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Mainzer Bischof Kohlgraf stellt sich gegen Lehre der Kirche

4. Februar 2021 in Deutschland, 38 Lesermeinungen
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Kohlgraf stellt sich gegen den "Katechismus der katholischen Kirche", er möchte eine "Neubewertung von Homosexualität" und erklärte, dass er bei Segensfeiern für Homosexuelle in seinem Bistum nicht eingreife.


Mainz (kath.net)

Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf hat sich diese Woche klar gegen die Lehre der Kirche gestellt und möchte eine "Neubewertung von Homosexualität" durch die katholische Kirche. In der Mainzer Kirchenzeitung "Glaube und Leben" gestand er ein, dass in seinem Bistum offensichtlich bereits viele Segensfeiern für solche Paare stattfinden, diese zwar häufig "gegen die kirchliche Ordnung" verstoßen, einschreiten wolle er aber nicht. Kohlgraf meinte dann, dass die Kirche "Erkenntnisse der Wissenschaften" bei dem Thema nicht ignorieren könne. Dann stellte der Bischof sogar in den Raum, dass Homosexualität für ihn eine "eine Variante in der Vielfalt der Schöpfung" sei. Die Forderung des Katechismus, dass Homosexuelle keusch leben sollen, lehnt der Bischof de facto ab.


Was sagte die Kirche zu dem Thema? (Aus: Katechismus der katholischen Kirche)

2358 „Eine nicht geringe Anzahl von Männern und Frauen haben tief sitzende homosexuelle Tendenzen. Diese Neigung, die objektiv ungeordnet ist, stellt für die meisten von ihnen eine Prüfung dar. Ihnen ist mit Achtung, Mitgefühl und Takt zu begegnen. Man hüte sich, sie in irgend einer Weise ungerecht zurückzusetzen. Auch diese Menschen sind berufen, in ihrem Leben den Willen Gottes zu erfüllen und, wenn sie Christen sind, die Schwierigkeiten, die ihnen aus ihrer Verfasstheit erwachsen können, mit dem Kreuzesopfer des Herrn zu vereinen.“

2359 „Homosexuelle Menschen sind zur Keuschheit gerufen. Durch die Tugenden der Selbstbeherrschung, die zur inneren Freiheit erziehen, können und sollen sie sich – vielleicht auch mit Hilfe einer selbstlosen Freundschaft –, durch das Gebet und die sakramentale Gnade Schritt um Schritt, aber entschieden der christlichen Vollkommenheit annähern.“


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Lesermeinungen

 pjka 5. Februar 2021 

Die Bibel ist hier eindeutig

Wenn dann die Relativisten 1000 Argumente dagegen bringen frage ich immer: wie hätte Gott das in der Bibel formulieren müssen, damit ihr es annehmen könnt?
Aber wenn selbst ein Bischof ein Problem mit der Bibel hat dann sollte er sich fragen, ob er die richtige Berufung und/oder im Studium nicht aufgepaßt hat.


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 Zeitzeuge 5. Februar 2021 
 

Pflichtlektüre zum Thema "Die Untauglichkeit der atheistisch begründeten Soziologie

als Quelle für die Verkündigung der kath. Glaubens-
und Morallehre" ist das Buch des früh verstorbenen
Sozialethikers Prof.Dr. Wilhelm Weber:

Wenn aber das Salz schal wird - Vom Einfluß sozialwissenschaftlicher Weltbilder auf theolog.
und kirchliches Sprechen und Handeln

antiquarisch preiswert lieferbar!

Zitat v. Prof. Weber: "Es geht um Leben und Tod
von Theologie und kirchl. Verkündigung schlechthin. Es geht um das Schicksal von Gläubigen und Priestern."

Prof. Weber (1925-85) erlitt infolge der Störung
einer Vorlesung durch linke Studenten einen Herz-
infarkt von dem er sich nicht wieder erholte, das
Buch beendete er kurz vor seinem Tod.

Leider blieb das Buch weitgehend unbeachtet, auch
bei den Bischöfen, Bischöfe wie Kohlgraf sind
eine der Folgen davon.

Im Link das Inhaltsverzeichnis des Buches, das
dringend neu aufgelegt werden sollte!

d-nb.info/840695330/04


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 Andrzej123 4. Februar 2021 
 

Lombard "Homosexualität gibt es nicht", Dieter Viefhues

Lesenswert ist d. Buch "Homosexualität gibt es nicht" v. A. Lombard, Herausgeber v. Cato. Er beschreibt, wie er irgendwann erkannt hatte, dass die LGBT Kampagne Wegbereiter bzw Lobbyist der künstlichen Befruchtung, Leihmutterschaft usw. ist. Er wandte sich von seinem homosex. Leben (inwieweit vollst. bleibt unklar) ab, heiratete eine Frau und gründete eine Familie.
Ebenso lesenswert einige recht präzise Berichte einiger kirchlicher Missbrauchsopfer, zB "Todsünde und Bestrafung Auf der Suche nach meiner Kindheit" von Dr. Dieter Viefhues. Dort wird ua beschrieben, wie in dem Biotop eines katholischen Internats wechselseitige Masturbation unter Jungen diese prägt und in diesem Fall vom Schulleiter wohlwollend betrachtet wird und schließlich von diesem dann auch selbst "geerntet" wird.
In der Folge fragt sich der "angefixte" Betroffene noch Jahrzehnte ob er nun homosexuell sei oder nicht.
Einfach v. "homosex. empfindenden Menschen" (Katechismus) zu sprechen, ist bereits zu einfach.


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 Chris2 4. Februar 2021 
 

Prof. Georg May: Die Irr­leh­rer in der Moral­theo­lo­gie

Mit besonderem Dank an @Zeitzeuge, denn die Seite hatte ich unbegreiflicherweise wieder vergessen...

www.glaubenswahrheit.org/predigten/themen/irrlehren_und_unglaube/20181021/


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 Chris2 4. Februar 2021 
 

Prof. Georg May

Lieber @Zeitzeuge, herzlichen Dank für den Link zu diesem großen und tatkräftigen Theologen, dessen gründliche Anayse "Der Glaube in der nachkonziliaren Kirche" mein erstes selbst erstandenes theologisches Buch war. Soweit ich mich erinnere, hatte er zu praktisch jedem zentralen Glaubenssatz Beipiele aus Liturgie, Theologie und Gotteslob gebracht, in denen "neue Lehren" verkündet bzw. genuin katholische Aussagen eliminiert wurden. Bis heute analysiere und vergleiche ich beim Singen das Liedgut und denke z.B. an Strophe 4 von "Beim Letzten Abendmahle", das heute am Gründonnerstag abbricht: "Das Opfer ist bereitet durch ihn auf dem Altar..."


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 lakota 4. Februar 2021 
 

@UlrichMotte

Frage: was steht in der Bibel über:
"Religionsfreiheit, Ökumene, oder der Lehre zum ewigen Heil ungetauft gestorbener Kinder"?

Was steht in der Bibel über praktizierte Homosexualität?

Wo kann man dann die Lehre der Kirche ändern oder vertiefen - und wo ist es eine kirchliche Unmöglichkeit?


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 Maxim 4. Februar 2021 
 

USA - ehemalige Homos

In den USA gibt es eine Vereinigung (14000 bis 16000) von ehemaligen Homos, die jetzt mit einer Frau verheiratet sind und Kinder haben..
Sie kämpfen gegen die Glorifizierug der Homosexualität!
Nur ein Ausspruch eines ehemaligen, der auch Kinder hat: Wir verstehen überhaupt nicht mehr, wie wir angeblich schwul werden konnten. Wir wurden nur verführt.
Das sagt doch eigentlich alles.
Im übrigen ist die durchschnittliche Lebenserwartung eines Hommo um ca 25 Jahre im Durchschnitt geringer als die normale Lebenserwartung der Männer insgesamt. Feststellung eines Arztes - ehemaliger Präsident von Kanada "Paul Martin".


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 O sancta simplicitas 4. Februar 2021 
 

Nicht mit meinem Geld

Kirchenaustritt ist für mich als Katholik inakzeptabel.
Aber Gott sei Dank habe ich einen Weg gefunden,
dass diese Herren keinen Cent von mir bekommen.

Der eingeschrittene Weg von Papst Franziskus zu einer armen Kirche werde ich unterstützen.


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 Maxim 4. Februar 2021 
 

USA hemalige Homos


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 nazareth 4. Februar 2021 
 

Auf welche wissenschaftlichen Erkenntnisse der Bischof sich beruft ist mir nicht klar. Auch nicht, dass die Wissenschaft der Zeit in der man lebt die Lehre der Kirche schreibt.


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 SalvatoreMio 4. Februar 2021 
 

Etliche Bischöfe denken und leben bereits außerhalb der kath. Kirchengemeinschaft

Es herrscht bei zumindest manchen Bischöfen eine solche Verbohrtheit, das einem schlecht werden kann, vor allem beim Vorsitzenden. Somit haben wir praktisch niemanden, dem wir Anliegen vorbringen können. Bischof Bätzing ist restlos überzeugt von dem, was er und andere durchpauken wollen. Sie bringen ja schon gar nicht mehr in Rom Vorschlagsänderungen für den Katechismus ein, sie haben längst Fakten geschaffen. es tummeln sich diverse Bücher allüberall auf dem Markt, wie die neue Sexualmoral vorgestellt und damit rechtens gemacht wird, wie z. B. die Buchempfehlung der DBK: "Paare.Riten.Kirche" (Vorwort Weihbischof Ludger Schepers). "Wie wird es gelöst, wenn Paare ihre Beziehung unter den Segen Gottes stellen möchten, die nicht kirchlich heiraten können oder wollen? Etwa weil sie in einer gleichgeschlechtlichen Partnerschaft leben, ein/e Partner/in geschieden ist oder sie sich einfach (noch) nicht für ein Ehesakrament bereit fühlen?"


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 Zeitzeuge 4. Februar 2021 
 

Lieber Chris2,

danke für Ihre Antwort!

Der "Mietling" ist aber auch nicht frei von

Schuld, der "Wolf im Schafspelz" ist natürlich

noch heimtückischer, mehr dazu in der unten

verlinkten Predigt von Prof.Dr. Georg May.

Gerne wünsche ich einen besinnlichen Abend!

www.glaubenswahrheit.org/predigten/chrono/2018/20180415/


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 Flo33 4. Februar 2021 
 

Furchtbar

Es ist einfach furchtbar, wenn man sieht wie sich Prophetie'n erfüllen . Anna Katherina Emmerick "die Afterkirche" die Zeitgeist'ler und die "ewig Gestrigen"


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 Diadochus 4. Februar 2021 
 

Verantwortung

In der Botschaft von Sievernich vom 01.07.2019 beschreibt die Seherin Manuela folgende Szene:

"Dann sah ich viele Bischöfe ohne Hirtenstab. Ich war doch sehr erstaunt. Sie führten ihre Schafe in die Wüste. Dort angekommen, zogen sie ihre geistlichen Kleider aus und waren weltlich gekleidet. Ich wusste nicht, warum, und war umso mehr erstaunt. Die Schafe fanden in der Wüste kein Wasser und hatten nichts zu fressen. Es war schrecklich. Sie kamen alle ums Leben."

Das würde ich als Bischof in der Tat nicht "verantworten" wollen.


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1
 
 golden 4. Februar 2021 
 

Der Teufel

... möchte auf dem Altar angebetet werden (vgl."Greuelbild der Verwüstung") wie vom Profeten Daniel vorausgesagt.Die Mainstream- "Christen" könnten ja eine zivilreligöse/atheistische Feier für jede Art von Trauung machen.NEIN- sie wollen das christliche Sakrament verhunzen, die reine Feier entstellen.


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 Chris2 4. Februar 2021 
 

@Zeitzeuge

Der sprichwörtlich Mietling aus dem Neuen Testament macht allem Anschein nach wenigstens "seinen Job", bis es um sein eigenes Leben gehen könnte. Erst dann flüchtet er. Das kann kann man sogar verstehen. Der Wolf im Schafspelz hingegen...


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 Stefan Fleischer 4. Februar 2021 

Die Lebenswirklichkeit

Mit dem Umgang mit der Lebenswirklichkeit offenbart sich, wes Geistes Kind jemand ist. Es gibt doch gute Lebenswirklichkeiten, aber auch wenige gute, sogar schlechte und böse. Sie können also nicht unbesehen als Quelle der göttlichen Offenbarung betrachtet werden. Quelle der bösen z.B. ist eindeutig der Widersacher. Es ist also umgekehrt. Mit Hilfe der Offenbarung können wir diese verschiedenen Lebensrealitäten unterscheiden und mit Hilfe der Gnade Gottes können wir uns richtig entscheiden und nach Gottes Willen leben, das Gute tun und das Böse meiden.


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 Aschermittwoch 4. Februar 2021 
 

Fasching?

"Mainz bleibt Mainz". Diesmal nicht im Fasching, sondern in der Kirche. Der Büttenredner ein Narr in Bischofsverkleidung.....


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 Rubinstein 4. Februar 2021 
 

@ Zeitzeuge


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 lesa 4. Februar 2021 

Selbstgefällige Besserwisserei, die der Herde Verderbnis bringt.

@St. Hildegard: Danke für den Literaturhinweis.
Wer weiß, vor welcher unsäglichen Verlendung Gebot und Weisung der Kirche schützt, wünscht nichts anderes, als dass so ein ungehorsamer und irregeführter Bischof umgehend zur Verantwortung gezogen wird. Es geht um Menschen, Herr Bischof, nicht um Objekte eitler, politischer Korrektheit! Ausbaden müssen andere die Folgen solch irreführendens Gequassels. Aber Gott wird Sie zur Rechenschaft ziehen! Wenn Sie keine seelsorgliche Erfahrung und Einsicht haben, seien Sie doch bitte zum Thema einfach still und erinnern sich an den Eid, den Sie als Bischof gegenüber der Lehre der Kirche geleistet haben! Genau dafür ist die Offenbarung Gottes da, die von der Kirche verwaltet wird - damit nicht hunderttausend irrige Moden Menschen in die Finsternis der Sklaverei leiten können anstatt in die Freiheit, ins Licht.


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 Zeitzeuge 4. Februar 2021 
 

Kurze Info über Hermeneutik des kath. Dogmas für gläubige Katholkiken:

Die kath. Glaubens- und Sittenlehre unterscheidet
verschiedene theol. Qualifikationen mit den entsprechenden Zensuren, die wichtigste davon ist
natürlich

"de fide" - die Zensur lautet "haeresis manifesta"

Natürlich hat die kath. Kirche noch nie eine
zweifelsfrei feststehende "de fide" - Lehre
"abgeschafft", was in sich unmöglich ist!

Ausführlich informiert der leider vor einigen
Monaten verstorbene Freiburger Fundamentaltheologe
Prof.Dr. Joseph Schumacher darüber und über vieles
mehr in seinem Buch "Theologische Erkenntnislehre", vgl. Link!

Die theol. Probleme, die das II. Vaticanum aufgeworfen hat sind ausführlich erörtert in

Prof.Dr. Roberto de Mattei:

Das Zweite Vatikanische Konzil - Eine bislang
ungeschriebene Geschichte, 667 S., 37,40 EUR.

Barone de Mattei ist ein in Italien sehr renommierter Kirchenhistoriker.

patrimonium-verlag.de/sortiment/theologische-erkenntnislehre/


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0
 
 Federico R. 4. Februar 2021 
 

(2)

Bei Konsum von Pornographie kann vor allem bei sensiblen Heranwachsenden Ekel vor dem anderen Geschlecht aufkommen.

Jeder kann heute so leben wie er will. Aber dann bitte ohne Segen der Kirche und auch ohne staatliche Absegnung mittels Beurkundung etwa aus steuerlichen oder Versorgungsgründen usw. Bei H-s. gilt es allerdings zu unterscheiden zwischen h.-s. Empfinden und h.-s. Handeln. Letzteres wird in der Bibel verboten: Die jüdische Tora etwa verbietet, „bei einem Mann zu liegen wie bei einer Frau“ (Lev 18,22, 20,13). Drei Stellen der neutestamentlichen Paulusbriefe (1 Kor 6,9; Röm 1,26f.; 1 Tim 1,10) nennen z.B. männlichen Verkehr als ein Kennzeichen sündhaft lebender bzw. heidnischer Menschen.

Anmerkung: Hochkulturen, wie etwa die griechische und die römische, sind am Aufgeben ihrer bisher gültigen Moral- und Sittenregeln untergegangen. Dasselbe könnte auch einmal der Kirche blühen, wenn sie den Weg einer ins Gegenteil verkehrten Gesellschaftsordnung mitgehen will.


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 Federico R. 4. Februar 2021 
 

Schwul- oder Lesbisch-Sein ist weder von der naturgesetzlichen Ordnung ... (1)

... noch von der biblischen Schöpfungsordnung gedeckt. Lassen wir uns Gegenteiliges von niemandem einreden – auch wenn‘s ein Bischof sein sollte. Die naturgesetzliche Ordnung beruht schlechthin auf der Weitergabe des Lebens, deshalb gibt es auch kein Homo-Gen in der menschlichen DNA -- es sei denn, es liegt eine krankhafte Veränderung vor, oder Hormone sind durcheinandergeraten. Analog gilt das auch für die biblische Schöpfungsordnung, wo es heißt: „Als Mann und Frau schuf Er den Menschen“. Und dazu noch Sein Auftrag: „Seid fruchtbar und mehret euch.“ Damit hat es sich auch schon.
Jeder normale Humanwissenschaftler weiß, dass Homosexualität nicht grundsätzlich angeboren ist, sondern später erworben wird: z.B. aufgrund schwer gestörter Vater-/Mutter-Kind-Beziehungen, durch traumatische Kindheitserlebnisse, durch nicht verarbeitete negative Erfahrungen in der Pubertät, durch Pornokonsum schon bei Kindern und Jugendlichen.


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 girsberg74 4. Februar 2021 
 

Er macht seinem Vorgänger Ehre -

oder hat er gar etwas davon, was ihm nützt?

-----
@Stephaninus „Zwei Dinge … Da übernimmt er eine ganz schwere Verantwortung.“

Sie und ich meinen wohl dasselbe, ich habe aber nicht den Eindruck, dass er Verantwortung „übernimmt“.


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 SalvatoreMio 4. Februar 2021 
 

Bischöfe wollen doch gerade die "Liebe" segnen!

@antony: Sie bringen sehr gute Argumente! Ja, Gebote einfach abschaffen! Jesus hat zwar gesagt, dass seine Lasten nicht schwer seien, aber das trifft nicht die Wirklichkeit. Es wird gelogen, geklaut, die Ehe gebrochen, falsch geredet über andere. - @Diadochus: früher wünschte die Kirche oft nicht, dass Gläubige die Bibel lesen, damit diese Ungebildeten Gottes Wort nicht verdrehten und keine Irrlehren verbreiteten. Nun haben wir Hirten/
Lehrer, die die heiligsten Begriffe verdrehen und sich immer mehr der Welt angleichen. "Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten" - sagt Christus: Na also, diese Verbindungen, die schon anatomisch verdreht sind, müssen Gottes Segen erhalten, weil sie doch nichts als Liebe wollen! Der Vater im Himmel hat das zu akzeptieren!


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 bernhard_k 4. Februar 2021 
 

@Ulrich Motte

"daß man aus Änderung von Lehre nicht unbedingt auf deren kirchliche Unmöglichkeit schließen darf..."

Das macht doch keiner!

"Hierarchie der Wahrheiten" ist ein gutes Stichwort. Zwei Männer oder zwei Frauen können sich niemals vermehren, und selbstverständlich auch keine Ehe (ein Fleisch...) eingehen. Warum sollte die Hl. Kath. Kirche auf diesen Käse aufspringen?


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 antony 4. Februar 2021 

Wissenschaftstheorie für Bischof K., oder: Die 10 Gebote abschaffen?

Humanwissenschaften können die Realität beschreiben. Sie können sie nicht moralisch bewerten (sonst handeln sie nicht mehr als Humanwissenschaften).

Eine humanwissenschafliche Erkenntnis könnte sein: "Über 90% aller Menschen lügen".

Sollen wir deshalb das 8. Gebot abschaffen?

In Afghanistan ist Blutrache üblich. Wäre nach dieser Logik moralisch einwandfrei. Das Töten ungeborener Kinder in Deutschland (nach offizieller Statistik 1 Abtreibung auf 7,7 Lebendgeburten). Kein Problem mehr? Tödliche Judendiskriminierung: Moralisch kein Problem, wenn es wie 1933-45 Mainstream war?

Ehebruch ist auch nicht so selten. Einvernehmliche Polygamie kommt auch ab und zu vor.

Wenn man die "Erkenntnisse der Wissenschaften" (Bischof Kohlgraf) so interpretiert, dann können wir die 10 Gebote und alle anderen moralischen Standards einfach weglassen.

Übrigens auch die Straßenverkehrsordnung, weil doch über 50% aller Autofahrer ab und zu zu schnell fahren und die Vorfahrt missachten.


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 bernhard_k 4. Februar 2021 
 

Hat sich der Bischof eigentlich schon bei seiner Hetero-Mutter bedankt

dass sie damals nicht mit einer Frau geschlafen hatte??


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 Smaragdos 4. Februar 2021 
 

Ein Bischof muss die Lehre der Kirche verkünden, nicht verändern!

Was die Wissenschaft angeht, habe ich gelesen, dass etliche Studien, die die wahren Ursachen der Homosexualität untersucht haben wie z.B. psychische Störungen in der Kindheit, systematisch unterdrückt wurden. Soviel zur Wissenschaft, Herr Bischof!


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 Federico R. 4. Februar 2021 
 

Was eigentlich hat die Wissenschaft ...

... für „neue“ – bahn- resp. dammbrechende? – Erkenntnisse geliefert? Haben die Erkenntnisse für den Mainzer Erzbischof inzwischen mehr Wert als die Erkenntnisse, die aus der Hl. Schrift abzuleiten sind. Steht ab jetzt die Wissenschaft über dem Wort Gottes? Und gehören die Schlussfolgerungen, wie sie beispielsweise als einer der ersten christlichen (Pastoral-)Theologen überhaupt der Völkerapostel Paulus aus seiner Begegnung mit dem auferstandenen Herrn Jesus Christus mit großer Entschiedenheit zieht, fortan nicht mehr zum Wort Gottes, zur Frohbotschaft des katholischen Glaubens? Dann müsste der Mainzer Erzbischof einiges aus der Bibel streichen – viel Arbeit, denn das will ja alles irgendwie auch begründet werden. Aber dabei hilft Ihnen gewiss auch die Säkularwissenschaft. Wissen Sie, Exzellenz, schon ungefähr, wann Sie mit dem Kardinalspurpur rechnen können?


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 Dottrina 4. Februar 2021 
 

Hier wäre eindeutig

ein Eingreifen Roms bzw. des Nuntius erforderlich. Was sind das nur für Bischöfe, die die Lehre der Kirche nicht vertreten? Warum um alles in der Welt sind sie überhaupt Priester geworden? War das ihre erklärte Absicht, die Kirche von innen heraus zu zerstören? Was lernen die jungen Männer denn im Priesterseminar? Zumindest die Lehre der Kirche bleibt wohl übel auf der Strecke.


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 St. Hildegard 4. Februar 2021 
 

Wissenschaft?

Hier eine Leseempfehlung: "Die Wissenschaft sagt Nein" (Gerard van den Aardweg, 2019). Gehört m.E. in die Hände jedes Geistlichen.

Ach ja, und wem dieser Therapeut als "umstritten" gilt: Van den Aardweg hat Erfahrung mit hunderten von Homosexuellen, mit denen er im Laufe seines langen Lebens gearbeitet hat. Bei vielen konnte er offenbar eine Veränderung hin zur Heterosexualität bewirken (und nein, nicht durch sog. "Umpolungstherapien"). Das sollte eigentlich Zeugnis genug sein.

@Chris2 - Der war gut: Ich bin auch für eine "Neubewertung" der Kirchensteuer.


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 Stephaninus 4. Februar 2021 
 

zwei Dinge

Letztlich relativiert der Bischof die Lehre der Kirche und untergräbt deren Einheit. Da übernimmt er eine ganz schwere Verantwortung.

Zum anderen: Erkenntnisse der Wissenschaft: Ich stelle mir die Frage, was für ein naives Wissenschaftsbild der Bischof hat.


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 Ulrich Motte 4. Februar 2021 
 

Gegen die bisherige Lehre der Kirche

stellten sich natürlich auch die Kleriker, die vor dem 2. Vatikanum dessen Lehränderungen (etwa zur Religionsfreiheit, Ökumene, usw.) forderten oder die Änderung der (üblichen) Lehre zum ewigen Heil ungetauft gestorbener Kinder (wohl Milliarden von Menschen) forderten vor deren Änderung durch Papst Benedikt XVI. Hiermit äußere ich mich nicht zur Frage, ob die Änderung der Lehre im o. g. Sinne möglich ist, sondern "nur" dazu, daß man aus Änderung von Lehre nicht unbedingt auf deren kirchliche Unmöglichkeit schließen darf... ("Hierarchie der Wahrheiten" könnte dabei - eventuell ! -_ein hilfreicher Begriff sein)


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 Diadochus 4. Februar 2021 
 

Häresie

"Wenn ihr mich liebt, werdet ihr meine Gebote halten." (Joh 14,15)
"Wie die Rebe nicht von sich aus Frucht bringen kann, wenn sie nicht am Weinstock bleibt, so auch ihr nicht, wenn ihr nicht in mir bleibt...Wenn einer nicht in mir bleibt, wird er hinausgeworfen wie der Rebzweig und verdorrt. Man liest sie zusammen und wirft sie ins Feuer. Und sie verbrennen." (Joh 14, 4 und 6) Es schmerzt, wenn ein Bischof nicht am Weinstock verbleiben will. Jede Emanzipation endet in der Irre.


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 laudeturJC 4. Februar 2021 

Damit steht dieses Bistum

nun definitiv und offensichtlich unter der Jurisdiktion einer Person, die Irrlehren vertritt. Was das bedeutet, können uns Kirchenjuristen vielleicht erklären.


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 Zeitzeuge 4. Februar 2021 
 

Dieser "Mietling des Zeit(un)geistes hat sich selber disqualifiziert, vgl. Gal 1, 7-9!!

Leider gehört auch er zu den eklatanten Fehl-

besetzungen im Bischofsamt seit 2013!

Kyrie Eleison! Christe Eleison!


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 Chris2 4. Februar 2021 
 

Sehr gut. Die Wölfe werfen ihre Schafspelze ab.

Die Gläubigen im Bistum müssen sich nun noch weniger Sorgen bei einem Kirchensteueraustritt machen. Wenn der "Synodale Weg" dann nächstes Jahr gescheitert sein wird (entweder an der Unerfüllbarkeit zentraler Forderungen oder am Austritt zentraler "Aktivisten", vielleicht auch dieses Bistumsvorstehers?) muss man das Thema Kirchensteuer ohnehin ganz grundsätzlich neu bewerten - oder es hat sich erledigt....


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