Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  2. Das Gratis-Christentum des Hendrik Wüst
  3. Vatikan reagiert auf LGBT-Sexualkonzept für katholische Schulen in Hamburg!
  4. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  5. 'Was ich am Katholizismus schon immer toll fand...'
  6. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  7. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  8. Der Bischof und der Denunziant
  9. Vor Papstbesuch in Lourdes: Alle Rupnik-Mosaike werden dauerhaft verhüllt
  10. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  11. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  12. Die denkwürdige Wandlung des Tucker Carlson
  13. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  14. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  15. Papst Leo XIV. nimmt Rücktrittsgesuch von Bischof Wiesemann an

Deutscher Kabarettist wettert in katholischem „Gottesdienst“ gegen die katholische Kirche

16. Februar 2021 in Deutschland, 40 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Jürgen Becker, der Mitbegründer der für untergriffige Kirchenkritik bekannten „Stunksitzung“, griff die Kölner Erzbischöfe im Rahmen eines „Gottesdienstes“ derb an - VIDEO des „Gottesdienstes“


Köln (kath.net/Focus/mk) Der deutsche Kabarettist Jürgen Becker hat am Rosenmontag in einer in der Kölner Agneskirche gehaltenen Rede wüst gegen die katholische Kirche gewettert und geschimpft. Vor allem an den Kölner Erzbischöfen ließ er kein gutes Haar im Hinblick auf ihren Umgang mit sexuellem Missbrauch innerhalb der Kirche: Den verstorbenen Kardinal Joachim Meisner betitelte Becker als „das Sinnbild für die Vertuschung von sexuellem Missbrauch in der Kirche und der Deckung der Täter“. In ironischem Vergleich griff er dann auch den amtierenden Erzbischof Woelki an: „Bei dem gibt es kein Vertuschen, der setzt mehr auf Verschweigen.“ Die katholische Kirche kenne Heilige, denen man Arme und Beine entfernt habe, sagte Becker – und holte zum Schlag gegen Woelki aus: „Wenn das auch mit Gehirnen geht, steht Woelki kurz vor der Heiligsprechung.“ Auch Beleidigungen und Schimpfworte hatte der Künstler im Programm.


Nach eigenen Angaben wollte der Kabarettist nur „den Finger in die Wunde der Zeit“ legen. Bezogen auf die katholische Kirche hat er dabei schon Erfahrung: nach eigenen Angaben bezeichnete er Kardinal Meisner in der Vergangenheit als „Hassprediger“. Becker gründete in den 80er-Jahren die „Stunksitzung“, eine alternative Veranstaltung im Rahmen des Kölner Karnevals, aus der er 1995 ausschied. Die „Stunksitzung“ war immer wieder in den Schlagzeilen wegen derber Stücke über Bischöfe und sogar Papst Benedikt, die dann auch vom Fernsehsender WDR zensiert werden mussten.

Seine nunmehrige Rede hielt Becker in der Kölner Kirche Sankt Agnes, die ihm ganz offiziell eine Bühne bot. Die als „Gottesdienst“ bezeichnete Veranstaltung wurde auf der Homepage der katholischen Kirche Köln-Mitte übertragen. Hauptzelebrant dieser Veranstaltung war übrigens Dominik Meiering, seit 1.9.2018 Koordinator des "Sendungsraums Köln-Mitte", und ehemaliger Generalvikar des Erzbistums Köln!

 

Zur Dokumentation - Rosenmontagsgottesdienst aus St. Agnes - ´Mir klääve am Lääve´ - Mit Kabarettist Jürgen Becker (Predigt)

Mehr dazu auf kathtube:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  5. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  6. Der Bischof und der Denunziant
  7. Das Ziel, für das der Mensch bestimmt ist. Die Aufnahme Mariens als Verheißung des ewigen Lebens
  8. FEST MARIA KÖNIGIN - Einladung zur Gebets-Novene zur Muttergottes - 13. bis 21. August
  9. Gott hingegen vergeht nie! Wir existieren, weil er uns liebt!
  10. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  11. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  12. Italien: Niedrigwasser stoppt Marienprozession auf dem Po
  13. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  14. „Maria, du bist ‚die Freude des Himmels und der Erde‘; wache und bete für uns“
  15. 21 Märtyrer: 20 ägyptische Kopten und ein Wanderarbeiter aus Ghana

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz