Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  2. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  3. ZDF hasst Katholiken
  4. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  5. Kurienerzbischof Pozzo: „Die beiden Formen des Römischen Ritus nicht gegeneinander ausspielen“
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  8. Bischof Algermissen: kfd-Positionspapier zu § 218 StGB ist nicht katholisch
  9. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  10. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  11. Besorgniserregende antidemokratische und gewaltaffine Haltungen bei jungen Muslimen
  12. Die Menschenwürde hat keinen Reisepass
  13. ‚Jedes Knie soll sich beugen‘: Erzbischof Fisher ruft zum Knien vor der Eucharistie auf
  14. ‚Das Christentum ist in Deutschland inzwischen fast so bedroht wie das Auerhuhn‘
  15. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“

Indien: Schüler sollen hinduistische Gottheit anbeten, christliche Gemeinden protestieren

18. Februar 2021 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Anweisung des Bundesstaats Gujarat schreibt hinduistisches Vasant Panchami-Fest einschließlich der Verehrung der hinduistischen Göttin Saraswati, Beten hinduistischer Gebetsformeln und Durchführung hinduistischer Rituale in allen Schulen vor.


Neu-Delhi (kath.net/Päpstliche Missionswerke Fides) Im indischen Distrikt „Dadra and Nagar Haveli and Daman and Diu“ im westindischen Unionsstaat Gujarat müssen Schüler aller Klassen in allen Schulen das hinduistische Vasant Panchami-Fest feiern, bei dem die hinduistischen Göttin Saraswati (der Göttin des Wissens) verehrt wird. Dies wird in einem von den Behörden herausgegebenen und an alle Schulen gesendeten Rundschreiben veranlasst und gilt auch für Lehrer und Schüler nicht hinduistischer Religion und sich in private Schulen. Das „United Christian Forum (UCF), das sich die sich für den Schutz von Menschen- und Bürgerrechten einsetzt, fordert die Regierung auf die Anweisung zur Verehrung hinduistischer Gottheiten zurückzuziehen. „Die Christen in Dadra and Nagar Haveli and Daman and Diu leiden unter dieser Bestimmung“, so AC Michael, Koordinator des UCF, gegenüber Fides.


Dem Rundschreiben zufolge müssen alle staatlichen und privaten Schulen – einschließlich der christlichen Feierlichkeiten planen um der Gottheit zu huldigen und bis zum 17. Februar einen Bericht über die Feiern zusammen mit den Fotos vorlegen. Die Anweisung schreibt auch das Beten hinduistischer Gebetsformeln und die Durchführung hinduistischer Rituale in allen Schulen vor.

Die christliche Gemeinschaft sieht in der gegenwärtigen Verordnung „die Ausübung des eigenen Glaubens eingeschränkt und die Freiheit und das Recht verletzt, eigene Institutionen selbst zu verwalten“, betont Michael, ein engagierter katholischer Laie. Das Verhalten der Regierung, bekräftigt er, „untergräbt ernsthaft die Religionsfreiheit und die Freiheit, Bildungseinrichtungen zu verwalten, die durch die indische Verfassung geschützt und für alle religiösen Minderheiten garantiert sind“.

„Die friedliebende christliche Gemeinschaft betet dafür, dass Indien weiterhin gedeiht und das säkulare Gefüge unseres pluralistischen Landes intakt bleibt. Im Namen der Gemeinde bittet das United Christian Forum die Verwaltung und die Direktion für Bildung, dieses Rundschreiben unverzüglich zurückzuziehen“, betont Michael.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG nur noch bis 22. JUNI!!!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Das Beichtgeheimnis: Festgeschrieben für die Ewigkeit?
  4. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  5. Erzbistum Washington entlässt Exorzisten wegen Äußerungen zu UFOs und Dämonen
  6. Die Alte Messe braucht die Piusbruderschaft nicht
  7. Östereichische Bischofskonferenz: Lackner bleibt Vorsitzender, Scheuer wieder Vize
  8. Kardinal Woelki: In der Eucharistie schenkt sich Christus selbst
  9. Polen: Fußballer Bartosz Sobczyk gab seine Karriere auf, um Priester zu werden
  10. Aus der Liebe geboren, zur Einheit berufen - Ein Leib, ein Geist, eine Sendung
  11. Papst: „Ich bin zutiefst berührt, dass Sie darüber sprechen können“
  12. Das Maß vor dem Gesetz. Würde, Recht und die Grenzen der Macht
  13. Eduard Habsburg: Alte Messe ist ‚absolute Antithese zur heutigen Welt‘
  14. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik
  15. Neuer Trend in den USA: Abkehr von nüchternen Kircheninnenräumen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz