Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  5. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  6. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  7. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  8. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  9. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  10. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  11. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  12. „Das Ende von Maria 2.0“
  13. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  14. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  15. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin

Erzbistum Freiburg: „Priesterinnen“ spenden Aschenkreuz

24. Februar 2021 in Deutschland, 25 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Pastorale Mitarbeiterinnen trugen lila Priesterstola - Facebook-Posting wurde kurz nach Nachfrage eines irritierten Gläubigen gelöscht - kath.net hat Presseanfrage an Erzbistum gestellt - UPDATES - Antwort des Erzbistums Freiburg!


Freiburg (kath.net/mk) Das Erzbistum Freiburg veröffentlichte vergangenen Samstag auf ihrer Facebook-Seite Fotos, die Frauen in offensichtlicher Priestermontur bei der Spendung des Aschenkreuzes zeigen. Die Spenderinnen der „Asche to go“, wie das Sakramentale bezeichnet wurde, waren in weißer Albe und violetter Stola zu sehen, wie sie Gläubige mit Asche bestreuten. In der Facebook-Meldung wurde erläutert, dass es sich um die fünf pastoralen Mitarbeiterinnen der Seelsorgeeinheit Achertal (im Schwarzwald) handelt.

Nachdem ein irritierter Gläubiger in einem Kommentar dazu gefragt hatte, ob dieser Auftritt als „Priesterinnen“ vom Pfarrer und der Diözesanleitung gutgeheißen oder sogar bewusst gewollt sei, verschwand der Bericht plötzlich von Facebook.

- kath.net hat an das Erzbistum Freiburg dazu eine Presseanfrage gestellt -

Link zu einem Beitrag in "Baden Online" mit Bild einer der Frauen mit Priesterstola: „Asche zum Mitnehmen“ für Gläubige im Achertal


UPDATE 24.2. 8.00 Uhr:
kath.net erreichte die Stellungnahme des Verfassers des Berichts in "Baden Online", Roland Spether: „Ich habe den Artikel in https://www.bo.de/lokales/achern-oberkirch/asche-zum-mitnehmen-fuer-glaeubige-im-achertal# verfasst und war am Aschermittwoch 2021 und 2020 vor Ort in Kappelrodeck und habe auch die Fotos gemacht. Die Zusammenhänge, die Sie auf ihrer Homepage herstellen, ist an den Haaren herbei gezogen und sachlich, fachlich und journalistisch falsch. Die hauptamtlichen pastoralen Mitarbeiterinnen haben da keine neue ‚kirchliche Kleidung‘ erfunden oder fühlen sich gar als ‚Priesterinnen‘, sie tragen auch keine Stola. Was sie tragen ist der Schal von Misereor und den tragen sie auch aus Solidarität mit der Misereor Aktion und deren Einsatz für notleidende Menschen.

Die Komposition des Artikels auf ihrer Homepage-Seite gibt einfach nicht das wieder, was tatsächlich an guter katholischer Arbeit in dieser Seelsorgeeinheit geleistet wird. Das sind alles Verantwortliche, die seit Jahrzehnten auf einem guten römisch-katholischen Boden stehen, eine der Frauen ist Religionslehrerin, eine andere macht viele Projekte für Kinder und die Kirche im Nationalpark und eine dritte ist Klinikseelsorgerin und sitzt an Betten von Sterbenden. Die Darstellung auf ihrer Seite entspricht überhaupt nicht dem, wie wertvoll diese Frauen in und für die Kirche sind.“

UPDATE 8.25 Uhr:
Ein Pastoralreferent aus einem anderen Bistum fragt: "Was reitet die Kolleginnen dort? Selbst wenn das vermutlich nicht einfach eine Stola aus dem Paramentenschrank sein sollte... Ich sehe absolut keine Notwendigkeit eine Albe 'farblich' aufzupimpen für eine solche vorliturgische Aktion..."

UPDATE 10.30 Uhr:
Pressesprecher Michael Kasiske antwortet für das Erzbistum Freiburg auf die kath.net-Presseanfrage: „Wie im Missale Romanum geregelt wird im Erzbistum Freiburg die Stola als liturgisches Gewandstück über beide Schultern von Priestern und Bischöfen getragen. Der von Ihnen genannte Fall hat bei einzelnen Nutzern der Sozialen Medien anscheinend zu Fragen geführt, weswegen wir mit den Mitarbeitenden in Kontakt stehen, wie sich das zukünftig vermeiden lässt.“

 

Der Facebook-Eintrag des Erzbistum Freiburg 2020 am selben Ort mit derselben Bekleidung kann weiterhin abgerufen werden:

Eine besondere Aktion zum Aschermittwoch hatte in Kappelrodeck Premiere. Im „Achertäler Dom“ gab es "Asche to go", also...

Gepostet von Erzdiözese Freiburg am Freitag, 28. Februar 2020

 

 

Cafe zu den 7 Posaunen mit Bischof Eleganti - "Bringt Früchte hervor, die eure Umkehr zeigen!" Lk 3,8


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Den Willen Gottes für den Menschen bedenken und tun
  3. Buße, Hoffnung, ewiges Leben: Lourdes ruft zur Umkehr
  4. Papst Leo zu den Bischöfen: „Die Kirche in Frankreich liegt dem Papst sehr am Herzen!“
  5. Französische Bischöfe: Papst Leo hat das Herz der Franzosen berührt
  6. Er ist der dritte amtierende Papst in der Grotte von Massabielle/Lourdes: Leo XIV.
  7. ‚Trinkt auch ihr aus dieser Quelle!’ Der Durst, den nur Christus stillt
  8. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  9. Papst Leo erstaunt über hohe Zahl von Erwachsenentaufen in Frankreich
  10. Wo Begegnung zur Zivilisation der Liebe wurde. Die Armen als Fleisch Christi
  11. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  12. Junge Französin bekennt vor Papst: „Wie der heilige Paulus sagt: ‚Für uns ist Christus das Leben‘“
  13. Papst Leo an 80.000 Jugendliche im Stade de France: "Wer mit Gott lebt, ist frei"
  14. „Wenn wir Eucharistie feiern, dürfen wir mit allem zu ihm kommen, was in uns unvollendet ist“
  15. Wenn das Nein nicht mehr zählt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz