Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  5. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  10. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  11. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  14. Papst ruft zu christlichem Lebensstil im Urlaub auf
  15. Papst bleibt in Bewegung: Dritter Ausflug von Castel Gandolfo aus

Indien: Schüler sollen hinduistische Gottheit anbeten, christliche Gemeinden protestieren

18. Februar 2021 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Anweisung des Bundesstaats Gujarat schreibt hinduistisches Vasant Panchami-Fest einschließlich der Verehrung der hinduistischen Göttin Saraswati, Beten hinduistischer Gebetsformeln und Durchführung hinduistischer Rituale in allen Schulen vor.


Neu-Delhi (kath.net/Päpstliche Missionswerke Fides) Im indischen Distrikt „Dadra and Nagar Haveli and Daman and Diu“ im westindischen Unionsstaat Gujarat müssen Schüler aller Klassen in allen Schulen das hinduistische Vasant Panchami-Fest feiern, bei dem die hinduistischen Göttin Saraswati (der Göttin des Wissens) verehrt wird. Dies wird in einem von den Behörden herausgegebenen und an alle Schulen gesendeten Rundschreiben veranlasst und gilt auch für Lehrer und Schüler nicht hinduistischer Religion und sich in private Schulen. Das „United Christian Forum (UCF), das sich die sich für den Schutz von Menschen- und Bürgerrechten einsetzt, fordert die Regierung auf die Anweisung zur Verehrung hinduistischer Gottheiten zurückzuziehen. „Die Christen in Dadra and Nagar Haveli and Daman and Diu leiden unter dieser Bestimmung“, so AC Michael, Koordinator des UCF, gegenüber Fides.


Dem Rundschreiben zufolge müssen alle staatlichen und privaten Schulen – einschließlich der christlichen Feierlichkeiten planen um der Gottheit zu huldigen und bis zum 17. Februar einen Bericht über die Feiern zusammen mit den Fotos vorlegen. Die Anweisung schreibt auch das Beten hinduistischer Gebetsformeln und die Durchführung hinduistischer Rituale in allen Schulen vor.

Die christliche Gemeinschaft sieht in der gegenwärtigen Verordnung „die Ausübung des eigenen Glaubens eingeschränkt und die Freiheit und das Recht verletzt, eigene Institutionen selbst zu verwalten“, betont Michael, ein engagierter katholischer Laie. Das Verhalten der Regierung, bekräftigt er, „untergräbt ernsthaft die Religionsfreiheit und die Freiheit, Bildungseinrichtungen zu verwalten, die durch die indische Verfassung geschützt und für alle religiösen Minderheiten garantiert sind“.

„Die friedliebende christliche Gemeinschaft betet dafür, dass Indien weiterhin gedeiht und das säkulare Gefüge unseres pluralistischen Landes intakt bleibt. Im Namen der Gemeinde bittet das United Christian Forum die Verwaltung und die Direktion für Bildung, dieses Rundschreiben unverzüglich zurückzuziehen“, betont Michael.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  5. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  6. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  7. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  8. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  12. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  13. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  14. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  15. Erzdiözese Wien bestätigt Pensionierung von Dompfarrer Faber

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz