Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  8. Menschenrecht auf Abtreibung?
  9. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. So fühlt sich Nachhausekommen an
  12. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  13. Gegen Agenden und Aktivismus: das Kardinalskollegium hält inne
  14. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  15. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt

Deutscher Kabarettist wettert in katholischem „Gottesdienst“ gegen die katholische Kirche

16. Februar 2021 in Deutschland, 40 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Jürgen Becker, der Mitbegründer der für untergriffige Kirchenkritik bekannten „Stunksitzung“, griff die Kölner Erzbischöfe im Rahmen eines „Gottesdienstes“ derb an - VIDEO des „Gottesdienstes“


Köln (kath.net/Focus/mk) Der deutsche Kabarettist Jürgen Becker hat am Rosenmontag in einer in der Kölner Agneskirche gehaltenen Rede wüst gegen die katholische Kirche gewettert und geschimpft. Vor allem an den Kölner Erzbischöfen ließ er kein gutes Haar im Hinblick auf ihren Umgang mit sexuellem Missbrauch innerhalb der Kirche: Den verstorbenen Kardinal Joachim Meisner betitelte Becker als „das Sinnbild für die Vertuschung von sexuellem Missbrauch in der Kirche und der Deckung der Täter“. In ironischem Vergleich griff er dann auch den amtierenden Erzbischof Woelki an: „Bei dem gibt es kein Vertuschen, der setzt mehr auf Verschweigen.“ Die katholische Kirche kenne Heilige, denen man Arme und Beine entfernt habe, sagte Becker – und holte zum Schlag gegen Woelki aus: „Wenn das auch mit Gehirnen geht, steht Woelki kurz vor der Heiligsprechung.“ Auch Beleidigungen und Schimpfworte hatte der Künstler im Programm.


Nach eigenen Angaben wollte der Kabarettist nur „den Finger in die Wunde der Zeit“ legen. Bezogen auf die katholische Kirche hat er dabei schon Erfahrung: nach eigenen Angaben bezeichnete er Kardinal Meisner in der Vergangenheit als „Hassprediger“. Becker gründete in den 80er-Jahren die „Stunksitzung“, eine alternative Veranstaltung im Rahmen des Kölner Karnevals, aus der er 1995 ausschied. Die „Stunksitzung“ war immer wieder in den Schlagzeilen wegen derber Stücke über Bischöfe und sogar Papst Benedikt, die dann auch vom Fernsehsender WDR zensiert werden mussten.

Seine nunmehrige Rede hielt Becker in der Kölner Kirche Sankt Agnes, die ihm ganz offiziell eine Bühne bot. Die als „Gottesdienst“ bezeichnete Veranstaltung wurde auf der Homepage der katholischen Kirche Köln-Mitte übertragen. Hauptzelebrant dieser Veranstaltung war übrigens Dominik Meiering, seit 1.9.2018 Koordinator des "Sendungsraums Köln-Mitte", und ehemaliger Generalvikar des Erzbistums Köln!

 

Zur Dokumentation - Rosenmontagsgottesdienst aus St. Agnes - ´Mir klääve am Lääve´ - Mit Kabarettist Jürgen Becker (Predigt)

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  7. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  8. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  9. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  10. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  11. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  12. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  13. Ein Frühstück für den Verleugner
  14. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  15. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz