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Deutscher Kabarettist wettert in katholischem „Gottesdienst“ gegen die katholische Kirche

16. Februar 2021 in Deutschland, 44 Lesermeinungen
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Jürgen Becker, der Mitbegründer der für untergriffige Kirchenkritik bekannten „Stunksitzung“, griff die Kölner Erzbischöfe im Rahmen eines „Gottesdienstes“ derb an - VIDEO des „Gottesdienstes“


Köln (kath.net/Focus/mk) Der deutsche Kabarettist Jürgen Becker hat am Rosenmontag in einer in der Kölner Agneskirche gehaltenen Rede wüst gegen die katholische Kirche gewettert und geschimpft. Vor allem an den Kölner Erzbischöfen ließ er kein gutes Haar im Hinblick auf ihren Umgang mit sexuellem Missbrauch innerhalb der Kirche: Den verstorbenen Kardinal Joachim Meisner betitelte Becker als „das Sinnbild für die Vertuschung von sexuellem Missbrauch in der Kirche und der Deckung der Täter“. In ironischem Vergleich griff er dann auch den amtierenden Erzbischof Woelki an: „Bei dem gibt es kein Vertuschen, der setzt mehr auf Verschweigen.“ Die katholische Kirche kenne Heilige, denen man Arme und Beine entfernt habe, sagte Becker – und holte zum Schlag gegen Woelki aus: „Wenn das auch mit Gehirnen geht, steht Woelki kurz vor der Heiligsprechung.“ Auch Beleidigungen und Schimpfworte hatte der Künstler im Programm.


Nach eigenen Angaben wollte der Kabarettist nur „den Finger in die Wunde der Zeit“ legen. Bezogen auf die katholische Kirche hat er dabei schon Erfahrung: nach eigenen Angaben bezeichnete er Kardinal Meisner in der Vergangenheit als „Hassprediger“. Becker gründete in den 80er-Jahren die „Stunksitzung“, eine alternative Veranstaltung im Rahmen des Kölner Karnevals, aus der er 1995 ausschied. Die „Stunksitzung“ war immer wieder in den Schlagzeilen wegen derber Stücke über Bischöfe und sogar Papst Benedikt, die dann auch vom Fernsehsender WDR zensiert werden mussten.

Seine nunmehrige Rede hielt Becker in der Kölner Kirche Sankt Agnes, die ihm ganz offiziell eine Bühne bot. Die als „Gottesdienst“ bezeichnete Veranstaltung wurde auf der Homepage der katholischen Kirche Köln-Mitte übertragen. Hauptzelebrant dieser Veranstaltung war übrigens Dominik Meiering, seit 1.9.2018 Koordinator des "Sendungsraums Köln-Mitte", und ehemaliger Generalvikar des Erzbistums Köln!

 

Zur Dokumentation - Rosenmontagsgottesdienst aus St. Agnes - ´Mir klääve am Lääve´ - Mit Kabarettist Jürgen Becker (Predigt)

Mehr dazu auf kathtube:


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Lesermeinungen

 Eselchen 21. Februar 2021 
 

Ja, natürlich dient Jesus Christus dem Vater und den Menschen

in jeder Eucharistiefeier und in jedem Gottesdienst.
Es steht ja ausser Zweifel, dass er sich da immer wieder selbst für uns hingibt und opfert. Das er uns mit seinem Wort und Beispiel ehrt und lehrt, liebt und vergibt. Das ist natürlich Dienst an den Menschen. Ich gebe aber zu, dass so wie er es formuliert hat, er den Menschen als eine Art Leistungsempfänger mit Wohlfühlgarantie versteht. Das typische Anspruchsdenken der Konsumgesellschaft. Das ist natürlich Unsinn. Es gibt keinen Anspruch des Menschen gegenüber Gott. Deswegen heißt es ja auch im zweiten Hochgebet so schön: und sich aus freiem Willen dem Leiden unterwarf...Was Gott tut WILL er tun und muss es eben nicht! Man bekommt heutzutage aber einfach kein gutes Personal mehr.


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 grumpycath. 21. Februar 2021 
 

@St.Hildegard

Das was Sie da beschreiben, ist typisches MTD-Geschwätz des Herrn Meierling.

Sie haben recht: Das ist bezeichnend und sagt eigentlich alles.


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 St. Hildegard 20. Februar 2021 
 

Nur eine Verständnisfrage:

Bei der Begrüßung (bei ca. 16:25)sagt Herr Meierling etwas sehr Bemerkenswertes. Er korrigiert sich zwar (bezeichnenderweise), er sagt dann aber letztlich: "Gottesdienst, das kommt ja nicht daher, dass wir Gott dienen, sondern das Gott UNS dient. Er schenkt uns seine Zeit."
Aja. Das sagt eigentlich alles.
Gott wird als eine Art passive Servicestation betrachtet. Er soll uns in unseren Ambitionen gefälligst nicht stören, man traut ihm aber auch nichts Großes zu - außer, dass er "da" ist und "mitleidet".
Wissen diese Leute eigentlich nicht, dass wir mit allem, was wir haben, tun und wünschen, letztlich Gott ehren sollen?
Da lobe ich mir den Journalisten Peter Hahne, der einmal sagte: "Wir gehen nicht in den Gottesdienst, wir SIND im Gottesdienst!"


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 Eselchen 20. Februar 2021 
 

Man muss dabei auch bedenken,

dass man sich im Carneval ja ganz grundsätzlich über die Obrigkeit lustig macht! Deshalb auch Funkenmariechen in Uniform, Veranstaltungen in Form von Sitzungen und die "Bütt" als Veralberung der Kanzel in der Kirche. Warum wohl wäre sonst in Mainz und Köln der Carneval so bedeutend? Man karikiert sich also selbst, wenn man diesen Unsinn in die Kirche holt. Wer überhaupt in die Kirche verkleidet kommt oder sich erdreistet sich selbst zu verkünden statt des Heilige Evangelium, ist dort ganz grundsätzlich fehl am Platze. Alle Sünden werden vergeben, nur nicht die gegen den Heiligen Geist. Oder glauben die gar, dass der Vater, der auch das Verborgene sieht, nicht ihr Herz ganz genau kennen würde? Das sollten sich diese Herren mal hinter die Ohren schreiben!


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 grumpycath. 20. Februar 2021 
 

An alle, die Emails an Herrn Meierling geschrieben haben

Geben Sie sich mit seiner standardisierten Antwort nicht zufrieden, sondern widerlegen Sie diese und schreiben Sie ihm das erneut.

Sonst glaubt er vielleicht gar, er könne Sie mit schönen beschwichtigenden Worten für dumm verkaufen.

Er, Dominik Meierling, und niemand anderes hat diesen Auftritt des für seine Hasstiraden gegen die Kirche und die Kölner Kardinäle allseits seit vielen Jahren geradezu berüchtigten Kabarettisten Jürgen Becker in seiner ihm als Pfarrer anvertrauten Kirche zu verantworten!

Aus dieser Nummer kann er sich nicht mit noch so beschwichtigenden Worten mehr herausstehlen.

Machen Sie ihm klar, dass Sie ihn durchschaut haben!


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 Paddel 19. Februar 2021 

@mphc

Sie werden eine Antwort erhalten, die jeder Kritiker bekommt. Er wir Ihnen schreiben, dass er die Faust geballt habe und dass er von der Predigt überrascht gewesen sei und noch weitere Lügen.


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 mphc 18. Februar 2021 

Lieber Paddel

Habe dem Herrn Domkapitular auch geschrieben.
Bin neugierig, ob er antwortet.


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 stephanus2 18. Februar 2021 
 

scican

Sie bejahen, Sie begrüßen, Sie bejubeln etwas, was nichts als verabscheuungswürdig ist.


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 Hendrik2 18. Februar 2021 
 

Traurig

Leider beherrscht derzeit das Thema "Missbrauch" die Wahrnehmung der Kirche durch die Öffentlichkeit.
Diese zynische "Büttenrede" am falschen Ort empfinde ich persönlich als populistisch und antichristlich, denn ein am Boden Liegender eignet sich besonders gut, um nochmal kräftig nachzutreten. In den Medien bringt so etwas derzeit immer Punkte. Dass allerdings eine solche "Tirade" in einem Gotteshaus erging, ist kaum zu fassen..


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 Francis 5 17. Februar 2021 
 

Ironie ist die kleine Schwester

des großen Bruders Zynismus, sagt ein Sprichwort. Ich denke hier verpackt Herr Becker seine Ablehnung, Enttäuschung und vielleicht sogar seinen Hass in Zynismus, getarnt als Ironie. Sicherlich ist dies keine Form von ausgelassener Lustigkeit. Ironie hat etwas mit Selbstironie zu tun, lieber Herr Becker.


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 SalvatoreMio 17. Februar 2021 
 

Predigt in Wort-Gottes-Feier

@Lieber hape! Im Gotteslob ist der Ablauf einer Wort-Gottes-Feier (der offizielle Begriff) abgedruckt. Diese Feier leitet ein Priester wohl eher nicht, sondern ein Diakon oder sonst jemand, der autorisiert ist. Nach dem Evangelium darf folgendes geschehen: Lesepredigt, Glaubenszeugnis, geistliche Impulse, längere Stille oder "andere Vertiefung".


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 Paddel 17. Februar 2021 

[email protected]

Habe Herrn Domkapitular eine Mail geschrieben.


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 hape 17. Februar 2021 

Werte @SalvatoreMio,

danke für die Korrektur. Gibt es denn in Wortgottesdiensten überhaupt Predigten? Ich weiß nicht, wie das geregelt ist.

Eine Büttenrede allerdings gehört m. M. nach grundsätzlich nicht in das Haus Gottes, sondern in einen Stadtsaal. Vor dem Hintergrund des aufgewühlten Kontextes, musste die Wahl des Redners und seines Themas an diesem heiligen Ort so wirken, als würde man Benzin ins Feuer gießen.

Andererseits hatte ich vor ein paar Jahren Gelegenheit, die Fastenpredigt eines Pfarrers zu hören. Das war tatsächlich eine am Evangelium und Lesung orientierte Predigt, die unter die Haut ging. Das konnte man an späteren Schlangen vor den Beichtstühlen sehen. Sprachlich war die Rede allerdings als "Büttenrede" verpackt. Alles reimte sich. Köstlich!

Der sprachliche Stil fand wohl auch Anklang in der Gemeinde. Allerdings muss der mahnende Inhalt bei einflussreichen Kreisen dann doch schlecht angekommen sein. Der Pfarrer wurde kurzerhand weg gemobbt.


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 FNO 17. Februar 2021 

@Uwe Lay

Meiering ist sauer auf Meisner, der ihn "klein hielt" und sauer auf Woelki, der ihn zunächst zum GV erhob und dann degradierte. Der Auftritt des "Kabarettisten" in der Kirche ist also als gezielte Aktion zu bewerten.


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 SalvatoreMio 17. Februar 2021 
 

In einer Predigt musss es um Gottes Wort gehen und um Auslegung der Lesungen!

Danke, sehr [email protected] hape! Gut, dass Sie in diesem Sinne Aufklärung betreiben. Ich meine allerdings, dass hier wenigstens nur ein Wortgottesdienst stattfand (keine Eucharistiefeier). Es war aber auch kein Wortgottesdienst, sondern grässlicher Klamauk; die ganze Aktion war eines Gotteshauses unwürdig.


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 hape 17. Februar 2021 

@scican

Sehen Sie mir nach, wenn ich in der Einschätzung dessen, was Sie als „Predigt“ bezeichnen, anderer Meinung bin. Das Kirchenrecht sagt in Canon 767 § 1, dass sich die Homilie in einer Eucharistiefeier auf das Evangelium und die Tageslesungen beziehen soll und ausschließlich dem dreistufigen Weiheamt vorbehalten ist. Also Diakon, Priester und Bischof.

Was Jürgen Becker also abgeliefert hat, war demnach sicher keine Predigt. Es war eine Büttenrede, über deren Qualität man streiten kann. In einer Hl. Messe allerdings hat eine Büttenrede nichts zu suchen.

Ich verstehe, dass im Kontext des Synodalen Weges und der Causa Wölki in Köln die Wellen hochschlagen. In dieser Situation wäre Deeskalation das erste Gebot. Angemessen wären Demut, Selbstbeherrschung und Umkehr, hin zu einer Haltung gegenseitiger Wertschätzung.

Ich kann nur hoffen, dass die mit dem heutigen Aschermittwoch beginnende Fasten- und Bußzeit in dieser Hinsicht heilsam wirkt.


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 Paddel 16. Februar 2021 

Haben Sie eine Fürbitte?

Herr, rechne Ihnen diese Sünde nicht an, denn sie wissen nicht was Sie tun.


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 scican 16. Februar 2021 
 

Eine großartige Predigt,

die das, was hier in Köln z.Zt.abgeht exakt auf den Punkt bringt.

A L A A F !!!


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 MontiRa 16. Februar 2021 
 

Dass die Kirche

sich anscheinend gerne Redner einlädt, die die ihnen überlassene Zeit zur Beschimpfung der Gastgeberin nutzen, ist ja spätestens seit der Rede von M. Käßmann bekannt, die sie nutzte, um die "Pille" als "Geschenk Gottes" zu bezeichnen. Welcher Normal denkende Mensch lädt sich zu einem saftigen Rinderbraten einen Vegetarier ein, um sich von dem dann beschimpfen zu lassen? Das bringt nur eine Körperschaft fertig, sich sich immer noch "Römisch-Katholische Kirche" nennt. Es ist nicht zu fassen.


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 KatzeLisa 16. Februar 2021 
 

Beschwerde

Den ganzen sog. "Gottesdienst" mag ich mir nicht ansehen. Einige Ausschnitte genügen völlig, um die Entgleisungen mitzubekommen. Ich finde es empörend, daß Domkapitular und City-Pfarrer Meiering diese Veranstaltung veranlaßt hat und offensichtlich goutiert. Das gehört nicht in eine Kirche, geschweige denn in einen Gottesdienst und ist einfach widerlich. Es hat auch nichts mit Frohsinn und Karneval zu tun.
Meinen Unmut habe ich in einer Mail an Herrn Meiering kundgetan.


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 Ludovica 16. Februar 2021 
 

Zum Gähnen, dieser Becker

Ich hab noch selten sooooo eine fade Faschingsrede gehört. Die anwesenden Zuhörer wirken unter ihren Masken irgendwie totenstill. Der Rede fehlt jeder tiefere Wortwitz und ist stilistisch grottenschlecht. Wenn darin nicht die im obigen Artikel genannten Beleidigungen vorkommen würden und der Veranstaltungsort ein anderer wäre, könnte man getrost auf jede Erwähnung dieser unglücklichen Entgleisung in den Tagesmeldungen verzichten - ansonsten macht man womöglich Gratiswerbung für ein NICHTS...


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 Savanorola 16. Februar 2021 

risus paschalis

Wer Beschreibungen mittelalterlicher Predigten zu Ostern liest, denen es darum zu tun war, den risus paschalis, das österliche Lachen, bei den Gläubigen hervorzurufen, wird jeder scharfen Religionssatire mit großer Gelassenheit begegnen: Prediger, die Witze weit unter der Gürtellinie erzählen, wie Hühner gackern oder auf allen Vieren wie ein Schwein grunzend durch die Reihen der Zuhörer laufen. Und anders als bei Eco haben nicht düstere Mönche im Mittelalter, sondern die eifrigen Reformatoren und ernsthaften Aufklärer diese Tradition verboten oder so weit entschärft, dass die Witze der Ostersonntagspredigten heute nur mehr als gut gemeint gelten können.


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 JP2B16 16. Februar 2021 
 

Herr Becker, ein Vergleich sei mir gestattet ...

Vielleicht denkt Herr Becker ungeachtet der heuer ohnehin nur erzwungen wirkenden "närrischen Zeit"  über folgenden Vergleich einmal nach, den man ihm genauso an Ort und Stelle intervenierend hätte vortragen müssen: "Wie erginge es Ihnen wohl, wenn ich in Ihr Elternhaus käme und Ihnen und Ihrer anwesenden Verwandtschaft Ihre so sehr geliebten Eltern, die wie jeder Mensch sicher nicht immer alles richtig machen konnten, aber sich in allergrößter Liebe für Sie aufgeopfert haben, dass Sie der werden konnten, der Sie heute sind, in üble, verleumderische Abrede stellte? Das wäre gelinde gesagt doch höchst unanständig. Warum meinen Sie mit Nachtreten und Verleumdung hinter dem Schutzschild des Karnevals, bei dem es heuer doch mehr als angebracht wäre, doch ein wenig mehr abzurüsten, zur  Freude beitragen zu können?


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 hape 16. Februar 2021 

@Harmut8948: Hausrecht.

Hausherr ist, soweit ich das überschaue, Dr. Dominik Meierling. Wenn Sie jetzt mal das von der Redaktion verlinkte Video anschauen, ab Minute 15:41, können Sie den Hausherrn in Aktion sehen, wie er sein Publikum begrüßt. Es ist also davon auszugehen, dass diese Veranstaltung mit Einwilligung des Hausherrn stattfinden durfte.

Wer ist Dr. Dominik Meiering? Meiering ist ehemaliger Stadtjugendseelsorger und BDKJ-Präses des BdKJ in Köln (2005-2015). 2008-2015 hatte er den Lehrauftrag für Theologische Grundlagen/Liturgik an der Musikhochschule Köln. Der Unterschied zwischen Büttenrede und Predigt scheint ihm allerdings fremd zu sein.

2015 wurde er von Kard. Woelki zum Domkapitular ernannt. 2015-2018 Generalvikar in Köln. Seitdem ist er als leitender Pfarrer Koordinator des „Sendungsraums Köln-Mitte“ und hat eine Beauftragung für die City-Seelsorge. (Quelle: Wikipedia).


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 leodorn 16. Februar 2021 
 

Eine Gesellschaft, in der man nicht über alles lachen kann, ist keine menschliche Gesellschaft, - das Credo aller Witzbolde und Satiriker der säkularen westlichen Kultur seit dem 20. Jahrhundert. - Spaßkultur „vom Feinsten“ bestätigen ihre Apologeten achselzuckend.
Worin liegt der (Selbst)Widerspruch dieses Arguments, das sich gern als emanzipatorisches Befreiungsargument inszeniert?
Das Selbstanwendungsargument könnte in die richtige Richtung weisen: Kann man auch über das totale Spaßcredo lachen? Keineswegs, denn das ausgelachte Lachen wird eben dadurch widerlegt. Der dämonische Lügencharakter des modernen Lachmenschen entlarvt sich.
Dennoch ist – besonders in Deutschland und Österreich – nichts so beliebt und alle Tage praktiziert wie Satire, Kabarett und Anverwandte.
Man will sich (ständig) Totlachen: ein gedankenloses Fehlverhalten wodurch und ein Menetekel wofür?
Leo Dorner


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 stephanus2 16. Februar 2021 
 

Gott im Himmel !

..habe gerade gegoogeld, dass St Agnes neben dem Dom die zweitgrößte Kirche in Köln ist. Jecken haben dort Karneval gefeiert,'Künstler' traten auf, so auch Becker. "Eine Predigt muss immer auch die Finger in die Wunden der Zeit legen", sagte Becker laut lobendem WDR. Und diese gäbe es reichlich in Köln: Missbrauch, Missbrauch , Missbrauch. :-( --Anbei: Missbrauch ist das meist 'missbrauchte' Wort heutzutage .---Ein Jammer, ein Kummer, in einer heiligen katholischen Kirche, die heiligste Dreifaltigkeit wird so verletzt und beschmutzt, verhöhnt und entstellt, buchstäblich wie Christus auf seinem Kreuzweg. Doch Hoffnung- wie ist dieser ausgegangen ? Die u n s t e r b l i c h e Kirche wurde von IHM, unserem Herrn und Gott, gegründet !


