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Auch Schönborn ablehnend zu Segnungsverbot

23. März 2021 in Österreich, 41 Lesermeinungen
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Der Wiener Kardinal sprach sich im Rahmen eines Jugendgottesdienstes für den Segen „ausnahmslos aller“ aus.


Wien (kath.net/mk) Auch der Wiener Erzbischof und Kardinal Christoph Schönborn hat sich nun - aus dem Kontext heraus eindeutig - ablehnend zum Nein der römischen Glaubenskongregation zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare geäußert. Bei einem vergangenen Samstag online übertragenen Wortgottesdienst für die Katholische Jugend Wien aus dem Stephansdom machte er vor dem Schlusssegen die Bemerkung, dass er den Segen Gottes, der in diesen Tagen so „viel diskutiert“ sei, „jetzt für alle ausnahmslos erbitte“, damit wir „in der Kraft Gottes das Richtige tun“. Der Segen sei nicht eine Belohnung dafür, dass wir so gut und toll sind, sondern eine Notwendigkeit für „alle ausnahmslos“.


Diese Äußerung ist im Kontext der einige Tage davor veröffentlichten Reaktion der Katholischen Jugend Österreich (KJÖ) auf die Note der Glaubenskongregation zu sehen: Die KJÖ sei fassungslos und widerspreche dieser „realitätsfernen“ Entscheidung vehement. Sie wertschätze „alle von gegenseitiger Liebe getragenen, auf Dauer ausgerichteten, in Treue eingegangenen und mit Verantwortung für das Gelingen übernommenen zwischenmenschlichen Partnerschaften, egal welchen Geschlechts“, und halte diese für schützenswert (!).  In diesem Sinne wolle die KJÖ auch weiterhin Jugendliche zur von ihnen gewählten Art der Partnerschaft ermutigen. Eine Segnung dürfe niemandem verwehrt werden, der aufrichtig darum bittet.

Archivfoto Kardinal Schönborn (c) Pulling/kathpress


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Lesermeinungen

 kathopoliticus 31. März 2021 
 

Einzelfall und generelle homosexuelle Verbindungen

Schade, dass Kardinal Christoph Schönborn den von ihm mitverfassten Katechismus nicht mehr ernst nimmt.
Schon rund um die Pfarrgemeinderatswahl in Stützenhofen am 18.3.2021, wo ein Homosexueller mit eingetragener Partnerschafft kandidiert hatte und gewählt wurde ging es ja nicht um die Frage, ob Florian Stangl ein geliebtes Kind Gottes ist, sondern darum, ob eine eingetragene Partnerschaft darauf schließen läßt, das das Keuschheitsgebot für diese Art von Zusammenleben verletzt wird oder nicht. Damals ist Kardinal Schönborn bei einem Mittagessen mit dem Paar zum dem Schluss gekommen, die, dass die Art des Zusammenlebens nicht dauerhaft sündhaft ist. Was in einem Einzelfall vielleicht feststellbar ist, kann aber unmöglich für alle gleichgeschlechtlichen Partnerschaften verallgemeinert gesagt werden, die sich um eine Segnung der Partnerschaft bemühen. Einzelpersonen können ja immer gesegnet werden zum Heil ihrer Seele und zu ihrem Wohl.


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 Joy 29. März 2021 
 

Naiv oder Verführer?

Sorry, aber die einzige Entschuldigung, die ich für den Schwachsinn, den fast alle österr. und viele deutsche Bischöfe dieser Tage öffentlich verbreitet haben, wäre, dass sie nicht wissen, was in gleichgeschlechtlichen Beziehungen wirklich abgeht. Ärzte und Psychologen, die sich über Folgen genitalen Verkehrs zwischen Gleichgeschlechtlichen sprechen trauen, dringend gesucht! - Segen wird als Bestätigung und Ermutigung einer Lebensweise verstanden, die in sich auf allen Ebenen hochgefährlich ist. Und die Hirten wollen das segnen .... Am meisten tun mir in dieser Situation all jene gleichgeschlechtlich Empfindenden leid, die darum kämpfen, ihrer Neigung nicht nachzugeben, wie sehr müssen sie sich von den Bischöfen im Stich gelassen fühlen. Gebt nicht auf, Ihr seid große Zeugen der göttlichen Ordnung!


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 phillip 28. März 2021 
 

"Wenn mich ein Buddhist z.B. um seinen Segen bittet, ....

... dann werde ich das gerne tun, schreibt der Poster Schjnecker. Tut mir leid, aber für diese Wortfolge, "..ein Budgist bitte mich um seinen Segen, fehlt mir jegliches vernünftiges, sprachliches und grammatikalisches Verständnis, und für mich steht außer Zweifel, dass die Segnung eines homosexuellen Paares auch den Vollzug sexueller Befriedigungshandlungen umfassen soll, und gerade das ist - nachzulesen in der göttlichen Offenbarung und Lehre der Katholischen Kirche - vor Gott ein Gräuel.


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 Devi 27. März 2021 
 

Eine Trauer in dieser Zeit des -Verzerrten Glaubens-

Herr Kardinal Schönborn,früher habe ich gerne ihre Worte zum Sonntag gehört,sie gaben mir Halt!
Heute Herr Kardinal ,fühle ich mich in der Kirche
wie sie von Ihnen präsentiert wird, nicht mehr wohl.Devi


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 Wiederkunft 25. März 2021 
 

Liebe kath. Jugend!

Ihr liegt sowas von daneben, dass man weinen könnte. Würde euch empfehlen die Bibel ernst zu nehmen. Denn gelebte Homosexualität besteht leider nicht nur aus treuer Liebe, sondern des Menschen unwürdigen Sexualverhalten. Zue Liebe sind wir alle aufgerufen, aber nicht zu unsittlichen treiben! Alle die auf die zehn Gebote nicht mehr hören wollen, sind aufgerufen gerade in der Fastenzeit sich zu bekehren, damit ihre Verblendung sie nicht ins Unheil stürzt!


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 Norbert Sch?necker 25. März 2021 

@phillip

Der Unterschied zwischen einem Buddhisten und einer Buddhastatue:
Wenn mich ein Buddhist z.B. um seinen Segen bittet, weil er an Krebs erkrankt ist, dann werde ich das gerne tun. Dann segne ich nämlich den Menschen und nicht seinen Buddhismus.
Die Buddhastatue hingegen kann ich nicht vom Buddhismus trennen, weil sie ganz exakt ein Symbol dieser widerchristlichen Lehre ist.

Zum Beleg: aus dem Weihegebet von Papst Pius XII an die Königin des Heiligen Rosenkranzes:
"Gewähre deinen Schutz den Ungläubigen und denen, die noch im Todesschattenliegen; schenke ihnen den Frieden!" Das ist formal ein Segen.

Wenn der Papst um Frieden für Ungläubige beten kann, dann kann ich auch z.B. um Gesundheit für einen Homosexuellen beten.
Aber eine homosexuelle Beziehung kann ich nicht segnen.
Ich kann auch Alkoholiker segnen, aber nicht den Alkoholismus. Deshalb werde ich ihn nicht zusammen mit seiner Schnapsflasche segnen.
Die kürzeste Formel wäre: ich segne den Sünder, aber nicht die Sünde.

Alles klar?


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 phillip 24. März 2021 
 

Mein Gott, Norbert, was ist der Unterschied zwischen einem

Buddhisten und einer Buddhastatue? Für mich stehen beide - sowie Personen mit aktueller Ausübung homosexueller Praktiken, also in Beharrung sündhafter Verhalten - für eine widerchristliche Lehre.


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 phillip 24. März 2021 
 

Das sagte der Kardinal: "Segen ist nicht die Belohnung ...

... für Wohlverhalten, sondern eine Bitte um Schutz, um Hilfe von oben". Finde ich interessant, zumal der Herr Kardinal offenbar einen Segen Gottes als zusätzliche Schutzmaßnahme zur Vorbeugung und Verhinderung von Ansteckungsgefahren um Zuge homosexueller Penetrationspraktiken zu sehen scheint.


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 ottokar 24. März 2021 
 

Was meint Eminenz mit ausnahmslos "alle"?

