Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. So nicht, Mr. Präsident!
  2. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  3. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  4. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  5. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  6. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  9. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  10. Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
  11. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet
  12. Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
  13. Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
  14. Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
  15. Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?

Indien: Schüler sollen hinduistische Gottheit anbeten, christliche Gemeinden protestieren

18. Februar 2021 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Anweisung des Bundesstaats Gujarat schreibt hinduistisches Vasant Panchami-Fest einschließlich der Verehrung der hinduistischen Göttin Saraswati, Beten hinduistischer Gebetsformeln und Durchführung hinduistischer Rituale in allen Schulen vor.


Neu-Delhi (kath.net/Päpstliche Missionswerke Fides) Im indischen Distrikt „Dadra and Nagar Haveli and Daman and Diu“ im westindischen Unionsstaat Gujarat müssen Schüler aller Klassen in allen Schulen das hinduistische Vasant Panchami-Fest feiern, bei dem die hinduistischen Göttin Saraswati (der Göttin des Wissens) verehrt wird. Dies wird in einem von den Behörden herausgegebenen und an alle Schulen gesendeten Rundschreiben veranlasst und gilt auch für Lehrer und Schüler nicht hinduistischer Religion und sich in private Schulen. Das „United Christian Forum (UCF), das sich die sich für den Schutz von Menschen- und Bürgerrechten einsetzt, fordert die Regierung auf die Anweisung zur Verehrung hinduistischer Gottheiten zurückzuziehen. „Die Christen in Dadra and Nagar Haveli and Daman and Diu leiden unter dieser Bestimmung“, so AC Michael, Koordinator des UCF, gegenüber Fides.


Dem Rundschreiben zufolge müssen alle staatlichen und privaten Schulen – einschließlich der christlichen Feierlichkeiten planen um der Gottheit zu huldigen und bis zum 17. Februar einen Bericht über die Feiern zusammen mit den Fotos vorlegen. Die Anweisung schreibt auch das Beten hinduistischer Gebetsformeln und die Durchführung hinduistischer Rituale in allen Schulen vor.

Die christliche Gemeinschaft sieht in der gegenwärtigen Verordnung „die Ausübung des eigenen Glaubens eingeschränkt und die Freiheit und das Recht verletzt, eigene Institutionen selbst zu verwalten“, betont Michael, ein engagierter katholischer Laie. Das Verhalten der Regierung, bekräftigt er, „untergräbt ernsthaft die Religionsfreiheit und die Freiheit, Bildungseinrichtungen zu verwalten, die durch die indische Verfassung geschützt und für alle religiösen Minderheiten garantiert sind“.

„Die friedliebende christliche Gemeinschaft betet dafür, dass Indien weiterhin gedeiht und das säkulare Gefüge unseres pluralistischen Landes intakt bleibt. Im Namen der Gemeinde bittet das United Christian Forum die Verwaltung und die Direktion für Bildung, dieses Rundschreiben unverzüglich zurückzuziehen“, betont Michael.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Wer dir beim letzten Atemzug beisteht
  2. So nicht, Mr. Präsident!
  3. Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
  4. BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
  5. "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
  6. Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
  7. US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
  8. Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
  9. Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
  10. Hamburger Staatsanwaltschaft ermittelt gegen christlichen YouTuber
  11. "Derselbe Polarstern"
  12. Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
  13. Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
  14. Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
  15. Italien: Seligsprechungsverfahren für Teenager eröffnet

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz