Tod hinaus?

Wie ich schon gerieben habe, muss jeder nach dem Tod zum schaurigen persönlichen Gericht vor den Herrn schreiten. Dieser ist einzig Richter über alle.

Wenn jemand behauptet die Exkommunikation wirkt über den Tod hinaus, dann würde er den Papst wirklich zum Antichristen machen, weil der Herr gar nicht mehr richten würde, sondern dem Urteil eines Papstes folgen müsste.

So einen Irrtum wollen wir nicht folgen und damit der These von Luther noch recht geben.

Aber auch ein Beweis das man immer versöhnlich sein soll, weil wir alle Menschen nur Stückwerk erkennen und auch alle Irren können.

Daraus ersieht man auch die Aufgabe der Kirche. Sie soll die Menschen zur Busse ermutigen und zu Gott in den Himmel führen. Auch das Mittel der Exkommunikation dient nur dem Zwecke das diese Menschen in sich gehen und zurück finden also aus Wohlwollen. Alle Ehre gebührt aber den Richter, der alle Menschen gerecht richten!
Amen!


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 Zeitzeuge 5. Jänner 2021 
 

Liebe SalvatoreMio,

es ist unmöglich, an dieser Stelle ausführlich
über die elementaren Glaubensunterschiede zwischen
Katholiken und Lutheranern zu referieren; erinnert
sei z.B. nur an "sola fide, gratia u. scriptura"
oder an die Ablehnung des Meßopfers und fast aller
Sakramente.

Daß nur ein gültig geweihte Priester die Absolutionsvollmacht bei der hl. Beichte hat,
ist ein katholisches Dogma des Konzils von Trient
(DH 1710-NR 668).

Auch ein "Luther-Light" weicht weit von der
kath. Glaubenslehre ab, leider!

Gerne wünsche ich einen besinnlichen und
gesegneten Tag!


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 bücherwurm 5. Jänner 2021 

@Innozenz11: Das Maßhalten ist eine gutkatholische Tugend ;)


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 Innozenz11 5. Jänner 2021 
 

Lutherbild

Nir bereitet allein schon das Bild des Artikels ein gewisses Unbehagen. Wo predigt Bischof Meier da? In einer evangelischen Kirche? Das Lutherbild im Hintergrund läßt selbiges vermuten. Aber ist der katholische Bischof da nicht fehl am Platze? Oder doch in einer katholischen Kirche ... was hätte da aber das großformatige Bild des "Reformators" zu suchen?


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 SalvatoreMio 5. Jänner 2021 
 

Martin Luther und seine Einstellung zu Schuldfähigkeit

Sehr geehrter @ Zeitzeuge: erschreckend, was da alles zutage kommt lt. der von Ihnen übermittelten Videos. Nun ist es "ein paar Tage her", dass M. Luther lebte. Wenn es im Video heißt, dass laut M. Luther unser Tun vorherbestimmt und somit Gott Schuld sei für unsere Fehltritte, so findet sich in der heutigen lutherischen Liturgie eindeutig die Schuldfähigkeit und Schuld des Menschen wieder: "Kyrie", "Vergebung der Sünden", "vergib uns unsere Schuld"; und die Möglichkeit der "Beichte" ist vielleicht auch nicht überall abgeschafft. - Was mir in unserer kath. Liturgie immer deutlicher auffällt: dass Element "Schuldbekenntnis" wird immer mehr vereinfacht wird; meist kommt nur noch das "Kyrie vor.


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 Zeitzeuge 5. Jänner 2021 
 

Umfassend über Martin Luther informiert

die beigefügte Internetseite

der Gustav-Siewerth-Akademie!

werwarluther.de/die-drei-axiome-der-theologie-luthers/


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 laudeturJC 5. Jänner 2021 

Luthertexte im Gotteslob?

(Achtung, es folgen Lutherzitate!)

„Der Teufel, der das Papsttum gestiftet hat, der redet und wirkt alles durch den Papst und den römischen Stuhl“
„Wie gefällt dir das Papstesel“
„Bevor man die Türken vertilgen will, sollte man über den Papst herfallen und Kardinäle, Erzbischöfe, Bischöfe und Äbte im Rhein ertränken“

Mit freundlichen Grüssen an Bischof Meier und alle anderen Lutherfans


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1
 
 girsberg74 5. Jänner 2021 
 

Die Frage scheint mir nicht zu sein,

ob eine Exkommunikation noch besteht oder gilt; vielmehr sehe ich eine verborgene Forderung zuzugeben, dass im Sinne der Verteidigung des Glaubens die damalige Exkommunikation nicht zwingend war, bedeutet, dass Luther mit seinen Lehren nicht im Gegensatz zur Katholischen Kirche stand.

Bischof Meier sollte sich nicht um eine klare Auseinandersetzung drücken, sondern die versteckte Forderung benennen und zurückweisen.


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 Bernardo 4. Jänner 2021 
 

hat Luther sein Frau betrogen?

@Aronia: Das ist mir neu. Gibt es hierfür Quellen?


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 galil?a! 4. Jänner 2021 
 

Nach dem Tod kommt es zum persönlichen Gericht!

Der Papst ist der der Stellvertreter Christi auf Erden.

Aber wenn man stirbt, dann schreitet man zum persönlichen Gericht. Dies ist auch Dr. Martin Luther passiert so wie dieses schauderhafte Gericht jeden Menschen treffen wird.

Wie der Herr geurteilt hat wissen wir nicht. Ein versöhnlicher Umgang mit den Protestanten finde ich gut. Mit den Aussagen von Luther habe ich mich nie beschäftigt warum auch als Katholik interessieren mich katholische Werke.

Luther hatte sicher großen Eifer für das Wort des Herrn aber leider ohne Einsicht. Ein kager eifriger Mönch war er und durch seine Streiterei und Wortgefechten wurde er ein dicker verheirateter Pastor.

Wer gegen die Kirche eifert, der fällt in den Irrtum. Trotzdem lese ich in meine Gotteslob Gebet die von Luther stammen. Daher gehe ich davon aus, dass die Kirche sich versöhnlich zu ihm zeigt aus welchen Grund sollte ich unversöhnlich mit ihm sein, wenn die Kirche versöhnlich sich zu ihm zeigt.


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 Diadochus 4. Jänner 2021 
 

Vorbild?

Bei dem Bild entsteht der Eindruck, Bischof Bertram habe die Seite gewechselt. Er sprüht förmlich vor Begeisterung für sein großes Vorbild. Nur, als katholischer Bischof kann er dem nur verklausuliert einen Ausdruck verleihen. Die Botschaft habe ich durchaus verstanden. Frage an den Bischof: Was bedeutet Ihnen die Hl. Eucharistie? Kennen Sie noch den Unterschied zum evangelischen Abendmahl? Die Frage darf erlaubt sein. Sonst wäre Ihnen die Ökumene wohl nicht so wichtig.


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 phillip 4. Jänner 2021 
 

Eine Einheit erreicht man nicht durch das Herausstreichen von

Gemeinsamkeiten, denn darin besteht ja schon eine Einheit, sondern nur durch ein Ansprechen und Beseitigung des Trennenden!


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 phillip 4. Jänner 2021 
 

Ein Katholik, der die Exkommunikation von Protestanten

aufheben will, identifiziert sich mit der Person und der Lehre Luthers und ist folglich - so einfach ist das - eo ipso als Folge der Annahme von Häresie und Schisma exkommuniziert, und sofern er/sie nicht vor seinem Ableben umkehrt und Häresie und Schisma aufgibt, auch über das irdische Leben hinaus aus der Gemeinschaft der Katholischen Kirche ausgeschlossen.


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 phillip 4. Jänner 2021 
 

Exkommunikation; wie weit reicht sie überhaupt?

Exkommunikation bedeutet den Ausschluss aus der kirchlichen Gemeinschaft. Aus dem Blickwinkel der Gesamtheit (Bereiche) der Katholischen Kirche (Volk Gottes), nämlich als leidende, streitende und triumphierende Gemeinschaft erstreckt sich ein Ausschluss (Exkommunikation) aus dieser Gemeinschaft logischerweise auf alle Bereiche der (gesamten) Katholischen Kirche (Volk Gottes). Daraus folgt aber auch, dass eine Exkommunikation über den Tod hinaus wirksam ist. Mir liegen keine Anhaltspunkte für die Annahme vor, die ein Umkehr bzw Aufgabe der Häresien und des Schismas Luthers als gegeben erweisen. Fazit: Die Exkommunikation Luthers und seiner in Häresie und Schisma verharrenden Anhänger und "Glaubensbrüder und -schwestern" besteht weiter fort, und da dem aktuellen, als formell gültig anzusehenden Nachfolger Petri, Papst Franziskus, eine Binde- und Lösegewalt (richterliche Gewalt) nur hier auf Erden übertragen worden ist, steht ihm keine Kompetenz zu einer Aufhebung der Exkommunikation zu.


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 golden 4. Jänner 2021 
 

Was mit Jesu Worten übereinstimmt

... ist wahrhaft katholisch.Mag Luther das Individuum zu sehr betont haben, dann manche Aussagen des II. Vaticanums das Menschheitskollektiv samt religiöser Toleranz.Tu es Petrus ! bindet den Einzelnen mit allen Christen im Christus-Glauben.In der jetztigen Auseinandersetzung geht es nicht mehr um Konfessionen(plural) sondern diese wahre Konfession: Allein Christus ist der Herr, und die Glieder seiner Kirche rettet er aus höllischer Gefahr !
Dieses exclusive Bekenntnis fordert von uns jetzt auch bald in West-Europa Märtyrer-Gesinnung.


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 Konrad Georg 4. Jänner 2021 
 

Martin Luther war leider kein Reformer,

sondern ist ein als Reformator schön geredeter Revolutionär. Das selbe gilt für den Synodalen Weg heute: Revolution.


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 A.F. 4. Jänner 2021 
 

Luthers Exkommunikation ....

Hoppla, jetzt Dr. M. Luther als Heiliger. Herr Bischof Meier irrt gewaltig. Falsche Glaubensaussagen in der Evangelischen Kirche
können nicht übernommen werden um eine Einheit zu erreichen. Die Herren Bischof Bätzing Meier:"Oh je, was kommt noch auf die Römisch Katholische Kirche zu.


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 Zeitzeuge 4. Jänner 2021 
 

Liebe lesa und SalvatoreMio,

bzgl. der Confessio Augustana verweise ich auf den
Link mit der Stellungnahme des bedeutenden
Reformationshistorikers Prof.Dr. R. Bäumer
(1918-1998) "Das Augsburger Bekenntnis im Meinungsstreit" in "Theologisches", 1981, Spalte
3988-3994 hin.
Die CA ist ungeeignet als Grundlage für kontroverstheol. Gespräche.
Ohne Anerkennung der unfehlbaren Dogmen des Konzils von Trient kann es keine, ich gebrauche
absichtlich den alten Begriff, Wiedervereinigung
im Glauben geben, um die wir vor dem Konzil
gebetet haben.
Ich erinnere mich noch an die "Bäumer-Kontroverse"
wegen seiner Darstellung der "Reformation" in einem kl. Sammelwerk über Kirchengeschichte
Deutschlands anläßlich eines Papstbesuches, vgl.
den Art. im Link hierzu! Bereits 1969
erschien ein Buch "Abschied von Trient" im kath.
Pustet Verlag. Wer sich von "Trient" verabschiedet, hat am kath. Glauben Schiffbruch
erlitten, vgl. 1 Tim 1.18-20, das gilt auch
für kath. Theologen!

Kyrie Eleison! Christe Eleison!

www.theologisches.net/files/1981_Nr.130.pdf


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 nicodemus 4. Jänner 2021 
 

@laudetur JC

Sie haben vollkommen Recht!
Die bekritzelte Stola und Luther an der Wand, lassen schon tief blicken.

Viele Elemente, sagt Bischof Bertram, die Luther für die geistliche Erneuerung der Kirche damals gefordert habe, seien mittlerweile von den Katholiken aufgegriffen worden.
Kann ich nicht bestätigen!
Eher ist es umgekehrt - die Katholiken laufen den Evangelen hinterher!


3

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 Triceratops 4. Jänner 2021 
 

Auf die Gefahr hin, dass ich mich wiederhole,

aber manche da haben es noch immer nicht kapiert (oder wollen es nicht kapieren): Eine Exkommunikation schließt jemanden vom Empfang und/oder vom Spenden von Sakramenten sowie von kirchlichen Diensten und Ämtern aus. All dies ist sowieso nicht mehr möglich, sobald der/die Betreffende gestorben ist.
Abgesehen davon ist eine Exkommunikation als Beugestrafe gedacht, soll heißen, man will damit erreichen, dass ein bestimmtes Verhalten geändert wird. Wer tot ist, kann dieses Verhalten naheliegenderweise nicht mehr ändern.
Deshalb ist es nur logisch, dass die Exkommunikation mit dem Tod des Exkommunizierten automatisch erlischt. Eine solche Exkommunikation aufrecht zu erhalten, ist in etwa so sinnvoll, wie einem Toten beim Autofahren Geschwindigkeitsbeschränkungen vorzuschreiben.


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 aronia 4. Jänner 2021 
 

Die kath. Kirche wird immer mehr lutherisiert

und verlo(u)ttert daher auch immer mehr.
Wenn man sich mit dem wahren Luther wie er leibte und lebte auseinandersetzen würde, würde man es tunlichst vermeiden, diesen vulgären Mörder, Zölibats- und Ehebrecher als Reformator zu bezeichnen. Nicht genug, dass er eine entlaufene Nonne geehelicht hat, er hat diese auch nach Strich und Faden betrogen wie die neuere Geschichte herausgefunden hat.
Was also soll diese Luther- Rehabilitierung?!


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 Isidor von Madrid 4. Jänner 2021 
 

Bekenntnisferne der EKD

Leider ist es so: Viele EKD-Mitgliedskirchen und inzwischen insbesondere auch die Lutherischen (Landes-) Kirchen entfernen sich mehr und mehr von ihren Bekenntnisgrundlagen, welche ja auch Bestandteil der Ordinationsversprechen der "Amtsträgerinnen und Amtsträger" Bekenntnisgrundlagen haben wahrscheinlich nur noch in der SELK Bedeutung. Xaverfloh hat es "auf den Punkt" gebracht!


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 Xaverflo 4. Jänner 2021 
 

EKD von ihren eigenen Bekenntnistexten Lichtjahre entfernt

Das Problem ist doch, dass sich die ev. Landeskirchen selbst von der Confessio Augustana inhaltlich distanziert haben - sie spielt dort praktisch keine Rolle mehr. Das einzig Normative scheint derzeit nur noch das "semper reformanda" zu sein, ein Container-Bekenntnis, in das man alles reinstecken kann, was gerade gewünscht ist.


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 lesa 4. Jänner 2021 

Theologisch redlich

Wenn auch die Einwände der User berechtigt sind, hat der Gedankengang, von Bischof Maier m.E. durchaus Sinn: Die Aufhebung der Exkommunikation Luthers würde die Tendenz, zu seinen Lehren überzugehen, noch verstärken.
Er nennt durchaus das Problem beim Namen: "Bei aller Dankbarkeit für das Gemeinsame müssen wir uns theologisch redlich mit den Fragen beschäftigen, die uns noch trennen, und miteinander in Liebe die Wahrheit ans Licht heben.“


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 Karlmaria 4. Jänner 2021 

Eine Wildsau aus dem Walde

So hat man damals übereinander gesprochen. Dass es da anders wird ist schon ganz recht. Allerdings gibt es auch die Irrlehren die wir nicht unbedingt übernehmen müssen. Vor allem das "Allein". Allein aus Glauben und allein aus Gnade. Das stimmt natürlich auch irgendwie vor allem wenn man die Dinge in wenigen Worten ausdrücken muss wie es bei der modernen Medienarbeit auch oft das Problem ist. Aber es ist dann auch im Protestantismus weiterentwickelt worden. Allein aus Glaube und allein aus Gnade da sind ja Glaube und Gnade Gaben Gottes. Und wenn man es dann so extrem sehen will ist also Gott schuld ob wir selig werden. Es gibt teilweise die protestantische Lehre dass man das ewige Heil nicht mehr verlieren kann wenn man einmal glaubt. Das stimmt aber nicht. Wer Gott liebt für den wird es weniger wahrscheinlich dass er schwer sündigt. Und wenn er sündigt ist es dem der Gott liebt ein großes Bedürfnis sofort zu beichten. Aber das Heil verlieren kann man immer. Denn es zählt die Liebe!


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 leodorn 4. Jänner 2021 
 

Der Tod als Vollstrecker des Heiligen Stuhls

„Die Exkommunikation des Reformators wurde bereits mit seinem Tod aufgehoben. Einen formalen Akt braucht es also nicht mehr.“

Ist das ein Witz?
LD


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 ottokar 4. Jänner 2021 
 

Frage an Bischof Meier:

Was glauben Sie ist tatsächlich wichtiger als die Eucharistie? Ich kann da nichts Wichtigeres erkennen, vielleicht noch das Weihepriestertum als Mittler zur Eucharistie.


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 laudeturJC 4. Jänner 2021 

Luther war kein Reformator, sondern ein überforderter Mönch, der als Marionette weltlicher Herrscher zum Zerstörer wurde. Seine theolog. Irrtümer vergiften noch heute die Welt - und auch das Denken gewisse Kleriker, wie dieser Bericht zeigt. Luthers „Theologie“ passt zur Kirche ungefähr so wie die bekritzelte Stola Meiers zur Soutane...


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 SalvatoreMio 4. Jänner 2021 
 

Confessio Augustana

Themen der Confessio Augustana: es heißt im Text: "es geht hier um mehr als um Eucharistie und Abendmahl". Es kommt wohl darauf an, was unter "mehr" zu verstehen ist: "noch weitere Themen": klar! Doch was gibt es Größeres als die "lebendige Gegenwart Christi in der Eucharistie?" - Da wüsste ich nichts.


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