Wenn der Kardinal den Gläubigen in oder nach einer Messe den Segen erteilt, dann segnet er mit Recht und ohne Unterschied auch anwesende gläubige Homosexuelle. Wenn er mit seinem Ausspruch die Bereitschaft zeigt ,homosexuelle Einzelpersonen , die ihn um den idividuellen Segen bitten ,zu segnen, dann ist auch das völlig in Ordnung. Aber wenn er damit seine Bereitschaft zu erkennen gibt homosexuelle Paare zu segnen , dann verstösst er gegen Kirchenrecht und gegen den Willen des Heiligen Vaters.Dann sündigt Eminenz und gibt ein miserables Beispiel für seine Geistlichen ab.


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 Skapulierträger 24. März 2021 
 

Segnung der Paare

Es tut mir leid, falls ich jemandem die Illusionen nehme. Unser Herr Kardinal hat viel für mich getan und ich habe ihn immer zutiefst geliebt und geschätzt. Aber seine theologische Haltung hat sich in den letzten 10 Jahren massiv geändert. In seinem Osterhirtenbrief an die Priester der Erzdiözese, der auch an mich gegangen ist, macht er deutlich, dass er die Stellungnahme der Glaubenskongregation als verletzend und traurigmachend empfunden hat. Er verteidigt die Segnung für homosexuelle Paare in ihrer Beziehung oder Paarsituation, das ist völlig eindeutig. Es geht nicht um die Segnung einzelner Personen, die mit ihrer sexuellen Orientierung kämpfen. Wenn ich mich unter den Mitbrüdern umsehe und -höre, so ist das offenbar auch die Meinung der Mehrheit der Priester. Leute wie ich sind da eine geduldete Randfigur.


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 novara 24. März 2021 
 

Traurig, das ....

...ist sehr traurig!
Aber von diesem Kardinal ist nichts anderes zu erwarten.
Er fürchtet sich, wie alle seine Amtskollegen vor der linken Presse.

Heiliger Erzengel Michael...!


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 laudeturJC 24. März 2021 

@Norbert Schönecker

Ihre Gedanken zur Treue - Eltern, Vorgesetzte, Kleriker -
ehren Sie.

Es gibt aber eine Grenze der Treue dort, wo höhere Werte dauernd und ernsthaft gefährdet sind. Auch Schönborn redet wie viele heute anders als früher. Das sollte man nicht ausblenden, sonst ist man selbst plötzlich auf dem Breiten Weg.


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 Ehrmann 24. März 2021 

@ssimon Wenn Schönborn Einzelsegnungen gemeint hätte, hätte erdas doch ausdrücken können!

Gerade weil im Stephansdom durch Dompfarrer Faber seit Jahren betont Segnungen homosexueller Paare durchgeführt werden - mit der Einladung an "alle liebenden Paare, auch von gleichgeschlechtlichen, was nie von unserem Bischof verboten oder auch nur infrage gestellt wurde, darf man bei der jetzigen fehlenden Eindeutigkeit wohl die allgemein verwendeten Schlüsse ziehen. NB: der einschlägige Passus bzgl. Homosexualität im KKK mußte umgeschrieben werden! Es existiert daher ein 2.,korrigierte Fassung (auch nicht optimal, aber akzeptabel). Leider wurde die erste Fassung meines Wissens nicht eingezogen


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 Richelius 24. März 2021 
 

@ Matityahu

Ich halte die Aussage Seiner Eminenz auch nicht für klug. Falsch ist sie aber nicht! Segnen dürfen wir jeden. So Gott will, wirkt der Segen auch.
Einen Angriff auf einem Priester im Forum, der das klarstellt, rechtfertigt das nicht!


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 UnivProf 24. März 2021 
 

Ungültig

Auch Sakramentalien setzen eine Disposition des Empfängers voraus. Wer das Gnadenleben verloren hat kann sie nicht empfangen - Spendung an die Betreffenden nicht nur unerlaubt, sondern ungültig!! Hat der Kardinal das vergessen?


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 Katholik88 23. März 2021 
 

Segen

Man muss klar entscheiden zwischen Segen für den einzelnen Menschen oder Segen für die homosexuellen Verbindungen.

Ich als Priester würde natürlich die Homosexuellen segnen, für sie beten und ihnen sagen sie sollen umkehren aber nie deren Lebensweise


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 KatzeLisa 23. März 2021 
 

warum die Betonung "alle ausnahmslos"

@ssimon
In einem Gottesdienst wird jeder einzelne Teilnehmer gesegnet, das ist schon richtig. Aber der Kontext zeigt meiner Meinung nach schon, daß Kardinal Schönborn zu den Kritikern der römischen Klarstellung gehört und er das auch den Gottesdienstteilnehmern mitteilen wollte.


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 Federico R. 23. März 2021 
 

Sei noch auf die Gefahr einer speziellen, von Menschen gemachten „Kirche“, ...

... einer Homo-Kirche, hingewiesen. In Schweden z.B. ist Eva Brunne, Bischöfin der Ev.-Luth. Kirche, mit einer protestant. Pastorin verheiratet. Mittlerweile beklagt man dort, dass immer weniger Männer sich für‘s Pfarramt interessieren. Hält sie etwa der Gedanke ab, zukünftig einer Pfarrerin oder Bischöfin unterworfen zu sein? Die Zahl der Frauen im Pastorenamt liegt in Schweden bereits über der Zahl der Männer.

Oder umgekehrt: Bestünde nicht die Gefahr einer Schwulenkirche z.B. in Deutschland oder Österreich? Doch auch das sollte man vorsichtshalber vielleicht den Altkatholiken überlassen. Die haben erst kürzlich einen echten Hingucker gehabt mit der standesamtlichen Heirat des Promi-Altkatholiken-Konvertiten und Andechser Exmönchs Anselm Bilgri.
Hinsichtlich kath. Kirche könnte es so gehen: Würde der Zölibat fallen und die ausgelebte Homosexualität nicht mehr Sünde sein, folgte bald auch die Homoehe für schwule Priester und für lesbische Frauen. Tolle Aussichten.


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 Diadochus 23. März 2021 
 

Papierkorb

Kardinal Schönborns Worte gehören in den Papierkorb. Da gehören sie hinein. Im Papierkorb ist kein Platz mehr. Im günstigsten Fall kann man solche Worte noch als senil bezeichnen.


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 Federico R. 23. März 2021 
 

Es wird immer wieder behauptet - und auch so gelehrt -, dass ...

... die Brautleute sich das „Sakrament der Ehe“ gegenseitig spenden. Der Priester ist demnach ohnedies nur ein Liturge. Na ja, ein Vermittler zu Gott ist er schon, wenn man so will.

Und dann wird auch gerne, vor allem von „progressiver“ Seite, das allgemeine Priestertum aller Getauften hervorgehoben. Wen dem schon so ist, warum können sich dann die gleichgeschlechtlichen Partner nicht auch gegenseitig segnen oder notfalls sogar von einem Laien segnen lassen? Ein sakraler Rahmen, etwa eine Segensfeier in einer Kirche oder Kapelle, muss ja eigentlich nicht sein. Könnte ja auch im grünen Wald stattfinden. Ein Oberförster wird sich schon finden, der das Ja-Wort entgegennimmt und absegnet ...

Aber Spaß beiseite: Bei einer Nur-Segnung bleibt den beiden Homopartnern ohnedies jegliches Versprechen erspart. Problemlos und ohne schlechtes Gewissen könnte die Partnerschaft jederzeit wieder beendet werden. Zum Beispiel, wenn die Liebe erloschen ist. Am besten: Schwamm drüber.


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 Norbert Sch?necker 23. März 2021 

@Matityahu

Ich habe meinem Bischof bei der Weihe Gehorsam versprochen, und zwar ohne jede Klausel. Ein Versprechen, das ich beim Empfang eines Sakraments abgebe, nehme ich sehr ernst.
Es ist ähnlich wie beim vierten Gebot: selbst wenn ich weiß, dass meine Eltern nicht unfehlbar sind, werde ich sie stets verteidigen und ehren.
Aus ganz ähnlichen Gründen ehre und verteidige ich meinen Weihebischof.


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 mphc 23. März 2021 

Kardinal Schönborn

war doch einer der Hauptredaktoren des Katechismus der katholischen Kirche, welcher sich klar gegen homosexuelle Akte ausgesprochen hat. Soviel ich weiß, hat Kardinal Schönborn bis jetzt diesen Standpunkt nicht widerrufen.


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 Stefan Fleischer 23. März 2021 

@ Stephaninus

"kann ganz im Sinne des Schreibens der Glaubenskongregation verstanden werden"
Das ist ja das Problem. Die Aussage KANN ganz im richtigen Sinn verstanden werden. Sie MUSS aber NICHT. Sie KANN (und wird auch) genauso gut in einem ganz anderen Sinn verstanden werden. Das ist die Taktik, die schon seit langem von den Rebellen in unserer Kirche eingesetzt wird. So kann man ihnen nichts nachweisen. Mit dieser Taktik haben sie den Weg für die grosse Verwirrung von heute geebnet, ganz im Sinn und Geist des Lügners von Anbeginn.
Mit dieser Klarstellung will und kann ich niemanden verurteilen, sondern nur all jenen die Augen öffnen, welche darauf hereingefallen sind, damit sie umkehren und Gott ihnen barmherzig sein kann, und uns allen, damit wir nicht auch noch darauf herein fallen.


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 felsbrandung 23. März 2021 

Ehe-Segnungen

Zukünftig können analog Ehen von Geschiedenen Wiederverheiratete gesegnet werden.


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 Chris2 23. März 2021 
 

Zwei paar Stiefel

1. Priester dürfen und sollen jeden segnen, der an der Hl. Messe teilnimmt oder sie um den Segen des Herrn bittet
2. Priester müssen dabei allerdings alles vermeiden, das auch nur den Anschein erwecken könnte, sie würden da gerade z.B. eine homosexuelle Partnerschaft segnen, etwa durch einen hervorgehobenen und separaten Segen für zwei Partner vor Publikum, womöglich gar im Rahmen einer entsprechenden Feier
Kardinal Schönborn meinte vermutlich ersteres, hätte das aber vielleicht deutlicher klarstellen sollen


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 elisabetta 23. März 2021 
 

Ich denke,

bei diesem Jugendgottesdienst wollte Kardinal Schönborn mit seinen Worten vom „Segen für alle“ ganz bewusst deren Einstellung zum Segen für gleichgeschlechtliche Paare gutheißen, sonst hätte er ja kurz auf den gravierenden Unterschied zwischen einem Einzelsegen und dem Paarsegen Stellung nehmen können. Eben eine Nebelgranate wie schon so oft.


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 Stephaninus 23. März 2021 
 

@Katholik und andere

Ich bin erschüttert darüber, wie sich manche Hierarchen in den deutschsprachigen Ländern gegen Rom wenden und sich sogar dazu versteigen, die Regenbogenfarbe, die für eine politische Agenda steht, in Ihren Bereichen (Kirchenportale, Website) anzubringen. ABER: die Aussage von Kardinal Schönborn gehört meines Erachtens nicht zu solchen Ungeheuerlichkeiten sondern kann ganz im Sinne des Schreibens der Glaubenskongregation verstanden werden.


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 lesa 23. März 2021 

Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein. Alles andere stammt vom Bösen

Hauptsache, die Medien haben wieder enen Kardinal, den sie gemäß dem mainstream interpretieren können.
S`war immer so - In den letzten Jahren. Es gab eine Zeit, ind der Kardinal klar kam mit der Offenbarung Gottes und sie darzulegen wusste.
Jetzt ist öfters der Verwirrer an ihm dran.


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 Totus Tuus 23. März 2021 
 

@Norbert Sch?necker

"Aber es gibt derzeit in Österreich keine im Nationalrat vertretene Partei, deren Parteilokal ich segnen würde, weil nämlich keine Partei sich zur Soziallehre der Kirche bekennt."

Also das Lokal können und sollen sie jeder Zeit segnen, denn das Lokal selber sündigt ja nicht. Der Segen des Lokales, könnte ja auf die Politiker herabkommen. Also das Beispiel finde ich nicht angebracht.


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 vk 23. März 2021 

Dann wird der Friede zu Euch zurückkehren

Ob de Segen, den man jemandem geben will der Ihn nicht empfangen kann oder eigentlich nicht empfangen will wirkt ? Oder ob er zum Spender zurückkehrt. Wie auch immer. Wenn man bedenkt, dass nicht die Kirche eine Orientierung fürs Leben vorgibt, sondern Gott, sollte man sich auch an seine Ordnung ohne Diskriminierung halten. Vor allem sollte man den Wunsch Gottes respektieren.


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 Ottaviani90 23. März 2021 
 

Altersgüte

Es ist schon die Nachsicht eines Kirchenfürsten, den die Altersgutheit überkommen hat. Seid nur alle recht liab mitanand!


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 Smaragdos 23. März 2021 
 

Dass Kardinal Schönborn seit dem Pontifikat von PF immer mehr vom Glauben abfällt, ist leider hinlänglich bekannt.


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 Norbert Sch?necker 23. März 2021 

Segen für alle, aber nicht Segen für alles

Ich kann und will Buddhisten Segen. Aber eine Buddhastatue kann und will ich nicht segnen, weil sie für eine teilweise widerchristliche Lehre steht.
Ich kann und will Mitglieder jeder politischen Partei segnen. Aber es gibt derzeit in Österreich keine im Nationalrat vertretene Partei, deren Parteilokal ich segnen würde, weil nämlich keine Partei sich zur Soziallehre der Kirche bekennt.
Analog kann ich auch Menschen jeder Veranlagung segnen. Aber ich kann nicht jede Beziehung segnen.

Mit seiner Aussage hat der Kardinal, wörtlich genommen, völlig recht. Viele Mitarbeiter der KJ werden hier aber wohl eine Zustimmung zu ihrer veröffentlichten Reaktion auf die römische Entscheidung gehört haben. Und das fände ich gar nicht gut.

Im Übrigen werde ich den Kardinal, dem ich feierlich Gehorsam versprochen und dem ich persönlich sehr viel zu verdanken habe, jederzeit gegen Angriffe verteidigen. Ich bin von seiner Festigkeit im Katholischen Glauben absolut überzeugt.


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 Joy 23. März 2021 
 

Typisch

So hat er ja immer schon agiert. Kontextabhängig und bewusst ambivalent. "Nebelgranate" triffts ganz gut. Im speziellen Kontext ist er aber immer sehr klar, da hat er eindeutig Verpflichtungen.


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 Stefan Fleischer 23. März 2021 

@ Hilfsbuchhalter

Ja, wir brauchen dringend wieder Klarheit. Schon viel zu lange duldet es unsere Kirche (in ihrer «bedingungslosen Barmherzigkeit») dass alles so gesagt wird, dass es sowohl richtig als auch falsch verstanden werden kann, dass jeder sich in seiner Meinung bestätigt fühlen kann und niemand mehr weiss, was konkret des Sprechende gemeint hat. «Euer Ja sei ein Ja, euer Nein ein Nein; alles andere stammt vom Bösen. » (Mt 5,37)


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 Katholik 23. März 2021 

Interpretation unsicher

In diesem Artikel wird viel interpretiert, auf Grundlage von frei gesprochenen Worten in einem Jugendgottesdienst. So schnell würde ich da keine Schlüsse ziehen.


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 Hilfsbuchhalter 23. März 2021 

Wir brauchen Klarheit, keine Nebelgranaten

Klar, jeder kann gesegnet werden. Aber bitte sagt der Jugend auch, dass ein Pseudosakrament nicht als Segen verstanden werden kann.


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 ssimon 23. März 2021 
 

Bevor hier genörgelt und schlechtgeredet wird.

Sollten zwei Punkte auseinandergehalten werden. Der Papst hat verboten, Gleichgeschlechtliche gemeinsam zu segnen. Was für mich legitim ist.
Was ich aus dem Beitrag herauslese, ist, dass der Kardinal Einzel Segnungen gemeint hat. Das wiederum ist in keinem Widerspruch mit der Lehre. Jeder Mensch darf eine Einzelsegnung erhalten, ob diese bei einem Muslim oder Protestant was nützt, ist nicht mehr das Problem des Priesters.
Oder habe ich hier was komplett falsch verstanden?


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 athanasius1957 23. März 2021 
 

Der arme Schönborn!

Wir müssen für sein Seelenheil beten, damit er nicht in der Hölle landet!


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 laudeturJC 23. März 2021 

Als ob DAS noch jemanden wundern würde

Immerhin „outen“ sich nun nach und nach alle Modernistenkleriker, so dass keiner mehr sagen kann, er hätte es nicht gewusst...


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 Dr Feingold 23. März 2021 
 

Anmerkung

Kardinal Schönborn ist Stimmberechtigtes Mitglied der Glaubenskongregation


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