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 SCHLEGL 16. Februar 2021 
 

Deus non irridetur = Gott lässt seiner nicht spotten !

Besonders die Christen der Ostkirchen, ganz gleich, ob sie mit Rom verbunden, oder getrennt sind, nehmen solche Veranstaltungen mit ungläubigem Entsetzen war!
Als Priester einer katholischen Ostkirche möchte ich daran erinnern, dass jeder Kirchenraum "ein Ort, des brennenden Dornbuschs" ist,an dem der Mensch die Stimme Gottes vernimmt: "Tritt nicht näher, sondern ziehe deine Schuhe aus,denn der Ort, auf dem du stehst, ist heiliger Boden."(Die Syro-Malabaren nehmen das sogar wörtlich!)
"Locus iste a Deo factus est = Dieser Ort ist von Gott gemacht",singen die Lateiner bei der Weihe einer Kirche.
Beschimpfungen verstorbener,oder lebender Personen, ganz gleich, ob sie Gläubige sind, oder nicht, haben in der Kirche nichts verloren.
Den Initiatoren dieses traurigen Schauspiels sei das Gebet des Zöllners sehr ans Herz gelegt: "Gott sei mir Sünder gnädig!"


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 Chris2 16. Februar 2021 
 

"Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber"

@Stefan Fleischer @philip So kenne ich das Zitat, an das man gerne vor Wahlen erinnert. Doch die Mehrheit der Wähler scheint nicht lernfähig zu sein: Fast 4 Jahre jammern und dann genau die als Problemlöser wählen, die die Probleme erst geschaffen haben (CDU/CSU, SPD) oder die Blaupausen für den ideologischen Um- und Abbbau von Gesellschaft und Wirtschaft geliefert haben ("Grüne" und SED) und Opposition simulieren, während man jegliche abweichende Meinung kriminalisiert, ausgrenzt, verschweigt oder gegen sie hetzt.


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 Hartmut8948 16. Februar 2021 
 

Hausrecht

Der anwesende Pfarrer als Hausherr der Kirche hätte einschreiten müssen und zwar umgehend! Aber so ist das heute eben: Nur nicht anecken. Ich habe meinen Schülern immer beigebracht: Wer unten liegt, auf dem trampelt keiner mit Füßen herum - auch nicht im Karneval!!!


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 lakota 16. Februar 2021 
 

Was ich mich frage ist

was für Gesindel - ja ich sage Gesindel - an diesem sogenannten Gottesdienst teilgenommen hat?
Gläubige Katholiken können das ja nicht gewesen sein - die wären doch aufgestanden und gegangen!!


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 borromeo 16. Februar 2021 

Pardon, aber das hat mit Karneval,

geschweige denn mit Humor, überhaupt nichts zu tun! Auch wenn diese dümmliche und antikatholische Rede dieses Fastnachtsclowns (das ist keine Beleidigung, er tritt ja als solcher auf!) sich oberflächlich betrachtet mit Haßparolen gegen Bischöfe und gegen die Kirche wendet, so ist das Ganze dennoch vielmehr eine Gotteslästerung sondergleichen, die vor allem auch diejenigen zu verantworten haben, die dem "freundlichen Herrn" eine solche Bühne in einem Gotteshaus geboten haben!

Wie kann man eine Kirche, einen christlichen Sakralbau derart mißbrauchen? Und das ganz bewußt durch einen (oder vielleicht auch mehrere) Priester? Ist das die schöne neue Kirchenwelt, die sich die Protagonisten des "Synodalen Irrwegs" so freudig erschaffen wollen? Wer bei solchem in einer Kirche verbreiteten Kirchenhaß nicht sofort aufsteht und unter Protest die Kirche verläßt, der hat wohl noch immer nicht verstanden, wo die Reise hinführen soll. Ein "Gottesdienst" ist so etwas nun wirklich nicht.


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 Gewitterwolke 16. Februar 2021 
 

Ich erinnere mich noch gut an meine weit zurückliegende Kindheit wie unser Ortspfarrer damals immer vorm Fasching gewarnt hat weil in dieser Zeit am meisten gesündigt wird. Und was geschieht heute? Heute lässt man in einem Gotteshaus einen Büttenredner auftreten der die katholische Kirche und die Kölner Erzbischöfe durch den Kakao zieht. "Mein Haus ist ein Gebetshaus, IHR aber habt es zu einer Räuberhöhle gemacht" - kann man nachlesen! Ich habe für diese Aktion keinerlei Verständnis, ich denke dass das mit Kölner Frohsinn nichts mehr zu tun hat. Kein Wunder dass die katholische Kirche immer mehr an Bedeutung verliert.


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 Uwe Lay 16. Februar 2021 
 

Offenkundig

Offenkundig soll hier der einstige Medienliebling Kardinal Woelki, als er sich für die "Flüchlinge" engagierte, nun in Ungnade gefallen ob seiner qualifizierten Kritik an dem "Synodalen Irrweg" aus seinem Amt gedrängt werden. Dafür war dieser Kabaratist ein gut nützlicher Mitstreiter, darum trat er in einer Kirche auf.
Uwe Lay


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 Thomasus 16. Februar 2021 
 

Narren

Wer stellt solchem Narr in Köln eine Kath Kirche für solch einen Auftritt zur Verfügung? Von Gottesdienst kann man hier ja wohl nicht mehr sprechen .


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 phillip 16. Februar 2021 
 

Hochgeschätzter Herr Fleischer,

ich kenne das von Ihnen geschriebene Zitat in der folgenden Wortfolge: "Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter" Meiner Recherche zufolge, soll dieses Bertolt Brecht nachgesagte Zitat aber schon 1874 auf einem Schweizer Stimmzettel aufgetaucht sein. Ich denke, das Prädikat "dümmsten" drückt die Sachlage sowohl im politischen wie auch nunmehr in religiösen Kontexten besser aus.


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 Chris2 16. Februar 2021 
 

Die Wölfe werfen ihre Schafspelze ab

und das ist auch gut so. Die Schafe sollten anfangen, sich selbst gute Hirten zu suchen, was in Köln kein großes Problem sein sollte. Auf dem flachen Land tut man sich da schon schwerer, vor allem diejenigen ohne Auto. Tröstlich: Due Verräter werden vermutlich schon nächstes Jahr wütend und enttäuscht selbst das Handtuch werfen. Leider werden sie dann viele (noch mehr oder weniger) Gläubige auch ganz offiziell mit in den Glaubensabfall mitreissen...


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 Nummer 10 16. Februar 2021 

mein Herz ist zerrissen

Lasst uns innig beten zur Sühne für diese schreckliche Verletzung der Ehre Gottes und dieses antichristliche Treiben in diesem Gotteshaus!

Das hat nichts mit Karneval zu tun.

Kardinal Meißner hat nie Hass gepredigt, sondern das Gegenteil, Jesus Christus in voller Wahrheit und Treue!

Sollte dies Hass in manchen Menschen ausgelöst haben - hat es offenbar, sonst könnte so ein Mensch nicht das Haus Gottes entehren und gegen alle Gebote sündigen.

Kardinal Wölki wird auch so verleumdet wie Jesus Christus, die neuen Pharisäer des 21. Jahrhunderts sind am Werk, um unseren Herrn Jesus Christus erneut zu kreuzigen.

Beten wir für sie, so wie Maria leidend gebetet hat, um Vergebung für die Sünder!


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 Zeitzeuge 16. Februar 2021 
 

Dieser selbsternannten "Hofnarr der Subkultur" erinnert mich an andere

antiklerikale Elemente aus deutscher Vergangenheit

und Gegenwart; auch "Satire" darf nicht "alles",

es gibt auch einen Missbrauch von "Satire"!

Der eigentliche Skandal besteht jedoch darin,

daß dafür die St. Agnes Kirche in Köln miss-

braucht wurde und deren ltd. Pfarrer ist Hochw.

Dr. Meiering, der früher BD"K"J-Präses und dann

von 2015 bis zu seiner Entpflichtung durch Kard.

Woelki dessen Generalvikar bis 2018 war, er ist

auch Domkapitular!

Diese Provokation sollte Konsequenzen haben!


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 Zeitzeuge 16. Februar 2021 
 

Werter Herr Fleischer, lieber Bruder in Christo!

Danke für Ihre Mitteilung!

So ein Versehen kann immer wieder einmal passieren

und wahrlich nicht nur Ihnen.

Insofern gibt es keine Differenzen in dieser

Sache mehr zwischen uns!

Im Gebet verbunden grüßt herzlichst, einen

gesegneten Tag wünschend

Ihr

Zeitzeuge


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 laudeturJC 16. Februar 2021 

Feinde Gottes und der Kirche

wird es bis ans Ende der Zeiten geben, ihr Schicksal kennen wir. Aber wer solche Leute in einer Kirche sprechen lässt, in der Nähe des Allerheiligsten im Tabernakel, macht sich selbst zu einem Feind Gottes! Und wer in einer solchen Veranstaltung sitzenbleibt und nicht geht, stimmt zu!


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 Stefan Fleischer 16. Februar 2021 

@ Zeitzeuge

Da es mir beim entsprechenden Artikel trotz 5 Versuchen nicht gelang, Ihnen zu antworten, versuche ich es hier:
Lieber Zeitzeuge
Herzlichen Dank für die Korrektur. Da habe ich wieder einmal zu schnell gelesen und zu wenig überlegt. Und dann ist mir ein Wort oder ein Satz aufgefallen, bei dem ich hängen bliebt. Und schon war ich auf der Palme. Ich bitte vielmals um Entschuldigung. Möge der Herr mir helfen, diese Lahre zu verstehen und zu beherzigen.


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 Stefan Fleischer 16. Februar 2021 

Mein Vater würde zu so etwas sagen:

"Nur die allergrössten Kälber wählen ihre Metzger selber."
Aber wenn unsere Gottesdienste immer mehr unter alles Möglichem als Motto stehen, nur nicht mehr Gott zum Zentrum haben, muss man sich nicht wundern. Dabei müsste doch das Motto jeden Gottesdienstes, der diesen Namen verdient, eigentlich heissen: "Alles meinem Gott zu Ehren!"


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 SpatzInDerHand 16. Februar 2021 

Etwas verbittert möchte ich dazu sagen: hier haben die Kirchenkritiker

wenigstens noch die Narrenkappe auf. Wieviele Gottesdienste/Messfeiern habe ich schon erlebt, da hatten die kirchenkritischen Narren das Priestergewand an oder waren hochaktive kirchliche Laien, denen jegliche Solidarität zur Kirche fehlte!

PS: der Kölsche Karneval hat sich mir noch nie erschlossen. So auch nicht in diesem Pseudogottesdienst. Wenn es wenigstens noch lustig wäre... aber es ist ja rein erbärmlich!


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 hape 16. Februar 2021 

Helau!

Das Virus und die Kirche haben eins gemeinsam: sie eignen sich prima als Sündenbock. Als Politiker und Kabarettist, die Unterschiede sind marginal, kann man nichts falsch machen, wenn man die Kirche durch den Kakao zieht. Übertroffen wird solcher Humor nur noch von der Realsatire der Synodalen und ihres lustigsten Dreigestirns aus Bätzing, Sternkopf und ihren ökumenischen Bruder im Geiste, Bedford-Strom. - Helau.


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  9. Papst an Fokolarini: freudiges Zeugnis für das Evangelium
  10. Freispruch von Prof. Kutschera – Gericht: Meinung ist vom Grundgesetz geschützt!
  11. Papst will in Rom sterben - im Amt oder emeritiert
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  14. Missbrauchskandal: Fragen, die es auch geben muss
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